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Greenpeace kritisiert

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  1. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: Desertdelphin 31.07.19 - 09:07

    Das Geld spielt eine Rolle bei 6000 Leuten? Du glaubst ernsthaft das Batterien, windanlagen und solar für 6000 mehr kosten als ein schwimmende atomkraftwerk? Wtf? Geile Traumwelt.

    Heizen mit Holz und Sonne (100% erneuerbare und co2 neutral) und strom mit Fotovoltaik und Wind + Akkus. Rest mit Öl. Hab gehört davon gibt es etwas in Russland. Ansonsten kann man dir den Preis eines Atomkraftwerke sicher auch Wasserstoff herstellen und im langen Winter als Energiequelle nutzen

  2. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: Palerider 31.07.19 - 09:13

    >
    > Ah. Geil. Solche Aussagen liebe ich ja. Also wenn man die Welt retten will,
    > Menschen abschaffen, richtig?
    >
    Nee, nicht richtig, hat keiner gesagt und ist eine blöde Unterstellung um die Aussage des Vorredners ohne Argument zu diskreditieren. Du wirst Dich wundern aber der Mensch kann auch ohne Urlaub mit Flugreise nicht nur überleben sondern auch gut leben.

  3. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: Auric 31.07.19 - 09:26

    sebastilahn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eheran schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das interessiert die Mensche, die dort leben, nur recht wenig. Die
    > brauchen
    > > immer Strom und Wärme, weil sie sonst umgeben von 1000km Eistundra
    > einfach
    > > verrecken.
    >
    > Hmm zwingt sie denn einer dazu, in solch einer unliebsamen Umgebung zu
    > wohnen?
    Ich wage die Vermutung dass das keine Hartz4ler oder Gulag Häftlinge sind.

    >Mich wundert es immer wieder, warum sich das einige wenige antun
    > und was dann für Klimmzüge gemacht werden, um diese Menschen dann auch noch
    > am Leben zu halten...

    Ich wage die Vermutung dass diese Menschen dort eine ARBEIT ausführen, die evtl. RENTABEL oder WICHTIG ist, und das diese Menschen dafür und aufgrund der Lage am Arsch der Welt überdurchschnittlich bezahlt werden.

    > Russland hat sicherlich genug Landfläche, um die paar tausend Leute auch
    > noch irgendwo unterzubringen.

    Wenn man an der Titte des Sozialstaates aufgewachsen ist sind solche Überlegungen wohl naheliegend.

  4. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: Auric 31.07.19 - 09:29

    osolemiox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DAASSI schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > nur als Info: die Reaktoren die ersetzt werden sollen sind RBMKs. Also
    > die
    > > Tscheronbyls… Durch einen deutlich neueren und sicheren. also
    > alles
    > > gut :)
    >
    > VW ersetzt Betrugsdiesel durch neue, "saubere" Diesel. Also alles gut :)

    Besser als die DDR Zweitakter sind die auf jeden Fall.

  5. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: Kakiss 31.07.19 - 09:48

    randya99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und was ist deren Lösungsvorschlag? Aha. Dachte ichs mir.


    Naja, mit Ruhm bekleckert sich die russische Marine bisher nicht, was sinkende U-Boote betrifft, die atomar betrieben werden.

  6. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: Auric 31.07.19 - 09:58

    Also die westlichen Öltanker und Ölplattformen haben der Umwelt mehr angetan.

  7. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: osolemiox 31.07.19 - 10:09

    Auric schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also die westlichen Öltanker und Ölplattformen haben der Umwelt mehr
    > angetan.

    Ob westlich oder sowjetisch, spielt doch gar keine Rolle.

  8. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: Kakiss 31.07.19 - 10:47

    Auric schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also die westlichen Öltanker und Ölplattformen haben der Umwelt mehr
    > angetan.

    Den Schaden den untergagngene U-Boote verursacht haben, kennt man doch noch garnicht.
    Zumal man das auch nicht kann, was ist denn alles im kalten Krieg unbekannt gesunken?

    Was reitet dich überhaupt dazu, nukleare Katastrophen mit Ölkatastrophen zu relativieren?

    Beides gilt zu verhindern und zu verurteilen.

    Ich glaube dir ist nicht wirklich bewusst, welchen Schaden so ein Atomreaktor verursachen kann.
    Selbs so eine Ölkatastrophe ist kaum zu "reparieren" , aber Strahlung?
    Wie haben sie das nochmal in Tschernobyl geregelt? Achja, eigentlich garnicht.
    Umbaut und das Gebiet gesperrt.

    Das ganze hat doch auch garnichts mit ost, west oder sonstwas zu tun.

    Japan gilt trotz seiner Position auf dem Globus als westliches Land und als sehr fortschrittlich, dennoch haben sie es vermasselt.

  9. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: Eheran 31.07.19 - 11:27

    >Ich habe gar nicht erst versucht, deine Milchmädchenrechnung nachzurechnen...
    Schade, da wäre dir aufgefallen, dass das keine "Milchmädchenrechnung" ist. Sollte sowas noch mal kommen, dann erwarte keine Reaktion mehr.

    >Ja, es kommt im Sommer Mittags weniger runter
    Es geht um den Winter. Im Sommer mag das durchaus möglich sein, da ist es nicht so extrem kalt und man braucht weniger Heizung. Die dafür nötige Solarthermie bräuchte man ja noch obendrauf. Es geht erstmal nur um den Winter, denn da braucht man die Energie und hat praktisch keine Quelle mehr.

    >1 MWp Photovoltaik benötigt heute etwa 1,5 ha Platz
    Wo und zu welcher Jahreszeit? Dort, ja? Im Winter oder Sommer? Wenn Sommer, was bringt das im Winter?

    >dass du die meiste Zeit viel mehr produzierst, als verbraucht und benötigt wird.
    Das ist beim KKW nur völlig irrelevant?

    >zum anderen hat die Nacht nicht > 16,6666 Stunden ;) Insbesondere dort nicht, dort herrschen ja eher besonders lange Tage.
    Sorry, aber Kopf -> Tisch. Im Winter sind die Tage dort, auf dem 60. Breitengrad, etwa 6h lang. Das sind 18h Nacht. Dass es um den Winter geht steht auch dort im von dir zitierten Abschnitt. Und auch sonst immer wieder. Dass bei höheren Breitengraden im Winter die Nächte länger werden, sollte ansonsten aber auch schon aus Deutschland bekannt sein.

    >Entwicklungsstatus
    Die Tanks sind nicht das Problem... oh man... sondern die zuverlässige Produktion von Wasserstoff und wieder die Rückverstromung. Welche Anlage läuft denn da unter Extrembedingungen seit >10 Jahren? Sowas kann man heute irgendwo hinstellen, wo es nicht kritisch ist. Aber sicher nicht da, wo das Leben von tausenden davon abhängt. Dafür muss eine Techonlogie erst erprobt werden, um mögliche Probleme zu entdecken. Wenn es zuverlässig ist, kann man sowas irgendwann mal machen.

  10. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: Eheran 31.07.19 - 11:30

    Warum sagst du das den Leuten nicht? Die sind nicht reich und würden sich über günstigeren Strom (und Wärme) freuen.

    >Geile Traumwelt.
    Ja, wenn man überhaupt keine Ahnung hat, wie es dort ist... aber trotzdem eine solide Meinung hat und andere, die dieser nicht entsprechen, noch die Kompetenz abspricht. Läuft bei dir.

  11. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: osolemiox 31.07.19 - 11:54

    Kakiss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auric schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Also die westlichen Öltanker und Ölplattformen haben der Umwelt mehr
    > > angetan.
    >
    > Den Schaden den untergagngene U-Boote verursacht haben, kennt man doch noch
    > garnicht.
    > Zumal man das auch nicht kann, was ist denn alles im kalten Krieg unbekannt
    > gesunken?
    >
    > Was reitet dich überhaupt dazu, nukleare Katastrophen mit Ölkatastrophen zu
    > relativieren?
    >
    > Beides gilt zu verhindern und zu verurteilen.
    >
    > Ich glaube dir ist nicht wirklich bewusst, welchen Schaden so ein
    > Atomreaktor verursachen kann.
    > Selbs so eine Ölkatastrophe ist kaum zu "reparieren" , aber Strahlung?
    > Wie haben sie das nochmal in Tschernobyl geregelt? Achja, eigentlich
    > garnicht.
    > Umbaut und das Gebiet gesperrt.
    >
    > Das ganze hat doch auch garnichts mit ost, west oder sonstwas zu tun.
    >
    > Japan gilt trotz seiner Position auf dem Globus als westliches Land und als
    > sehr fortschrittlich, dennoch haben sie es vermasselt.

    +1

  12. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: osolemiox 31.07.19 - 12:08

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Ich habe gar nicht erst versucht, deine Milchmädchenrechnung
    > nachzurechnen...
    > Schade, da wäre dir aufgefallen, dass das keine "Milchmädchenrechnung" ist.
    > Sollte sowas noch mal kommen, dann erwarte keine Reaktion mehr.

    Wenn du keine belastbaren Argumente hast, dein Problem, nicht meins.

    > >Ja, es kommt im Sommer Mittags weniger runter
    > Es geht um den Winter. Im Sommer mag das durchaus möglich sein, da ist es
    > nicht so extrem kalt und man braucht weniger Heizung. Die dafür nötige
    > Solarthermie bräuchte man ja noch obendrauf.

    Nein, du benötigst keine Solarthermie. Wozu auch?

    > Es geht erstmal nur um den
    > Winter, denn da braucht man die Energie und hat praktisch keine Quelle
    > mehr.

    Doch, Power2Gas. Oder die Photovoltaikanlage, wenn du sie unbedingt überdimensionieren möchtest, was du ja beim Kernkraftwerk auch tust.

    > >1 MWp Photovoltaik benötigt heute etwa 1,5 ha Platz
    > Wo und zu welcher Jahreszeit? Dort, ja? Im Winter oder Sommer? Wenn Sommer,
    > was bringt das im Winter?

    Was zählt, ist das Jahresmittel und ein wirtschaftlicher Kompromiss aus Überdimensionierung und Speicherung (mit Power2Gas sehr gut möglich).

    > >dass du die meiste Zeit viel mehr produzierst, als verbraucht und benötigt
    > wird.
    > Das ist beim KKW nur völlig irrelevant?

    Wieso sollte es das bitte sein!? Die ohnehin schon sehr teure kWh Atomstrom verdreifacht sich so mindestens im Preis. Du glaubst doch nicht ernsthaft, das könne dann preislich auch nur halbwegs noch mit Photovoltaik + saisonaler Speicherung mithalten...?

    > >zum anderen hat die Nacht nicht > 16,6666 Stunden ;) Insbesondere dort
    > nicht, dort herrschen ja eher besonders lange Tage.
    > Sorry, aber Kopf -> Tisch. Im Winter sind die Tage dort, auf dem 60.
    > Breitengrad, etwa 6h lang. Das sind 18h Nacht. Dass es um den Winter geht
    > steht auch dort im von dir zitierten Abschnitt. Und auch sonst immer

    Nein. Es geht nicht ausschließlich um den Winter. Insbesondere dann nicht, wenn im Winter ohnehin viel weniger Strom benötigt wird, weil die dort lebende Population zahlenmäßig unerheblich ist und nur im Sommerhalbjahr gearbeitet wird.

    > >Entwicklungsstatus
    > Die Tanks sind nicht das Problem... oh man... sondern die zuverlässige
    > Produktion von Wasserstoff und wieder die Rückverstromung. Welche Anlage
    > läuft denn da unter Extrembedingungen seit >10 Jahren? Sowas kann man heute
    > irgendwo hinstellen, wo es nicht kritisch ist. Aber sicher nicht da, wo das
    > Leben von tausenden davon abhängt. Dafür muss eine Techonlogie erst erprobt
    > werden, um mögliche Probleme zu entdecken. Wenn es zuverlässig ist, kann
    > man sowas irgendwann mal machen.

    Du glaubst allen Ernstes, der schwimmende Kernreaktor sei als einzige Energiequelle zuverlässiger? Ist er definitiv nicht. Allein schon, wenn er neu bestückt werden muss, steht er zwei Monate still und die Energie muss woanders herkommen.

    Oh Mann, nichts hat Hand und Fuß, von dem was du schreibst. Da ich von vornherein von saisonaler Überschussspeicherung, eben mittels Power2Gas gesprochen habe, spielen saisonale Schwankungen KEINE Rolle! Deswegen: Milchmädchenrechnung!

    Den Kernreaktor musst du stattdessen zwangsläufig überdimensionieren und einen Großteil des erzeugten Stroms verpuffen lassen, eben weil auch der Verbrauch alles andere als konstant ist. Es sei denn, du speicherst den Atomstrom ebenfalls.

  13. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: Quantium40 31.07.19 - 12:21

    osolemiox schrieb:
    > Selbst am Südpol funktioniert das wunderbar und dort sind die
    > Wetterbedingungen noch extremer.

    Solaranlagen sind total toll, wenn man zuverlässig rund um die Uhr elektrische Energie im Bereich von 100MW und mehr benötigt. Gut - man könnte jetzt eventuell argumentieren, dass die Einwohner vielleicht gerne in der Nacht auch Strom hätten (vor allem, da der Standort polnah genug ist, um auch die Polarnacht zu geniessen).
    Zudem bräuchte man dafür selbst hierzulande mal eben knapp einen Quadratkilometer an Solarmodulen. Dort wäre es eher das Doppelte bis Dreifache.

  14. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: Quantium40 31.07.19 - 12:31

    osolemiox schrieb:
    > Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das in Summe mehr
    > kostet, als das ach so tolle, schwimmende Kernkraftwerk - die USA haben
    > damit ja bereits so ihre, negativen Erfahrungen gemacht.

    Das schwimmende KKW soll ca. 270 Millionen Euro gekostet haben.
    Wollte man dessen Leistung per PV ersetzen bräuchte man locker 1km² PV-Module, die preislich auf einem vergleichbaren Niveau liegen. Dazu bräuchte man Speicher mit entsprechender Kapazität (der Ort liegt oberhalb des Polarkreises - da ist es gerne mal länger verdammt duster), die auch nicht wirklich günstiger sind.

  15. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: misfit 31.07.19 - 12:34

    Bei dem Video wurde ich direkt an die Serie Chernobyl erinnert. Hilfe ... :D

  16. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: Quantium40 31.07.19 - 13:06

    osolemiox schrieb:
    > Du glaubst allen Ernstes, der schwimmende Kernreaktor sei als einzige
    > Energiequelle zuverlässiger? Ist er definitiv nicht. Allein schon, wenn er
    > neu bestückt werden muss, steht er zwei Monate still und die Energie muss
    > woanders herkommen.

    Da ist es dann doch praktisch, dass da mehr als ein Reaktor ist.
    Zudem muss der verwendete Reaktortyp normalerweise nur alle 3-4 Jahre mit neuen Brennelementen bestückt werden.

  17. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: FedoraUser 31.07.19 - 13:26

    Dir ist schon klar, dass PV Anlagen immer schlechter funktionieren je weiter sie vom Äquator weg sind?

    Ausserdem ist es dort das halbe Jahr lang finster... + dann braucht man noch eine Armada an Menschen die ständig die Anlage enteisen.

    Brauchst übrigens nicht antworten, ist mein einziger Post zu dem Thema, weil ich mir die Antwort jetzt schon selbst ausmalen kann...

    ;,//;, ,;/
    o:::::::;;///
    >::::::::;;\\\
    ''\\\\\'" ';\

  18. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: osolemiox 31.07.19 - 13:43

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > osolemiox schrieb:
    > > Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das in Summe mehr
    > > kostet, als das ach so tolle, schwimmende Kernkraftwerk - die USA haben
    > > damit ja bereits so ihre, negativen Erfahrungen gemacht.
    >
    > Das schwimmende KKW soll ca. 270 Millionen Euro gekostet haben.

    Nehmen wir mal an, die Zahl ist nicht geschönt: vielleicht sollte man die Entsorgungskosten mit berücksichtigen. Bei den schwimmenden Atomkraftwerken der USA waren die Rückbaukosten schließlich weitaus höher, als die Baukosten.

    Wir sprechen von 100 Megawatt Spitzenleistung? Die natürlich auch nicht jederzeit benötigt werden, alleine schon deshalb ist eine Versorgung nur durch Kernkraft aus Gründen der Effizienz keine gute Idee.

    100 MWp Photovoltaik kosten so 70 Millionen Euro (gängige Größe bei Solar-Großkraftwerken), fertig (im Permafrost) installiert. Das sind fast 3/4 weniger, als die Baukosten des schwimmenden Reaktors, also noch einiges an Puffer für die Errichtung von Power2Gas-Anlagen. Und wenn dort ohnehin natürliche Erdgasvorkommen sind, dann könnte man ja ausnahmsweise das Erdgas einmal fördern (was Russland ohnehin vor hat) und den entstehenden Hohlraum zukünftig für die Speicherung von erneuerbar erzeugtem Elektrolysegas nutzen. Dann kann man sich sogar die Baukosten von Tanks zur Speicherung sparen.

    > Wollte man dessen Leistung per PV ersetzen bräuchte man locker 1km²

    Etwa 1,5 km², das kommt hin. Fläche, die danach immer noch anderweitig genutzt werden kann, wohlgemerkt. Vielleicht freuen sich die Schafe ja sogar über den Unterstand, ähnlich wie das in Deutschland der Fall ist...? Jedenfalls gibt es in Pewek so dermaßen viel freie, ungenutzte Fläche, dass der Flächenverbrauch von Photovoltaik alles Andere als ein Problem darstellt.

    > PV-Module, die preislich auf einem vergleichbaren Niveau liegen. Dazu

    Die etwa 3/4 günstiger sind ;)

    > bräuchte man Speicher mit entsprechender Kapazität (der Ort liegt oberhalb
    > des Polarkreises - da ist es gerne mal länger verdammt duster), die auch
    > nicht wirklich günstiger sind.

    Siehe oben. Ich bin immer noch der Meinung, eine Gesamtlösung mit Photovoltaik und Power2Gas ist im Endeffekt günstiger, weniger ausfallbehaftet (wenn der Kernkraftreaktor gewartet werden oder die Brennstäbe gewechselt werden müssen, dann geht laut Artikel zwei Monate lang gar nichts - woher dann den Strom nehmen!?) und liefert auch die besser regelbare Leistung. Während der Reaktor entweder ebenfalls zusätzliche Pufferspeicher benötigt - oder die meiste Zeit zu viel Leistung liefert (was schließlich die Kosten weiter erhöht).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.07.19 13:59 durch osolemiox.

  19. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: osolemiox 31.07.19 - 13:45

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > osolemiox schrieb:
    > > Du glaubst allen Ernstes, der schwimmende Kernreaktor sei als einzige
    > > Energiequelle zuverlässiger? Ist er definitiv nicht. Allein schon, wenn
    > er
    > > neu bestückt werden muss, steht er zwei Monate still und die Energie
    > muss
    > > woanders herkommen.
    >
    > Da ist es dann doch praktisch, dass da mehr als ein Reaktor ist.
    > Zudem muss der verwendete Reaktortyp normalerweise nur alle 3-4 Jahre mit
    > neuen Brennelementen bestückt werden.

    "Nur" alle 3-4 Jahre ist gut. Wenn das System tatsächlich redundant ausgelegt ist und dann nicht komplett still steht, dann wäre das ja schonmal gut! Diesmal ohne Ironie.

  20. Re: Greenpeace kritisiert

    Autor: osolemiox 31.07.19 - 13:47

    FedoraUser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dir ist schon klar, dass PV Anlagen immer schlechter funktionieren je
    > weiter sie vom Äquator weg sind?

    Nicht wirklich. Der Ertrag verteilt sich gleichmäßiger über die Zeit, während der Jahresertrag in Summe alles andere als schlecht ist.

    > Ausserdem ist es dort das halbe Jahr lang finster... + dann braucht man

    Power2Gas geflissentlich überlesen...?

    > noch eine Armada an Menschen die ständig die Anlage enteisen.

    Wie kommst du darauf? Das erledigt der Wind. Was ist eigentlich mit der dreistelligen Anzahl an Mitarbeitern, die laut Artikel nur für das winzige Kernkraftwerk arbeiten sollen....?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.07.19 13:49 durch osolemiox.

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