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Wenn wir Frauen von uns selbst sprechen, wird von uns erwartet, dass...

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  1. Wenn wir Frauen von uns selbst sprechen, wird von uns erwartet, dass...

    Autor: Rudi Mental 06.08.19 - 11:21

    "Wenn wir Frauen von uns selbst sprechen, wird von uns erwartet, dass wir die weibliche Variante verwenden. Eine Frau sagt nicht: "Ich bin Astronaut" oder "Ich bin Kindergärtner". Sie ist Astronautin oder Kindergärtnerin."

    Wirklich? Ich habe nicht diese Erwartungshaltung. Wenn eine Frau sagt "Ich bin Astronaut" ist das für mich vollkommen in Ordnung. Es sind alles nur Wörter und diese stehen in diesem Beispiel für einen Beruf/eine Arbeitsbezeichnung und haben für mich keinen Geschlechterbezug. Daher kann ich im allgemeinen auch mir dem (übertriebenen) Sprach-Gendering nichts anfangen.
    Sprache sollte meiner Meinung nach Informationen übertragen und bei diesem Beispiel-Satz spielt das Geschlecht keine Rolle. Soll das Geschlecht die wichtige Aussage sein, dann gibt es zur Verdeutlichung bestimmte und unbestimmte Artikel. - Mein Wort zum Sonntag.

  2. Re: Wenn wir Frauen von uns selbst sprechen, wird von uns erwartet, dass...

    Autor: LH 06.08.19 - 11:25

    Dieser Abschnitt hat mich ebenfalls verwirrt. Wenn ich die Homepage einer Frau besuche, die sich selbst als Texter oder Entwickler bezeichnet, würde das bei mir das nicht verwirren, da Berufsbezeichnungen eben üblicherweise Geschlechtsneutral zu verstehen sind.

  3. Umgekehrt wird ein Schuh draus

    Autor: Anonymer Nutzer 06.08.19 - 11:26

    Wenn ein Texter auf seiner Homepage sich als Texterin bezeichnen würde, wärst Du dann doch wieder etwas verwirrt ;)

  4. Re: Umgekehrt wird ein Schuh draus

    Autor: LH 06.08.19 - 11:29

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ein Texter auf seiner Homepage sich als Texterin bezeichnen würde,
    > wärst Du dann doch wieder etwas verwirrt ;)

    Weil - wie der Artikel korrekt darstellt - die männliche Form im Deutschen auch als geschlechtsneutrale Variante Verwendung findet, die weibliche Form aber nicht.

  5. Re: Wenn wir Frauen von uns selbst sprechen, wird von uns erwartet, dass...

    Autor: Oktavian 06.08.19 - 11:31

    > Dieser Abschnitt hat mich ebenfalls verwirrt. Wenn ich die Homepage einer
    > Frau besuche, die sich selbst als Texter oder Entwickler bezeichnet, würde
    > das bei mir das nicht verwirren, da Berufsbezeichnungen eben üblicherweise
    > Geschlechtsneutral zu verstehen sind.

    Die Absicht der Dame ist doch offenkundig. Die möchte bevorzugt gefunden werden, wenn jemand nach "Texterin" sucht, deshalb nutzt sie die weibliche Berufsbezeichnung. Sie möchte aber nicht benachteiligt werden, wenn jemand nach "Texter" sucht. Also quasi das Beste aus beiden Welten mitnehmen...

  6. Re: Umgekehrt wird ein Schuh draus

    Autor: velo 06.08.19 - 11:33

    LH schrieb:
    > Weil - wie der Artikel korrekt darstellt - die männliche Form im Deutschen
    > auch als geschlechtsneutrale Variante Verwendung findet, die weibliche Form
    > aber nicht.

    +1

    So ist es! Ganz einfach, ohne Diskriminierung.

    Und nein, ich werde niemals das "das Topf" und "das Gabel" sagen. Achso, das wird dann vermutlich einfach verboten und gegen so was wie "Kochbehaelter" und "Essenhebeelement" getauscht.

  7. Re: Wenn wir Frauen von uns selbst sprechen, wird von uns erwartet, dass...

    Autor: plastikschaufel 06.08.19 - 13:45

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Dieser Abschnitt hat mich ebenfalls verwirrt. Wenn ich die Homepage
    > einer
    > > Frau besuche, die sich selbst als Texter oder Entwickler bezeichnet,
    > würde
    > > das bei mir das nicht verwirren, da Berufsbezeichnungen eben
    > üblicherweise
    > > Geschlechtsneutral zu verstehen sind.
    >
    > Die Absicht der Dame ist doch offenkundig. Die möchte bevorzugt gefunden
    > werden, wenn jemand nach "Texterin" sucht, deshalb nutzt sie die weibliche
    > Berufsbezeichnung. Sie möchte aber nicht benachteiligt werden, wenn jemand
    > nach "Texter" sucht. Also quasi das Beste aus beiden Welten mitnehmen...

    Genau das ist oft das Ziel mancher Feministischen Aktionen. Alle Vorteile, die Männer und Frauen genießen, aber gleichzeitig keine der Nachteile. Man sieht es immer wieder - deswegen nehmen viele Leute so einen Müll auch gar nicht mehr ernst.

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