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Wer nutzt sowas?

Wochenende!!! Zeit für Quatsch!
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  1. Wer nutzt sowas?

    Autor: freerik 07.08.19 - 09:25

    Oder: Wer kann sich vorstellen sowas zu nutzen?
    Wenn ich wirklich krank bin (also was ernstes über eine banale Erkältung hinaus), gehe ich doch zum Arzt. Warum sollte ich per Whatsapp einen Krankenschein holen und auch noch dafür bezahlen? Kommt mir bitte nicht mit: keine Zeit, geht schneller. Wer krank ist, hat auch genug Zeit beim Arzt notfalls eine Stunde zu warten.

  2. Re: Wer nutzt sowas?

    Autor: InFlames 07.08.19 - 09:30

    Für Personen die mehr als eine Grippe haben ist das Angebot auch nicht gedacht.

  3. Re: Wer nutzt sowas?

    Autor: mnementh 07.08.19 - 12:18

    InFlames schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für Personen die mehr als eine Grippe haben ist das Angebot auch nicht
    > gedacht.

    Du meinst sicher eine Erkältung, weil mit einer Grippe sollte man definitv beim Arzt aufschlagen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Erk%C3%A4ltung
    https://de.wikipedia.org/wiki/Influenza

  4. Re: Wer nutzt sowas?

    Autor: osolemiox 07.08.19 - 09:31

    freerik schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder: Wer kann sich vorstellen sowas zu nutzen?
    > Wenn ich wirklich krank bin (also was ernstes über eine banale Erkältung
    > hinaus), gehe ich doch zum Arzt. Warum sollte ich per Whatsapp einen
    > Krankenschein holen und auch noch dafür bezahlen? Kommt mir bitte nicht
    > mit: keine Zeit, geht schneller. Wer krank ist, hat auch genug Zeit beim
    > Arzt notfalls eine Stunde zu warten.

    Ich habe sowas zwar bislang nicht genutzt, aber wenn ich eine üble Magen-Darm Grippe habe, dann bleibe ich Zuhause und kuriere mich aus, statt mich zum Arzt zu schleppen und dort bis zu drei Stunden zu warten. Könnte ich das, dann könnte ich auch gleich ins Büro.

  5. Re: Wer nutzt sowas?

    Autor: lenox 07.08.19 - 09:35

    weil du auch weisst dass es nur eine magen-darm grippe ist gell?



    osolemiox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > freerik schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Oder: Wer kann sich vorstellen sowas zu nutzen?
    > > Wenn ich wirklich krank bin (also was ernstes über eine banale Erkältung
    > > hinaus), gehe ich doch zum Arzt. Warum sollte ich per Whatsapp einen
    > > Krankenschein holen und auch noch dafür bezahlen? Kommt mir bitte nicht
    > > mit: keine Zeit, geht schneller. Wer krank ist, hat auch genug Zeit beim
    > > Arzt notfalls eine Stunde zu warten.
    >
    > Ich habe sowas zwar bislang nicht genutzt, aber wenn ich eine üble
    > Magen-Darm Grippe habe, dann bleibe ich Zuhause und kuriere mich aus, statt
    > mich zum Arzt zu schleppen und dort bis zu drei Stunden zu warten. Könnte
    > ich das, dann könnte ich auch gleich ins Büro.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.08.19 09:35 durch lenox.

  6. Re: Wer nutzt sowas?

    Autor: ntldr 07.08.19 - 09:49

    Im Urlaub werden die wenigsten mit derartigen Standardsymptomen zum Arzt gehen. Wozu auch? Da sehe ich also eher kein groß gesteigertes Risiko. Ähnliches bei Arbeitgebern die nicht schon am ersten Tag die AU verlangen.

    Wenn dann noch andere Beschwerden dazu kommen bzw. es nicht besser wird kann man ja immer noch einen analogen Arzt aufsuchen.

  7. Re: Wer nutzt sowas?

    Autor: wittiko 07.08.19 - 09:57

    Gerade im Urlaub sollte man es machen da Krankenstand den Urlaub unterbricht.

    Ich werde doch nicht meine Urlaubstage für Krankheit verwenden.

  8. Re: Wer nutzt sowas?

    Autor: MickeyKay 07.08.19 - 15:24

    Tja, und währenddessen sterben jährlich 30.000 Menschen in Deutschland an der Grippe........
    Warum bloß? Weil die alle rechtzeitig beim Arzt waren?

  9. Re: Wer nutzt sowas?

    Autor: osolemiox 07.08.19 - 10:49

    lenox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > weil du auch weisst dass es nur eine magen-darm grippe ist gell?
    >
    > osolemiox schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > freerik schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Oder: Wer kann sich vorstellen sowas zu nutzen?
    > > > Wenn ich wirklich krank bin (also was ernstes über eine banale
    > Erkältung
    > > > hinaus), gehe ich doch zum Arzt. Warum sollte ich per Whatsapp einen
    > > > Krankenschein holen und auch noch dafür bezahlen? Kommt mir bitte
    > nicht
    > > > mit: keine Zeit, geht schneller. Wer krank ist, hat auch genug Zeit
    > beim
    > > > Arzt notfalls eine Stunde zu warten.
    > >
    > > Ich habe sowas zwar bislang nicht genutzt, aber wenn ich eine üble
    > > Magen-Darm Grippe habe, dann bleibe ich Zuhause und kuriere mich aus,
    > statt
    > > mich zum Arzt zu schleppen und dort bis zu drei Stunden zu warten.
    > Könnte
    > > ich das, dann könnte ich auch gleich ins Büro.

    Naja, ich bin jung, die Wahrscheinlichkeit ist relativ groß, dass es nichts Schlimmeres ist. So oder so, wenn mir dermaßen speiübel ist, dass ich mich kaum auf die Toilette schleppen kann, dann setze ich mich nicht ins Auto und warte dann auch noch 3 Stunden beim Arzt für eine Diagnose oder Krankschreibung. Wenn es mir nach 2 Tagen dann wieder etwas besser geht oder eben wenn nicht, kann ich immer noch zum Arzt für eine Diagnose.

  10. Re: Wer nutzt sowas?

    Autor: demon driver 07.08.19 - 13:08

    osolemiox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, ich bin jung, die Wahrscheinlichkeit ist relativ groß, dass es nichts
    > Schlimmeres ist

    Und wenn doch, dann wirst du erst gar nicht alt ;-)

  11. Re: Wer nutzt sowas?

    Autor: Michael H. 07.08.19 - 10:01

    osolemiox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe sowas zwar bislang nicht genutzt, aber wenn ich eine üble
    > Magen-Darm Grippe habe, dann bleibe ich Zuhause und kuriere mich aus, statt
    > mich zum Arzt zu schleppen und dort bis zu drei Stunden zu warten. Könnte
    > ich das, dann könnte ich auch gleich ins Büro.

    Du bist auch ein Arzt und kannst dich selbst immer vollkommen korrekt diagnostizieren oder?
    Meine letzte "Magendarmgrippe" war auch eine sehr lustige Lebensmittelvergiftung.

    Wenn es nicht möglich ist, den Arzt zu besuchen, gibt es immer noch den ärztlichen Notdienst.
    Der schaut dann im Zweifelsfall auch daheim vorbei.

    Der ist unter der 116 117 zu erreichen und kann Rezepte und Krankschreibungen via Telefon verschreiben. Müssen dann ggf. nur noch in der Apotheke bzw. beim Arzt abgeholt werden.

    Aber wenn ich krank bin, gehe ich zum Arzt. Wenn ich ne Erkältung habe und ich weiss ich werde heute nicht zur Arbeit gehen können, kann ich auch entsprechend früh beim Arzt aufschlagen und komm (zumindest bei mir) binnen weniger Minuten dran. Gerad die Allgemeinärzte sind da früh morgens recht flott. Länger als ne dreiviertel Stunde musste ich bislang noch nie warten als Kassenpatient.

    Anders sieht es bei Fachärzten aus. Da hockt man trotz Termin gerne mal 3 Stunden.

  12. Re: Wer nutzt sowas?

    Autor: rocketfoxx 07.08.19 - 10:24

    Man sollte das nicht übertreiben.

    Ich unterstelle jedem mündigen Erwachsenen, dass er zwischen Erkältung und ernsthafter Krankheit grob unterscheiden kann. Wer das nicht kann oder will, der kann und sollte(!) auf jeden Fall weiterhin persönlich zum Arzt gehen. Die Ferndiagnose ist nur ein weiteres Angebot, keine Pflicht.

    Für mich persönlich kann ich wohl mittlerweile ganz gut einschätzen, ob ich mich erkältet habe oder ob das ein akuter Fall von Lepra ist. Mal im Ernst: bei einer Erkältung / Grippe kann der Arzt sowieso nichts machen. Da hilft nur Bettruhe. Wie oft musste ich schon stundenlang beim Arzt warten, nur um mir diesen blöden Zettel abzuholen und dann wieder nach Hause zu fahren?

    Entweder, man lockert die "attestfreien Tage" bei der Arbeit oder man geht eben den Weg der Ferndiagnose.
    Finde ich völlig in Ordnung und sinnvoll.

    Ich (zum Glück noch nicht im Alter, dass ich Dauergast beim Arzt wäre) habe bislang zum Glück noch keine ernsthaften Überraschungen beim Hausarzt erlebt.
    Mein Hausarzt füllt i.d.R. den Schein aus und schickt mich nach Hause.

    Für diese Fälle ist das Angebot doch super. Ich muss doch nicht die ohnehin raren Plätze beim Hausarzt belegen mit meiner einfachen Erkältung.

  13. Re: Wer nutzt sowas?

    Autor: shokked 07.08.19 - 10:50

    rocketfoxx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man sollte das nicht übertreiben.
    >
    > Ich unterstelle jedem mündigen Erwachsenen, dass er zwischen Erkältung und
    > ernsthafter Krankheit grob unterscheiden kann. Wer das nicht kann oder
    > will, der kann und sollte(!) auf jeden Fall weiterhin persönlich zum Arzt
    > gehen. Die Ferndiagnose ist nur ein weiteres Angebot, keine Pflicht.
    >
    > Für mich persönlich kann ich wohl mittlerweile ganz gut einschätzen, ob ich
    > mich erkältet habe oder ob das ein akuter Fall von Lepra ist. Mal im Ernst:
    > bei einer Erkältung / Grippe kann der Arzt sowieso nichts machen. Da hilft
    > nur Bettruhe. Wie oft musste ich schon stundenlang beim Arzt warten, nur um
    > mir diesen blöden Zettel abzuholen und dann wieder nach Hause zu fahren?
    >
    > Entweder, man lockert die "attestfreien Tage" bei der Arbeit oder man geht
    > eben den Weg der Ferndiagnose.
    > Finde ich völlig in Ordnung und sinnvoll.
    >
    > Ich (zum Glück noch nicht im Alter, dass ich Dauergast beim Arzt wäre) habe
    > bislang zum Glück noch keine ernsthaften Überraschungen beim Hausarzt
    > erlebt.
    > Mein Hausarzt füllt i.d.R. den Schein aus und schickt mich nach Hause.
    >
    > Für diese Fälle ist das Angebot doch super. Ich muss doch nicht die ohnehin
    > raren Plätze beim Hausarzt belegen mit meiner einfachen Erkältung.


    +1

  14. Re: Wer nutzt sowas?

    Autor: Peter Brülls 07.08.19 - 14:43

    rocketfoxx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man sollte das nicht übertreiben.
    >
    > Ich unterstelle jedem mündigen Erwachsenen, dass er zwischen Erkältung und
    > ernsthafter Krankheit grob unterscheiden kann.

    Aber sowas von. Und es ist ja nicht mal garantiert, dass der Arzt sofort mitkriegt, dass da was schlimmeres im
    Abmarsch ist. Beim letzten Mal hatte ich erst drei Tage plus zwei Tage im Anschluss. Montags meinte der Arzt dann: an, rachen frei, kein Rötungen, Erkältung weg. Auf der arbeit guckten mich Vorgesetzte an als ob ich blöde sei. Ich könne doch wohl nicht beim Arzt gewesen sein! Drei Tage später stellt die Ärztin - sicherheitshalber hatte ich in der Praxis gewechselt - eine mögliche Unverträglichkeit eines Medikaments fest das ich schon länger nehme und das meine Lunge praktisch dicht ist.

  15. Re: Wer nutzt sowas?

    Autor: demon driver 07.08.19 - 13:14

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du bist auch ein Arzt und kannst dich selbst immer vollkommen korrekt
    > diagnostizieren oder?

    In vielen Fällen sagt der Arzt auch nichts anderes als "ich schreibe Sie jetzt erst mal ein paar Tage krank, und wenn's dann nicht besser ist oder zwischenzeitlich schlimmer wird, dann kommen Sie wieder".

    > Aber wenn ich krank bin, gehe ich zum Arzt.

    Kannst du ja machen, aber nicht für alle anderen in all ihren unterschiedlichen Lebensrealitäten zur Regel erklären.

    > Wenn ich ne Erkältung habe und
    > ich weiss ich werde heute nicht zur Arbeit gehen können, kann ich auch
    > entsprechend früh beim Arzt aufschlagen [...]

    Wenn ich nicht zur Arbeit gehen kann, dann fällt mir auch der Weg zum Arzt schwer, zumal der bedeutend weiter ist als der zur Arbeit und die Nutzung des PKWs erfodert, während ich in ein paar Minuten zu Fuß im Büro sein könnte.

    > und komm (zumindest bei mir) binnen weniger Minuten dran [...]

    Das ist ja wohl mehr Ausnahme als Regel – zumal in der Erkältungszeit!

  16. Re: Wer nutzt sowas?

    Autor: crazypsycho 07.08.19 - 20:16

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > und komm (zumindest bei mir) binnen weniger Minuten dran [...]
    >
    > Das ist ja wohl mehr Ausnahme als Regel – zumal in der
    > Erkältungszeit!

    Es ist durchaus üblich, dass man in weniger als einer Stunde, meist weniger als ner halben Stunde beim Arzt drankommt. Man muss halt zu Beginn der Sprechstunde hin, dann ist weniger los.
    Wenn das bei einem Arzt nicht der Fall sein sollte, wechselt man den Arzt eben. Gibt ja genug.

  17. Re: Wer nutzt sowas?

    Autor: demon driver 08.08.19 - 00:06

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > > und komm (zumindest bei mir) binnen weniger Minuten dran [...]
    > >
    > > Das ist ja wohl mehr Ausnahme als Regel – zumal in der
    > > Erkältungszeit!
    >
    > Es ist durchaus üblich, dass man in weniger als einer Stunde, meist weniger
    > als ner halben Stunde beim Arzt drankommt. Man muss halt zu Beginn der
    > Sprechstunde hin, dann ist weniger los.

    Ach, das ist ja toll! Warum hat mir das fünf Jahrzehnte lang niemand gesagt?

    > Wenn das bei einem Arzt nicht der Fall sein sollte, wechselt man den Arzt
    > eben. Gibt ja genug.

    Klar, und weil's überall genug gibt, kommt man ja auch überall immer schnell dran.

    *kopfschüttel*

  18. Re: Wer nutzt sowas?

    Autor: crazypsycho 08.08.19 - 00:11

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > crazypsycho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > demon driver schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > > > und komm (zumindest bei mir) binnen weniger Minuten dran [...]
    > > >
    > > > Das ist ja wohl mehr Ausnahme als Regel – zumal in der
    > > > Erkältungszeit!
    > >
    > > Es ist durchaus üblich, dass man in weniger als einer Stunde, meist
    > weniger
    > > als ner halben Stunde beim Arzt drankommt. Man muss halt zu Beginn der
    > > Sprechstunde hin, dann ist weniger los.
    >
    > Ach, das ist ja toll! Warum hat mir das fünf Jahrzehnte lang niemand
    > gesagt?

    Da kann man ja auch selbst drauf kommen. Ich bin meist schon zehn Minuten bevor der Arzt aufmacht da. Selbst in Grippe-Zeiten hat man dann nur zwei oder drei Patienten vor sich.

    > > Wenn das bei einem Arzt nicht der Fall sein sollte, wechselt man den
    > Arzt
    > > eben. Gibt ja genug.
    >
    > Klar, und weil's überall genug gibt, kommt man ja auch überall immer
    > schnell dran.
    >
    > *kopfschüttel*

    Naja, wenn alle nur zu dem einem Arzt rennen, ist bei den anderen logischerweise weniger los.

  19. Re: Wer nutzt sowas?

    Autor: ImBackAlive 08.08.19 - 17:50

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da kann man ja auch selbst drauf kommen. Ich bin meist schon zehn Minuten
    > bevor der Arzt aufmacht da. Selbst in Grippe-Zeiten hat man dann nur zwei
    > oder drei Patienten vor sich.

    Das ist schön, dass das bei dir so läuft. Da sieht bei etlichen aber eben anders aus.

    > Naja, wenn alle nur zu dem einem Arzt rennen, ist bei den anderen
    > logischerweise weniger los.

    Du bekommst Sarkasmus auch nicht mit, wenn er dir ins Gesicht spuckt, oder? Es gibt durchaus etliche Flächen, wo die Ärztedecke super, super dünn ist. Da hast du keine wirkliche Auswahl.

  20. Re: Wer nutzt sowas?

    Autor: crazypsycho 08.08.19 - 18:20

    ImBackAlive schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > crazypsycho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da kann man ja auch selbst drauf kommen. Ich bin meist schon zehn
    > Minuten
    > > bevor der Arzt aufmacht da. Selbst in Grippe-Zeiten hat man dann nur
    > zwei
    > > oder drei Patienten vor sich.
    >
    > Das ist schön, dass das bei dir so läuft. Da sieht bei etlichen aber eben
    > anders aus.

    Bei den wenigsten sieht es anders aus. Es ist eher selten, dass die Leute schon vor Sprechstundenbeginn Schlange stehen. Die meisten trudeln erst später ein (und beschweren sich dann über lange Wartezeiten).

    > > Naja, wenn alle nur zu dem einem Arzt rennen, ist bei den anderen
    > > logischerweise weniger los.
    >
    > Du bekommst Sarkasmus auch nicht mit, wenn er dir ins Gesicht spuckt, oder?

    Ich hab das durchaus mitbekommen, du hast nur meine Antwort darauf nicht verstanden.

    > Es gibt durchaus etliche Flächen, wo die Ärztedecke super, super dünn ist.
    > Da hast du keine wirkliche Auswahl.

    Es mag vereinzelt wenige Flächen geben, bei denen es wirklich nicht soviel Auswahl gibt (etliche sind es nicht), dass betrifft aber nur die wenigsten AN.
    Aber auch da findet sich eigentlich immer ein Lösung.

  21. Re: Wer nutzt sowas?

    Autor: demon driver 09.08.19 - 15:20

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei den wenigsten sieht es anders aus. Es ist eher selten, dass die Leute
    > schon vor Sprechstundenbeginn Schlange stehen [...]

    Aus welcher belastbaren, bundesweiten Untersuchung zum Thema stammt diese Information? Oder verallgemeinerst du nur unzulässig private, anekdotische Einzelbeobachtungen?

  22. Re: Wer nutzt sowas?

    Autor: crazypsycho 09.08.19 - 18:31

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > crazypsycho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bei den wenigsten sieht es anders aus. Es ist eher selten, dass die
    > Leute
    > > schon vor Sprechstundenbeginn Schlange stehen [...]
    >
    > Aus welcher belastbaren, bundesweiten Untersuchung zum Thema stammt diese
    > Information? Oder verallgemeinerst du nur unzulässig private, anekdotische
    > Einzelbeobachtungen?

    Hier zum Beispiel:
    https://www.praktischarzt.de/blog/bieterverfahren-wartezimmer-arzt/

    70% der gesetzlich Versicherten warten unter 30min. Bei den Privatversicherten sogar 83%.

  23. Re: Wer nutzt sowas?

    Autor: caldeum 07.08.19 - 09:34

    freerik schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder: Wer kann sich vorstellen sowas zu nutzen?
    > [...] Kommt mir bitte nicht
    > mit: keine Zeit, geht schneller. Wer krank ist, hat auch genug Zeit beim
    > Arzt notfalls eine Stunde zu warten.
    Kommt drauf an. Weniger als 2h Wartezeit habe ich ohne Termin bei meinem Hausarzt eigentlich nie. Meistens so zwischen 3 und 4. Für mich wäre dieser "Service" durchaus was. Denn wenn ich zum Arzt gehe, ist es immer das selbe: in Rachen gucken, abhorchen, dann der obligatorische Satz "da haben se sich aber ne anständige Erkältung eingefangen". Dann wird man mit seiner Krankschreibung und dem guten Rat viel Tee zu trinken, wieder entlassen. Dafür muss ich im Grunde weder 3h im Wartezimmer sitzen, noch 10min Zeit von der Frau Doktor in Anspruch nehmen. Ob jetzt "Krankschreibungen per Whatsapp" der richtige Weg sind weiß ich nicht. Aber die aktuelle Situation ist halt verbesserungswürdig.

  24. Re: Wer nutzt sowas?

    Autor: genussge 07.08.19 - 09:45

    caldeum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > freerik schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Oder: Wer kann sich vorstellen sowas zu nutzen?
    > > [...] Kommt mir bitte nicht
    > > mit: keine Zeit, geht schneller. Wer krank ist, hat auch genug Zeit beim
    > > Arzt notfalls eine Stunde zu warten.
    > Kommt drauf an. Weniger als 2h Wartezeit habe ich ohne Termin bei meinem
    > Hausarzt eigentlich nie. Meistens so zwischen 3 und 4. Für mich wäre dieser
    > "Service" durchaus was. Denn wenn ich zum Arzt gehe, ist es immer das
    > selbe: in Rachen gucken, abhorchen, dann der obligatorische Satz "da haben
    > se sich aber ne anständige Erkältung eingefangen". Dann wird man mit seiner
    > Krankschreibung und dem guten Rat viel Tee zu trinken, wieder entlassen.
    > Dafür muss ich im Grunde weder 3h im Wartezimmer sitzen, noch 10min Zeit
    > von der Frau Doktor in Anspruch nehmen. Ob jetzt "Krankschreibungen per
    > Whatsapp" der richtige Weg sind weiß ich nicht. Aber die aktuelle Situation
    > ist halt verbesserungswürdig.

    Exakt. Eine Erkältung dauert siebe Tage - mit Medikamenten eine Woche.

  25. Re: Wer nutzt sowas?

    Autor: Olliar 07.08.19 - 14:32

    caldeum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > freerik schrieb:
    > > keine Zeit, geht schneller. Wer krank ist, hat auch genug Zeit beim
    > > Arzt notfalls eine Stunde zu warten.
    > Kommt drauf an. Weniger als 2h Wartezeit habe ich ohne Termin bei meinem
    > Hausarzt eigentlich nie. Meistens so zwischen 3 und 4.

    Wie bitte?
    3..4 Stunden Wartezeit bei einem Hausarzt?
    Ist der schlecht organisiert?
    Wo wohnst Du?
    Hast Du mal bei der Kassenärtzlichen Vereinigung (KV) nachgefragt,
    wieso es da nicht mehr Ärtze gibt, es gint da so extreme Waretzeiten.?
    Oder hat der Arzt 2 Wartezimmer? Eines mit grünem Filz und das andere mit rotem Velour ausgelegt, wobei das rote fast immer so gut wie leer ist, falls man da mal "versehentlich" rein läuft. (Falls wer nicht versteht: das "grüne" ist für die Kassenpatienten, das "rote" die privaten.
    BTST. Zumindest war die Praxis mal so geplant gewesen...)


    >Für mich wäre dieser
    > "Service" durchaus was. Denn wenn ich zum Arzt gehe, ist es immer das
    > selbe: in Rachen gucken, abhorchen, dann der obligatorische Satz "da haben
    > se sich aber ne anständige Erkältung eingefangen". Dann wird man mit seiner
    > Krankschreibung und dem guten Rat viel Tee zu trinken, wieder entlassen.
    > Dafür muss ich im Grunde weder 3h im Wartezimmer sitzen, noch 10min Zeit
    > von der Frau Doktor in Anspruch nehmen. Ob jetzt "Krankschreibungen per
    > Whatsapp" der richtige Weg sind weiß ich nicht. Aber die aktuelle Situation
    > ist halt verbesserungswürdig.

  26. Re: Wer nutzt sowas?

    Autor: ImBackAlive 07.08.19 - 14:37

    Olliar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie bitte?
    > 3..4 Stunden Wartezeit bei einem Hausarzt?

    Wo lebst du? Das ist in etlichen Großstädten nicht selten. Vor Allem wenn du ohne Termin rein kommst, was ja idR der Fall ist - du wusstest ja nicht schon 2 Tage vorher, dass du krank werden wirst.

    > Hast Du mal bei der Kassenärtzlichen Vereinigung (KV) nachgefragt,
    > wieso es da nicht mehr Ärtze gibt, es gint da so extreme Waretzeiten.?

    Und die soll dann was machen? Ärzte aus ihrer Brutanstalt holen und sie dahin verfrachten?

  27. Re: Wer nutzt sowas?

    Autor: demon driver 07.08.19 - 15:25

    ImBackAlive schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Olliar schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Wie bitte?
    > > 3..4 Stunden Wartezeit bei einem Hausarzt?
    >
    > Wo lebst du? Das ist in etlichen Großstädten nicht selten.

    Nicht nur da – gerade auch im ländlichen Raum, und es ist ja jetzt nicht so, als wäre das eine Neuigkeit, herrscht eine chronische Unterversorgung mit Hausarztpraxen. Wenn dann auch noch Grippewelle ist, dann muss nicht mal Montag sein, um *garantiert* schon kurz nach Praxisöffnung ein nahezu volles Wartezimmer vorzufinden...

  28. Re: Wer nutzt sowas?

    Autor: ImBackAlive 07.08.19 - 15:37

    Richtig, gerade wenn dünn besiedelt - da gibt es oft erheblichen Arztmangel, absolut richtig.

  29. Re: Wer nutzt sowas?

    Autor: shokked 07.08.19 - 10:14

    freerik schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder: Wer kann sich vorstellen sowas zu nutzen?
    > Wenn ich wirklich krank bin (also was ernstes über eine banale Erkältung
    > hinaus), gehe ich doch zum Arzt. Warum sollte ich per Whatsapp einen
    > Krankenschein holen und auch noch dafür bezahlen? Kommt mir bitte nicht
    > mit: keine Zeit, geht schneller. Wer krank ist, hat auch genug Zeit beim
    > Arzt notfalls eine Stunde zu warten.

    Zitat Artikel: "Um Fehldiagnosen zu vermeiden und das Risiko für Patienten zu senken, könnten außerdem nur Patienten den Dienst nutzen, die auch tatsächlich Erkältungssymptome aufweisen: Wer untypische Beschwerden habe oder zu hohes Fieber, bekomme keinen AU-Schein. Auch wer einer Risikogruppe angehört, also beispielsweise schwanger ist, geht leer aus."

    Ihr Kommentar zeugt davon dass Sie den Artikel nicht gründlich gelesen haben. Dies hätte Ihren Eintrag erspart.

  30. Re: Wer nutzt sowas?

    Autor: bazoom 07.08.19 - 12:57

    shokked schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > freerik schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Oder: Wer kann sich vorstellen sowas zu nutzen?
    > > Wenn ich wirklich krank bin (also was ernstes über eine banale Erkältung
    > > hinaus), gehe ich doch zum Arzt. Warum sollte ich per Whatsapp einen
    > > Krankenschein holen und auch noch dafür bezahlen? Kommt mir bitte nicht
    > > mit: keine Zeit, geht schneller. Wer krank ist, hat auch genug Zeit beim
    > > Arzt notfalls eine Stunde zu warten.
    >
    > Zitat Artikel: "Um Fehldiagnosen zu vermeiden und das Risiko für Patienten
    > zu senken, könnten außerdem nur Patienten den Dienst nutzen, die auch
    > tatsächlich Erkältungssymptome aufweisen: Wer untypische Beschwerden habe
    > oder zu hohes Fieber, bekomme keinen AU-Schein. Auch wer einer Risikogruppe
    > angehört, also beispielsweise schwanger ist, geht leer aus."
    >
    > Ihr Kommentar zeugt davon dass Sie den Artikel nicht gründlich gelesen
    > haben. Dies hätte Ihren Eintrag erspart.


    Was ist denn das für ein Marketing-Gewäsch?
    Natürlich können auch Patienten den Dienst nutzen, die sonst was haben (oder eben gar nichts).
    Zumal die Kriteiren ja bekannt sind, mit denen es eben keine Krankmeldung gibt :D

  31. maximal drei Tage

    Autor: zeldafan 07.08.19 - 11:30

    "Das Startup sichert sich zudem ab, indem es den Service beschränkt: Patienten können sich nur zweimal im Jahr für maximal drei Tage via Whatsapp krankschreiben lassen. "

    Mal zwei Tage direkt beim AG Krankmelden, ohne eine Krankschreibung vorlegen zu müssen, dürfte doch zumeist die Regel sein. Hinzu kommt jetzt die Möglichkeit der telefonischen Ferndiagnose mit ggf. Krankschreibung) durch den Hausarzt. In Härtefällen geht man sowieso in die Praxis oder vereinbart einen Hausbesuch.

    So ein Dienst ist in der Tat unnötig. Der ist wohl nur etwas für ganz Hippe mit zuviel Geld ;-)

  32. Re: maximal drei Tage

    Autor: shokked 07.08.19 - 11:32

    zeldafan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Das Startup sichert sich zudem ab, indem es den Service beschränkt:
    > Patienten können sich nur zweimal im Jahr für maximal drei Tage via
    > Whatsapp krankschreiben lassen. "
    >
    > Mal zwei Tage direkt beim AG Krankmelden, ohne eine Krankschreibung
    > vorlegen zu müssen, dürfte doch zumeist die Regel sein. Hinzu kommt jetzt
    > die Möglichkeit der telefonischen Ferndiagnose mit ggf. Krankschreibung)
    > durch den Hausarzt. In Härtefällen geht man sowieso in die Praxis oder
    > vereinbart einen Hausbesuch.
    >
    > So ein Dienst ist in der Tat unnötig. Der ist wohl nur etwas für ganz Hippe
    > mit zuviel Geld ;-)

    Bei uns benötigt man ab Tag 1 eine AU Bescheinigung, hier wäre der Service definitiv hilfreich.

  33. Re: maximal drei Tage

    Autor: zeldafan 07.08.19 - 11:44

    > Bei uns benötigt man ab Tag 1 eine AU Bescheinigung, hier wäre der Service
    > definitiv hilfreich.
    Anruf in der Praxis vom Hausarzt (der dann zeitnah zurückruft) geht nicht?
    Vorteil: ggf. wird auch länger als 3 Tage krank geschrieben, insbesondere wenn ein Wochenende dazwischen liegt.

  34. Re: maximal drei Tage

    Autor: mnementh 07.08.19 - 12:19

    zeldafan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Das Startup sichert sich zudem ab, indem es den Service beschränkt:
    > Patienten können sich nur zweimal im Jahr für maximal drei Tage via
    > Whatsapp krankschreiben lassen. "
    >
    > Mal zwei Tage direkt beim AG Krankmelden, ohne eine Krankschreibung
    > vorlegen zu müssen, dürfte doch zumeist die Regel sein. Hinzu kommt jetzt
    > die Möglichkeit der telefonischen Ferndiagnose mit ggf. Krankschreibung)
    > durch den Hausarzt. In Härtefällen geht man sowieso in die Praxis oder
    > vereinbart einen Hausbesuch.
    >
    Mein AG will ab Tag 1 die AU. Weil er dann Lohnfortzahlung bekommt.

  35. Re: maximal drei Tage

    Autor: zeldafan 07.08.19 - 12:34

    > Mein AG will ab Tag 1 die AU. Weil er dann Lohnfortzahlung bekommt.

    Mein Tipp:
    Anruf in der Praxis vom Hausarzt (der ruft zeitnah zurück). Krankschreibung kommt mit der Post.

    Vorteile:
    - ggf. wird auch länger als 3 Tage krank geschrieben, insbesondere wenn ein Wochenende dazwischen liegt
    - höhere "Akzeptanz" beim AG
    - mehr Sicherheit, wenn es vielleicht doch etwas Ernsteres ist
    - 10 Euro gespart

  36. Re: maximal drei Tage

    Autor: mnementh 07.08.19 - 12:39

    zeldafan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Mein AG will ab Tag 1 die AU. Weil er dann Lohnfortzahlung bekommt.
    >
    > Mein Tipp:
    > Anruf in der Praxis vom Hausarzt (der ruft zeitnah zurück). Krankschreibung
    > kommt mit der Post.
    >
    > Vorteile:
    > - ggf. wird auch länger als 3 Tage krank geschrieben, insbesondere wenn ein
    > Wochenende dazwischen liegt
    > - höhere "Akzeptanz" beim AG
    > - mehr Sicherheit, wenn es vielleicht doch etwas Ernsteres ist
    > - 10 Euro gespart

    Mal probieren ob das geht - wenn ich mal wieder erkältet bin so in ein zwei Jahren. :-)

  37. Re: maximal drei Tage

    Autor: zeldafan 07.08.19 - 12:49

    Das dürfen die Ärzte jetzt prinzipiell (steht auch im Artikel) und machen das erfahrungsgemäß so. Ist ja auch sinnvoll z.B. für bekannten Patienten mit gelegentlichen starken Migräne-Attacken.

    Chronische "Drückeberger" dürften allerdings Schwierigkeiten bei der Arztwahl haben ;-)

  38. Re: maximal drei Tage

    Autor: Doedelf 07.08.19 - 12:56

    Ich versteh den Sinn nicht ganz mit der Beschränkung auf 3 Tage. Dafür gibt es doch genau die 3 Karenztage. Wenn ich nur was kleines habe, z.b. Magen-Darm, Migräne etc. was in 99% der Fälle bereits am 2. bzw. spätestens 3. Tag wieder weg ist, gehe ich heute schon nicht zum Arzt. Das Geld und die Zeit spare ich mir und kurier mich aus. Wenn es unspezifisch ist, gehe ich auch nie vor dem 2. oder 3. Tag Krankheit zum Arzt - entweder weils mir vorher hundeelend geht oder weil ich hoffe das es schnell wieder weg ist.

    Ist es das nicht, schreibt mein Arzt mich für die entsprechende Dauer krank - dann ist es auch mind. eine Woche. Dachte die Karenztage wären überall gleich? Wieso gibt es hier Firmen die ab dem ersten Tag schon einen gelben Schein wollen?

  39. Re: maximal drei Tage

    Autor: demon driver 07.08.19 - 13:07

    Doedelf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...] Dachte die Karenztage wären überall
    > gleich? Wieso gibt es hier Firmen die ab dem ersten Tag schon einen gelben
    > Schein wollen?

    In Deutschland gibt es keine gesetzlichen Karenztage, die unterliegen der freien Entscheidung des Arbeitgebers (bzw. evtl. einem Tarif, wie früher mal, glaube ich, im BAT – ob es aktuell noch Tarifbindungen gibt, die Karenztage vorschreiben, weiß ich aber nicht auswendig). Und davon kann der Arbeitgeber dann auch willkürlich im im Einzelfall abweichen, etwa wenn er meint, dass einzelne Beschäftigte zu oft krankmachen, oder wenn er jemanden disziplinieren will. Bei manchen Arbeitgebern, bei dem es Karenztage gibt, ist es deswegen nicht verkehrt, nach Möglichkeit schon von Tag 1 an eine AU zu bringen, damit gar nicht erst ein Verdacht aufkommt.

  40. Re: maximal drei Tage

    Autor: demon driver 07.08.19 - 13:30

    Ich schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Deutschland gibt es keine gesetzlichen Karenztage

    Ok, sorry, das war formal falsch – das Gesetz schreibt drei Karenztage vor, wenn nichts anderes vereinbart wird. Damit sind wir aber gleich wieder hier:

    > die unterliegen der freien Entscheidung des Arbeitgebers

  41. Re: maximal drei Tage

    Autor: mnementh 07.08.19 - 14:31

    Doedelf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich versteh den Sinn nicht ganz mit der Beschränkung auf 3 Tage. Dafür gibt
    > es doch genau die 3 Karenztage. Wenn ich nur was kleines habe, z.b.
    > Magen-Darm, Migräne etc. was in 99% der Fälle bereits am 2. bzw. spätestens
    > 3. Tag wieder weg ist, gehe ich heute schon nicht zum Arzt. Das Geld und
    > die Zeit spare ich mir und kurier mich aus. Wenn es unspezifisch ist, gehe
    > ich auch nie vor dem 2. oder 3. Tag Krankheit zum Arzt - entweder weils mir
    > vorher hundeelend geht oder weil ich hoffe das es schnell wieder weg ist.
    >
    > Ist es das nicht, schreibt mein Arzt mich für die entsprechende Dauer krank
    > - dann ist es auch mind. eine Woche. Dachte die Karenztage wären überall
    > gleich? Wieso gibt es hier Firmen die ab dem ersten Tag schon einen gelben
    > Schein wollen?
    Weil die Unternehmen unter bestimmten Bedingungen (ich glaube klein genug) ab dem ersten Tag Lohnfortzahlungen beantragen können. Also wie immer ist die Antwort: Geld. :-)

  42. Re: Wer nutzt sowas?

    Autor: Peter Brülls 07.08.19 - 15:14

    freerik schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder: Wer kann sich vorstellen sowas zu nutzen?
    > Wenn ich wirklich krank bin (also was ernstes über eine banale Erkältung
    > hinaus), gehe ich doch zum Arzt. Warum sollte ich per Whatsapp einen
    > Krankenschein holen und auch noch dafür bezahlen? Kommt mir bitte nicht
    > mit: keine Zeit, geht schneller. Wer krank ist, hat auch genug Zeit beim
    > Arzt notfalls eine Stunde zu warten.

    Nicht nur das Warten. Wenn ich so erkältet bin, dass ich nicht programmieren kann, dann bin ich so krank, dass ich nicht Autofahren kann. Oder es zumindest nicht sollte.

    Fällt bei mir weg, weil ich eh keinen Wagen habe während der üblichen Erkältungszeiten. Da kostet ein Einzelticket zum Arzt schon 4 ¤. Schaffe ich es nicht, die Heimfahrt binnen 90 Minuten anzutreten, sind es 8 ¤.

    2 ¤ ,ehr nicht für das Generve sind ein guter Preis.

  43. Re: Wer nutzt sowas?

    Autor: Coding4Money 08.08.19 - 11:19

    freerik schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kommt mir bitte nicht
    > mit: keine Zeit, geht schneller. Wer krank ist, hat auch genug Zeit beim
    > Arzt notfalls eine Stunde zu warten.

    Wieso nicht? Keine Zeit natürlich nicht, aber wenn ich mit einem grippalen Infekt im Bett liege, dann habe ich wirklich sehr wenig Lust auch noch im Wartezimmer zu hocken, nur damit mir ein Arzt sagen kann, dass ich mich hinlegen und viel trinken soll.

    Das wäre mir dann auch 10¤ wert.

  44. Re: z.B. wer keinen Arzt hat

    Autor: Psy2063 09.08.19 - 07:58

    Hier im Ort haben alle 3 Allgemeinmediziner in den letzten jahren ihre Praxis aufgegeben. Als Ersatz dafür kam eine "Ärztin" irgendwo aus osteuropa die kaum Deutsch spricht und deren Kompetenz das ausfüllen einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung eigentlich nicht übersteigt. Es hat natürlich keinen Monat gedauert, bis ihre Praxis von der KVA einen Aufnahmestopp verodnet bekommen hat, ist ja auch klar, wenn die Menge an Patienten die sich vorher auf drei Ärzte verteilt haben plötzlich zu einer rennen kann die Behandlungsqualität nicht mehr gewährleistet werden. Dennoch lässt die KVA dank der angeblichen Ärztedichte in der Gemeinde keine weiteren Allgemeinmediziner mehr zu. Offensichtlich haben die aber keine Landkarte, dann würden sie nämlich sehen, über welche Fläche sich die eingemeindeten Ortsteile erstrecken und sich die angebliche Ärztedichte nur um das Kreiskrankenhaus herum konzentriert, das für einen Großteil der Bevölkerung aber lediglich per Liegendtransport erreichbar ist...

  45. Re: z.B. wer keinen Arzt hat

    Autor: zeldafan 09.08.19 - 11:53

    Ein Hausarzt braucht jeder. Spätestens im Alter. Dass in ländliche Gegenden u.U. längere Fahrtwege in Kauf genommen werden müssen ist klar.

    Es ist also nicht verkehrt, sich auf einen kompetente Arzt festzulegen (auch wenn der etwas weiter weg praktiziert) und den bei Bedarf telefonisch um eine AU zu bitten. Wenn die Beschreibung der Beschwerden plausibel klingen, auf nichts Gefährliches hindeuten und nicht zu häufig immer nur an Brückentagen oder zum Wochenende vorkommen, sollte es heutzutage keine Schwierigkeiten mehr damit geben. Die AU kommt dann per Post.

    Zudem: Vieles wie Rezeptanforderungen, Besprechung von Blutwerten, Überweisungen etc. können heutzutage telefonisch besprochen/abgewickelt werden. Dazu muss man nicht (wie früher) jedesmal einen Praxistermin vereinbaren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.08.19 12:02 durch zeldafan.

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