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Noch ein Grund

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  1. Noch ein Grund

    Autor: tsx-11 25.07.19 - 17:54

    Ganz schön viel Spekulation über den möglichen Grund. Hier noch einer:
    Vielleicht ist die Nachfrage nach Super-Vectoring einfach nicht groß.

  2. Re: Noch ein Grund

    Autor: LinuxMcBook 25.07.19 - 18:47

    Ich glaube auch viel eher, dass es daran liegt. Nur eine Minderheit fragt Bandbreiten über 100 MBit/s nach.

    Außerdem, wenn die Telekom laut Artikel dort für ca. 15 Mio Dollar Hardware pro Quartal kauft, dann wird man nicht wegen ein paar Milliarden nun anfangen bestehende Ausbaupläne über den Haufen zu werden um wenige Millionen zu sparen.

    Vielleicht kommt FTTH ja auch jetzt noch früher als gedacht, die Bestellung für G.Fast legt das nahe.

  3. Re: Noch ein Grund

    Autor: spezi 25.07.19 - 21:33

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Vielleicht kommt FTTH ja auch jetzt noch früher als gedacht, die Bestellung
    > für G.Fast legt das nahe.

    Nicht wirklich "früher als gedacht". Wenn die Telekom ihre Ankündigung vom letzten Jahr wahr macht, wird sie den FTTH-Ausbau nächstes Jahr sehr deutlich ausweiten. Für nächstes Jahr waren mehr als 1 Mio zusätzliche Haushalte angekündigt. g.Fast hat jetzt natürlich eher etwas mit FTTB zu tun. Aber für den zu erwartenden größeren Ausbau in Städten wird die Telekom vermutlich zweigleisig fahren: Glasfaser bis in die Häuser, und dann FTTH oder FTTB+g.Fast je nach Wahl der Eigentümer.

  4. Re: Noch ein Grund

    Autor: M.P. 25.07.19 - 22:53

    Geht eigentlich G.Fast in Verbindung mit einer GPON Zuführung zum Haus?
    Im Privatbereich soll die Telekom ja fast ausschließlich GPON nutzen ....

    Und was stellt die Telekom für Hardware bei, wenn sie GPON installieren? Ein reines Modem mit einer Ethernet-Schnittstelle, oder einen kompletten WLAN-Router mit Telefonie? Ersteres könnte man ja in einem EFH in den Keller stellen, und dann den eigenen Router in die Wohnung. Im zweiten Fall müsste die Glasfaser aber ins Erdgeschoss ...

  5. Re: Noch ein Grund

    Autor: LinuxMcBook 25.07.19 - 23:14

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Geht eigentlich G.Fast in Verbindung mit einer GPON Zuführung zum Haus?
    > Im Privatbereich soll die Telekom ja fast ausschließlich GPON nutzen ....
    Wenn wirklich ein Mischbetrieb gefahren wird (FTTH für EFH und FTTB/G.Fast für Mehrfamilienhäuser, bei dem der Vermieter nicht Willens oder in der Lage ist die Hausverkabelung zu erlauben), dann muss ja GPON für G.Fast genutzt werden.
    Ich könnte mir sogar vorstellen, oder hoffe es zumindest, dass den Mietern zu liebe auch G.Fast direkt vom Fußweg aus in die Häuser geführt werden kann.

    > Und was stellt die Telekom für Hardware bei, wenn sie GPON installieren?
    > Ein reines Modem mit einer Ethernet-Schnittstelle, oder einen kompletten
    > WLAN-Router mit Telefonie?
    Die Telekom stellt derzeit ein einfaches Huawei Glasfaser-Modem mit einem Ethernet-Ausgang.
    Allerdings wird in den wenigsten Kellern von Mehrfamilienhäusern Ethernet liegen.

  6. Re: Noch ein Grund

    Autor: spezi 25.07.19 - 23:30

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Geht eigentlich G.Fast in Verbindung mit einer GPON Zuführung zum Haus?
    > Im Privatbereich soll die Telekom ja fast ausschließlich GPON nutzen ....

    Hier ist ein Datenblatt zur Adtran g.Fast Hardware:
    https://portal.adtran.com/pub/Library/Data_Sheets/International_/I611321707Fx-8_Gfast_Series.pdf

    In diesem Beispiel unterstützen alle aufgeführten Geräte GPON als Uplink-Verbindung. Die Geräte für mehr als einen Nutzer auch 10G PON.

    Mal schauen, was die Telekom einsetzen wird, aber GPON wäre naheliegend...

    > Und was stellt die Telekom für Hardware bei, wenn sie GPON installieren?
    > Ein reines Modem mit einer Ethernet-Schnittstelle, oder einen kompletten
    > WLAN-Router mit Telefonie?

    Netzabschluss ist ein ONT (Optische Netzwerkterminierung). Daran kannst Du einen Router Deines Vertrauens per Ethernet anschließen.

    > Ersteres könnte man ja in einem EFH in den
    > Keller stellen, und dann den eigenen Router in die Wohnung. Im zweiten Fall
    > müsste die Glasfaser aber ins Erdgeschoss ...

    Auch im ersten Fall setzt das natürlich eine Ethernetkabel vom Keller zu einem geeigneten zentralen Punkt für den Router in der Wohnung voraus.

    Deswegen könnte g.Fast auch ein Mittel sein, um die Akzeptanz für FTTB/H-Ausbau auch in Gebieten mit EFH/Doppelhäusern/Reihenhäusern weiter zu erhöhen: man braucht nur den Wanddurchbruch in den Keller, hängt dort den g.Fast-Kasten hin (den Adtran ja auch für einen einzelnen Anschluss anbietet). Der wird an die Telefonleitung im Haus angeschlossen, und oben im Hausflur (oder wo auch immer) stöpselt man seinen g.Fast-Router in die Telefondose. Und dann sind auch symmetrische Gbit/s-Anschlüsse möglich, ganz ohne zusätzliche Kabel zu verlegen.

    Und die Adtran-Teile unterstützen auch herkömmliches VDSL mit Vectoring oder Supervectoring. Man könnte also auch erstmal bestehende Router weiterverwenden, wenn einem die Geschwindigkeit vorerst reicht.

  7. Re: Noch ein Grund

    Autor: Faksimile 26.07.19 - 11:14

    Wenn Leerrohre korrekt verlegt sind, kann man doch wohl CuDA gegen LAN austauschen. Und wenn nicht könnte DLAN/Powerline evtl. eine Lösung sein.

    Das sollte im EFH ohene weiteres gehen.

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