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Deutsche Entwickler...

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  1. Deutsche Entwickler...

    Autor: 0mega 05.08.19 - 12:15

    ... haben den Schuss nicht gehört.

    Während in den USA jemand der frisch von der Uni nen google Abschluss in Künstlicher Intelligenz macht $150.000 Einstiegsgehalt bekommt, was im Laufe der Jahre auf ~ 400-500k ansteigen kann (inkl. aller Boni und Aktienoptionen), gibt es hier irgendwie nur Entwickler die 70.000¤ für viel Geld halten, durch ihre Arbeit aber locker 1.000.000¤ für die Firma erwirtschaften. Nun denn, kein Wunder dass wir gleichzeitig Mangel und Unterbezahlung haben.

  2. Re: Deutsche Entwickler...

    Autor: Ingwar 05.08.19 - 12:18

    Du hast recht mit dem erwirtschafteten Gewinn. Man muss bei den US Entwickler Gehältern aber solche Dinge wie Krankenversicherung berücksichtigen. Aktienoptionen sind häufiger auch Gebunden an bestimmte Fristen und dürfen nicht direkt abgestoßen werden. Grundsätzlich ist das Verhältnis jedoch extremer

  3. Re: Deutsche Entwickler...

    Autor: Datalog 05.08.19 - 12:20

    "Man muss bei den US Entwickler Gehältern aber solche Dinge wie Krankenversicherung berücksichtigen"

    Also, ab 100k Einkommen bezahle ich die KV aus der Portokasse, auch in den USA.

  4. Re: Deutsche Entwickler...

    Autor: EWCH 05.08.19 - 12:33

    > Also, ab 100k Einkommen bezahle ich die KV aus der Portokasse, auch in den
    > USA.

    Ja, aber in San Francisco lebst du mit 100k (brutto) in einer besseren Hundehuette.

  5. Re: Deutsche Entwickler...

    Autor: aLpenbog 05.08.19 - 12:36

    Naja nicht jeder arbeitet bei den ganz Großen. Gerade in .de gibt es auch sehr, sehr viele KMUs usw. Bzgl. Differenz zum Erwirtschafteten und Gehalt stimme ich dir auch zu. Man muss aber bedenken, dass wohl Faktor #1 die Mietpreise sind. Die entscheiden was Leute mindestens fordern.

    Klar sind da im Silicon Valley die Gehälter anders als in einem Dorf in Leipzig. Man zahlt eben nicht die Leistung oder in Bezug auf was man einnimmt, sondern das Geld was eine Arbeitskraft in der Region mit dieser Qualifikation kostet.

    Da unterbieten wir uns dann gegenseitig, bis zur Schmerzgrenze, sprich Miete, Strom, Essen und Fahrtkosten zur Arbeit. Immerhin hat der AN meist nicht die Ruhe weg und verzichtet auf ein paar mögliche Gewinne, sondern kann seinen Wohnraum nicht zahlen oder seine Stromrechnung, wenn kein Geld reinkommt. Da ist dann die Frage, wie lange kann man es sich leisten "zu hoch" zu pokern.

  6. Re: Deutsche Entwickler...

    Autor: trapperjohn 05.08.19 - 12:38

    0mega schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... haben den Schuss nicht gehört.
    >
    > Während in den USA jemand der frisch von der Uni nen google Abschluss in
    > Künstlicher Intelligenz macht $150.000 Einstiegsgehalt bekommt, was im
    > Laufe der Jahre auf ~ 400-500k ansteigen kann (inkl. aller Boni und
    > Aktienoptionen), gibt es hier irgendwie nur Entwickler die 70.000¤ für viel
    > Geld halten, durch ihre Arbeit aber locker 1.000.000¤ für die Firma
    > erwirtschaften. Nun denn, kein Wunder dass wir gleichzeitig Mangel und
    > Unterbezahlung haben.

    Der tolle Google Job bedeutet aber auch totale Aufgabe der work/life Balance. Da haste dann zwar schicke Pausengestaltung in der Firma - die erwartet von dir aber auch regelmäßig 80 Stunden Wochen und totale Ausrichtung deines Lebens auf den Job. Kaum Urlaubstage und abstruse Kosten im Krankheitsfall kommen dazu ...

    Ich bleibe ehrlich gesagt lieber bei meinem deutschen Gehalt (von dem ich sehr gut leben kann), bei flexiblen 40 Std/Woche, 30 Tagen Urlaub und bezahlten Überstunden. Ohne Angst, dass mich evtl die nächste schwere Krankheit ins Armenhaus bringt ...

  7. Re: Deutsche Entwickler...

    Autor: JouMxyzptlk 05.08.19 - 12:40

    Datalog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also, ab 100k Einkommen bezahle ich die KV aus der Portokasse, auch in den
    > USA.

    Das war vor dem Jahr 2000. Heute nicht mehr. Heute sind 100000$ Jahresgehalt in den USA deutlich weniger wert als 50000 ¤ Brutto in DE.

  8. Re: Deutsche Entwickler...

    Autor: Graubert 05.08.19 - 13:01

    Und dann geht man am WE einkaufen und hat ne Kugel im Kopf oder Bauch, sehr schön die USA.

    in der Bay Area ist man mit 150.000 Dollar im jahr auch schon arm, das bekommen ja die Straßenputzer da.
    Außerdem verdienen das nicht alle in ganz USA. Viele 0815 SW Entwickler bekommen da auch nie mehr als 100.000 Dollar.

  9. Re: Deutsche Entwickler...

    Autor: MarkusXXX 05.08.19 - 13:05

    Das Leben dort ist auch deutlich teurer. Hier mal eine Übersicht von 2017.
    https://www.gruenderszene.de/allgemein/silicon-valley-lebenshaltungskosten?interstitial_click

    So kostet eine Wohnung in Palo Alto im Median (d.h. 50% sind billiger und 50% sind teurer) schlappe 2,7 Mio $.

  10. Re: Deutsche Entwickler...

    Autor: fanreisender 05.08.19 - 13:36

    0mega schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... haben den Schuss nicht gehört.
    >
    > Während in den USA jemand der frisch von der Uni nen google Abschluss in
    > Künstlicher Intelligenz macht $150.000 Einstiegsgehalt bekommt, was im
    > Laufe der Jahre auf ~ 400-500k ansteigen kann (inkl. aller Boni und
    ... usw., usw.

    Solche selektiven Zahlen gehen m. E. immer am Kern vorbei. Wenn irgendjemanden das Gesamtpaket "USA" gefällt, wird es keine ernsten Hürden geben, daraus die langfristigen Konsequenzen zu ziehen. Für wirklich gute Mitarbeiter findet sich das Arbeitsvisum durchaus.
    Kann durchaus sein.
    Die Wunschkombination von schweizer Gehältern, indischen Lebenshaltungskosten, japanischem Service und deutschem Sozialsystem an einem Ort wird man vermutlich nirgendwo finden.

  11. Re: Deutsche Entwickler...

    Autor: a user 05.08.19 - 13:38

    0mega schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... haben den Schuss nicht gehört.
    >
    > Während in den USA jemand der frisch von der Uni nen google Abschluss in
    > Künstlicher Intelligenz macht $150.000 Einstiegsgehalt bekommt, was im
    > Laufe der Jahre auf ~ 400-500k ansteigen kann (inkl. aller Boni und
    > Aktienoptionen), gibt es hier irgendwie nur Entwickler die 70.000¤ für viel
    > Geld halten, durch ihre Arbeit aber locker 1.000.000¤ für die Firma
    > erwirtschaften. Nun denn, kein Wunder dass wir gleichzeitig Mangel und
    > Unterbezahlung haben.

    Wo hast du denn das her?

    Ich kenne da was ganz anderes:
    https://www.merkur.de/leben/karriere/gehalt-sind-bestbezahlten-jobs-google-zr-9960811.html

  12. Re: Deutsche Entwickler...

    Autor: hsb 05.08.19 - 13:47

    trapperjohn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bleibe ehrlich gesagt lieber bei meinem deutschen Gehalt (von dem ich
    > sehr gut leben kann), bei flexiblen 40 Std/Woche, 30 Tagen Urlaub und
    > bezahlten Überstunden. Ohne Angst, dass mich evtl die nächste schwere
    > Krankheit ins Armenhaus bringt ...

    Wahre Worte. Lieber jetzt ein gutes - wenn auch nicht überbezahltes - Leben führen, anstatt ein Leben lang zu schuften, um "später" das Erwirtschaftete genießen zu können.

  13. 2017 waren es knapp 95.000¤

    Autor: franzropen 05.08.19 - 15:10

    https://money.usnews.com/careers/best-jobs/software-developer/salary
    Nicht alle können im KI-Bereich und/oder für Google arbeiten, irgendwer muss auch die "Schmutzarbeit" machen. Die wird selten gut bezahlt.

  14. Re: 2017 waren es knapp 95.000¤

    Autor: a user 05.08.19 - 16:08

    Jo, aber seine Zahlen stimmen nicht mal für die top Leute bei Google, siehe meinen Vorpost.

  15. Re: Deutsche Entwickler...

    Autor: Bitfuchs 05.08.19 - 16:21

    trapperjohn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bleibe ehrlich gesagt lieber bei meinem deutschen Gehalt (von dem ich
    > sehr gut leben kann), bei flexiblen 40 Std/Woche, 30 Tagen Urlaub und
    > bezahlten Überstunden. Ohne Angst, dass mich evtl die nächste schwere
    > Krankheit ins Armenhaus bringt ...

    Glückwunsch, hat eben auch nicht jeder in Deutschland. Weder die 40h/Woche noch 30 Tage Urlaub und den Luxus Überstunden bezahlt zu bekommen.

  16. Re: Deutsche Entwickler...

    Autor: sg-1 05.08.19 - 16:30

    Graubert schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und dann geht man am WE einkaufen und hat ne Kugel im Kopf oder Bauch, sehr
    > schön die USA.
    >
    > in der Bay Area ist man mit 150.000 Dollar im jahr auch schon arm, das
    > bekommen ja die Straßenputzer da.
    > Außerdem verdienen das nicht alle in ganz USA. Viele 0815 SW Entwickler
    > bekommen da auch nie mehr als 100.000 Dollar.

    schon mal die Gehälter der Professoren in der Bay Area angeschaut? nicht jeder verdient 100k.
    auch in der Bay Area ist 50k weit verbreitet.

    Ich finde, man lebt dort mit 100k besser als hier mit 50k. und ich finde auch, dass Softwareentwickler hier zu wenig gewürdigt werden. Man will junge leute mit erfahrung in jedem bereich und legt wert auf framework xy. gleichzeitig will man aber keine 80k bezahlen bzw. mosert rum. nem Anfänger frisch von der Uni am besten nicht mal 45k.

    Dann aber pro Entwickler 300k Umsatz machen wollen.

  17. Re: Deutsche Entwickler...

    Autor: Spitfire777 05.08.19 - 16:54

    Ich lebe in der Bay Area und kann sagen dass mein sehr deutliches 6-stelliges Gehalt plus das 5 stellige meiner Frau nur für eine Ein-Zimmer-Wohnung in einem 60er Jahre Holz Mehrfamilienhaus reicht.

  18. Re: Deutsche Entwickler...

    Autor: Anonymer Nutzer 05.08.19 - 17:35

    keiner hat gesagt dass du in so teuerer lage wohnen sollst ...

  19. Re: Deutsche Entwickler...

    Autor: ubuntu_user 05.08.19 - 18:00

    MarkusXXX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Leben dort ist auch deutlich teurer. Hier mal eine Übersicht von 2017.
    >
    > www.gruenderszene.de
    >
    > So kostet eine Wohnung in Palo Alto im Median (d.h. 50% sind billiger und
    > 50% sind teurer) schlappe 2,7 Mio $.

    Freundin war mal an der UCLA für einen Monat wegen gemeinsamen Projekt usw.
    Dort kostet dann auch eine Portion beim Asiaten auch 12$.

  20. Re: Deutsche Entwickler...

    Autor: ubuntu_user 05.08.19 - 18:10

    a user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 0mega schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ... haben den Schuss nicht gehört.
    > >
    > > Während in den USA jemand der frisch von der Uni nen google Abschluss in
    > > Künstlicher Intelligenz macht $150.000 Einstiegsgehalt bekommt, was im
    > > Laufe der Jahre auf ~ 400-500k ansteigen kann (inkl. aller Boni und
    > > Aktienoptionen), gibt es hier irgendwie nur Entwickler die 70.000¤ für
    > viel
    > > Geld halten, durch ihre Arbeit aber locker 1.000.000¤ für die Firma
    > > erwirtschaften. Nun denn, kein Wunder dass wir gleichzeitig Mangel und
    > > Unterbezahlung haben.
    >
    > Wo hast du denn das her?
    >
    > Ich kenne da was ganz anderes:
    > www.merkur.de

    böse Fakten passen nicht ins Weltbild.
    200.923 Dollar
    was bekommt man bei SAP?
    80k bis 100k?
    dazu noch Krankenkasse, Urlaub, Krankheitstage
    Wenn man dann die Wohnungskosten in Silicon Valley berechnet, dann schreit man auch nicht mehr juchuu.
    Google dürfte dafür dann aber auch mit am besten bezahlen in den USA. die kleinen Firmen zahlen dann auch nicht besser als die kleinen hier

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