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hat der Mieter auch ein Recht auf die Ladestelle?

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  1. hat der Mieter auch ein Recht auf die Ladestelle?

    Autor: iQuaser 28.08.19 - 00:39

    Kann jetzt der Mieter zu mir als Vermieter kommen und auf ein Recht auf eine Ladestelle pochen, die ich dann auf meine Kosten einbauen muss?

    Hoffentlich ist das dann ein Kündigungsgrund...

  2. Re: hat der Mieter auch ein Recht auf die Ladestelle?

    Autor: Sharra 28.08.19 - 04:18

    Und was ist, wenn du es nur erlauben musst, der Mieter das dann aber (natürlich fachgerecht) realisiert? Sperrst du dich dann auch noch?

    Aber ganz allgemein sind Vermieter, die bei jedem Furz einen Kündigungsgrund herbeisehnen 1A Kandidaten für eine Enteignung. Sozial ist das nämlich nicht.

  3. Re: hat der Mieter auch ein Recht auf die Ladestelle?

    Autor: Glitti 28.08.19 - 06:49

    Bei jedem Furz nicht. Angenommen er hat nur eine 30qm Wohnung die ihm 6¤ pro qm, also 180¤ im Monat bringt. Wenn jetzt nicht nur eine Steckdose sondern ein Schnellladesystem eingebaut werden müsste, sind mal mindestens die Mieten für die nächsten 5 Jahre weg.

  4. Re: hat der Mieter auch ein Recht auf die Ladestelle?

    Autor: Sharra 28.08.19 - 07:40

    Deswegen fragte ich ja, was wäre, wenn er es nur einfach genehmigen müsste. Das ist eine bautechnische Maßnahme, die der Mieter nicht einfach so machen darf. Es sagt ja (hier) keiner, dass er das finanzieren soll.

  5. Re: hat der Mieter auch ein Recht auf die Ladestelle?

    Autor: Josia 28.08.19 - 08:15

    Glitti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei jedem Furz nicht. Angenommen er hat nur eine 30qm Wohnung die ihm 6¤
    > pro qm, also 180¤ im Monat bringt. Wenn jetzt nicht nur eine Steckdose
    > sondern ein Schnellladesystem eingebaut werden müsste, sind mal mindestens
    > die Mieten für die nächsten 5 Jahre weg.

    10.800¤ für eine Drehstromsteckdose?

  6. Re: hat der Mieter auch ein Recht auf die Ladestelle?

    Autor: Pecker 28.08.19 - 09:05

    iQuaser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann jetzt der Mieter zu mir als Vermieter kommen und auf ein Recht auf
    > eine Ladestelle pochen, die ich dann auf meine Kosten einbauen muss?
    >
    > Hoffentlich ist das dann ein Kündigungsgrund...

    Erstens ist das eine Investition in die Zukunft. In der Regel gibt es ja in solchen Buden deutlich mehr Parteien und die Kosten verteilen sich dann schon. Und dann kann man die Kosten ja durchaus auf mehrere Jahre verteilen. Sowas rechtfertigt in der Regel auch eine kleine Mieterhöhung. Selbst mit 5¤ im Monat kommen da in 10 Jahren 600¤ zusammen. Wenn der mieter das unbedingt haben will, dann wird er auch bereit sein, das mitzutragen. Und solche Kosten werden ja in der Regel von allen einer WEG getragen.

  7. Re: hat der Mieter auch ein Recht auf die Ladestelle?

    Autor: chefin 28.08.19 - 09:34

    Josia schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Glitti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bei jedem Furz nicht. Angenommen er hat nur eine 30qm Wohnung die ihm 6¤
    > > pro qm, also 180¤ im Monat bringt. Wenn jetzt nicht nur eine Steckdose
    > > sondern ein Schnellladesystem eingebaut werden müsste, sind mal
    > mindestens
    > > die Mieten für die nächsten 5 Jahre weg.
    >
    > 10.800¤ für eine Drehstromsteckdose?


    Nein, für eine Wallstation mit Anschluss. Es geht um Schnellladen, also DC. 22KW packt ein normaler Hausanschluss nicht, da muss einiges umgerüstet werden. Allerdings...ein Vermieter würde wohl eher keine Wallstation setzen, sondern einfach einen Elektroanschluss legen lassen. Und den seperat vermieten. Den man kann ja schlecht dem nächsten Mieter eine um x Euro höhere Miete berechnen, der kein Auto hat und nichtmal den Stellplatz braucht, nur weil da ein Stromanschlusss gelegt wurde.

    Daher werden es wohl eher keine 10.000 Euro werden.

  8. Re: hat der Mieter auch ein Recht auf die Ladestelle?

    Autor: chefin 28.08.19 - 09:45

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > iQuaser schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kann jetzt der Mieter zu mir als Vermieter kommen und auf ein Recht auf
    > > eine Ladestelle pochen, die ich dann auf meine Kosten einbauen muss?
    > >
    > > Hoffentlich ist das dann ein Kündigungsgrund...
    >
    > Erstens ist das eine Investition in die Zukunft. In der Regel gibt es ja in
    > solchen Buden deutlich mehr Parteien und die Kosten verteilen sich dann
    > schon. Und dann kann man die Kosten ja durchaus auf mehrere Jahre
    > verteilen. Sowas rechtfertigt in der Regel auch eine kleine Mieterhöhung.
    > Selbst mit 5¤ im Monat kommen da in 10 Jahren 600¤ zusammen. Wenn der
    > mieter das unbedingt haben will, dann wird er auch bereit sein, das
    > mitzutragen. Und solche Kosten werden ja in der Regel von allen einer WEG
    > getragen.

    Aber sowas von Falsch. WEG schaffen es nichtmal eine gemeinsame Sat-Schüssel für die Hütte zustande zu bringen. Schon da rappelt es im Gebälk. Ein Stellplatzstromanschluss wird garantiert nicht von allen mitgetragen. Eher das Gegenteil. Man lässt einen vorpreschen, der den Leitungsweg mal "erobert" und hängt sich danach dran, indem man in den vorhandenen Durchbrüchen und Kabelkanälen mitverlegt. Schon weil man am Ende den selben Mehrwert für weniger Investition bekommt. WEG mit Mieter werden mit spitzem Stift berechnen und jeder Euro Mehrkosten vermieden. Nix mit Einigkeit, da herrscht Kapitalismus pur. Allenfalls WEG in denen nur die Besitzer selbst wohnen und daher ein solches kapitalistisches Verhalten aufgrund der Nähe zum "Geschädigten" schnell zu Stress führt wird es halbwegs funktionieren.

    Inzwischen werden ja die Garagenplätze bei Vermietung seperat vermietet, um eine scheinbar günstigere Kaltmiete zu haben. Schliesslich dürfen die 15qm Parkfläche nicht in die Wohnfläche mit gerechnet werden. Eine 50qm Wohnung mit 15qm Parkplatz verteuert sich um 25% in der Quadratmetermiete, wenn ich das in die Kaltmiete reinrechne. Aber seperat 60 Euro zu verlangen für den Stellplatz macht die Wohnung scheinbar billig. Und so wird dann wohl die Wandsteckdose ebenfalls seperat vermietet. Zumal ein Dieselfahrer oder ÖPV Nutzer das garnicht benötigt.

  9. Re: hat der Mieter auch ein Recht auf die Ladestelle?

    Autor: E-Mover 28.08.19 - 10:56

    chefin schrieb:
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    > Josia schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Glitti schrieb:
    > >
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    >
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    > > > Bei jedem Furz nicht. Angenommen er hat nur eine 30qm Wohnung die ihm
    > 6¤
    > > > pro qm, also 180¤ im Monat bringt. Wenn jetzt nicht nur eine Steckdose
    > > > sondern ein Schnellladesystem eingebaut werden müsste, sind mal
    > > mindestens
    > > > die Mieten für die nächsten 5 Jahre weg.
    > >
    > > 10.800¤ für eine Drehstromsteckdose?
    >
    > Nein, für eine Wallstation mit Anschluss. Es geht um Schnellladen, also DC.
    > 22KW packt ein normaler Hausanschluss nicht, da muss einiges umgerüstet
    > werden. Allerdings...ein Vermieter würde wohl eher keine Wallstation
    > setzen, sondern einfach einen Elektroanschluss legen lassen. Und den
    > seperat vermieten. Den man kann ja schlecht dem nächsten Mieter eine um x
    > Euro höhere Miete berechnen, der kein Auto hat und nichtmal den Stellplatz
    > braucht, nur weil da ein Stromanschlusss gelegt wurde.
    >
    > Daher werden es wohl eher keine 10.000 Euro werden.

    Du hast ja mal wirklich gar keine Ahnung! Schnellladen steht hier gar nicht zur Debatte, das fängt bei 50kW an. Die 22kW, von denen Du da sprichst sind natürlich AC und nicht DC. Das sind 3-phasig 32 Ampere, was fast jeder Hausanschluss mühelos kann (meist 50 A Panzersicherungen an jeder Phase). Da bleiben Dir sogar noch genügen Reserven, um Dich zu föhnen etc.
    Davon abgesehen können die allerwenigsten E-Autos 22kW AC laden, was man zu Hause auch gar nicht braucht. Mit 11kW bekommst Du in 9 Stunden ja schon den größten verfügbaren Auto-Akku auf der Welt voll. Und welcher Idiot lädt schon ständig seinen Akku voll bzw. fährt ihn am nächsten Tag wieder leer.

    Ja, ich weiß: Wenn aber ganz viele in der TG gleichzeitig mimimimimi....
    Dann brauchst Du halt ein Lastmanagement vor den vielen Wallboxen. Die Kosten verteilen sich dann ja auch auf gaaaaanz viele Leute...
    Und so ein Haus hat auch niemals nur einen 50 A Anschluss.

  10. Re: hat der Mieter auch ein Recht auf die Ladestelle?

    Autor: ChMu 28.08.19 - 13:55

    Glitti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei jedem Furz nicht. Angenommen er hat nur eine 30qm Wohnung die ihm 6¤
    > pro qm, also 180¤ im Monat bringt. Wenn jetzt nicht nur eine Steckdose
    > sondern ein Schnellladesystem eingebaut werden müsste, sind mal mindestens
    > die Mieten für die nächsten 5 Jahre weg.

    Erstens waere das in Deutschland ein extreemer Einzelfall. Zweitens, wieso sind die Mieten weg? Der Mieter zahlt das doch? Der wertet Deine Mitsache auf seine Kosten auf und Du waerst dagegen? Warum?

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