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Da gibt es noch mehr zu berücksichtigen

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  1. Da gibt es noch mehr zu berücksichtigen

    Autor: rennerfra 17.07.19 - 19:47

    Neben der SW für volle Autonomie gibt es noch zwei wichtige Eigenschaften, die aus meiner Sicht mit 70% Wahrscheinlichkeit relevant werden:

    - die Rechenleistung des heutigen Bordrechners der Tesla Fahrzeuge reicht für Level 4/5 Autonomie mit künstlicher Intelligenz evtl. nicht aus
    - die Sensorarchitektur ist für Level 4/5 Autonomie nicht ausreichend (es gibt da ja u.a. den Richtungsstreit Tesla gegen Waymo...)

    In der Konsequenz führt das in ca. 3 Jahren zu notwendigen HW Upgrades, die für 'alte' Fahrzeuge nur tlw. umgesetzt werden können = wer dann volle Funktionalität haben will, muss sich wohl ein neueres Fahrzeug zulegen...

  2. Re: Da gibt es noch mehr zu berücksichtigen

    Autor: E-Mover 17.07.19 - 20:09

    rennerfra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Neben der SW für volle Autonomie gibt es noch zwei wichtige Eigenschaften,
    > die aus meiner Sicht mit 70% Wahrscheinlichkeit relevant werden:
    >
    > - die Rechenleistung des heutigen Bordrechners der Tesla Fahrzeuge reicht
    > für Level 4/5 Autonomie mit künstlicher Intelligenz evtl. nicht aus
    > - die Sensorarchitektur ist für Level 4/5 Autonomie nicht ausreichend (es
    > gibt da ja u.a. den Richtungsstreit Tesla gegen Waymo...)
    >

    Die Rechenleistung hat mit dem Richtungsstreit nichts zu tun: Wer „full self driving“ (FSD) gekauft hat, der bekommt ein kostenloses hardware update mit dem neuesten Tesla-Chipsatz von 2019, diese Umrüstung auf den neuesten Stand der Technik hat man also mit dem FSD Paket schon bezahlt. Das reicht bei weitem hins. Rechenleistung.

    > In der Konsequenz führt das in ca. 3 Jahren zu notwendigen HW Upgrades, die
    > für 'alte' Fahrzeuge nur tlw. umgesetzt werden können = wer dann volle
    > Funktionalität haben will, muss sich wohl ein neueres Fahrzeug zulegen...

    Nein, eben nicht (s.o.)!

    Der Richtungsstreit geht um die Notwendigkeit von Lidar bei der Sensorik. Alle Teslas seit 2016 haben 8 Kameras plus Radarsensor plus Ultraschallsensorik rundum, aber eben kein Lidar. Tesla ist davon überzeugt, dass Lidar obsolete Technik darstellt, deren Informationen auch mit Kameras erfassbar sind. Waymo und andere verbauen und nutzen aber Lidar-Sensoren.

    Ob das wirklich obsolet ist oder nicht wird man erst sehen, wenn das FSD tatsächlich verfügbar sein wird...

  3. Re: Da gibt es noch mehr zu berücksichtigen

    Autor: PiranhA 18.07.19 - 09:34

    E-Mover schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ob das wirklich obsolet ist oder nicht wird man erst sehen, wenn das FSD
    > tatsächlich verfügbar sein wird...

    Letztendlich habe ich alleine aufgrund der zu erwartenden rechtlichen Rahmenbedingungen da massive Bedenken. Egal wie gut das System später sein wird, es wird diese mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit nicht erfüllen.
    Es wird sicherlich weitgehend selbständig fahren, aber der Fahrer wird die ganze Zeit die Verantwortung tragen und in der Lage sein eingreifen zu können.

    Und es geht ja auch nicht nur um die Frage Lidar, ja oder nein? Tesla hat genau ein Radar, die Testflotte von Daimler hat aktuell zwischen 8 und 13. Plus Lidar, Kameras und Ultraschall. Bei der Menge der Daten, die dort verarbeitet werden, liegen Welten. Bei Daimler wollen die gerade 10 Gigabyte pro Sekunde verarbeiten.
    Bei Teslas Super Chip ging es nur darum, wie bekommt man die Leistung, die andere mit 200-300 Watt haben, auf unter 75 Watt reduziert. Natürlich super Sache, aber für einen autonomen Fahrdienst vergleichsweise irrelevant.

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