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Ein paar Tausend Ladezyklen in 15 Jahren

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  1. Ein paar Tausend Ladezyklen in 15 Jahren

    Autor: M.P. 26.08.19 - 10:50

    Kommt mir recht wenig vor...
    Wird da maßstäblich davon ausgegangen, dass 3/4 der Fahrten unter Fahrdraht erfolgen?

    15 Jahre sind ja gut 5000 Tage....

  2. Re: Ein paar Tausend Ladezyklen in 15 Jahren

    Autor: ase (Golem.de) 26.08.19 - 11:20

    Hallo,

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kommt mir recht wenig vor...
    > Wird da maßstäblich davon ausgegangen, dass 3/4 der Fahrten unter Fahrdraht
    > erfolgen?
    >
    > 15 Jahre sind ja gut 5000 Tage....

    Toshiba spricht von über 50.000 Zyklen beim SCIB bevor der Akku unter 80 Prozent fällt. Die schlechte Variante eher 20.000. Abwarten, nichts genaues weiß man nicht. Ich weiß nicht, welche Zellen Siemens nutzt. Sieht sehr nach Configure to Order aus.

    https://www.scib.jp/en/product/cell.htm

    Irgendwo sah ich noch Eine Quelle mit 6.000 Zyklen. Vermutlich auch 80 Prozent. Mit 80 Prozent von 70 Kilometern kommt man aber auch noch recht weit. Davon abgesehen gibt es Wartungszyklen bei Zügen und an Wochenende sind weniger auf der Strecke. Eine gewisse Mischkalkulation muss man auch noch anwenden.

    Alles in allem: ich beantworte die Frage spätestens 2035 (und bitte um rechtzeitige Erinnerung). ;)

    gruß

    -Andy (Golem.de)

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    https://www.golem.de/specials/autor-andreas-sebayang/

  3. Re: Ein paar Tausend Ladezyklen in 15 Jahren

    Autor: Macros 26.08.19 - 11:22

    Ein Ladezyklus entspricht einer vollständigen Entladung und Aufladung des Akkus.
    Würde der Akku also beispielsweise zweimal von 100% auf 50% entladen werden und dann jeweils wieder geladen, wäre das nur ein Ladezyklus. Dementsprechend dürfte das über die Zeit schon hinkommen. Der Akku muss ja groß genug sein, die weiten Strecken problemlos überbrücken zu können.

  4. Re: Ein paar Tausend Ladezyklen in 15 Jahren

    Autor: M.P. 26.08.19 - 12:44

    ase (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... Mit 80 Prozent von 70 Kilometern kommt man aber auch noch recht
    > weit...

    Habe ich das im Artikel überlesen: Reicht der Akku-Pack von 525 kWh wirklich nur für 70 km?

  5. Re: Ein paar Tausend Ladezyklen in 15 Jahren

    Autor: ase (Golem.de) 26.08.19 - 13:02

    Hallo,

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ase (Golem.de) schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ... Mit 80 Prozent von 70 Kilometern kommt man aber auch noch recht
    > > weit...
    >
    > Habe ich das im Artikel überlesen: Reicht der Akku-Pack von 525 kWh
    > wirklich nur für 70 km?

    Das war in einem älteren Artikel (Mireo) zu lesen. Ja, nach derzeitigem Stand. Das ist aber recht viel. Viele stromlose Abschnitte haben einen Stromabschnitt, wo geladen warden kann. Ich hab' mir die genannten Niederösterreich-Strecken aber nicht genauer angeschaut. Insbesondere, da es hier erst einmal nur ein Test ist, ist die Reichweite noch nicht von Relevanz. Das mache ich bei konkreten Einsatzplänen.

    gruß

    -Andy (Golem.de)

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  6. Re: Ein paar Tausend Ladezyklen in 15 Jahren

    Autor: M.P. 26.08.19 - 14:15

    Kam mir prinzipiell viel vor, aber habe folgendes PDF des österreichischen Umweltbundesamtes gefunden:

    0,11 kWh pro Passagierkilometer, durchschnittliche Besetzung 110 Passagiere ->

    0,11 x 70 x 110 = 847 kWh für die 70 km für einen "österreichischen Durchschnittszug"...

    Da sind die 528 kWh für 70 km sogar recht gut, wenn das nicht eine durchschnittlich geringer besetzte Zuggarnitur ist ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.08.19 14:17 durch M.P..

  7. Re: Ein paar Tausend Ladezyklen in 15 Jahren

    Autor: Eahlstan 26.08.19 - 14:56

    Die Kamptalbahn (dort läuft der erste Test) ist auf der gesamten Strecke nicht elektrifiziert, lediglich die beiden Endbahnhöfe Sigmundsherberg und Hadersdorf an der Kamp haben eine Oberleitung.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kamptalbahn

    Ebenso sieht es auf den anderen drei Teststrecken aus:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_P%C3%B6chlarn%E2%80%93Kienberg-Gaming
    https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Herzogenburg%E2%80%93Krems
    https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Traisen%E2%80%93Kernhof

    Bei einer maximalen Neigung von 2,1% und einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h dürften das keine allzu anspruchsvollen Strecken sein.

  8. Re: Ein paar Tausend Ladezyklen in 15 Jahren

    Autor: ase (Golem.de) 26.08.19 - 15:23

    Hallo,

    Eahlstan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Kamptalbahn (dort läuft der erste Test) ist auf der gesamten Strecke
    > nicht elektrifiziert, lediglich die beiden Endbahnhöfe Sigmundsherberg und
    > Hadersdorf an der Kamp haben eine Oberleitung.
    [...]
    > Bei einer maximalen Neigung von 2,1% und einer Höchstgeschwindigkeit von 80
    > km/h dürften das keine allzu anspruchsvollen Strecken sein.

    klingt machbar. Danke für die Info. Ich bin eh bald da unten. Wenn ich Glück habe, schaffe ich es mal vorbeizuschauen und mich in einen reinzusetzen. Ich bin von den Cityjets sehr angetan, auch wenn ich sie nur auf der Kurzstrecke kenne. Hier schafft man es beim Talent 2 die Mülleimer im Kniebereich zu positionieren, so dass das Sitzen mitunter schmerzhaft ist… Trifft aber nicht auf alle Talente zu. Berliner Eigenart.

    gruß

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