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Und warum sollte man für 4G bzw. 5G bezahlen, wenn es real eben doch keinen Vorteil bringt?

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  1. Und warum sollte man für 4G bzw. 5G bezahlen, wenn es real eben doch keinen Vorteil bringt?

    Autor: cabel 07.09.19 - 17:20

    Auf dem Papier gibt es vielleicht Vorteile. Meine 1 mbits Flat ist aber auch über 3G immer verfügbar. Ist ja toll wenn mein Akku mit 4G und 5G 15 Minuten länger halten würde, ich in MeckPomm Empfang hätte, und ich dank Beamforming auch bei Großveranstaltungen Durchsatz habe. Aber das bringt mir alles nix.

  2. Re: Und warum sollte man für 4G bzw. 5G bezahlen, wenn es real eben doch keinen Vorteil bringt?

    Autor: KlugKacka 07.09.19 - 19:09

    5G ist die Zukunft!!11ölf

    Und nicht zu vergessen, die ganzen Buzzwordbingowörter. Ausserdem braucht man mehr Funktürme, weil Reichweite geringer. Da haben die Leute auf dem Land sicher auch was davon....

  3. Re: Und warum sollte man für 4G bzw. 5G bezahlen, wenn es real eben doch keinen Vorteil bringt?

    Autor: kendon 09.09.19 - 11:14

    Und warum sollte ein Mensch jemals schneller als zu Pferd reisen wollen?

  4. Re: Und warum sollte man für 4G bzw. 5G bezahlen, wenn es real eben doch keinen Vorteil bringt?

    Autor: Dakkaron 09.09.19 - 12:02

    Falscher Vergleich. Wir reisen in 4G ohnehin schon auf Schallgeschwindigkeit. Pferd wäre vielleicht 2G oder davor.

    In vielen Fällen gibt es einen Punkt ab dem es sich nicht mehr lohnt zu verbessern. Wenn wir schon bei Geschwindigkeiten sind: Passagier-Überschallflugzeuge haben sich z.B. nicht rentiert und werden auch nicht mehr wirklich verfolgt. Man könnte sie ohne Weiteres machen, aber das höhere Tempo ist den Spritverbrauch (-> höhere Kosten) und die Unannehmlichkeiten nicht wert.

  5. Re: Und warum sollte man für 4G bzw. 5G bezahlen, wenn es real eben doch keinen Vorteil bringt?

    Autor: kendon 09.09.19 - 12:35

    Forscht auch keiner an Tunnelfahrzeugen, die mit Schallgeschwindigkeit oder drüber durch evakuierte Röhren rasen...

    Davon abgesehen, aber das weisst Du sicher, war der Verweis auf die Pferde lediglich ein genereller Hinweis, dass es immer Leute gab die technologischen Fortschritt verteufelt haben, der dann aber zu Entwicklungen geführt hat die die gleichen Leute nicht mehr missen wollen würden. Der Gleiche der sich hier muckiert dass er in der Schweiz schon mit 3G genug Bandbreite im Zug hat hätte vor 150 Jahren gesagt dass er in der guten alten Welt auch immer mit dem Pferd an sein Ziel gekommen ist, und jetzt im Mittleren Westen keine Eisenbahn braucht. Das sind die Leute die immer noch in der Höhle am Feuer hocken würden, sich auf der anderen Seite aber am Fortschritt der vergangenen Generationen laben.

    Wenn ihr den ganzen fortschrittlichen Kram nicht braucht dann werft euer Handy weg (das haben euresgleichen vor 25 Jahren nämlich auch "nicht gebraucht"), schlingt euch ein Bärenfell um die Lende und geht in eurer Höhle Feuer machen...

  6. Re: Und warum sollte man für 4G bzw. 5G bezahlen, wenn es real eben doch keinen Vorteil bringt?

    Autor: Dakkaron 09.09.19 - 13:14

    kendon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Forscht auch keiner an Tunnelfahrzeugen, die mit Schallgeschwindigkeit oder
    > drüber durch evakuierte Röhren rasen...

    Forschen und in production verwenden sind zwei sehr unterschiedliche Paar Schuhe.

    > Davon abgesehen, aber das weisst Du sicher, war der Verweis auf die Pferde
    > lediglich ein genereller Hinweis, dass es immer Leute gab die
    > technologischen Fortschritt verteufelt haben, der dann aber zu
    > Entwicklungen geführt hat die die gleichen Leute nicht mehr missen wollen
    > würden.

    Nö, der Verweis lässt komplett die reale Welt außer Acht. Jede neue Technik hat Vor- und Nachteile. Einen Sinn die Technik tatsächlich zu verwenden hat es dann, wenn die Vorteile die Nachteile überwiegen. Ein Pferd benötigt wesentlich mehr Wartungsaufwand und ist wesentlich langsamer und schwächer als ein Auto. Genügend Vorteile für das Auto.

    Ein Überschallflugzeug braucht im Gegensatz zum normalen Passagierjet extreme Mengen Sprit und kostet irre viel im Betrieb. Auch der Wartungsaufwand ist viel höher. Dafür spart man ein paar Stunden im Flug. Hat sich nicht rentiert und ist damit wieder eingestellt worden.

    Es gibt eine ganze Latte anderer "cooler", "futuristischer" und "fortschrittlicher" Technologien, die es einfach nicht gerissen haben, weil ihre Nachteile einfach größer waren als ihre Vorteile (3D-Fernsehen, Turbojet-Züge, Magnetschwebezüge, Autos mit Nuklearantrieb, Herzschrittmacher mit Plutoniumbatterie, Google-Glass-artige Datenbrillen, nur um ein paar zu nennen die mir mal auf die Schnelle einfallen).

    > Der Gleiche der sich hier muckiert dass er in der Schweiz schon mit
    > 3G genug Bandbreite im Zug hat hätte vor 150 Jahren gesagt dass er in der
    > guten alten Welt auch immer mit dem Pferd an sein Ziel gekommen ist, und
    > jetzt im Mittleren Westen keine Eisenbahn braucht. Das sind die Leute die
    > immer noch in der Höhle am Feuer hocken würden, sich auf der anderen Seite
    > aber am Fortschritt der vergangenen Generationen laben.

    Nicht jede Neuentwicklung ist toll, und nicht jede Neuentwicklung ist schlecht. Zu denken dass alles Neue toll sein muss weil es ja neu ist ist genauso naiv wie zu denken dass alles Neue schlecht ist.
    Vielleicht hätten wir jetzt keine Klimaprobleme wenn wir beim Pferd geblieben wären. Dafür hätten wir Anderes nicht. Alles hat Vor- und Nachteile.

    Was fast alle fehlgeschlagenen neuen Technologien auszeichnet ist allerdings, dass sie etwas auf eine Weise verändern, dass es nur unnötige Vorteile bietet aber gleichzeitig relevante Nachteile verschärft.

    3D-Fernsehen gibt einen kleinen Immersionsvorteil, sorgt aber dafür für dunkleres Bild, weniger Bildqualität (wegen der beschränkten Datenträgergröße) und höhere Kosten. Je nach Technologie flackert das Bild und/oder man muss gerade vor dem Bildschirm sitzen und darf den Kopf nicht neigen.

    Turbojet-Züge und Magnetschwebezüge sind zwar ein bisschen schneller, haben aber einen deutlich höheren Verbrauch und sind nicht mit dem bestehenden Schienennetz kompatibel (heißt, man muss erst neue Trassen und Bahnhöfe bauen, was sehr lang dauert und teuer ist). Die Hyperloop wird an den gleichen Problemen scheitern.

    Autos mit Nuklearantrieb und Herzschrittmacher mit Plutoniumbatterie muss man zwar nicht tanken/aufladen, sind dafür aber extrem gefährlich.

    Google Glass bringt... eigentlich gar nichts, weil Smartphones all das schon können. Man spart sich den Griff in die Hosentasche, muss dafür aber in der Öffentlichkeit vor sich hin brabbeln oder in der Luft herumfuchteln um sie zu bedienen. Dazu kosten sie ein Schweinegeld und sind ein weiteres Ding dass man aufladen muss.

    5G hat den Vorteil von höherer Bandbreite und theoretisch besserer Latenz (in allen Praxistests die ich bislang gelesen hab war die Latenz aber gleich hoch oder höher als bei 4G). Eine bessere Latenz könnte ein bisschen was bringen für Game Streaming. Die höhere Bandbreite bringt quasi gar nichts. Seit rund 10 Jahren gibt es am Festnetz 100 MBit-Leitungen für Privatkunden, und immer noch ist es eine Seltenheit wenn irgendein Dienst diese 100 MBit tatsächlich ausreizt. Weil es einfach nicht nötig ist in den meisten Fällen. Und wenn in den letzten 10 Jahren keine wirkliche Anwendung für >100 MBit/s gefunden wurde (und LTE kann ja theoretisch auch schon 300 MBit/s), dann wird da so schnell auch keine daher kommen.

    Als Nachteil hat 5G dass es deutlich mehr Strom am Handy braucht. Handyakkus sind immer noch nicht gerade luxuriös. Ein deutlich erhöhter Stromverbrauch schneidet schon stark in die Benutzbarkeit von einem Smartphone.

    > Wenn ihr den ganzen fortschrittlichen Kram nicht braucht dann werft euer
    > Handy weg (das haben euresgleichen vor 25 Jahren nämlich auch "nicht
    > gebraucht"), schlingt euch ein Bärenfell um die Lende und geht in eurer
    > Höhle Feuer machen...

    "Wenn ihr Krabbenbeine nicht mögt, dann esst doch gleich gar nichts! Ihr werdet schon sehen dass man dann Hunger hat!"

    Hier hat, außer dir, niemand gesagt, dass irgend wer "den ganzen fortschrittlichen Kram nicht braucht". Es ging um eine konkrete Technologie und ihre geringen Vorteile im Vergleich zu einer anderen konkreten Technologie. Daraus zu schlussfolgern dass alle hier lieber in einer Höhle leben würden ist schon... sagen wir keine kognitive Meisterleistung.

  7. Re: Und warum sollte man für 4G bzw. 5G bezahlen, wenn es real eben doch keinen Vorteil bringt?

    Autor: FreiGeistler 09.09.19 - 14:06

    kendon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Gleiche der sich hier muckiert dass er in der Schweiz schon mit
    > 3G genug Bandbreite im Zug hat hätte.... blupp

    Wo findest du hier 3G?!

    Und die, die alle über einen Kamm scheren...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.09.19 14:07 durch FreiGeistler.

  8. Re: Und warum sollte man für 4G bzw. 5G bezahlen, wenn es real eben doch keinen Vorteil bringt?

    Autor: kendon 09.09.19 - 14:08

    KA, irgendwer war hier am ranten, musst selber suchen. Wo in der Schweiz genau welche Technologie funkt is mir egal, mir ist das Land zu teuer.

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