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Die letzten Atemzuege eines einst wegweisenden Spiels

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  1. Die letzten Atemzuege eines einst wegweisenden Spiels

    Autor: Wyv 17.08.06 - 20:07

    DAoC war nicht das erste, nie das schickste und bestimmt auch nie das größte MMORPG.
    Dennoch war es in einiger Hinsicht wegweisend und vedient ganz klar seinen Platz under den Großen des Genres:
    So wurde es von einer Firma auf den Markt gebracht, die vorher praktisch niemand kannte. Das mutige Konzept mit den drei verfeindeten Reichen und ihren unterschiedlichen Klassen, sowie den spannenden PvP-Schlachten in riesigen Grenzgebieten, in denen man durch Einnahme strategisch wichtiger Festungen und Relikte wirklich den Eindruck hatte, die virtuelle Welt ein Stück weit zu beeinflussen, blieb bisher einzigartig.
    Anders als in WoW, wo beide Seiten bald exakt über die selben 8 Klassen verfügen und PvP quasi nur in steriler Umgebung im Reagenzglas stattfindet.

    Leider ist DAoC in vielerlei Hinsicht heutzutage nicht mehr zeitgemäß: Die Engine, die Steuerung, das Interface: Wenn man es mal mit WoW oder EQ2 vergleicht, wirkt alles ein wenig kantig, hakelig und altbacken. Daran haben auch die kosmetischen Maßnahmen von Mythic nicht viel geändert. Jemand der von DAoC zu WoW wechselt, fühlt sich auf jeden Fall völlig unterfordert, denn DAoC verzeiht Spielfehler weit weniger großzügig als beispielsweise WoW.

    Was nachwievor bei DAoC erstklassig ist, ist das Chatsystem und das ausgezeichnete Kampflog, welches einer Blackbox gleich, haargenau verzeichnet, was dem alter Ego zugestoßen ist bzw was er angerichtet hat. Besser geht es kaum.

    Was mir an DAoC allerdings aufgefallen ist als ich neulich nach langer Zeit mal wieder eingeloggt habe, ist der, verglichen mit WoW oder Everquest2, äusserst zähe Spielablauf. Mitunter vergehen vom Einloggen bis zum ersten toten Mob schonmal 30min in denen man nur auf einem Gaul sitzt oder auf den 2. Heiler wartet, ohne den man die Gruppe nicht wirklich gebrauchen kann. Je nach Situation kann nach dem Ableben der eigenen Gruppe schonmal eine ganze Weile vergehen, bis man sich wieder kampfbereit ins Getümmel stürzen kann.

    Das und das alte Leid mit Buffbot und der fade Beigeschmack, dass Mythic nie wirklich konsequent gegen Cheater vorgagen ist, sind Dinge die gerade in Hinblick auf Warhammer Online Raum für verbesserungen bieten.
    DAoC war ein gutes Spiel und man darf sehr gespannt auf Warhammer Online sein.







  2. viele halbwahrheiten

    Autor: xXXXxx 17.08.06 - 21:11

    Wyv schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > DAoC war nicht das erste, nie das schickste und
    > bestimmt auch nie das größte MMORPG.

    nicht die größe ist entscheidend, sondern die technik. grafisch gibt es aus meiner sicht nichts auszusetzen und auch keine ernsthafte konkurrent unter den echten mmorpgs.

    > Leider ist DAoC in vielerlei Hinsicht heutzutage
    > nicht mehr zeitgemäß: Die Engine,

    erstklassig

    > die Steuerung,

    präzise und eingängig

    > das Interface:

    zweckmässig, aufgeräumt und relativ frei veränderbar

    > Wenn man es mal mit WoW oder EQ2
    > vergleicht, wirkt alles ein wenig kantig, hakelig
    > und altbacken.

    du kennst wohl andere eq2 und wow als ich. einzig die shadereffekte (oder halt das lichtzeug, das danach aussieht) sind etwas hübscher als bei daoc.

    > Daran haben auch die kosmetischen
    > Maßnahmen von Mythic nicht viel geändert. Jemand
    > der von DAoC zu WoW wechselt, fühlt sich auf jeden
    > Fall völlig unterfordert, denn DAoC verzeiht
    > Spielfehler weit weniger großzügig als
    > beispielsweise WoW.

    genau das ist der ansporn. wow wurde quasi innerhalb des freimonats langweilig.

    > Was mir an DAoC allerdings aufgefallen ist als ich
    > neulich nach langer Zeit mal wieder eingeloggt
    > habe, ist der, verglichen mit WoW oder Everquest2,
    > äusserst zähe Spielablauf. Mitunter vergehen vom
    > Einloggen bis zum ersten toten Mob schonmal 30min
    > in denen man nur auf einem Gaul sitzt oder auf den
    > 2. Heiler wartet, ohne den man die Gruppe nicht
    > wirklich gebrauchen kann.

    komisch. ich logge ein und wenn kein bekannter da ist, geh ich solo los. wenn sich ne gruppe ergibt, kann man immernoch je nach ziel in wenigen sekunden bis maximal 2-3 minuten dort sein.

    > Je nach Situation kann
    > nach dem Ableben der eigenen Gruppe schonmal eine
    > ganze Weile vergehen, bis man sich wieder
    > kampfbereit ins Getümmel stürzen kann.

    hm. wiederbelebungskrankheit dauert doch nur ne minute oder so?

    > Das und das alte Leid mit Buffbot und der fade

    buffbot? spiele seit logres-eröffnung und habe ich nie vermisst. habe natürlich auch bei solospiel gern buffs von anderer leute buffbots genommen, aber elementar wichtig sind sie nicht.

    > Beigeschmack, dass Mythic nie wirklich konsequent
    > gegen Cheater vorgagen ist,

    gab doch kaum cheater und ich finde es konsequent genug, sie lebenslang zu bannen. nur absolut unbelehrbare vollspassten haben dann halt dauernd n neuen 14-tage-testaccount aufgemacht. glaube nicht, dass die da am ende sonderlich ausdauernd waren. irgendwann sollte das selbst dem größten depp über werden.

    > sind Dinge die gerade
    > in Hinblick auf Warhammer Online Raum für
    > verbesserungen bieten.

    verbesserungsspeilraum sehe ich insofern wenig, als das ich die immerwieder herausgekramten vorwürfe kaum nachvollziehen kann.

    > DAoC war ein gutes Spiel und man darf sehr
    > gespannt auf Warhammer Online sein.

    daoc IST ein sehr gutes spiel. warhammer spricht mich in den bisherigen ankündigungen (noch?) nicht wirklich an.

  3. Re: viele halbwahrheiten

    Autor: Wyv 17.08.06 - 22:10

    xXXXxx schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wyv schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > DAoC war nicht das erste, nie das schickste
    > und
    > bestimmt auch nie das größte MMORPG.
    >
    > nicht die größe ist entscheidend, sondern die
    > technik. grafisch gibt es aus meiner sicht nichts
    > auszusetzen und auch keine ernsthafte konkurrent
    > unter den echten mmorpgs.
    >
    > > Leider ist DAoC in vielerlei Hinsicht
    > heutzutage
    > nicht mehr zeitgemäß: Die Engine,
    >
    > erstklassig
    >
    Eine Engine, die im Vergleich zu anderen Spielen auf keiner Hardware absolut flüssig läuft, ist nicht erstklassig. Ich meine nicht, dass es unspielbar ruckt aber es läuft nie richtig flüssig. Das kann man heutzutage wirklich besser.


    > > die Steuerung,
    >
    > präzise und eingängig
    >
    Weder noch. Eingängig nur in so fern, dass man sich an alles irgenwann gewöht aber darum geht es nicht.

    Eine Steuerung, bei der man die Maussensitivität nicht auf ein erträgliches Niveau hochschrauben kann und bei der der Char nach loslassend der laufen-Taste noch einen weiteren Schritt in die gegebene Richtung macht ist bestimmt nicht präzise. Dass man daher zum stehenbleiben extra /face drücken muß, ist im Prinzip unnötig.

    Noch ein Beispiel: Versuch mal eine Figur mit dem Cursor anzuvisieren, die sich seitlich zu deiner Blickrichtung bewegt. Das führt je nach Geschwindigkeit des Ziels oft zu nervigen Klickorgien.






    > > das Interface:
    >
    > zweckmässig, aufgeräumt und relativ frei
    > veränderbar
    >
    > > Wenn man es mal mit WoW oder EQ2
    >
    > vergleicht, wirkt alles ein wenig kantig,
    > hakelig
    > und altbacken.
    >
    > du kennst wohl andere eq2 und wow als ich. einzig
    > die shadereffekte (oder halt das lichtzeug, das
    > danach aussieht) sind etwas hübscher als bei
    > daoc.

    Hm. Gerade den Wassershader finde ich bei DAoC recht gut gelungen.
    Ansonsten wirkt die Welt bei DAoC im Vergleich zu anderen Spielen etwas leblos.

    >
    > > Daran haben auch die kosmetischen
    >
    > Maßnahmen von Mythic nicht viel geändert.
    > Jemand
    > der von DAoC zu WoW wechselt, fühlt
    > sich auf jeden
    > Fall völlig unterfordert, denn
    > DAoC verzeiht
    > Spielfehler weit weniger
    > großzügig als
    > beispielsweise WoW.
    >
    > genau das ist der ansporn. wow wurde quasi
    > innerhalb des freimonats langweilig.

    Das war ausnahmsweise auch nicht als Kritik gemeint, eher im Gegenteil.


    >
    > > Was mir an DAoC allerdings aufgefallen ist
    > als ich
    > neulich nach langer Zeit mal wieder
    > eingeloggt
    > habe, ist der, verglichen mit WoW
    > oder Everquest2,
    > äusserst zähe Spielablauf.
    > Mitunter vergehen vom
    > Einloggen bis zum
    > ersten toten Mob schonmal 30min
    > in denen man
    > nur auf einem Gaul sitzt oder auf den
    > 2.
    > Heiler wartet, ohne den man die Gruppe nicht
    >
    > wirklich gebrauchen kann.
    >
    > komisch. ich logge ein und wenn kein bekannter da
    > ist, geh ich solo los. wenn sich ne gruppe ergibt,
    > kann man immernoch je nach ziel in wenigen
    > sekunden bis maximal 2-3 minuten dort sein.
    >
    > > Je nach Situation kann
    > nach dem Ableben
    > der eigenen Gruppe schonmal eine
    > ganze Weile
    > vergehen, bis man sich wieder
    > kampfbereit ins
    > Getümmel stürzen kann.
    >
    > hm. wiederbelebungskrankheit dauert doch nur ne
    > minute oder so?

    5min afaik. Aber mir geht es eigentlich auch garnicht um die Widerbelebungskrankheit sondern darum, dass der nächste Bindstone je nach Schusseligkeit und Gebiet recht weit weg sein kann.

    >
    > > Das und das alte Leid mit Buffbot und der
    > fade
    >
    > buffbot? spiele seit logres-eröffnung und habe ich
    > nie vermisst. habe natürlich auch bei solospiel
    > gern buffs von anderer leute buffbots genommen,
    > aber elementar wichtig sind sie nicht.
    >
    Das kommt drauf an, was man so vor hat.

    Als Stealther im RvR ist ein BB leider seit Jahren absolut notwendig.
    Als RvR-SG praktisch auch, denn rote buffs machen schon einen großen Unterschied, wenn man gegen andere Gruppen antritt.


    > > Beigeschmack, dass Mythic nie wirklich
    > konsequent
    > gegen Cheater vorgagen ist,
    >
    > gab doch kaum cheater und ich finde es konsequent
    > genug, sie lebenslang zu bannen. nur absolut
    > unbelehrbare vollspassten haben dann halt dauernd
    > n neuen 14-tage-testaccount aufgemacht. glaube
    > nicht, dass die da am ende sonderlich ausdauernd
    > waren. irgendwann sollte das selbst dem größten
    > depp über werden.
    >

    Der obige Absatz ist komplett an der Realität vorbei.
    K.A. wie es auf Logres war, noch wie es Gegenwärtig ist. Aber als ich DAoC an den Nagel gehängt habe, gehörte Radar im Solo und Gruppen-RvR zumindet auf Stonehenge ab eines gewissen Reichsrang fast genauso dazu, wie Teamspeak. Das ist übrigens weder falsch noch übertrieben. Als Radar-User erkennt man andere Radar-User recht leicht. ^.-




    > > sind Dinge die gerade
    > in Hinblick auf
    > Warhammer Online Raum für
    > verbesserungen
    > bieten.
    >
    > verbesserungsspeilraum sehe ich insofern wenig,
    > als das ich die immerwieder herausgekramten
    > vorwürfe kaum nachvollziehen kann.
    >
    > > DAoC war ein gutes Spiel und man darf
    > sehr
    > gespannt auf Warhammer Online sein.
    >
    > daoc IST ein sehr gutes spiel. warhammer spricht
    > mich in den bisherigen ankündigungen (noch?) nicht
    > wirklich an.

    Wie gesagt. DAoC habe ich lange Zeit mehr als nur gern gespielt.
    Es gibt aber einige Dinge an DAoC, die ich einfach als Zumutung empfinde und die in anderen Spielen besser gelöst sind. Hinzu kommt, dass die Server teilweise derart ausgedünnt sind,
    dass man gerade in unteren Levelbereichen kaum noch spontan ein paar Mitstreiter findet. Das trägt nicht gerade zu einem erfüllenden Spielgefühl bei.





  4. Re: Die letzten Atemzuege eines einst wegweisenden Spiels

    Autor: gultimore 17.08.06 - 22:13


    > äusserst zähe Spielablauf. Mitunter vergehen vom
    > Einloggen bis zum ersten toten Mob schonmal 30min
    > in denen man nur auf einem Gaul sitzt oder auf den
    > 2. Heiler wartet, ohne den man die Gruppe nicht
    > wirklich gebrauchen kann. Je nach Situation kann
    > nach dem Ableben der eigenen Gruppe schonmal eine
    > ganze Weile vergehen, bis man sich wieder
    > kampfbereit ins Getümmel stürzen kann.

    wenn ich sowas schon lese.

    ohhh hilfe, wir haben keinen heiler, wir können nicht spielen.

    daran erkennt man nur mal wieder die einfallslosigkeit der spieler.

    klar, im rvr ist man nicht der ruler, wenn man mindestens 3 heiler hat, aber ansonsten, wofür brauch man den.
    die schönsten kämpfen waren immer die, die man gewonnen hat, obwohl man keine 100% gruppe hatte. und vor allem im pve geht sehr viel ohne heiler.

  5. Re: Die letzten Atemzuege eines einst wegweisenden Spiels

    Autor: Skarbicht 18.08.06 - 09:47

    Ja das ist leider das schlimme bei allen MMORPGs die ich kenne.

    Auch bei GuildWars spielen die meisten immer noch dem selben Schema (2 Heiler, 2 Krieger, ...)
    Und wehe man kommt mit Klassen an, die nicht dem Mainstream entsprechen (Messmer, Assasine).

    Gerade Rollenspiele sind ja dazu prädestiniert mal was anderes auszuprobieren aber der Großteil der Spieler ist dermassen eingefahren, das zwischen NPCs und anderen Mitspielern kein grosser Unterschied ist


    gultimore schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > ohhh hilfe, wir haben keinen heiler, wir können
    > nicht spielen.
    >
    > daran erkennt man nur mal wieder die
    > einfallslosigkeit der spieler.


  6. Re: viele halbwahrheiten

    Autor: Zeraphil 18.08.06 - 10:44

    >
    > Der obige Absatz ist komplett an der Realität
    > vorbei.
    > K.A. wie es auf Logres war, noch wie es
    > Gegenwärtig ist. Aber als ich DAoC an den Nagel
    > gehängt habe, gehörte Radar im Solo und
    > Gruppen-RvR zumindet auf Stonehenge ab eines
    > gewissen Reichsrang fast genauso dazu, wie
    > Teamspeak. Das ist übrigens weder falsch noch
    > übertrieben. Als Radar-User erkennt man andere
    > Radar-User recht leicht. ^.-


    Gegen Cheater und Radar User wird schon lange konsequent vorgegangen...
    Und wenn man dann selber noch zugibt ein Radar User (Also quasi der Bodensatz der DAoC Community) zu sein, dann ist WoW ja genau das richtige für dich.
    Außerdem ist es logisch das DAoC langsam aber sicher etwas schwächelt, vorallem gegenüber WoW obwohl sich die Spielerbasis von WoW hauptsächlich aus MMORPG neu einsteigern rekrutiert wenn man den üblichen "Verdächtigen" Foren glaubt.
    Mythic hatte nicht das Glück, Blizzard like alles zu kopieren und dann dann alles was Timesink verursachte über Bord geworfen.
    Das dabei ausversehen die Langzeitmotivation und das Endgame (Was ja aus Raiden besteht 24/7) mit über Bord ging....naja....passiert.
    Beim PVP punktet DAoC immer noch (trotz Balancing Schwächen, die WoW aber auch hat in Form von ungleichmäßiger Verteilung der Spieler auf die Realms) und das wird sich auch so schnell nicht ändern solange Blizzard nichts am PvP System macht.

    Du schreibst als Titel deines ersten Postes "Die letzten Atemzuege eines einst wegweisenden Spiels", schreibst dann jedoch: "DAoC war nicht das erste, nie das schickste und bestimmt auch nie das größte MMORPG"?
    Vor DAoC gabs EQ, UO, AC....und sonst? Der wie ein heiliger gepriesene DAoC Killer Shadowbane hat den Versuch nicht überlebt, genau wie AC2.
    Über kurz oder lang wird sich DAoC nicht halten können, das ist klar obwohl.... UO läuft heute auch noch ;)

  7. Re: viele halbwahrheiten

    Autor: Wyv 18.08.06 - 11:45

    Zeraphil schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > >
    > Der obige Absatz ist komplett an der
    > Realität
    > vorbei.
    > K.A. wie es auf Logres
    > war, noch wie es
    > Gegenwärtig ist. Aber als
    > ich DAoC an den Nagel
    > gehängt habe, gehörte
    > Radar im Solo und
    > Gruppen-RvR zumindet auf
    > Stonehenge ab eines
    > gewissen Reichsrang fast
    > genauso dazu, wie
    > Teamspeak. Das ist übrigens
    > weder falsch noch
    > übertrieben. Als Radar-User
    > erkennt man andere
    > Radar-User recht leicht.
    > ^.-
    >
    > Gegen Cheater und Radar User wird schon lange
    > konsequent vorgegangen...
    > Und wenn man dann selber noch zugibt ein Radar
    > User (Also quasi der Bodensatz der DAoC Community)
    > zu sein, dann ist WoW ja genau das richtige für
    > dich.

    Mythic hätte sich von Anfang an ein Beispiel an Blizzards zero tolerance policy gegenüber Cheatern nehmen sollen und Cheater einfach beim ersten Mal permanent bannen sollen. In sofern ist WoW kein so gutes Beispiel.

    Das mit dem Bodensatz ist so eine Sache: Anfangs haben viele Leute diejenigen als Bodensatz bezeichnet, die mit Buffbots rumliefen. Die selben Leute haben irgendwann selber Buffbots gehabt, weil sie es Leid waren gegen Windmühlen zu kämpfen.
    Solche Entwicklungen hat Mythic selbst zu verantworten.




    > Außerdem ist es logisch das DAoC langsam aber
    > sicher etwas schwächelt, vorallem gegenüber WoW
    > obwohl sich die Spielerbasis von WoW hauptsächlich
    > aus MMORPG neu einsteigern rekrutiert wenn man den
    > üblichen "Verdächtigen" Foren glaubt.
    > Mythic hatte nicht das Glück, Blizzard like alles
    > zu kopieren und dann dann alles was Timesink
    > verursachte über Bord geworfen.
    > Das dabei ausversehen die Langzeitmotivation und
    > das Endgame (Was ja aus Raiden besteht 24/7) mit
    > über Bord ging....naja....passiert.
    > Beim PVP punktet DAoC immer noch (trotz Balancing
    > Schwächen, die WoW aber auch hat in Form von
    > ungleichmäßiger Verteilung der Spieler auf die
    > Realms) und das wird sich auch so schnell nicht
    > ändern solange Blizzard nichts am PvP System
    > macht.
    >
    > Du schreibst als Titel deines ersten Postes "Die
    > letzten Atemzuege eines einst wegweisenden
    > Spiels", schreibst dann jedoch: "DAoC war nicht
    > das erste, nie das schickste und bestimmt auch nie
    > das größte MMORPG"?
    > Vor DAoC gabs EQ, UO, AC....und sonst? Der wie ein
    > heiliger gepriesene DAoC Killer Shadowbane hat den
    > Versuch nicht überlebt, genau wie AC2.

    Wo siehst Du jetzt einen Widerspruch?


    > Über kurz oder lang wird sich DAoC nicht halten
    > können, das ist klar obwohl.... UO läuft heute
    > auch noch ;)

    DAoC wird noch eine ganze Weile laufen, vor allem weil DAoC nach wie vor einzigartig ist.

  8. Re: viele halbwahrheiten

    Autor: Plasma 18.08.06 - 13:45

    Wyv schrob:
    -------------------------------------------------------
    > Leider ist DAoC in vielerlei Hinsicht heutzutage nicht mehr
    > zeitgemäß: Die Engine, die Steuerung, das Interface: Wenn man
    > es mal mit WoW oder EQ2 vergleicht, wirkt alles ein wenig
    > kantig, hakelig und altbacken.

    Die Grafikengine ist soweit ich weiß lizensiert, und zwar von niemand geringerem als den Entwicklern von Morrowind. Camelot verwendet eine Vorgängerversion, die immer wieder aufgemotzt wurde.

    Was das Interface und die Steuerung angeht, so habe ich noch nichts besseres gesehen und gespielt. Wenn es dich stört dass dein Char nach dem Loslassen der Lauftaste noch einen Schritt läuft (was unter anderem an der Verzögerung der Verbindung liegt) dann musst du halt die Taste einen Schritt früher loslassen.

    Ich habe viele andere Spiele ausprobiert (u.a. Guild Wars, Asherons Call und noch ein paar andere) in denen ich jedesmal über die Steuerung geflucht habe. Wer hat sich denn in GW zum Beispiel diesen Blödsinn ausgedacht, dass die Kamera nicht automatisch mit dem Blickwinkel rotiert? Sowas von nervig ...

    Zeraphil schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > obwohl.... UO läuft heute auch noch ;)

    Sowas macht mir dann wieder Hoffnungen. Vielleicht sollte ich mir nach dem Urlaub doch wieder ein Abo zulegen, dann die fehlenden Erweiterungen nachkaufen und auf Entdeckungsreise gehen. Wenn ich mir allerdings überlege wie sehr DaoC meinem Soloplayerstil entgegenkommt, nämlich garnicht, dann grausts mir schon wieder davor und ich kann mir überlegen ob mir am fünften oder doch schon am vierten Tag nach dem Abostart langweilig wird.

    Camelot war leider nie was für Gelegenheitsspieler. Das habe ich während des Studiums gemerkt, als oft genug schon mal 15 Stunden zwischen ein- und ausloggen vergingen. Dieses ganze Master-, Champion- und wasweißich sonst noch Levelgedöhns kostet einfach zu viel Zeit, und die Hälfte davon allein um eine Battlegroup zusammenzustellen die wenigstens ansatzweise Aussichten auf Erfolg hat.

    Das letzte mal richtig viel Spaß in diesem Spiel hatte ich solo in Caldey, oder mit einer kleinen und eingeschworenen Gruppe in Avalon Stadt oder Darkness Falls. Die ewige Diskussion ist halt immer noch, dass die zweite Erweiterung das Spiel gespalten hat. WoW kam genau richtig und hat das an Spielern abgegraben was frustriert und genervt von Atlantis war.

    Ich persönlich habe WoW zum Glück nie gespielt. Habs damals wegen der halbseidenen EULA an Amazon zurückgeschickt ;-)


    Tja was nun? Abo kaufen, oder doch lieber sein lassen und nur in alten Erinnerungen schwelgen? Die Screenshots erzählen viele Geschichten ...

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