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  5. › Elektroauto: Renault Zoe mit 52 kWh…

Ich musste so lachen..

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  1. Ich musste so lachen..

    Autor: x2k 02.07.19 - 11:48

    .. Als ich das Statement von BMW zu den dingern gelesen hab. Daraus geht hervor das ja dann doch niemand einen elektro Flitzer haben will. Finde ich jedenfalls einen interessanten diskussions ansatz.

    https://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/mobilitaet/bmw-niemand-will-elektroautos/amp/

  2. Re: Ich musste so lachen..

    Autor: Kondom 02.07.19 - 12:37

    Renault hat 2018 in Europa knapp zehnmal so viele Clios (328.860) wie Zoes (37.782) verkauft.

    Der Clio steht in direkter Konkurrenz zum Zoe. Sooo riesig ist die Nachfrage nicht.

    Und jetzt schau dir mal an *wo* die ganzen E-Autos verkauft wurden. In Ländern die den E-Auto kauf fördern bzw massiv fördern.

    Der BMW Chef meint genau das. Die Verkaufszahlen sind künstlich hochgehalten, durch die Förderungen. In einem "natürlichen" Markt, wäre die Nachfrage noch viel geringer als sie eh schon ist.

    E-Autos sind nach wie vor schlicht richtig richtig teuer. Der Zoe in der kleinsten Ausstattungsvariante mit Batterie kostet über 33.000¤, der Clio in der kleinsten Variante nur ~15.000¤. Für viele ist die E-Variante deshalb nach wie vor uninteressant/unerschwinglich, wie man in den Verkaufszahlen auch gut sehen kann.


    Langfristig geht der Trend natürlich klar zum E-Auto (egal ob BEV oder Wasserstoff), dass weiß auch der BMW-Chef. Der sprach aber vom hier und jetzt, von der aktuellen Situation am Markt aus Sicht eines Massenherstellers.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 02.07.19 12:40 durch Kondom.

  3. Re: Ich musste so lachen..

    Autor: blubberer 02.07.19 - 13:09

    Aber es ist nunmal nur der Massenhersteller, der das richtig promoten kann (wenn er will) und die Kosten bzw den VK nach unten drücken kann. Und hier zweifle ich stark an allen Automobilherstellern, das letzteres gewollt ist. Das würde ja Kosten in der Entwicklung kosten und den Share Holder Value für 2-3 Jahre drücken -.- Es wäre der Schritt, die Kosten auf 20-30 Jahre zu verteilen und günstige Karren zu bauen. Wenn ich für einen Zoe nicht 25k¤ hinlegen müsste, er wäre meins. Die Plattform ist doch schon ewig abgeschrieben auf welcher der Zoe gebaut wird. Da ist ja nix mit Rad neu erfinden.

  4. Re: Ich musste so lachen..

    Autor: Anonymer Nutzer 02.07.19 - 13:13

    Das E-Auto als Konzept ist noch relativ neu im Vergleich zum Verbrenner. (Ja, ich weiß, vor hundert Jahren gab es schon E-Autos aber die spielten in einer ganz anderen Liga. Auch war der Strom damals ein ganz anderes Thema.)

    Und dadurch sind sie erstmal teurer. Das ist bei jeder neuen Technologie so. Interessant wird es, wenn die E-Autos die Verbrenner im Preis unterbieten. Das wird nicht so schnell passieren, aber passieren wird es.

  5. Re: Ich musste so lachen..

    Autor: Targi 02.07.19 - 13:14

    blubberer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber es ist nunmal nur der Massenhersteller, der das richtig promoten kann
    > (wenn er will) und die Kosten bzw den VK nach unten drücken kann. Und hier
    > zweifle ich stark an allen Automobilherstellern, das letzteres gewollt ist.
    > Das würde ja Kosten in der Entwicklung kosten und den Share Holder Value
    > für 2-3 Jahre drücken -.- Es wäre der Schritt, die Kosten auf 20-30 Jahre
    > zu verteilen und günstige Karren zu bauen. Wenn ich für einen Zoe nicht
    > 25k¤ hinlegen müsste, er wäre meins. Die Plattform ist doch schon ewig
    > abgeschrieben auf welcher der Zoe gebaut wird. Da ist ja nix mit Rad neu
    > erfinden.

    Diese Automobilhersteller sind - Überraschung! - gewinnorientierte Unternehmen. Und sie bauen - 2. Überraschung! - vornehmlich die Autos, die die Leute auch kaufen. Wenn sie etwas anderes machen würden, wären sie kein erfolgreicher globaler Player im Automarkt sondern ein Nischenhersteller mit geringen Verkaufszahlen.

    Und Kosten auf 20-30 Jahre verteilen? Wenn BMW sowas täte, wären sie morgen vom Markt, sowas funktioniert nicht.

  6. Re: Ich musste so lachen..

    Autor: Anonymer Nutzer 02.07.19 - 13:54

    > Diese Automobilhersteller sind - Überraschung! - gewinnorientierte Unternehmen.

    Fragt sich nur, nach welchem Gewinn sie schielen. Nach dem Quartalsgewinn oder dem späteren Gewinn als evtl. Monopolist.

    > Und sie bauen - 2. Überraschung! - vornehmlich die Autos, die die Leute auch kaufen.

    Das erklärt dann wohl alles. Statt "nur" Autos zu bauen die die Leute kaufen sollten sie mal damit anfangen Autos zu bauen die jeder haben will ;)

  7. Re: Ich musste so lachen..

    Autor: Targi 02.07.19 - 14:38

    > > Und sie bauen - 2. Überraschung! - vornehmlich die Autos, die die Leute
    > auch kaufen.
    >
    > Das erklärt dann wohl alles. Statt "nur" Autos zu bauen die die Leute
    > kaufen sollten sie mal damit anfangen Autos zu bauen die jeder haben will
    > ;)

    Die Leute kaufen schon die Autos, die sie haben wollen. Aber eben nicht die Autos, die du dir vorstellst.

  8. Re: Ich musste so lachen..

    Autor: sebastilahn 03.07.19 - 10:49

    Targi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Diese Automobilhersteller sind - Überraschung! - gewinnorientierte
    > Unternehmen. Und sie bauen - 2. Überraschung! - vornehmlich die Autos, die
    > die Leute auch kaufen.

    Ja das ist das eigentliche Problem. Nach immer höheren Margen und Absätzen zu streben, bedeutet auch, dass man die damit verbundene schonungslose Ausnutzung der Ressourcen billigend in Kauf nimmt. Und das machen alle Hersteller.

    Ich hoffe, dass ich als Rentner noch miterleben kann, wie das Erdöl ausgeht. Bin echt gespannt, was dann passiert und welche Ressourcen (neben den heute schon bekannten wie Coltan bspw.) dann ausgebeutet und teuer an dumme Verbraucher verkauft werden ...

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