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Deshalb Linux

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  1. Deshalb Linux

    Autor: chris109 29.06.19 - 17:58

    Hier sieht man den Grund warum Valve Linux unterstützt. Es ist eine freie Plattform.

    Wenn Microsoft etwas an Windows massiv verschlimmbessert, müssen die Benutzer damit leben. Sie können nur schimpfen aber helfen tut es nix. Es gibt kein IBM Windows oder Redhat Windows, das man nutzen könnte.

    Wenn Apple OS X etwas an OS X verschlimmbessert, müssen die Nutzer damit leben. Sie können sich nur einreden, dass alles was Apple tut richtig und gut ist. ;-) Das Problem bleibt aber. Es gibt kein Google OS X oder Suse OS X das man nutzen könnte.

    Wenn Canonical etwas an Ubuntu verschlimmbessert muss kein Benutzer damit Leben. Bei nächsten großen Upgrade kann der Benutzer einfach zu Linux Mint, Debian, Elementary OS, Pop OS oder einer anderen Linux Distribution wechseln. Vielleicht entsteht sogar einen neue Distribution, die "Ubuntu ohne Canonicals letzte Dummeit" heißt und dann wegen der Markenrechte umbenannt werden muss. ;-)
    Nach dem Wechsel verwendet der Benutzer die gleichen Anwenderprogramme wie zuvor, muss auf nichts verzichten und sich kaum umgewöhnen. Mit den gelisteten Beispielen bleibt sogar die Systemverwaltung und -struktur praktisch identisch.

  2. Re: Deshalb Linux

    Autor: JouMxyzptlk 30.06.19 - 19:35

    chris109 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht entsteht sogar einen neue Distribution, die "Ubuntu
    > ohne Canonicals letzte Dummeit" heißt und dann wegen der Markenrechte
    > umbenannt werden muss. ;-)

    Ja, noch ein Linux welches nach kurzer Zeit inkompatibel zu anderen Linuxen ist so dass man keine globalen Installer nehmen kann sondern jede Distro einzeln gepflegt werden muss. Oder man compiliert und betet dass es compiliert.

    Dieser Wildwuchs ist Vorteil und Nachteil zugleich.

    Das wäre doch das Projekt, das über-linux zu machen welche genau diese Nachteile beseitigt. https://xkcd.com/927/

    Edit: Zefix, ich brauch 'ne andere Tastatur bei welcher die linke Shift Taste besser funktioniert.

    Edit2: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Linux_Distribution_Timeline.svg

    Ultra HD ist LOW RES! 8K bis 16K sind mein Metier.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.06.19 19:41 durch JouMxyzptlk.

  3. Re: Deshalb Linux

    Autor: Megusta 01.07.19 - 14:56

    JouMxyzptlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > chris109 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Vielleicht entsteht sogar einen neue Distribution, die "Ubuntu
    > > ohne Canonicals letzte Dummeit" heißt und dann wegen der Markenrechte
    > > umbenannt werden muss. ;-)
    >
    > Ja, noch ein Linux welches nach kurzer Zeit inkompatibel zu anderen Linuxen
    > ist so dass man keine globalen Installer nehmen kann sondern jede Distro
    > einzeln gepflegt werden muss. Oder man compiliert und betet dass es
    > compiliert.
    >
    > Dieser Wildwuchs ist Vorteil und Nachteil zugleich.
    >
    > Das wäre doch das Projekt, das über-linux zu machen welche genau diese
    > Nachteile beseitigt. xkcd.com
    >
    > Edit: Zefix, ich brauch 'ne andere Tastatur bei welcher die linke Shift
    > Taste besser funktioniert.
    >
    > Edit2: commons.wikimedia.org

    So ist es, einfach so von Ubuntu auf Arch wechseln - klar!
    Man könnte auf Debian basierte Distros wechseln, aber da sieht es genau so aus, wie mit Ubuntu, überall wird der Support für 32bit eingestellt. Und auf eine Distro zu wechseln, wo kaum Updates rauskommen, ist auch nicht von Vorteil

  4. Re: Deshalb Linux

    Autor: chris109 01.07.19 - 16:00

    Es ist einfach und es muss ja nicht gleich "ich kann und muss alles selbst einrichten"-Arch sein. Manjaro und Solus sind relativ einsteigerfreundlich, wenn man Rolling Release möchte.
    Linux Mint, Debian, Elementary OS, Pop OS sind Ubuntu am ähnlichsten und gleichzeitig unabhängig genug um ihr eigenes Ding zu machen.

    Wenn alle Distributionen eine Änderung machen (z.B. Systemd einführen) dann kann man ohnehin davon ausgehen, dass die Änderung nach langer Diskussion mit vielen Meinung als sinnvoll zu betrachten ist. (Ja, es gibt immer noch Menschen, die Systemd für böse halten und nein, ich möchte nicht darüber diskutieren, weil das nicht das Tema ist.)

    Mir ging es hier darum, dass der Linux-Kunde nicht alles Hinnehmen muss, was der Betriebssystem-Hersteller (im Beispiel Microsoft, Apple, Canonical) tut, weil er die gleiche Software in einer sehr ähnlichen Zusammenstellung jederzeit auch von einem anderen Betriebssystem-Hersteller/Distributor bekommen kann.

  5. Deshalb Flatpak/Snap/AppImage

    Autor: janoP 01.07.19 - 16:34

    Die laufen unter allen Distributionen. Werden hier im Forum sehr gehatet, aber lösen genau dieses Problem.

    PS: Ja, man könnte zynisch anmerken, dass alleinschon das Terzett „Flapak, Snap, AppImage“ deine These bestätigt. Da sich die drei konkurrierenden Standards aber technisch nicht viel geben (bis auf AppImage, das aber mittlerweile ein Nischendasein führt), bin ich mir sicher, dass sich im Laufe der Zeit einer durchsetzen wird. Und als Nutzer kann einem auch egal sein, welches man nutzt.

  6. Re: Deshalb Linux

    Autor: heikom36 01.07.19 - 18:57

    chris109 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier sieht man den Grund warum Valve Linux unterstützt. Es ist eine freie
    > Plattform.
    >
    > Wenn Canonical etwas an Ubuntu verschlimmbessert muss kein Benutzer damit
    > Leben. Bei nächsten großen Upgrade kann der Benutzer einfach zu Linux Mint,
    > Debian, Elementary OS, Pop OS oder einer anderen Linux Distribution
    > wechseln.

    Ganz kurz: Nö.

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