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Hab eigentlich gedacht die Telekom wär mit FTTC schon fast fertig ?

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  1. Hab eigentlich gedacht die Telekom wär mit FTTC schon fast fertig ?

    Autor: senf.dazu 31.08.19 - 16:45

    sprich auch auch mit allen hier adressierten Ort zu Ort Verbindungen ?

    Sprich bis zu allen Multifunktionsgehäusen reicht die Glasfaser mit FTTC schon - demnächst kommt dann der letzte Schritt - vom "Mit freundlichen Grüßen" zur Wohnung um das FTTH komplett zu machen. (Danke lieber Assistent das du uns gesagt hast was M-F-G bedeutet).

    Oder fängt die Telekom jetzt tatsächlich an Glasfaser in den ganzen zersiedelten weißen Flecken zu legen ? Bei SuperVectoring hat's doch eigentlich noch geheißen "wir haben unseren Beitrag geleistet nu sind die anderen dran"



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.08.19 16:47 durch senf.dazu.

  2. geplantes FTTC fast fertig, danach kommt FTTH ab 2020/21

    Autor: Paule 31.08.19 - 19:22

    senf.dazu schrieb:
    -----------------------------------------------------
    > Hab eigentlich gedacht die Telekom wär mit FTTC
    > schon fast fertig ?
    > sprich auch auch mit allen hier adressierten Ort
    > zu Ort Verbindungen ?

    Der FTTC Ausbau war ja nur für ca. 30 Mio Haushalte.
    Beim Rest hat die Telekom höchstens den Ort mit der Vermittlungsstelle ausgebaut und die ggf. mehreren kleinen Orte ringsrum, die auch daran hängen haben nur ca. DSL light, falls überhaupt.

    Ab 2021 (und teils schon ab 2020) will die Telekom nur noch FTTH ausbauen und das kann dann auch kleine Orte treffen, zu denen es bisher halt noch keine Glasfaser gibt.

    Darum bekommen derzeit bestimmt auch Anbieter wie zB DG etwas Torschlusspanik, da es dabei dann um die letzten mit Breitband extrem schlecht versorgten Orte geht. Also die Orte in denen eine FTTH Abnahmequote von mindestens 40% wohl auf jeden Fall erreicht wird.

    Fördermittel für FTTH gibt es inzwischen ja auch und somit stehen für solche Orte die Chancen nicht schlecht in den nächsten 1-3+ Jahren mit FTTH versorgt zu werden.

    Wenn diese letzten weissen Flecken dann versorgt sind, dann wird man es bei einem Parallelausbau von FTTH in bereits mit Vectoring versorgten Orten nicht mehr so einfach haben eine gewünschte Quote zu erreichen.

  3. FTTH ab 2020/21, aber keiner will es dann noch!

    Autor: solary 31.08.19 - 21:38

    >Wenn diese letzten weissen Flecken dann versorgt sind, dann wird man es bei einem >Parallelausbau von FTTH in bereits mit Vectoring versorgten Orten nicht mehr so einfach haben >eine gewünschte Quote zu erreichen.

    Nicht nur Vectoring-250 ist ein FTTB/H Killer, Vodafone schieß ja jetzt schon in vielen Gebieten mit 1GB, in 1-2 Jahren wird 1GB überall verfügbar sein wo es Kabel gibt, und zum Preis das kann die Telekom einpacken.
    Vodafone kann mit den Preise noch mal runter gehen, aber wenn die Telekom viele Mrd. in Glasfaser verbaut geht es nur im Hochpreissektor für den Kunden.
    Klar Glasfaser 250:100mbit/s wird vielleicht 5¤ mehr als 250m/40bit/s Vectoring kosten, mehr ist aber dann aber nicht drin.
    Für ein 10er mehr bietet VF dann 1Gb über Coax an.
    Es wird schwer werden den Kunden FTTH zu verkaufen wenn er bereits 1GB oder 250mbit buchen kann, oder vielleicht schon 1GB hat.

    Auch wenn die Glasfaser zum Keller kostenlos verlegt wird, wenn eine bestimmt Quote nicht mit macht lohnt FTTB nicht für die Telekom.
    Zumal dann Glasfaser auch noch in die Wohnung muss, für 15% lässt der Hauswirt keine Handwerker kommen.

    FTTH/B hätte einfach 3-4 Jahre früher kommen müssen, in 1-2 Jahren ist der Zug abgefahren.

  4. Re: FTTH ab 2020/21, aber keiner will es dann noch!

    Autor: LinuxMcBook 31.08.19 - 22:35

    solary schrieb:

    > Nicht nur Vectoring-250 ist ein FTTB/H Killer, Vodafone schieß ja jetzt
    > schon in vielen Gebieten mit 1GB, in 1-2 Jahren wird 1GB überall verfügbar
    > sein wo es Kabel gibt, und zum Preis das kann die Telekom einpacken.
    > ...
    > Klar Glasfaser 250:100mbit/s wird vielleicht 5¤ mehr als 250m/40bit/s
    > Vectoring kosten, mehr ist aber dann aber nicht drin.
    Die Telekom ist da ziemlich fair und gestaltet die Preise Technologie-neutral. FTTH kosten genau so viel, wie im Downstream vergleichbare FTTC-Tarife.

    Der Große Vorteil für die Telekom ist, dass Kabel-Internet gar nicht überall verfügbar ist. Nur die Hälfte der Haushalte sind überhaupt ans Kabelnetz angebunden und auch dort nutzen fast 2/3 der Kunden DSL. Außerdem erschließen Vodafone und Co. praktisch keine neuen Haushalte.

    Vodafones großes Problem ist, dass die nicht wirklich ins Kabelnetz investieren wollen, selbst mit DOCSIS 3.1 ist ohne viel Tiefbau erstmal mit 50 MBit Upload Schluss. Irgendwann könnte das mal ein Grund sein auf FTTH umzusteigen. Die Überbuchung wird bei Kabel auch immer ein Thema bleiben.

    > FTTH/B hätte einfach 3-4 Jahre früher kommen müssen, in 1-2 Jahren ist der
    > Zug abgefahren.
    Selbst wenn die Telekom schon seit 10 Jahren FTTH bauen würde, wäre sie in 1-2 Jahren noch nicht annähernd fertig damit...
    Irgendwann - in 5-10 Jahren - könnte (Super) Vectoring wieder zu langsam sein, und dann buchen die Leute auch Glasfaser.

  5. Re: FTTH ab 2020/21, aber keiner will es dann noch!

    Autor: senf.dazu 01.09.19 - 10:09

    So um 2000 hatten wir ne weitverbreitete Bitrate von 50kBit/s, heute 50 MBit/s. Macht ne Steigerung von 1000x in 20J. Oder 1.4x je Jahr. Oder 5x in 5J.

    Wenn's also heute Angebote mit 1G anfangen ne gewisse Marktdurchdringung zu erreichen, sind's 2025 die 5G.

    Im Vergleich zu den 1G fängt Supervectoring an zu schwächeln. Im Vergleich zu den 5G fängt dann Kabel ann zu schwächeln.

    Einzig bei FTTH (nicht G.Fast, nicht SVDSL) ist die Datenrate nach oben offen. Bis in den zig TBit/s Bereich rein durch Techniktausch und ohne Buddeln. Die 50GBit/s wären dann so 2040 fällig ..

    Übrigens .. als DG bei uns im 50MBit/s FTTC Dorf den FTTH Ausbau vorbereitet hat hab ich mal den DG Mitarbeiter der gerad Klinken putzte gefragt ob er sich angesichts der 50 MBit/s nicht etwas Sorgen um seine 40% machen würde. Antwort war - nö die Leute sind dadurch gerade richtig angefixt. Hat sich bei uns und vielen Orten drumherum auch so bestätigt - in ganz Niedersachsen, auch in den zig 50 M Dörfern um unseres herum waren die 40% nirgendwo ein wirkliches Problem.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 01.09.19 10:28 durch senf.dazu.

  6. Re: FTTH ab 2020/21, aber keiner will es dann noch!

    Autor: M.P. 01.09.19 - 10:31

    Wenn ich das richtig interpretiere, soll 5G der Breitband-Messias werden, der alles bis auf Glasfaser-Festnetz pulverisiert?
    Und Otto-Normaluser hat ca 2020 ... 21 einen 5G "Festnetz-Ersatz" Anschluss, der ausreichend zuverlässige Bandbreite zu bezahbaren Preisen bietet, sodass er gar keine Lust mehr auf einen Glasfaseranschluss hat?

    Steile These....

    EDIT 5G ist wohl im Sinne von 5GBit/s zu interpretieren ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.09.19 10:34 durch M.P..

  7. Re: FTTH ab 2020/21, aber keiner will es dann noch!

    Autor: Faksimile 01.09.19 - 12:29

    Wenn richtig argumentiert wird und die Vorteile den potentiellen Kunden auch vernünftig vermittelt werden ohen den Eindruck zu erwecken "der will nur verkaufen", klapppt das sehr häufig.

  8. Re: FTTH ab 2020/21, aber keiner will es dann noch!

    Autor: Faksimile 01.09.19 - 12:30

    Funk kann eine kabelgebundene Verbindung in punkto Stabilität nicht ersetzen.

  9. 5G nie ein Festnetz ersatz für alle

    Autor: solary 01.09.19 - 13:07

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Funk kann eine kabelgebundene Verbindung in punkto Stabilität nicht
    > ersetzen.

    Nicht nur das, wenn wirklich viele 5G als 250VDSL Festnetz nutzen wird es kein Spaß werden, wenn abends alle ihr Prime/Netflix schauen, das wird ein Ruckel TV ohne gleichen werden.

    und wenn ich hier oben lese:
    >EDIT 5G ist wohl im Sinne von 5GBit/s zu interpretieren ...
    Dazu fällt mir nur ein:

    Märchen schreibt die Zeit,
    immer wieder wahr,
    eben kaum gekannt,
    dann doch zugewandt,
    unerwartet klar...

    5G wird vielleicht interessant für kleine 100er Dörfer, so sein kein Ausbau lohnt, aber oft wird dann auch kein Funkmast gebaut.
    Oder man nimmt seine 5G Box mit auf reisen, campen, Wohnmobil oder billig Hotels ohne Wlan, dafür wäre es ideal.

  10. Re: FTTH ab 2020/21, aber keiner will es dann noch!

    Autor: LinuxMcBook 01.09.19 - 18:43

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So um 2000 hatten wir ne weitverbreitete Bitrate von 50kBit/s, heute 50
    > MBit/s. Macht ne Steigerung von 1000x in 20J. Oder 1.4x je Jahr. Oder 5x in
    > 5J.
    >
    > Wenn's also heute Angebote mit 1G anfangen ne gewisse Marktdurchdringung zu
    > erreichen, sind's 2025 die 5G.

    Hä? Wie rechnest du eigentlich? Der Bandbreitenbedarf steigt doch nicht exponentiell, aber du hast da sogar noch etwas anderes rein interpretiert.
    "5x in 5 Jahren". Also wenn wir angeblich 2025 5 GBit/s brauchen, dann sind es 2030 schon 25 GBit?

    Mal ganz davon abgesehen, dass 1 GBit eben noch keine "gewisse Marktdurchdringung" hat, sondern eher ein Anteil von 3% und den meisten Leuten selbst heute noch 50 oder 100 MBit reichen.

    Die Zeit der schnellen Entwicklung in der IT ist vorbei. Hast du dir in den 90ern noch einen PC gekauft, war nach spätestens 3 Jahren für den Preis das doppelte an HDD, RAM und Prozessorleistung zu haben.
    Heute weißt du nicht, ob du in ein paar Jahren für 16 GB RAM wieder über 100¤ zahlst, wenn die Überprodukt beendet wurde.

  11. Re: FTTH ab 2020/21, aber keiner will es dann noch!

    Autor: AynRandHatteRecht 01.09.19 - 20:51

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > senf.dazu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > So um 2000 hatten wir ne weitverbreitete Bitrate von 50kBit/s, heute 50
    > > MBit/s. Macht ne Steigerung von 1000x in 20J. Oder 1.4x je Jahr. Oder 5x
    > in
    > > 5J.
    > >
    > > Wenn's also heute Angebote mit 1G anfangen ne gewisse Marktdurchdringung
    > zu
    > > erreichen, sind's 2025 die 5G.
    >
    > Hä? Wie rechnest du eigentlich? Der Bandbreitenbedarf steigt doch nicht
    > exponentiell, aber du hast da sogar noch etwas anderes rein interpretiert.
    >
    > "5x in 5 Jahren". Also wenn wir angeblich 2025 5 GBit/s brauchen, dann sind
    > es 2030 schon 25 GBit?
    >
    > Mal ganz davon abgesehen, dass 1 GBit eben noch keine "gewisse
    > Marktdurchdringung" hat, sondern eher ein Anteil von 3% und den meisten
    > Leuten selbst heute noch 50 oder 100 MBit reichen.
    >
    > Die Zeit der schnellen Entwicklung in der IT ist vorbei. Hast du dir in den
    > 90ern noch einen PC gekauft, war nach spätestens 3 Jahren für den Preis das
    > doppelte an HDD, RAM und Prozessorleistung zu haben.
    > Heute weißt du nicht, ob du in ein paar Jahren für 16 GB RAM wieder über
    > 100¤ zahlst, wenn die Überprodukt beendet wurde.

    Ich habe hier in München seit 2 Wochen 1000/50 von Vodafone rechnerisch für ca 30¤ im Monat. Ich bekomme die volle Bandbreite, aber natürlich nur per Ethernet, weil kein Wifi der Welt zuverlässig Gigabit in der Praxis kann, auch die typischen 802.11ac devices nicht. Somit fallen die ganzen iPhones, iPads, Smartphones und Notebooks weg.

    Ich mache 2x am Tag speedtests und erhalte immer die volle reale Geschwindigkeit (915/51 Mbit/s) hinter meinem UBNT EdgeRouter 4, welcher NAT macht. Kein Mench braucht real diese Bandbreite, so viel 8k Pr0n kann ich nicht saugen um die Bandbreite auszulasten. Auch beruflich nicht.

    Leider sind wir Deutschen ein Land der Technologie-Konsumenten, deshalb regen sich auch so wenige über die asymmetrischen Bandbreiten auf. Natürlich wäre mir auch etwas symmetrisches oder zumindest 250-500Mbit/s upstream sympathisch, aber dafür habe ich ebensowenig eine use-case. Selbst als Photo/Video-Freelancer sind wir jetzt in Regionen, bei denen es noch um 5 Minuten mehr oder weniger geht.

    Somit sehe ich ein Ende des exponentiellen Wachstums bei der Bandbreite im kommen. Wenn wir schon mit Steuergeld auf dem Land FTTH ausbauen, dann sollte es auch eine Verpflichtung geben, hier symmetrische Bandbreiten nicht unter 1Gbit/s anzubieten, damit zumindest theoretisch ein Vorteil gegenüber den spottbilligen Anschlüssen auf Koax oder VDSL2 in den Großstädten gegeben ist.

  12. Re: FTTH ab 2020/21, aber keiner will es dann noch!

    Autor: Faksimile 01.09.19 - 22:03

    +1

  13. Re: FTTH ab 2020/21, aber keiner will es dann noch!

    Autor: mainframe 02.09.19 - 10:13

    AynRandHatteRecht schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich habe hier in München seit 2 Wochen 1000/50 von Vodafone rechnerisch für
    > ca 30¤ im Monat. Ich bekomme die volle Bandbreite, aber natürlich nur per
    > Ethernet, weil kein Wifi der Welt zuverlässig Gigabit in der Praxis kann,
    > auch die typischen 802.11ac devices nicht. Somit fallen die ganzen iPhones,
    > iPads, Smartphones und Notebooks weg.
    >
    > Ich mache 2x am Tag speedtests und erhalte immer die volle reale
    > Geschwindigkeit (915/51 Mbit/s) hinter meinem UBNT EdgeRouter 4, welcher
    > NAT macht. Kein Mench braucht real diese Bandbreite, so viel 8k Pr0n kann
    > ich nicht saugen um die Bandbreite auszulasten. Auch beruflich nicht.
    >
    > Leider sind wir Deutschen ein Land der Technologie-Konsumenten, deshalb
    > regen sich auch so wenige über die asymmetrischen Bandbreiten auf.
    > Natürlich wäre mir auch etwas symmetrisches oder zumindest 250-500Mbit/s
    > upstream sympathisch, aber dafür habe ich ebensowenig eine use-case. Selbst
    > als Photo/Video-Freelancer sind wir jetzt in Regionen, bei denen es noch um
    > 5 Minuten mehr oder weniger geht.
    >
    > Somit sehe ich ein Ende des exponentiellen Wachstums bei der Bandbreite im
    > kommen. Wenn wir schon mit Steuergeld auf dem Land FTTH ausbauen, dann
    > sollte es auch eine Verpflichtung geben, hier symmetrische Bandbreiten
    > nicht unter 1Gbit/s anzubieten, damit zumindest theoretisch ein Vorteil
    > gegenüber den spottbilligen Anschlüssen auf Koax oder VDSL2 in den
    > Großstädten gegeben ist.

    Für was brauchst Du denn am iphone 1GBit/s? Oder per Wlan am Laptop 1GBit/s ?

    1G macht doch nur Sinn damit mehrere Leute pro Anschluss keinen Engpass bekommen.

    Dazu kommt noch, dass der Router / Firewall die 1GBit/s schaffen müssen.

  14. Re: FTTH ab 2020/21, aber keiner will es dann noch!

    Autor: AynRandHatteRecht 02.09.19 - 12:42

    mainframe schrieb:
    > > kommen. Wenn wir schon mit Steuergeld auf dem Land FTTH ausbauen, dann
    > > sollte es auch eine Verpflichtung geben, hier symmetrische Bandbreiten
    > > nicht unter 1Gbit/s anzubieten, damit zumindest theoretisch ein Vorteil
    > > gegenüber den spottbilligen Anschlüssen auf Koax oder VDSL2 in den
    > > Großstädten gegeben ist.
    >
    > Für was brauchst Du denn am iphone 1GBit/s? Oder per Wlan am Laptop 1GBit/s
    > ?
    >
    > 1G macht doch nur Sinn damit mehrere Leute pro Anschluss keinen Engpass
    > bekommen.
    >
    > Dazu kommt noch, dass der Router / Firewall die 1GBit/s schaffen müssen.

    Meiner tut es. Aber zu deiner Frage: Ich brauche es nicht. Und niemand in Deutschland braucht es, egal wie viele Leute hier für Glasfaser schwärmen.

    25Mbit/s pro HD-Stream. Was aufwendigeres gibt es meines Wissens nicht, d.h. selbst bei irgend einem Dorf-VDSL2 mit 250Mbit/s down könnten 9-10 Leute gleichzeitig ihren eigenen HD-Stream anschauen.

    Und selbst dann wird es das normale CPE vermutlich nicht schaffen. Eine 10-Köpfige Familie lebt ja auf ein paar hundert Quadratmetern, wofür man schon etwas mehr als einen Accesspoint braucht.

    TL;DR: Kein Privatkunde braucht Bandbreiten jenseits von 100Mbit/s, es zeichnet sich auch kein weiteres "Wachstum" mehr ab. Und Freelancer/Unternehmen die zeitweise diese Bandbreite im Upstream benötigen, müssen auch auf mit Steuergeldern aufgebauten FTTH-Netzen auf dem Land 500¤+ pro Monat bezahlen.

  15. Re: FTTH ab 2020/21, aber keiner will es dann noch!

    Autor: Faksimile 02.09.19 - 18:52

    AynRandHatteRecht schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mainframe schrieb:
    > > > kommen. Wenn wir schon mit Steuergeld auf dem Land FTTH ausbauen, dann
    > > > sollte es auch eine Verpflichtung geben, hier symmetrische Bandbreiten
    > > > nicht unter 1Gbit/s anzubieten, damit zumindest theoretisch ein
    > Vorteil
    > > > gegenüber den spottbilligen Anschlüssen auf Koax oder VDSL2 in den
    > > > Großstädten gegeben ist.
    > >
    > > Für was brauchst Du denn am iphone 1GBit/s? Oder per Wlan am Laptop
    > 1GBit/s
    > > ?
    > >
    > > 1G macht doch nur Sinn damit mehrere Leute pro Anschluss keinen Engpass
    > > bekommen.
    > >
    > > Dazu kommt noch, dass der Router / Firewall die 1GBit/s schaffen müssen.
    >
    > Meiner tut es. Aber zu deiner Frage: Ich brauche es nicht. Und niemand in
    > Deutschland braucht es, egal wie viele Leute hier für Glasfaser schwärmen.
    >
    Niemand braucht auch Kraftfahrzeuge. Die sind zum Überleben nicht notwendig. Trotzdem gibt es sie.

    > 25Mbit/s pro HD-Stream. Was aufwendigeres gibt es meines Wissens nicht,
    > d.h. selbst bei irgend einem Dorf-VDSL2 mit 250Mbit/s down könnten 9-10
    > Leute gleichzeitig ihren eigenen HD-Stream anschauen.
    >
    Mit mehr zur Verfügung stehender Bandbreite sind auch höhere Auflösungen und weniger stark komprimierende Algorithmen möglich.

    > Und selbst dann wird es das normale CPE vermutlich nicht schaffen. Eine
    > 10-Köpfige Familie lebt ja auf ein paar hundert Quadratmetern, wofür man
    > schon etwas mehr als einen Accesspoint braucht.
    >
    Schon mal etwas von LAN per Kabel gehört? Du glaubst wohl auch, das grundsätzliche jedes Device mit Internetanschluss über Funk verbunden ist/wird?

    > TL;DR: Kein Privatkunde braucht Bandbreiten jenseits von 100Mbit/s, es
    > zeichnet sich auch kein weiteres "Wachstum" mehr ab.

    Die zugehörige wissenschaftliche Studie kannst Du unss bestimmt per Link nachweisen. Oder ist das eher hörensagen?

    > Und Freelancer/Unternehmen die zeitweise diese Bandbreite im Upstream
    > benötigen, müssen auch auf mit Steuergeldern aufgebauten FTTH-Netzen auf
    > dem Land 500¤+ pro Monat bezahlen.

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