Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Streit über Qualitätsmängel: Tesla…

Bei jedem anderen Hersteller wuerde jetzt der CEO ins Wanken geraten

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Bei jedem anderen Hersteller wuerde jetzt der CEO ins Wanken geraten

    Autor: Doubleslash 17.08.19 - 23:17

    An Elon bleibt jedoch nichts haften. Wuerde man die Leute fragen, hielten ihn sicher 80%+ immer noch fuer einen Top-CEO.
    Der es in 3 Jahren nicht geschafft hat, stabile Produktions- und Auslieferungszahlen zu schaffen, bei dem das Personalkarussell alle 3 Monate sich einmal komplett zu drehen scheint und bei denen es von Quartal zu Quartal Regressionen an Basisfunktionalitaeten an dem Fahrzeugmodell gibt, von dem sprichwoertlich das Ueberleben der Firma abhaengt.
    Seinerzeit hatte man einen gewissen Herrn Bohn in Zuffenhausen aufgrund von ganz aehnlichen Umstaenden weggelobt. Danach kam Wiedeking und hat mal ordentlich aufgeraeumt - sowohl produktionstechnisch als auch in der Produktpalette.
    Ich denke was Tesla jetzt braucht, ist einen der anpackt und sich zu 100% auf Tesla als Firma konzentrieren kann. Tesla hat weder eine Technologie- noch ein Lieferkettenproblem. Das Problem ist der CEO, der keine stabile Fuehrungsriege aufbauen kann, die den Laden auf Vordermann bringt.

  2. Re: Bei jedem anderen Hersteller wuerde jetzt der CEO ins Wanken geraten

    Autor: jo-1 18.08.19 - 07:15

    Doubleslash schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > An Elon bleibt jedoch nichts haften. Wuerde man die Leute fragen, hielten
    > ihn sicher 80%+ immer noch fuer einen Top-CEO.
    > Der es in 3 Jahren nicht geschafft hat, stabile Produktions- und
    > Auslieferungszahlen zu schaffen, bei dem das Personalkarussell alle 3
    > Monate sich einmal komplett zu drehen scheint und bei denen es von Quartal
    > zu Quartal Regressionen an Basisfunktionalitaeten an dem Fahrzeugmodell
    > gibt, von dem sprichwoertlich das Ueberleben der Firma abhaengt.
    > Seinerzeit hatte man einen gewissen Herrn Bohn in Zuffenhausen aufgrund von
    > ganz aehnlichen Umstaenden weggelobt. Danach kam Wiedeking und hat mal
    > ordentlich aufgeraeumt - sowohl produktionstechnisch als auch in der
    > Produktpalette.
    > Ich denke was Tesla jetzt braucht, ist einen der anpackt und sich zu 100%
    > auf Tesla als Firma konzentrieren kann. Tesla hat weder eine Technologie-
    > noch ein Lieferkettenproblem. Das Problem ist der CEO, der keine stabile
    > Fuehrungsriege aufbauen kann, die den Laden auf Vordermann bringt.

    und dennoch hält ein Grossteil der Jugendlichen Elon Musk für ein Vorbild.

    Tja :-)

  3. Re: Bei jedem anderen Hersteller wuerde jetzt der CEO ins Wanken geraten

    Autor: Doubleslash 18.08.19 - 10:00

    Warum ist das so? Weil ers gut verkaufen kann? Ich meine fuer viele war Steve Jobs auch ein Vorbild - aber der hat wenigstens seitdem konsequent geliefert. Haben wir hier einen negativen Confirmation Bias bei Tesla oder im Gegenteil einen Suspense of Disbelieve? Ich verstehs nicht.

  4. Re: Bei jedem anderen Hersteller wuerde jetzt der CEO ins Wanken geraten

    Autor: bplhkp 18.08.19 - 11:20

    Doubleslash schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei jedem anderen Hersteller wuerde jetzt der CEO ins Wanken geraten

    Wenn der CEO schnell genug dem Deutschlandchef einen Einlauf gibt oder ihn rauswirft, könnte er nochmal davonkommen.


    Bemerkenswert an der Geschichte ist, dass es sich Tesla erlauben kann, so mit einem Flottenkunden umzugehen. Das ist schon eine Leistung einem Kunden die eigenen Prozesse vorzuschreiben (Mängelbehebung erst nach Auslieferung statt davor) und storniert anschließen einen Großauftrag. Das ist durchaus eine Leistung in so eine Position zu kommen.

  5. Re: Bei jedem anderen Hersteller wuerde jetzt der CEO ins Wanken geraten

    Autor: Doubleslash 18.08.19 - 11:45

    bplhkp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn der CEO schnell genug dem Deutschlandchef einen Einlauf gibt oder ihn
    > rauswirft, könnte er nochmal davonkommen.

    Das klingt so, als ob es sich hier um ein regionales Problem handeln wuerde. Ist das so?

  6. Re: Bei jedem anderen Hersteller wuerde jetzt der CEO ins Wanken geraten

    Autor: bplhkp 18.08.19 - 14:06

    Doubleslash schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das klingt so, als ob es sich hier um ein regionales Problem handeln
    > wuerde. Ist das so?

    Der Umgang mit einem Flottenkunden ist sicher ein regionales Problem (darauf bezog sich mein Beitrag).

    Die reklamierten Fehler hätten zumindest teilweise in der Übergabeinspektion auffallen und behoben werden müssen. Entweder wurde diese schlampig oder gar nicht gemacht. Da müsste man Tesla besser kennen, ob dafür das Headquarter oder Tesla Germany verantwortlich ist. Auf alle Fälle hätte sich Tesla Germany die Fahrzeuge für einen bekannt pingeligen Flottenkunden vor Auslieferung anschauen müssen - und damit ist es letzten Endes doch ein regionales Problem. Abgesehen davon geht es bei rollenden Köpfen im Unternehmen nicht darum, den Schuldigen loszuwerden, sondern durch Absägen eines Sündenbocks aus der Schusslinie zu bringen.

  7. Re: Bei jedem anderen Hersteller wuerde jetzt der CEO ins Wanken geraten

    Autor: pythoneer 18.08.19 - 15:30

    jo-1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und dennoch hält ein Grossteil der Jugendlichen Elon Musk für ein Vorbild.
    >
    > Tja :-)

    Es gibt ja wohl bedeutend schlechte Vorbilder die man haben kann. Aber wenn man nicht mindestens der beste Mensch der Welt ist, dann recht es für viele wohl nicht mehr als Vorbild – ziemlich eingeschrenkte Sichtweise.

    Tja :-)

  8. Re: Bei jedem anderen Hersteller wuerde jetzt der CEO ins Wanken geraten

    Autor: pythoneer 18.08.19 - 15:40

    Deine Vergleiche sind nicht besonders tragend für die Argumente die du präsentiert hast. Es macht schon einen Unterschied ob man sich ins gemachte Nest setzt und durch Tatenlosigkeit dieses wieder verlassen muss oder ob man dieses Nest von Grund aufbaut und auf dem Weg dahin Schwierigkeiten überwinden muss. Man erstellt nicht mal so eben einen Auto-Konzern. Man kann nicht einfach nen Paar Milliarden irgendjemanden an den Kopf schmeißen und dann hat man nach zwei Jahren einen Auto-Konzern. In dieser Größenordnung muss man schon selber anfangen Lieferketten aufzubauen. Darum ist es auch eher eine Notwendigkeit für Tesla gewesen große Teile in den USA zu belassen weil die Prozesse noch lange nicht harmonisiert sind und man kurze Kommunikationswege braucht. Ein VW Konzern hat das alles schon seit Jahrzehnten bis ins kleinste optimiert und Lieferprozesse etabliert. Man kann nicht einfach einen Haufen Geld in die Hand nehmen und hat dann nach 5 Jahren einen VW2 Konzern. Für kein Geld der Welt (außer man Kauf VW einfach und benennt es um).

    Aber es ist wohl einfach Mode Leute zu kritisieren an dessen Leistungsfähigkeit man nicht mal an­nä­hernd heran kommt – schade.

  9. Re: Bei jedem anderen Hersteller wuerde jetzt der CEO ins Wanken geraten

    Autor: gadthrawn 18.08.19 - 16:18

    Doubleslash schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bplhkp schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn der CEO schnell genug dem Deutschlandchef einen Einlauf gibt oder
    > ihn
    > > rauswirft, könnte er nochmal davonkommen.
    >
    > Das klingt so, als ob es sich hier um ein regionales Problem handeln
    > wuerde. Ist das so?

    Nö. Norwegen gibt es viele klagen und Beschwerden über Qualität. Gleichzeitig aber auch extrem verbissene Fans nach denen alles super ist.

  10. Re: Bei jedem anderen Hersteller wuerde jetzt der CEO ins Wanken geraten

    Autor: Doubleslash 18.08.19 - 18:26

    @bplhkp: Ich denke es ist nicht richtig Nextmove hier als pingelig darzustellen. Ein fehlender Warnblinker und defekte Reifen sind nun kaum Maengel, die nur den Spaltmassfetischisten in Deutschland auffallen. So wie es aussieht, hat hier ein Grossteil der Fahrzeuge gravierende Maengel die auf das Fehlen von ganzen QA-Zyklen und Abnahmen hindeuten.

    @pythoneer: Es hat auch niemand die Aufgabe ein Automobilhersteller zu werden verharmlost. Interessanterweise wird Tesla ja immer als besonders dargestellt, da sie wie ein Software-Konzern agieren. Dass das nicht reicht, zeigt sich spaetestens jetzt. Es haette jedoch auch klar sein muessen, dass man ein Auto nicht wie ein Handy bauen und vermarkten kann, weil man hier ueber einen ganz anderen Materialaufwand und Lebenszyklus redet. Und es ist ja auch nicht so, dass es Tesla erst seit 2 Jahren gibt. Anhand der massiven Cash-Investitionen durch die Investoren und dem Vorlauf den das Model 3 hatte, haette schon laenger Stabilitaet einkehren muessen.
    Ist es aber nicht. Das kann man durchaus dem CEO vorwerfen. Dessen ungeteilte Aufmerksamkeit kann Tesla aber gar nicht haben.

  11. Re: Bei jedem anderen Hersteller wuerde jetzt der CEO ins Wanken geraten

    Autor: masel99 18.08.19 - 20:04

    Tesla gibe es dann doch schon etwas mehr als 2 Jahre? Da scheint mir auch mehr die Qualitätskontrolle (oder das fehlen dieser) ein Problem zu sein.

  12. Re: Bei jedem anderen Hersteller wuerde jetzt der CEO ins Wanken geraten

    Autor: Cavaron 19.08.19 - 06:16

    Doubleslash schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...Der es in 3 Jahren nicht geschafft hat, stabile Produktions- und
    > Auslieferungszahlen zu schaffen...
    Ja, diese Zahlen steigen ständig. Warum kann er die nicht mal stabilisieren? /sarcasm

  13. Re: Bei jedem anderen Hersteller wuerde jetzt der CEO ins Wanken geraten

    Autor: Doubleslash 19.08.19 - 10:31

    Steigen ist nicht das Thema, sondern Vorhersagbarkeit. https://www.goingelectric.de/zulassungszahlen/tesla-model-3/ So ein Graph zeugt nicht gerade von geschickter Unternehmensfuehrung.

  14. Re: Bei jedem anderen Hersteller wuerde jetzt der CEO ins Wanken geraten

    Autor: norbertgriese 19.08.19 - 12:04

    Während im Aufsichtsrat ebenso wohlwollende wie untätige Menschen sitzen ( incl. Verwandtschaft ), leistet sich Tesla etwa doppelt so viele Manager wie vergleichbar große Firmen. Etwa 25% pro Jahr wechseln die Firma, aber ein vergleichbar großer Prozentsatz tut das gleiche in anderen Firmen. Sind dadurch aber absolut doppelt so viele.
    Von den wenigen Managern, die direkt an Musk berichten, wechseln aber binnen Jahresfrist etwa 45%, also etwa jeder 2te.

    Wenn denn Aussagen getätigt werden, dann vorsichtig. Der Ex-Audi Manager meinte vor kurzem nach dem Wechsel, er hätte bei Tesla viel über Fahrzeugsitze gelernt. Sitze werden bei Tesla im Werk gefertigt, andere Firmen lassen extern fertigen. Von anderen Dingen (z.B. Elektro???) hat er nichts erwähnt.

    Elon Musk wird in dieser Firma bleiben.

    Norbert

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, bundesweit
  2. BWI GmbH, Köln-Wahn
  3. TenneT TSO GmbH, Bayreuth, Arnheim (Niederlande)
  4. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 17,99€
  3. 0,49€
  4. (-50%) 2,50€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Linux-Kernel: Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen
Linux-Kernel
Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

Bisher gilt Google als positive Ausnahme von der schlechten Update-Politik im Android-Ökosystem. Doch eine aktuelle Sicherheitslücke zeigt, dass auch Google die Updates nicht im Griff hat. Das ist selbst verschuldet und könnte vermieden werden.
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Kernel Linux bekommt Unterstützung für USB 4
  2. Kernel Vorschau auf Linux 5.4 bringt viele Security-Funktionen
  3. Linux Lockdown-Patches im Kernel aufgenommen

Elektromobilität: Warum der Ladestrom so teuer geworden ist
Elektromobilität
Warum der Ladestrom so teuer geworden ist

Das Aufladen von Elektroautos an einer öffentlichen Ladesäule kann bisweilen teuer sein. Golem.de hat mit dem Ladenetzbetreiber Allego über die Tücken bei der Ladeinfrastruktur und den schwierigen Kunden We Share gesprochen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektromobilität Hamburg lädt am besten, München besser als Berlin
  2. Volta Charging Werbung soll kostenloses Elektroauto-Laden ermöglichen
  3. Elektromobilität Allego stellt 350-kW-Lader in Hamburg auf

Pixel 4 im Hands on: Neue Pixel mit Dualkamera und Radar-Gesten ab 750 Euro
Pixel 4 im Hands on
Neue Pixel mit Dualkamera und Radar-Gesten ab 750 Euro

Nach zahlreichen Leaks hat Google das Pixel 4 und das Pixel 4 XL offiziell vorgestellt: Die Smartphones haben erstmals eine Dualkamera - ein Radar-Chip soll zudem die Bedienung verändern. Im Kurztest hinterlassen beide einen guten ersten Eindruck.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Pixel 4 Google will Gesichtsentsperrung sicher machen
  2. Google Pixel 4 entsperrt auch bei geschlossenen Augen
  3. Live Captions Pixel 4 blendet auf dem Gerät erzeugte Untertitel ein

  1. Raptor 27: Razers erstes Display erscheint im November
    Raptor 27
    Razers erstes Display erscheint im November

    Ungewöhnliche Optik und Eigenschaften für 700 US-Dollar: Das Raptor 27 ist ein 1440p-144-Hz-Display von Razer, es lässt sich in die Horizontale hochklappen und hat RGB-Lichteffekte im Standfuß.

  2. Radikalisierung: Die meisten Menschen leben nicht in einer Blase
    Radikalisierung
    Die meisten Menschen leben nicht in einer Blase

    Dass fast jeder in gefährlichen Filterblasen oder Echokammern lebt, ist ein Mythos, sagt die Kommunikationswissenschaftlerin Merja Mahrt. Radikalisierung findet nicht nur im Internet statt, doch darauf wird meist geschaut.

  3. Mozilla: Firefox 70 zeigt Übersicht zu Tracking-Schutz
    Mozilla
    Firefox 70 zeigt Übersicht zu Tracking-Schutz

    Der Tracking-Schutz des Firefox blockiert sehr viele Elemente, die in der aktuellen Version 70 des Browsers für die Nutzer ausgewertet werden. Der Passwortmanager Lockwise ist nun Teil des Browsers und die Schloss-Symbole für HTTPS werden verändert.


  1. 07:13

  2. 19:37

  3. 16:42

  4. 16:00

  5. 15:01

  6. 14:55

  7. 14:53

  8. 14:30