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Zwei Dinge: Geschlechtsneutrale Berufsbezeichnung und Algorithmus

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  1. Zwei Dinge: Geschlechtsneutrale Berufsbezeichnung und Algorithmus

    Autor: Insomnia88 06.08.19 - 12:12

    1) Eigentlich, und ich meine, dass das sogar mal gesetzlich veranlagt war (weiß nur nicht mehr wo das stand), gelten ALLE Berufsbezeichnungen als geschlechtsneutral. Das ist auch mein Hauptargument gegen diesen unsinnigen (m/w/d) Trend - keines von den 3 Bezeichnungen ist erforderlich. Wenn ein Elektriker gesucht wird, wird eben nicht nur ausschließlich ein männlicher gesucht. Frauen arbeiten nicht erst seit es die aktuellen Gender-Debatten gibt sondern schon seit Jahrzehnten - dementsprechend lang gibt es dafür auch schon eine Regelung. Allerdings scheint die völlig egal zu sein. Hauptsache man kann sich als Opfer inszenieren um mehr Aufmerksamkeit zu erhaschen...

    2) Ich behaupte mich mit SEO gut auszukennen. Wie kommt die Person darauf, dass der Algorithmus sie benachteilige? Dafür würde ich gerne erst mal Beweise sehen (Eigentlich ist sie in der Bringschuld...) Tatsächlich kann Google nämlich ziemlich gut Sachen unterscheiden. Ein Beispiel. Wenn man nach "Frau von Guido Westerwelle" eingibt, findet man Artikel zu seinem Mann. Google weiß also, dass mit "Name + Frau" ein Partner gemeint ist, der Alhorithmus interpretiert das dann korrekt zu einem Ehe-Partner. Eigentlich ist in der SEO-Welt bekannt, dass Google mit solchen Entitäten arbeitet. Sprich "Details" spielen überhaupt keine Rolle beim Ranking. Ob Elektriker/Elektrikerin/Elektrikeres, gehören zur Entität Beruf: Elektriker.
    Ja, letztendlich ist auch das nur eine Theorie weil eben niemand genau weiß wie der Algorithmus funktioniert aber eben genau das trifft auch auf die Aussagen der Dame zu. Es kann genauso gut sein, dass sie zu wenig Backlinks hat, falsche backlinks, nicht optimalen content, falsches keyword targeting, kein optimals Verlinkungskonzept, schlechtere Performance (Geschwindigkeit etc.), mangelnde Responsivness usw. hat. Es gibt unzählige Faktoren. Aber klar, es sind bestimmt die 2 Buchstaben am Ende der Berufsbezeichnung, die ausschlaggebend geben sind...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.08.19 12:14 durch Insomnia88.

  2. Re: Zwei Dinge: Geschlechtsneutrale Berufsbezeichnung und Algorithmus

    Autor: MickeyKay 06.08.19 - 14:29

    Danke für die ausführliche Antwort. Genauso kann ich das auch beobachten.
    Google gibt es schon ziemlich lange und ich behaupte mal, dass die genau wissen, was sie tun.
    Zumal Google aus den USA kommt und die Geschlechts-Unterscheidung existiert im Englisch im Großen und Ganzen nicht (aber ich behaupte mal, dass selbst "Firemen" auch Frauen berücksichtigt). Die Suchalgorithmen gehen also mMn. erstmal von neutralen Bezeichnungen aus. Das ist ja eigentlich auch das erste, was jeder Programmierer macht, wenn er einen wie auch immer gearteten Such-Algorithmus schreibt: Er normalisiert den Suchbegriff.

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