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Artikel/Autorin geht das Thema nicht vollumfänglich und objektiv an

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  1. Artikel/Autorin geht das Thema nicht vollumfänglich und objektiv an

    Autor: Umdenker 07.08.19 - 10:42

    Es wird z.B. überhaupt nicht auf den Punkt Lesefluss eingegangen. Das merkt man stark an zwei Stellen im Artikel.

    1. Das Beispiel ihres Kollegen im Bezug auf das Handbuch (Zielgruppenanalyse mehrheitlich Frauen). Die weibliche Form bedeutet einfach jedesmal eine Silbe mehr, völlig unabhängig davon wer sich angesprochen fühlen soll.

    2. Beim Abschnitt "Die deutsche Sprache macht Fortschritte" und den Lösungsvorschlägen wird auch nicht versucht pragmatische Lösungen zu finden, sondern entweder ideologisch argumentiert (Sich als Mann ausgeben zu müssen, um Erfolg und Anerkennung zu erhalten) oder mit nicht unerheblichem Mehraufwand (Doppelt hält besser/Kreative Textkonzepte), was wiederum Zeit/Geld und somit auf Wirtschaftlichkeit negative Auswirkungen hat.

    Eine naheliegende Lösung wie z.B. auf die englische Sprache zu verweisen, wo von Haus aus Berufsbezeichnungen geschlechtsneutral sind und einfach die kürzeste Form bevorzugt wurde (da gibts halt keine teacherIn oder scientistIn). Genauso wie man sich mit "the" einfach gleich die Unterscheidung zwischen Geschlechtern beim Artikel spart. Quasi das beste aus beiden Welten (Inklusivität aller Geschlechter und dennoch möglichst einfacher Sprachgebrauch, Grammatik und Lesefluss).

    Die Lösungsvorschläge haben für mich so leider eher das Geschmäckle, dass es weniger um die Sache geht (Berufsbezeichnung/fachliche Qualifikation), sondern explizite Erwähnung des Geschlechts. Trägt das nicht im Endeffekt doch eher zur Spaltung bei und erreicht eher das Gegenteil?

    Komischerweise wird genau darauf sogar ziemlich früh im Artikel hingewiesen ("Zur Erleichterung der Lesbarkeit wird in diesem Dokument die männliche Anrede verwendet. Frauen sind damit gleichermaßen gemeint" oder "Wir benutzen die männliche Form nicht, weil wir nach einem Mann suchen, sondern weil wir es gewohnt sind, dass die männliche Bezeichnung Frauen mit einbezieht.").

    Jedoch geht keine ihrer Lösungsvorschläge in diese Richtung, sondern man verkompliziert etwas, anstatt es eher zu vereinfachen. Sowas wird dann auch gerne Verschlimmbesserung genannt. Sei es Genderthematik oder bestimmte negativ besetzte Wörter aus historischer Sicht. Was uns allen langfristig als Gesellschaft gut tun würde, ist eher auf Denotation anstatt auf Konnotation zu setzen. Sonst berauben wir uns selbst dem Wortschatz (weil ständig neue Wörter benötigt werden, weil jemand sich beleidigt fühlt) und die Sprache an sich unnötig verkompliziert wird. Sei es Grammatik, Lesefluss, usw.

  2. Re: Artikel/Autorin geht das Thema nicht vollumfänglich und objektiv an

    Autor: Hanmac 07.08.19 - 10:47

    Sie hat ja selbst gesagt, das bei "Texter" auch "Texterin" gefunden werden soll,
    doch bei "Texterin" soll weiterhin "Texterin" vor "Texter" bevorzugt werden.

    Sie kann nicht beides auf einmal haben

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