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  5. › Arbeit: Hilfe für frustrierte ITler

Idee zu verkaufen... nööö danke

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  1. Idee zu verkaufen... nööö danke

    Autor: busaku 09.08.19 - 16:26

    Wenn ich meine Idee präsentiere, und die "Führungskraft" sie nicht versteht und auch nicht weiter nachfragt - ich also nicht weiß, dass er sie nicht versteht - ist es nicht meine Aufgabe sie besser zu verkaufen.

    Das ist nach dem Motto: Verstehe ich nicht, ist blöde. Wer danach lebt ist selbst schuld.

  2. Re: Idee zu verkaufen... nööö danke

    Autor: Anonymer Nutzer 09.08.19 - 17:46

    Exakt das. Man darf dann nur nicht frustriert sein.
    Ich habe aktuell das große Los und habe Vorgesetzte, die selbst erst mal nicht dumm sind, dazu noch etwas vom Fach verstehen, und als letztes sogar zuhören können, wenn sie Dinge nicht wissen. Wenn ich mir die Meinungen von Freunden und bekannten zu deren Vorgesetzten anhöre, ist das gefühlt wie der Jackpot im Lotto.

    Und an die, die meinen, dass Mitarbeiter ihre Ideen verkaufen müssen: Nein, müssen wir nicht. Zumindest nicht als normale Angestellte. Ich habe als Angestellter eine Idee, dann schlage ich sie meinem vorgesetzten vor, und was er daraus macht, ist seine Entscheidung. Ich habe nicht die Verantwortung über die Entscheidung, ich habe sehr wahrscheinlich selbst nicht viel davon, egal wie viel Arbeit die Idee spart oder wie viel Geld sie bringt, also renne ich auch niemandem hinterher mit meiner Idee. Wenn die halt nicht ankommt, dann wird sie halt nicht umgesetzt.
    Das muss aber halt an einem vorbei gehen. Aufregen führt hier leider zu nichts.

  3. Re: Idee zu verkaufen... nööö danke

    Autor: AynRandHatteRecht 09.08.19 - 18:07

    Snowi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe nicht die
    > Verantwortung über die Entscheidung, ich habe sehr wahrscheinlich selbst
    > nicht viel davon, egal wie viel Arbeit die Idee spart oder wie viel Geld
    > sie bringt, also renne ich auch niemandem hinterher mit meiner Idee. Wenn
    > die halt nicht ankommt, dann wird sie halt nicht umgesetzt.
    > Das muss aber halt an einem vorbei gehen. Aufregen führt hier leider zu
    > nichts.

    Das ist ein Problem. Diese Denke ist in Deutschland allgegenwärtig, sorgt aber dafür, dass zB Ideen und Innovationen verhindert werden.

    Bei Amazon ist es zB so, dass Ideen regelmäßig dem Management vorgestellt werden. Hierzu werden gewisse Annahmen vorab durch A/B-Tests ermittelt um sie zu begründen oder zu falsifizieren. Natürlich gibt es noch immer eine persönliche Komponenten (=Manager über einem), aber der Prozess ist rationaler als anderswo.

    Wird ein Projekt dann genehmigt, hat man dadurch auch Verantwortung und beim Gelingen eine gute Chance, beim nächsten Review-Gespräch mehr Aktien/Optionen zu erhalten und dann auch finanziell zu profitieren (oder bekommt eine Beförderung).

  4. Re: Idee zu verkaufen... nööö danke

    Autor: tonictrinker 09.08.19 - 18:23

    genauso sehe ich das auch. Ich komme zwar aus dem Ingenieursbereich, aber genauso ist es da. Ich lege dar, was das Problem ist und was getan werden muss.
    Wenn die Führungskraft kraft ihrer Wassersuppe entscheidet, dass das nicht nötig ist, tja dann ist das eben so. Dafür ist sie Führungskraft und damit bin ich aus der Nummer raus.
    Wenn man das nicht so macht - und so bitter das klingt - dann reibt man sich nervlich völlig auf.

    > Das ist ein Problem. Diese Denke ist in Deutschland allgegenwärtig, sorgt
    > aber dafür, dass zB Ideen und Innovationen verhindert werden.
    Es ist nicht mal unbedingt das. Wenn Du Dir was entscheiden lassen musst, dann meistens wenn die Kacke schon dampft. Genau dann beginnt nämlich die Arbeit der 'Enstcheider' - hüh oder hott.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.08.19 18:26 durch tonictrinker.

  5. Re: Idee zu verkaufen... nööö danke

    Autor: ubuntu_user 09.08.19 - 18:24

    Snowi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe als
    > Angestellter eine Idee, dann schlage ich sie meinem vorgesetzten vor, und
    > was er daraus macht, ist seine Entscheidung.

    dafür verdient der ja auch mehr.

  6. Re: Idee zu verkaufen... nööö danke

    Autor: ubuntu_user 09.08.19 - 18:25

    tonictrinker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > genauso sehe ich das auch. Ich komme zwar aus dem Ingenieursbereich, aber
    > genauso ist es da. Ich lege dar, was das Problem ist und was getan werden
    > muss.
    > Wenn die Führungskraft kraft ihrer Wassersuppe entscheidet, dass das nicht
    > nötig ist, tja dann ist das eben so. Dafür ist sie Führungskraft und damit
    > bin ich aus der Nummer raus.
    > Wenn man das nicht so macht - und so bitter das klingt - dann reibt man
    > sich nervlich völlig auf.

    daher agil arbeiten. Entscheidungsträger wird gespart und das Team (was aus Fachleuten besteht) entscheidet.

  7. Re: Idee zu verkaufen... nööö danke

    Autor: AynRandHatteRecht 09.08.19 - 18:30

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tonictrinker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > genauso sehe ich das auch. Ich komme zwar aus dem Ingenieursbereich,
    > aber
    > > genauso ist es da. Ich lege dar, was das Problem ist und was getan
    > werden
    > > muss.
    > > Wenn die Führungskraft kraft ihrer Wassersuppe entscheidet, dass das
    > nicht
    > > nötig ist, tja dann ist das eben so. Dafür ist sie Führungskraft und
    > damit
    > > bin ich aus der Nummer raus.
    > > Wenn man das nicht so macht - und so bitter das klingt - dann reibt man
    > > sich nervlich völlig auf.
    >
    > daher agil arbeiten. Entscheidungsträger wird gespart und das Team (was aus
    > Fachleuten besteht) entscheidet.

    Kommt wohl auf die "Idee" drauf an. Einfach eine Optimierung an einem bestehenden Workflow/System vorzunehmen, das keine externen Auswirkungen hat, oder eben eine strategische Idee vorzustellen, die uU einen neuen Geschäftsbereich aufmacht.

  8. Re: Idee zu verkaufen... nööö danke

    Autor: ubuntu_user 09.08.19 - 18:34

    AynRandHatteRecht schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kommt wohl auf die "Idee" drauf an. Einfach eine Optimierung an einem
    > bestehenden Workflow/System vorzunehmen, das keine externen Auswirkungen
    > hat, oder eben eine strategische Idee vorzustellen, die uU einen neuen
    > Geschäftsbereich aufmacht.

    Dafür bist du als Entwickler aber überhaupt nicht qualifiziert zu, zu entscheiden was ein neuer Geschäftsbereich sein soll.

  9. Re: Idee zu verkaufen... nööö danke

    Autor: AynRandHatteRecht 09.08.19 - 18:56

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AynRandHatteRecht schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kommt wohl auf die "Idee" drauf an. Einfach eine Optimierung an einem
    > > bestehenden Workflow/System vorzunehmen, das keine externen Auswirkungen
    > > hat, oder eben eine strategische Idee vorzustellen, die uU einen neuen
    > > Geschäftsbereich aufmacht.
    >
    > Dafür bist du als Entwickler aber überhaupt nicht qualifiziert zu, zu
    > entscheiden was ein neuer Geschäftsbereich sein soll.

    Deshalb bekommst Du in guten Unternehmen die Chance, ein Konzept der Idee zu erstellen und eine "faire Chance" bei den Leuten, die Budgets und Strategie zu vertreten haben. Das geht eben nicht "agile".

    Yahoo z.B. hatte um 2006 regelmäßig die Entwickler befragt, ob sie im Laufe ihrer "normalen" Tätigkeit Dinge entwickelt oder herausgefunden haben, die man auch anderswo einsetzen oder fortführen könnte.

    Amazon selbst hat das auch so gemacht: Amazon hatte Ende der 1990er Angst vor eBay und so haben sie neben dem Hauptsystem (Damals als Obidos bekannt) eine neue Plattform namens Varzea gebaut. Diese Trieb Amazon-Auktionen und Z-Shops an - zwei Produkte die grandios gefloppt sind. Um 2001/2 hat man das System aber "recycled" um mit dem Hauptsystem zusammen die gesamte Marketplace-Funktionalität umzusetzen. Später wurde das alles vereinheitlicht und sicher 2-3x neu geschrieben bis heute.

    Wäre der Prozess damals nicht etabliert gewesen, Amazons Management hätte vielleicht Marketplace nie gestartet, weil die Kosten deutlich höher gewesen wären.

    Noch erfolgreicher ist natürlich AWS, was auch aus der Idee der Entwickler hervorging: Wenn wir selbst die Probleme haben, dann werden auch andere die Probleme haben bzw wenn wir Probleme 1x lösen und "unendlich" skalieren können, wäre das eine lukrative Idee für Dritte.

    Auch in "Old-Economy"-Unternehme sieht man sowas öfter mal, die Branchen spielen eigentlich keine großen Rollen, sofern es keine zu großen bürokratische Hürden gibt.

  10. Re: Idee zu verkaufen... nööö danke

    Autor: ubuntu_user 09.08.19 - 19:22

    AynRandHatteRecht schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deshalb bekommst Du in guten Unternehmen die Chance, ein Konzept der Idee
    > zu erstellen und eine "faire Chance" bei den Leuten, die Budgets und
    > Strategie zu vertreten haben. Das geht eben nicht "agile".
    >
    > Wäre der Prozess damals nicht etabliert gewesen, Amazons Management hätte
    > vielleicht Marketplace nie gestartet, weil die Kosten deutlich höher
    > gewesen wären.

    Das geht wunderbar agil. Sogar besser. Du kannst das ja in einem Team in einer Minimalversion probieren. Das hat nichts mit Agilität zu tun. Dass man von Oben nach untern mit Featurewünschen schmeißt (wovor einen das Lastenheft phasenweise geschützt hat), heißt nur, dass man SCRUM und co nicht verstanden hat.

  11. Re: Idee zu verkaufen... nööö danke

    Autor: AynRandHatteRecht 09.08.19 - 23:39

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AynRandHatteRecht schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Deshalb bekommst Du in guten Unternehmen die Chance, ein Konzept der
    > Idee
    > > zu erstellen und eine "faire Chance" bei den Leuten, die Budgets und
    > > Strategie zu vertreten haben. Das geht eben nicht "agile".
    > >
    > > Wäre der Prozess damals nicht etabliert gewesen, Amazons Management
    > hätte
    > > vielleicht Marketplace nie gestartet, weil die Kosten deutlich höher
    > > gewesen wären.
    >
    > Das geht wunderbar agil. Sogar besser. Du kannst das ja in einem Team in
    > einer Minimalversion probieren. Das hat nichts mit Agilität zu tun. Dass
    > man von Oben nach untern mit Featurewünschen schmeißt (wovor einen das
    > Lastenheft phasenweise geschützt hat), heißt nur, dass man SCRUM und co
    > nicht verstanden hat.

    Nein in dem Falle nicht, das hat das gesamte Geschäftsmodell verändert, weil Amazon hier als Mittelsmann das Inkasso macht. Es hatte unfassbar viele Auswirkungen.

    Für kleinere, interne Dinge geht das natürlich agil. Ich habe das oben auch geschrieben. Es gibt nur eine mehr oder weniger sichtbare Grenze wo die üblichen Stakeholder auch passen müssen und es dann zur Unternehmensführung muss.

  12. Re: Idee zu verkaufen... nööö danke

    Autor: Anonymer Nutzer 10.08.19 - 16:25

    AynRandHatteRecht schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist ein Problem. Diese Denke ist in Deutschland allgegenwärtig, sorgt
    > aber dafür, dass zB Ideen und Innovationen verhindert werden.
    >
    > Bei Amazon ist es zB so, dass Ideen regelmäßig dem Management vorgestellt
    > werden. Hierzu werden gewisse Annahmen vorab durch A/B-Tests ermittelt um
    > sie zu begründen oder zu falsifizieren. Natürlich gibt es noch immer eine
    > persönliche Komponenten (=Manager über einem), aber der Prozess ist
    > rationaler als anderswo.
    >
    > Wird ein Projekt dann genehmigt, hat man dadurch auch Verantwortung und
    > beim Gelingen eine gute Chance, beim nächsten Review-Gespräch mehr
    > Aktien/Optionen zu erhalten und dann auch finanziell zu profitieren (oder
    > bekommt eine Beförderung).

    Das ist ja auch Ok - Ich schlage gerne neue Ideen vor, wenn mir was einfällt. Allerdings renne ich damit niemandem hinterher, wenn die Idee nicht angenommen wird.
    Wenn man z.B. 1x im Monat mit dem "höheren Management" die Idee besprechen kann, ist das vollkommen in Ordnung, das würde ich auch in Anspruch nehmen, wenn denn was ist.
    Aber ich würde das dann eben nur 1x dort ansprechen, und wenn dann nichts mehr von deren Seite kommt, würde ich es dabei belassen, und nicht versuchen, irgendwen zu überzeugen, auch wenn es einen Mehrwert hätte. Das ist eben nicht meine Entscheidung.

  13. Re: Idee zu verkaufen... nööö danke

    Autor: Dakkaron 11.08.19 - 10:08

    AynRandHatteRecht schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Snowi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich habe nicht die
    > > Verantwortung über die Entscheidung, ich habe sehr wahrscheinlich selbst
    > > nicht viel davon, egal wie viel Arbeit die Idee spart oder wie viel Geld
    > > sie bringt, also renne ich auch niemandem hinterher mit meiner Idee.
    > Wenn
    > > die halt nicht ankommt, dann wird sie halt nicht umgesetzt.
    > > Das muss aber halt an einem vorbei gehen. Aufregen führt hier leider zu
    > > nichts.
    >
    > Das ist ein Problem. Diese Denke ist in Deutschland allgegenwärtig, sorgt
    > aber dafür, dass zB Ideen und Innovationen verhindert werden.
    >
    > Bei Amazon ist es zB so, dass Ideen regelmäßig dem Management vorgestellt
    > werden. Hierzu werden gewisse Annahmen vorab durch A/B-Tests ermittelt um
    > sie zu begründen oder zu falsifizieren. Natürlich gibt es noch immer eine
    > persönliche Komponenten (=Manager über einem), aber der Prozess ist
    > rationaler als anderswo.
    >
    > Wird ein Projekt dann genehmigt, hat man dadurch auch Verantwortung und
    > beim Gelingen eine gute Chance, beim nächsten Review-Gespräch mehr
    > Aktien/Optionen zu erhalten und dann auch finanziell zu profitieren (oder
    > bekommt eine Beförderung).


    Hierzulande ist es hald so, der Entwickler hat eine tolle Idee. Wenn der Chef einen guten Tag hat dann wird sie genehmigt und der Entwickler setzt sie um. Ist es dann Mist kriegt der Entwickler Ärger weil es ja eine blöde Idee oder schlechte Umsetzung war. Ist es toll, dann kriegt der Chef die Anerkennung, weil er ja die Entscheidung getroffen hat.

  14. Re: Idee zu verkaufen... nööö danke

    Autor: elknipso 11.08.19 - 12:40

    busaku schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich meine Idee präsentiere, und die "Führungskraft" sie nicht versteht
    > und auch nicht weiter nachfragt - ich also nicht weiß, dass er sie nicht
    > versteht - ist es nicht meine Aufgabe sie besser zu verkaufen.
    >
    > Das ist nach dem Motto: Verstehe ich nicht, ist blöde. Wer danach lebt ist
    > selbst schuld.

    Mit der Einstellung kann man natürlich vorgehen, dann darfst Du Dich aber über Rückschritte und Ablehnung nicht wundern, welche Du nicht nachvollziehen kannst.

    Fakt ist nun mal, dass die allerwenigstens in der Position offen zugeben, wenn sie etwas nicht verstanden haben und sich dann die Hintergründe erklären lassen. Das solltest Du im Hinterkopf behalten.

  15. Re: Idee zu verkaufen... nööö danke

    Autor: zampata 11.08.19 - 17:28

    Snowi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AynRandHatteRecht schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das ist ein Problem. Diese Denke ist in Deutschland allgegenwärtig,
    > sorgt
    > > aber dafür, dass zB Ideen und Innovationen verhindert werden.
    > >
    > > Bei Amazon ist es zB so, dass Ideen regelmäßig dem Management
    > vorgestellt
    > > werden. Hierzu werden gewisse Annahmen vorab durch A/B-Tests ermittelt
    > um
    > > sie zu begründen oder zu falsifizieren. Natürlich gibt es noch immer
    > eine
    > > persönliche Komponenten (=Manager über einem), aber der Prozess ist
    > > rationaler als anderswo.
    > >
    > > Wird ein Projekt dann genehmigt, hat man dadurch auch Verantwortung und
    > > beim Gelingen eine gute Chance, beim nächsten Review-Gespräch mehr
    > > Aktien/Optionen zu erhalten und dann auch finanziell zu profitieren
    > (oder
    > > bekommt eine Beförderung).
    >
    > Das ist ja auch Ok - Ich schlage gerne neue Ideen vor, wenn mir was
    > einfällt. Allerdings renne ich damit niemandem hinterher, wenn die Idee
    > nicht angenommen wird.
    > Wenn man z.B. 1x im Monat mit dem "höheren Management" die Idee besprechen
    > kann, ist das vollkommen in Ordnung, das würde ich auch in Anspruch nehmen,
    > wenn denn was ist.
    > Aber ich würde das dann eben nur 1x dort ansprechen, und wenn dann nichts
    > mehr von deren Seite kommt, würde ich es dabei belassen, und nicht
    > versuchen, irgendwen zu überzeugen, auch wenn es einen Mehrwert hätte. Das
    > ist eben nicht meine Entscheidung.


    Hmmm. Ich handbare das ähnlich. Wenn ich eine Idee habe - nicht blos eine Optimierung - dann frag ich meinen Cheff ob er X (X > 5 Minuten) Zeit hat die Idee zu prüfen.

    Wenn er kein Bock hat oder so dann behalt ich die Idee für mich und wnen ich richtig davon überzeugt bin, implementiere ich sie einfach selber.
    Auf so nen blödsinn wie nen evelautor pitch lass ich mich nicht ein

  16. Re: Idee zu verkaufen... nööö danke

    Autor: richtchri 11.08.19 - 21:00

    schonmal Ärger bekommen bei dieser Vorgehensweise?

  17. Re: Idee zu verkaufen... nööö danke

    Autor: aquilaii 11.08.19 - 23:24

    richtchri schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > schonmal Ärger bekommen bei dieser Vorgehensweise?


    merkt doch keiner...

  18. Re: Idee zu verkaufen... nööö danke

    Autor: theonlyone 12.08.19 - 12:12

    richtchri schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > schonmal Ärger bekommen bei dieser Vorgehensweise?

    Du glaubst gar nicht wie viele Software-Relevanten Dinge einfach von dem ITler selbst bestimmt und umgesetzt werden.

    Wenn etwas stört im Entwicklungsprozess, dann rennt wohl kaum jemand zum Chef um nachzufragen ob das verbessert werden kann ; man macht es einfach und alle sind damit glücklich.

    Wenn man grandiosen Scheiß liefert, ist man womöglich sowieso falsch an seinem Arbeitsplatz.

    Sollte es nicht tun was man gedacht hat, oder keine Verbesserung darstellen, dann ist es Software die eben wieder verschwindet.

    Dafür gibt es ja Features , GIT und Versionierungstools, damit Software Änderung einfach wieder rückgängig gemacht werden können.

    Von daher, die absolute Mehrheit von reinen Entwickler IT-Ideen wird wohl schlichtweg sofort umgesetzt und nicht auf die lange Bank geschoben.

    Wer Geld für Hardware oder sonstiges braucht für die großen Ideen, der muss nur genug Argumente sammeln warum es gar keine Alternative gibt ; Alternativlose Entscheidungen sind immer die besten, funktioniert in der Politik auch so.

    Wer seinem Chef die Wahl lässt, bekommt eben eine Blindflug Entscheidung.

  19. Re: Idee zu verkaufen... nööö danke

    Autor: Peter Brülls 12.08.19 - 14:40

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > richtchri schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > schonmal Ärger bekommen bei dieser Vorgehensweise?
    >
    > Du glaubst gar nicht wie viele Software-Relevanten Dinge einfach von dem
    > ITler selbst bestimmt und umgesetzt werden.


    Mmmm.. Dann stell mal von SVN auf GIT um, wenn man selben Repositoriy Legacy-Anwender sitzen.

  20. Re: Idee zu verkaufen... nööö danke

    Autor: AynRandHatteRecht 12.08.19 - 17:33

    Peter Brülls schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > theonlyone schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > richtchri schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > schonmal Ärger bekommen bei dieser Vorgehensweise?
    > >
    > > Du glaubst gar nicht wie viele Software-Relevanten Dinge einfach von dem
    > > ITler selbst bestimmt und umgesetzt werden.
    >
    > Mmmm.. Dann stell mal von SVN auf GIT um, wenn man selben Repositoriy
    > Legacy-Anwender sitzen.


    Dann synchronisiere das eben. Als meine Kunden noch immer Subversion nutzen wollten, habe ich mir einfach ein lokales git repo mit meinen feature-branches angelegt und dann bei bedarf in svn committet.

    Aber ich glaube darum geht es nicht: Solche Dinge sind rein technisch und daher innerhalb der "Technik" klärbar. In den USA bzw im Valley hört das Mitdenken aber nicht dort auf. Wenn einem Entwickler eine Idee für ein Business/Service/Produktfeature kommt, dann wird die eben auch angehört.

    Eine Bude kriegt nicht dadurch mehr Kunden oder Einnahmen, weil sie von Subversion auf git umstellt, sondern weil "das Produkt" besser, kompetitiver wird und sich besser verkaufen lässt.

    Um jetzt wieder technisch zu werden:

    Wer als Produkt ein Stück Software herstellt, sollte längst auch diverse Wege bereitstellen um diese als VM, Docker-Container oder mittels Terraform/Cloud-Formation auf den 3 großen public clouds zu deployen.

    Das ist ein technisches Feature was beim Verkauf helfen wird: Kunden kriegen die Stützräder des Deployments gleich mit.

    Richtig "woke" wäre es dem Chef vorzuschlagen, das ganze als SaaS hosted anzubieten. Entweder als neuen Geschäftsbereich oder als Ausgründung. SAP hat es ja auch so gemacht.

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