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Lösung: Autonomisierung der Mobilität

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  1. Lösung: Autonomisierung der Mobilität

    Autor: TheDragon 16.08.19 - 14:01

    Solange ein PKW primär 90% der Zeit nur herumsteht haben wir das oben genannte Problem. Was wir brauchen ist ein Ende des PKW-Besitzes, aber nicht durch Verbote, sondern sinnvolle wirtschaftliche Anreize. Sobald das kurzfristige „Mieten“ eines autonom fahrenden PKW deutlich günstiger ist, als der Besitz eines eigenen, würden die Leute umsteigen. Dadurch würde der Anteil an Fahrzeugen signifikant sinken und das Problem mit den Rohstoffen nicht auftreten. Wenn man dann noch ein vernünftiges Recyclibg-System der Altfahrzeuge aufsetzt sind wir nachhaltig und vernünftig unterwegs.

  2. Re: Lösung: Autonomisierung der Mobilität

    Autor: wurstfett 16.08.19 - 14:05

    Vielleicht setzt sich die Idee endlich durch. Zum glück hört man das mitlerweile von immer mehr Seiten.

  3. Re: Lösung: Autonomisierung der Mobilität

    Autor: osolemiox 16.08.19 - 14:07

    wurstfett schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht setzt sich die Idee endlich durch. Zum glück hört man das
    > mitlerweile von immer mehr Seiten.

    Wenn die Dinger denn mal halbwegs unfallfrei autonom durch normale Straßen-, Licht- und Wetterverhältnisse fahren könnten... noch sind wir davon noch weit entfernt.

  4. Re: Lösung: Autonomisierung der Mobilität

    Autor: wurstfett 16.08.19 - 14:11

    Ja leider sind diese Menschlichen Fahrer verdammt unzuverlässig.

  5. Re: Lösung: Autonomisierung der Mobilität

    Autor: osolemiox 16.08.19 - 14:17

    wurstfett schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja leider sind diese Menschlichen Fahrer verdammt unzuverlässig.

    Sicher trifft das auch auf so einige menschliche Fahrer zu. Aber noch kann kein autonom fahrendes Fahrzeug auch nur annähernd mit einem guten und konzentrierten menschlichen Fahrer mithalten, zumindest nicht im normalen Straßenverkehr.

    Was sollen wir also machen... die PKWs auf den Schienenverkehr verlegen? Oder eine Software freigeben, die - wenn es hochkommt - so sicher ist, wie der "durchschnittliche" menschliche Fahrer?

    Selbst wenn sich die durchschnittliche Unfallquote dadurch dann im Ergebnis nicht ändert, wie bringt man einen sicheren Fahrer dazu, auf ein autonom fahrendes Fahrzeug umzusteigen, welches ihm mit einer Wahrscheinlichkeit von XYZ das Leben kosten wird...?

  6. Re: Lösung: Autonomisierung der Mobilität

    Autor: fhelling 16.08.19 - 14:24

    osolemiox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn die Dinger denn mal halbwegs unfallfrei autonom durch normale
    > Straßen-, Licht- und Wetterverhältnisse fahren könnten... noch sind wir
    > davon noch weit entfernt.

    Nein, davon sind wir nicht mehr weit entfernt.

    Suche mal nach „cruise self-driving car“ bei YouTube, ich kann leider wegen der absurden Anti-Spam-Policy hier keine Links posten.

  7. Re: Lösung: Autonomisierung der Mobilität

    Autor: Dwalinn 16.08.19 - 14:50

    Such mal nach "The GM-backed robo-taxi startup Cruise Automation is reportedly struggling to refine its self-driving car technology"

    Klar muss nicht heißen das meine Quelle besser als deine ist aber solange die nicht wirklich mal einen normalen Alltag (mit Stau, Baustellen und Umleitungen) durchhalten bin ich nicht zu optimistisch. (jedenfalls bei der nahen Zukunft)

  8. Re: Lösung: Autonomisierung der Mobilität

    Autor: Metamorph 16.08.19 - 15:01

    osolemiox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wurstfett schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ja leider sind diese Menschlichen Fahrer verdammt unzuverlässig.
    >
    > Sicher trifft das auch auf so einige menschliche Fahrer zu. Aber noch kann
    > kein autonom fahrendes Fahrzeug auch nur annähernd mit einem guten und
    > konzentrierten menschlichen Fahrer mithalten, zumindest nicht im normalen
    > Straßenverkehr.
    >
    > Was sollen wir also machen... die PKWs auf den Schienenverkehr verlegen?
    > Oder eine Software freigeben, die - wenn es hochkommt - so sicher ist, wie
    > der "durchschnittliche" menschliche Fahrer?
    >
    > Selbst wenn sich die durchschnittliche Unfallquote dadurch dann im Ergebnis
    > nicht ändert, wie bringt man einen sicheren Fahrer dazu, auf ein autonom
    > fahrendes Fahrzeug umzusteigen, welches ihm mit einer Wahrscheinlichkeit
    > von XYZ das Leben kosten wird...?

    Ich habe seit einiger Zeit das Gefühl(!!), dass immer schlechter gefahren wird bzw. absichtlich immer rücksichtsloser. Und der gute, konzentrierte menschliche Fahrer ist auch nicht der Standard leider, auch wenn er definitiv besser fährt als aktuelle die Software. Wie so viele Menschen würde ich mich als einen guten Fahrer bezeichnen (ja, ich blinke beim Spurwechsel außerdem noch) und trotzdem auf autonome Fahrzeuge umsteigen. Allein weil ich der Software eine schnellere Reaktion zuschreibe als mir und diese damit besser auf das Fehlverhalten anderer reagieren kann.

  9. Re: Lösung: Autonomisierung der Mobilität

    Autor: osolemiox 16.08.19 - 15:06

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Such mal nach "The GM-backed robo-taxi startup Cruise Automation is
    > reportedly struggling to refine its self-driving car technology"
    >
    > Klar muss nicht heißen das meine Quelle besser als deine ist aber solange
    > die nicht wirklich mal einen normalen Alltag (mit Stau, Baustellen und
    > Umleitungen) durchhalten bin ich nicht zu optimistisch. (jedenfalls bei der
    > nahen Zukunft)

    Dazu kommt dann noch Regen, schlechte Sicht, Schnee, fehlerhafte Fahrbahnmarkierungen etc. Und die Tatsache, dass sich ein einzelnes Auto zwar Sonar und Lidar bedienen kann, sobald aber mehrere davon unterwegs sind, es zu Störsignalen kommt.

    Ich bin nicht grundsätzlich gegen autonome Fahrzeuge. Aber:
    - die Technik dafür sollte alleine nicht mehr kosten, als ein ganzer Kleinwagen
    - die Zuverlässigkeit muss so hoch sein, dass auch die Versicherungen dafür gerade stehen und dass die Gesetzgebung NICHT den "Mitfahrer" für Unfälle verantwortlich macht!
    - eine Manipulierbarkeit/Fernsteuerbarkeit von aussen muss weitestgehend ausgeschlossen werden. Und da fangen die Probleme bereits an, denn genau eine solche wünschen sich Polizeibehörden ausdrücklich. Nur wenn die Polizei das kann, dann kann das "jeder" andere auch.

  10. Re: Lösung: Autonomisierung der Mobilität

    Autor: osolemiox 16.08.19 - 15:12

    Metamorph schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    und trotzdem auf autonome Fahrzeuge umsteigen.
    > Allein weil ich der Software eine schnellere Reaktion zuschreibe als mir
    > und diese damit besser auf das Fehlverhalten anderer reagieren kann.

    Sicher? Auf ein vollautonomes Fahrzeug, bei dem du nicht mehr eingreifen kannst? Heute schon!? Ich meine, in vielen Fällen wird das Fehlverhalten Anderer ja noch gar nicht richtig erkannt, es ist also nicht nur eine Frage der Software an für sich, sondern auch der Sensoren und der korrekten Interpretation von Signalen. Da sehe ich Stand heute noch sehr viel zu tun.

    Und auf ein teilautonomes Fahrzeug möchte ich mich erst Recht nicht einlassen. Wenn sich das Fahrzeug in 99% der Fälle richtig verhält, dann bin ich bei dem 1% der Fälle vermutlich selbst nicht bei der Sache (wie auch?) und kann nicht mehr eingreifen.

  11. Re: Lösung: Autonomisierung der Mobilität

    Autor: Dwalinn 16.08.19 - 15:17

    osolemiox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dwalinn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Such mal nach "The GM-backed robo-taxi startup Cruise Automation is
    > > reportedly struggling to refine its self-driving car technology"
    > >
    > > Klar muss nicht heißen das meine Quelle besser als deine ist aber
    > solange
    > > die nicht wirklich mal einen normalen Alltag (mit Stau, Baustellen und
    > > Umleitungen) durchhalten bin ich nicht zu optimistisch. (jedenfalls bei
    > der
    > > nahen Zukunft)
    >
    > Dazu kommt dann noch Regen, schlechte Sicht, Schnee, fehlerhafte
    > Fahrbahnmarkierungen etc. Und die Tatsache, dass sich ein einzelnes Auto
    > zwar Sonar und Lidar bedienen kann, sobald aber mehrere davon unterwegs
    > sind, es zu Störsignalen kommt.

    So ist es. Für ein Test verschiedener Prototypen auf kleinen Raum würde ich mich sehr interessieren. Zurzeit vielleicht nicht wichtig aber irgendwann stehen da wirklich mal 4 Stück an einer Kreuzung mit rechts vor links.

    > Ich bin nicht grundsätzlich gegen autonome Fahrzeuge. Aber:
    > - die Technik dafür sollte alleine nicht mehr kosten, als ein ganzer
    > Kleinwagen
    > - die Zuverlässigkeit muss so hoch sein, dass auch die Versicherungen dafür
    > gerade stehen und dass die Gesetzgebung NICHT den "Mitfahrer" für Unfälle
    > verantwortlich macht!
    Das ist mir persönlich egal, wenn ich mir bequem ein Fahrzeug für eine Fahrt in der Woche mieten kann sage ich ganz schnell meinem Privaten PKW goodbye

    > - eine Manipulierbarkeit/Fernsteuerbarkeit von aussen muss weitestgehend
    > ausgeschlossen werden. Und da fangen die Probleme bereits an, denn genau
    > eine solche wünschen sich Polizeibehörden ausdrücklich. Nur wenn die
    > Polizei das kann, dann kann das "jeder" andere auch.

  12. Re: Lösung: Autonomisierung der Mobilität

    Autor: Metamorph 16.08.19 - 15:26

    osolemiox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Metamorph schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >> und trotzdem auf autonome Fahrzeuge umsteigen.
    >
    > Sicher? Auf ein vollautonomes Fahrzeug, bei dem du nicht mehr eingreifen
    > kannst? Heute schon!?

    Nein, heute noch nicht. Es war auf die Zeit bezogen, wenn sie so zuverlässig wie ein Durchschnittsfahrer sind. Die Probleme zurzeit sind ja in den vorherigen Beiträgen gut genug genannt.
    Dazu noch ein Beispiel: Ich war vor kurzem in Leipzig. Es war Nacht, leichter Regen und aufgrund der Baustellen gab es Spuränderungen. In einem Fall wurden die orangenen Richtungspfeile ÜBER die weißen geklebt. Für solche Verhältnisse sind die autonomen Fahrzeuge weiß Gott noch längst nicht ausgelegt.

  13. Re: Lösung: Autonomisierung der Mobilität

    Autor: osolemiox 16.08.19 - 15:35

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > osolemiox schrieb:
    > > - die Zuverlässigkeit muss so hoch sein, dass auch die Versicherungen
    > dafür
    > > gerade stehen und dass die Gesetzgebung NICHT den "Mitfahrer" für
    > Unfälle
    > > verantwortlich macht!
    > Das ist mir persönlich egal, wenn ich mir bequem ein Fahrzeug für eine
    > Fahrt in der Woche mieten kann sage ich ganz schnell meinem Privaten PKW
    > goodbye

    Wie meinst du das? Wenn das autonome Fahrzeug einen Unfall baut, dann ist dir egal, ob deine Versicherungsprämie steigt? Vorausgesetzt du überlebst den Unfall, natürlich.

  14. Re: Lösung: Autonomisierung der Mobilität

    Autor: osolemiox 16.08.19 - 15:38

    Metamorph schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > osolemiox schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Metamorph schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > >> und trotzdem auf autonome Fahrzeuge umsteigen.
    > >
    > > Sicher? Auf ein vollautonomes Fahrzeug, bei dem du nicht mehr eingreifen
    > > kannst? Heute schon!?
    >
    > Nein, heute noch nicht. Es war auf die Zeit bezogen, wenn sie so
    > zuverlässig wie ein Durchschnittsfahrer sind. Die Probleme zurzeit sind ja
    > in den vorherigen Beiträgen gut genug genannt.
    > Dazu noch ein Beispiel: Ich war vor kurzem in Leipzig. Es war Nacht,
    > leichter Regen und aufgrund der Baustellen gab es Spuränderungen. In einem
    > Fall wurden die orangenen Richtungspfeile ÜBER die weißen geklebt. Für
    > solche Verhältnisse sind die autonomen Fahrzeuge weiß Gott noch längst
    > nicht ausgelegt.

    OK, dann sind wir ja doch nicht allzu weit voneinander entfernt. In eine gewisse Abhängigkeit von Anderen begibt man sich immer. Beim Bus, bei der Bahn und selbst beim eigenen, selbst gesteuerten Fahrzeug kann dir jemand so reindonnern, dass du es nicht vermeiden kannst.

  15. Re: Lösung: Autonomisierung der Mobilität

    Autor: tovi 16.08.19 - 15:45

    abgeklebte Richtungspfeile sollten ja kein Problem sein, man muss halt nur die weissen Pfeile vorher mit Schwarz überkleben.
    Eine Anweisung an die Straßenbauunternehmen sollte reichen, das ist technisch ja kein Problem.

    Trotzdem sollte ein autonomes Auto sich in einer solchen Situation zurechtfinden.

  16. Re: Lösung: Autonomisierung der Mobilität

    Autor: thinksimple 17.08.19 - 20:46

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > osolemiox schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dwalinn schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Such mal nach "The GM-backed robo-taxi startup Cruise Automation is
    > > > reportedly struggling to refine its self-driving car technology"
    > > >
    > > > Klar muss nicht heißen das meine Quelle besser als deine ist aber
    > > solange
    > > > die nicht wirklich mal einen normalen Alltag (mit Stau, Baustellen und
    > > > Umleitungen) durchhalten bin ich nicht zu optimistisch. (jedenfalls
    > bei
    > > der
    > > > nahen Zukunft)
    > >
    > > Dazu kommt dann noch Regen, schlechte Sicht, Schnee, fehlerhafte
    > > Fahrbahnmarkierungen etc. Und die Tatsache, dass sich ein einzelnes Auto
    > > zwar Sonar und Lidar bedienen kann, sobald aber mehrere davon unterwegs
    > > sind, es zu Störsignalen kommt.
    >
    > So ist es. Für ein Test verschiedener Prototypen auf kleinen Raum würde ich
    > mich sehr interessieren. Zurzeit vielleicht nicht wichtig aber irgendwann
    > stehen da wirklich mal 4 Stück an einer Kreuzung mit rechts vor links.
    >
    > > Ich bin nicht grundsätzlich gegen autonome Fahrzeuge. Aber:
    > > - die Technik dafür sollte alleine nicht mehr kosten, als ein ganzer
    > > Kleinwagen
    > > - die Zuverlässigkeit muss so hoch sein, dass auch die Versicherungen
    > dafür
    > > gerade stehen und dass die Gesetzgebung NICHT den "Mitfahrer" für
    > Unfälle
    > > verantwortlich macht!
    > Das ist mir persönlich egal, wenn ich mir bequem ein Fahrzeug für eine
    > Fahrt in der Woche mieten kann sage ich ganz schnell meinem Privaten PKW
    > goodbye
    >
    > > - eine Manipulierbarkeit/Fernsteuerbarkeit von aussen muss weitestgehend
    > > ausgeschlossen werden. Und da fangen die Probleme bereits an, denn genau
    > > eine solche wünschen sich Polizeibehörden ausdrücklich. Nur wenn die
    > > Polizei das kann, dann kann das "jeder" andere auch.

    Kannst du doch heute schon. Per App Fahrzeug ordern und du brauchst nur die Fahrt geniessen. Also auf gehts. Sag schnell good bye zu deinem Auto.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

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