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Hasskriminalität

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  1. Hasskriminalität

    Autor: gumnade 19.08.19 - 12:56

    Ich finde es schlimmt, dass sich noch niemand an diesem Begriff "Hasskriminalität" beschwert hat. Meines Wissens ist Hass ein Gefühl und Gefühle haben darf ich, soviel ich will. Wenn es ein Motiv für eine Straftat wird, dann weiß ich nicht, warum das besser oder schlechter sein soll als zum Beisiel Gier oder Wolllust.

    Vor allem aber ist mir der Begriff eindeutig zu nah am "Gedankenverbrechen" von Orwell. Um jetzt mal wieder mit dem neudeutschen Begriff "Framing" im die Ecke zu kommen, so bestimmt doch wohl die Hasskriminalität, dass es per se schon verboten ist, zu hassen. Demnächst dann wohl auch, überhaupt zu denken.

    Sic transit gloria mundi

  2. Re: Hasskriminalität

    Autor: goto10 19.08.19 - 13:01

    Ein weiteres Problem ist die enorme Schwammigkeit des Begriffes. Hier wird Willkür Tür und Tor geöffnet.

  3. Re: Hasskriminalität

    Autor: azeu 19.08.19 - 13:07

    Unter Hasskriminalität stelle ich mir eine politische Motivation vor, die bestehenden Hass/Unmut etc. politisch für sich nutzt.
    Z.B. Verbreitung von erfundenen Straftaten in sozialen Medien, mit dem Ziel, politische Stimmung gegen Asylanten/Flüchtlinge zu machen um bei der nächsten Wahl mehr Stimmen abzubekommen.

    Aber schwammig bleibt der Begriff dennoch.

    Andere könnten dafür sicher "links versiffte Propaganda" als Hasskriminalität definieren...

    DU bist ...

  4. Re: Hasskriminalität

    Autor: gumnade 19.08.19 - 13:22

    Achso, wir nennen es also nur deshalb nicht politische Kriminalität, damit keiner auf den Gedanken kommt, Politiker könnten zur Rechenschaft gezogen werden.

    Im Ernst, aber da hätte man es auch gleich Böse-Sachen-Kriminalität nennen können

    Sic transit gloria mundi

  5. Re: Hasskriminalität

    Autor: AciidAciid 19.08.19 - 23:23

    gumnade schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde es schlimmt, dass sich noch niemand an diesem Begriff
    > "Hasskriminalität" beschwert hat. Meines Wissens ist Hass ein Gefühl und
    > Gefühle haben darf ich, soviel ich will. Wenn es ein Motiv für eine
    > Straftat wird, dann weiß ich nicht, warum das besser oder schlechter sein
    > soll als zum Beisiel Gier oder Wolllust.
    >
    > Vor allem aber ist mir der Begriff eindeutig zu nah am "Gedankenverbrechen"
    > von Orwell. Um jetzt mal wieder mit dem neudeutschen Begriff "Framing" im
    > die Ecke zu kommen, so bestimmt doch wohl die Hasskriminalität, dass es per
    > se schon verboten ist, zu hassen. Demnächst dann wohl auch, überhaupt zu
    > denken.

    ^+1

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