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Leiharbeit = "Sklaverei"; Fachkräftemangel Informatik="Meme";

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  1. Leiharbeit = "Sklaverei"; Fachkräftemangel Informatik="Meme";

    Autor: max123 14.08.19 - 17:39

    Viele Stellen gibt es schon gar nicht mehr ohne erst als Leiharbeiter anzufangen.
    Da macht man sich die Arbeit und studiert um in einem Bereich mit "Fachkräftemangel" zu arbeiten, damit man dann keinen regulären Job finden kann.
    Das ist meiner Meinung nach eine Frechheit.

    Man kann bei Leiharbeit jeder Zeit ohne Angabe eines Grunds rausgeschmissen werden und wird häufig nicht richtig eingearbeitet und wie ein Mitarbeiter 2. Klasse behandelt.

    Ich selber verdiene als Master Informatik in der nähe von München nach 15 Monaten Berufserfahrung 43k Brutto bei 26 Tagen Urlaub im Jahr. Meine Masterarbeit hatte doppelt so viele Seiten (60) wie die Doktorarbeit eines Mediziners (30) aus meinem Bekanntenkreis.
    Die Leiharbeitsfirma hat mit gedroht, dass wenn ich bei der Position in der ich eingestellt bin wieder schnell rausgeworfen werde (so wie bei der Firma, bei der ich zuvor 2 Wochen eingesetzt war, die dachte, dass sich ein Informatiker frisch von der Uni in einer Woche in den Code eines Elektrotechnikers einarbeiten kann, der 3 Monate in seinem Praktikum daran programmiert und dann die Firma verlassen hat und für den Clean Code ein Fremdwort war), dass ich dann eine Stelle am anderen Ende von Deutschland bekomme.
    Die 2. Firma bei der ich jetzt eingesetzt bin hat eine Sondererlaubnis, dass sie Leiharbeiter 5 Jahre lang einsetzen darf, bis sie sich entscheiden muss jemanden zu übernehmen oder rauszuschmeißen. Es gibt auch Geschichten von Leuten, die nach Ablauf dieser Frist 3 Monate Freigestellt wurden um dann wieder von der selben Firma in Leiharbeit! eingesetzt zu werden. Das schlimme an der Leiharbeit ist auch, dass man meist nur bei Firmen mit finanziellen Problemen landet, weil sie sich keine "echten" Mitarbeiter leisten können und, dass dort das Klima häufig sehr gestresst ist.

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