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Warum ich kein Linux nutze!

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  1. Warum ich kein Linux nutze!

    Autor: RedSign 29.08.06 - 18:22

    Ich finde diese Diskussionen darum, wie schlecht Vista doch ist und dass Linux doch die viel bessere Alternative sei, irgendwie immer wieder unterhaltsam. Die meisten, die sich in eine solche Diskussion einbringen, haben anscheinend irgendwie das Gefühl, dass es sich bei der Frage nach der Wahl seines Betriebssystems um eine Glaubensfrage handeln muss.

    Für mich ist das eher eine praktische Frage. Ich verwende zwar seit Jahre ausschließlich Windows, was aber noch lange nicht heißen muss, dass ich alles gut daran finde, oder es für das Beste überhaupt halte. Vielmehr ist es bei mir und den meisten anderen wohl so, dass sie Windows aus reiner Gewohnheit verwenden.

    Ich gebe hier einfach mal etwas zu, was einige sicherlich als eine echt schlechte Einstellung ansehen werden:

    Ich bin schlicht zu faul um mich an ein neues Betriebsystem zu gewöhnen und ich verbinde auch nicht irgendwelche Ideale bei der Wahl meines Betriebssystems, von daher stört es mich auch nicht, dass ich "böse" MS-Software und keine "gute" Open-Source-Software nutze.

    Menschen sind von Natur aus bequem und die meisten sind sogar stinkfaul. Zumal ich mit Windows eigentlich gut fahre, denn immerhin kann ich mit Windows alles machen, was ich möchte. Auf der Arbeit arbeite ich ebenfalls mit Windows (muss es dort sogar nutzen) und auch sonst nutzen alle Windows, von daher werde ich so schnell auch nicht in die Verlegenheit kommen, dass ich mal vor einem System hocke, mit dem ich nicht richtig klarkomme, weil es völlig neu für mich ist. Meine Hardware funktioniert meist ohne Probleme und mit Treiberproblemen muss ich mich auch nicht groß rumplagen, weil für praktisch jede Hardware als allererstes Treiber für Windows bereitgestellt und entwickelt werden, denn immerhin nutzt das auch die breite Masse der Anwender. Auch die Auswahl an Programmen bereitet keinerlei Probleme (was nicht heißen soll, dass es bei Linux anders ist, darum geht es mir hier auch nicht), so dass ich eigentlich rundum versorgt bin.

    Ich finde zwar den Gedanken, der hinter Open-Source-Software steht, auch sehr gut und halte es für ein gutes Konzept, dass mitunter auch sehr gute Programme und sogar ein wirklich gutes Betriebssystem/Betriebssystemkern hervorgebracht hat, aber letztendlich entscheidet für mich einfach die Tatsache wie mir ein Programm gefällt, darüber, ob ich es verwenden möchte oder eben nicht. Ich nutze beispielsweise Firefox, weil mir das Programm aus verschiedenen Gründen (in erster Linie das Erweiterungssystem und die gute Anpassungsfähigkeit) besser gefällt, als andere Browser wie Opera oder der IE 7. Das Firefox letztendlich quelloffen konzipiert ist, ist für mich ein netter Nebeneffekt, mehr aber letztendlich auch wieder nicht. Deswegen nutze ich viel OSS, aber dann auch wiederum Programme wie den Windows Media Player (Version 11), MS Office und andere Software, die alles andere als quelloffen ist.

    Letztendlich siegt hier doch bei mir wieder die Bequemlichkeit gegen eventuelle "moralische" Bedenken. Ich bin mit Windows einfach nicht unzufrieden genug, als dass ich die Lust habe mich an ein andere System zu gewöhnen, auch wenn ich im Prinzip weiß, dass es ohne weiteres für mich möglich wäre auf Linux umzusteigen, auch wenn das sicherlich mit einiger Umgewöhnung und Einstiegsproblemen verbunden wäre. Weswegen also Vista nutzen? Ganz einfach: Weil es immer noch Windows ist, wie man es seit Jahren kennt. In die Neuerungen hat man sich schnell eingearbeitet, die Grundprinzipien sind die gleichen, die meisten Programme, die ich zur Zeit verwende, werde ich auch unverändert unter Vista nutzen können und solange ich den Eindruck habe, dass es sich dabei um ein verbessertes Windows handelt und nicht um einen Rückschritt, solange werde ich mir auch vornehmen auf Vista umzusteigen. Natürlich könnte ich auch Linux nutzen, am besten noch mit XGL-Oberfläche, aber da kommt dann wieder die altbekannte Faulheit zu tragen.

    Letztendlich kann ich sagen: Linux ist ein gutes System, in sehr vielen (technisch gesehen wohl in allen) Punkten sgar deutlich besser als zumindest Win XP (wie es im Vergleich zu Vista aussehen mag ist eigentlich immer noch spekulativ, spielt hier aber auch nicht die Rolle, denn darum geht es mir ja auch gar nicht) und das erkenne ich wirklich an, aber ist es nicht verständlich, dass man nicht vielleicht einfach aus reiner Gewohnheit und Bequemlichkeit weiterhin Windows nutzt, weil man jemand ist, der seinen PC einfach nur benutzen möchte ohne daran zu denken, ob es vielleicht "verwerflich" sein könnte einen Beinahe-Monopolisten zu unterstützen? Zumal diese Tatsache vielen gar nicht Mal bekannt sein dürfte, da sie sich gar keine Gedanken darüber machen und vielleicht auch nicht mal wissen, dass es Linux überhaupt gibt, geschweige denn, was Open Source eigentlich bedeutet.

    Ich denke letztendlich ergeht es eigentlich mehr oder weniger den meisten Menschen so wie mir, sei es, weil sie keine Ahnung von der Materie haben, oder weil es sie einfach nicht kümmert.

    Deswegen ist es einfach nur lustig sich solche Streitereien und Glaubenskriege anzusehen, weil die Linuxer einfach so überzeugt sind, dass sie alle umzustimmen zu versuchen, während die Windows-Leute lieber ihr System verteidigen und die Linuxer anmeckern, anstatt einfach nur zuzugeben, dass sie Windows einfach nur aus Bequemlichkeit nutzen und deswegen auch nicht auf Linux umsteigen. Da prallen einfach zwei unterschiedliche Einstellungen aufeinander, so dass es letztendlich gar nicht so sehr um die Qualität der betreffenden Systeme geht und sich letztendlich einfach nur die Fronten in Form eines "Glaubenskrieges" verhärten.

    Ich hoffe mir kommt nicht zu viel Empörung über meine lapidare Einstellung zu dem Thema entgegen und bitte weiterhin die Länge meines Kommentares zu entschuldigen.

    Gruß
    RedSign

  2. Re: Warum ich kein Linux nutze!

    Autor: derpilger 29.08.06 - 18:30

    Bequemlichkeit hin oder her - Du magst schon recht haben mit deiner aussage - aber in allem gebe ich dir nicht recht.... - es macht eben doch einen unterschied ob man das monopol von ms unterstützt oder nicht - meiner meinung nach

    dennoch hab ich meinen linux, beos, bsd, osx - pfad verlassen und bin nach jahren der alternativen wieder zu windows zurückgekehrt. da geht alles was ich will, da geht meine ganze hardware, da laufen die programme die ich mir um teures geld gekauft habe - es is einfach so.

    dennoch sehe ich in der diskussion doch einen sinn. denn die freie meinungsäußerung (auch der trolle!!!) erheitert mir oft einen langweiligen arbeitstag ;)

  3. Re: Warum ich kein Linux nutze!

    Autor: thekingofqueens 29.08.06 - 18:30

    So faul kannst du ja gar nicht sein wenn du die solche Mühe machst um gegen Windmühlen anzukämpfen.

    RedSign schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich finde diese Diskussionen darum, wie schlecht
    > Vista doch ist und dass Linux doch die viel
    > bessere Alternative sei, irgendwie immer wieder
    > unterhaltsam. Die meisten, die sich in eine solche
    > Diskussion einbringen, haben anscheinend irgendwie
    > das Gefühl, dass es sich bei der Frage nach der
    > Wahl seines Betriebssystems um eine Glaubensfrage
    > handeln muss.
    >
    > Für mich ist das eher eine praktische Frage. Ich
    > verwende zwar seit Jahre ausschließlich Windows,
    > was aber noch lange nicht heißen muss, dass ich
    > alles gut daran finde, oder es für das Beste
    > überhaupt halte. Vielmehr ist es bei mir und den
    > meisten anderen wohl so, dass sie Windows aus
    > reiner Gewohnheit verwenden.
    >
    > Ich gebe hier einfach mal etwas zu, was einige
    > sicherlich als eine echt schlechte Einstellung
    > ansehen werden:
    >
    > Ich bin schlicht zu faul um mich an ein neues
    > Betriebsystem zu gewöhnen und ich verbinde auch
    > nicht irgendwelche Ideale bei der Wahl meines
    > Betriebssystems, von daher stört es mich auch
    > nicht, dass ich "böse" MS-Software und keine
    > "gute" Open-Source-Software nutze.
    >
    > Menschen sind von Natur aus bequem und die meisten
    > sind sogar stinkfaul. Zumal ich mit Windows
    > eigentlich gut fahre, denn immerhin kann ich mit
    > Windows alles machen, was ich möchte. Auf der
    > Arbeit arbeite ich ebenfalls mit Windows (muss es
    > dort sogar nutzen) und auch sonst nutzen alle
    > Windows, von daher werde ich so schnell auch nicht
    > in die Verlegenheit kommen, dass ich mal vor einem
    > System hocke, mit dem ich nicht richtig klarkomme,
    > weil es völlig neu für mich ist. Meine Hardware
    > funktioniert meist ohne Probleme und mit
    > Treiberproblemen muss ich mich auch nicht groß
    > rumplagen, weil für praktisch jede Hardware als
    > allererstes Treiber für Windows bereitgestellt und
    > entwickelt werden, denn immerhin nutzt das auch
    > die breite Masse der Anwender. Auch die Auswahl an
    > Programmen bereitet keinerlei Probleme (was nicht
    > heißen soll, dass es bei Linux anders ist, darum
    > geht es mir hier auch nicht), so dass ich
    > eigentlich rundum versorgt bin.
    >
    > Ich finde zwar den Gedanken, der hinter
    > Open-Source-Software steht, auch sehr gut und
    > halte es für ein gutes Konzept, dass mitunter auch
    > sehr gute Programme und sogar ein wirklich gutes
    > Betriebssystem/Betriebssystemkern hervorgebracht
    > hat, aber letztendlich entscheidet für mich
    > einfach die Tatsache wie mir ein Programm gefällt,
    > darüber, ob ich es verwenden möchte oder eben
    > nicht. Ich nutze beispielsweise Firefox, weil mir
    > das Programm aus verschiedenen Gründen (in erster
    > Linie das Erweiterungssystem und die gute
    > Anpassungsfähigkeit) besser gefällt, als andere
    > Browser wie Opera oder der IE 7. Das Firefox
    > letztendlich quelloffen konzipiert ist, ist für
    > mich ein netter Nebeneffekt, mehr aber
    > letztendlich auch wieder nicht. Deswegen nutze ich
    > viel OSS, aber dann auch wiederum Programme wie
    > den Windows Media Player (Version 11), MS Office
    > und andere Software, die alles andere als
    > quelloffen ist.
    >
    > Letztendlich siegt hier doch bei mir wieder die
    > Bequemlichkeit gegen eventuelle "moralische"
    > Bedenken. Ich bin mit Windows einfach nicht
    > unzufrieden genug, als dass ich die Lust habe mich
    > an ein andere System zu gewöhnen, auch wenn ich im
    > Prinzip weiß, dass es ohne weiteres für mich
    > möglich wäre auf Linux umzusteigen, auch wenn das
    > sicherlich mit einiger Umgewöhnung und
    > Einstiegsproblemen verbunden wäre. Weswegen also
    > Vista nutzen? Ganz einfach: Weil es immer noch
    > Windows ist, wie man es seit Jahren kennt. In die
    > Neuerungen hat man sich schnell eingearbeitet, die
    > Grundprinzipien sind die gleichen, die meisten
    > Programme, die ich zur Zeit verwende, werde ich
    > auch unverändert unter Vista nutzen können und
    > solange ich den Eindruck habe, dass es sich dabei
    > um ein verbessertes Windows handelt und nicht um
    > einen Rückschritt, solange werde ich mir auch
    > vornehmen auf Vista umzusteigen. Natürlich könnte
    > ich auch Linux nutzen, am besten noch mit
    > XGL-Oberfläche, aber da kommt dann wieder die
    > altbekannte Faulheit zu tragen.
    >
    > Letztendlich kann ich sagen: Linux ist ein gutes
    > System, in sehr vielen (technisch gesehen wohl in
    > allen) Punkten sgar deutlich besser als zumindest
    > Win XP (wie es im Vergleich zu Vista aussehen mag
    > ist eigentlich immer noch spekulativ, spielt hier
    > aber auch nicht die Rolle, denn darum geht es mir
    > ja auch gar nicht) und das erkenne ich wirklich
    > an, aber ist es nicht verständlich, dass man nicht
    > vielleicht einfach aus reiner Gewohnheit und
    > Bequemlichkeit weiterhin Windows nutzt, weil man
    > jemand ist, der seinen PC einfach nur benutzen
    > möchte ohne daran zu denken, ob es vielleicht
    > "verwerflich" sein könnte einen
    > Beinahe-Monopolisten zu unterstützen? Zumal diese
    > Tatsache vielen gar nicht Mal bekannt sein dürfte,
    > da sie sich gar keine Gedanken darüber machen und
    > vielleicht auch nicht mal wissen, dass es Linux
    > überhaupt gibt, geschweige denn, was Open Source
    > eigentlich bedeutet.
    >
    > Ich denke letztendlich ergeht es eigentlich mehr
    > oder weniger den meisten Menschen so wie mir, sei
    > es, weil sie keine Ahnung von der Materie haben,
    > oder weil es sie einfach nicht kümmert.
    >
    > Deswegen ist es einfach nur lustig sich solche
    > Streitereien und Glaubenskriege anzusehen, weil
    > die Linuxer einfach so überzeugt sind, dass sie
    > alle umzustimmen zu versuchen, während die
    > Windows-Leute lieber ihr System verteidigen und
    > die Linuxer anmeckern, anstatt einfach nur
    > zuzugeben, dass sie Windows einfach nur aus
    > Bequemlichkeit nutzen und deswegen auch nicht auf
    > Linux umsteigen. Da prallen einfach zwei
    > unterschiedliche Einstellungen aufeinander, so
    > dass es letztendlich gar nicht so sehr um die
    > Qualität der betreffenden Systeme geht und sich
    > letztendlich einfach nur die Fronten in Form eines
    > "Glaubenskrieges" verhärten.
    >
    > Ich hoffe mir kommt nicht zu viel Empörung über
    > meine lapidare Einstellung zu dem Thema entgegen
    > und bitte weiterhin die Länge meines Kommentares
    > zu entschuldigen.
    >
    > Gruß
    > RedSign


  4. Re: Warum ich kein Linux nutze!

    Autor: xq 29.08.06 - 18:42

    Ja viele sind zu faul umzusteigen, 99% sind sogar zu faul sich etwas anderes anzusehen und trotzdem verteidigen sie "ihr" OS aufs Blut ---> peinlich.
    Ich bin noch nicht so lange in der PC-Welt wie evtl andere, aber ich hatte auf meinen PCs schon Win 98, 2000, XP Home/Pro, Suse/Redhat (nur kurz), und eben seit kurzem OSX.
    Wenn man all diese OS' vergleicht geht es nicht um einen Glaubenskrieg sondern nüchtern um die Effektivität mit der sich arbeiten lässt.

    Nur schon die Hardwareerkennung von OSX hat mich extrem erstaunt, meine Canon Digicam und Scanner werden einnerhalb einer Sekunde erkannt, die Bilder können auf Wunsch direkt in ein Album geladen werden und/oder per iPhoto bearbeitet werden. Hört sich vieleicht nicht so viel besser an als was XP standardmässig kann, aber das Ganze dauert nur einen Bruchteil der Zeit man auf Windows benötigt. Zur Suchfunktion muss ich ja nicht viel sagen, immerhin gibts sowas seit einem Jahr auch auf Windows.

    Dasselbe mit der Installation, mit ganz wenigen klicks hat man ein frisches System, ohne dass Norton Ghost oder sonst was nötig wäre. Oder man lässt den PC bzw Mac über Nacht laufen und am Morgen ist die HD defragmentiert ohne dass man daran denken musste. All diese Beispiele sind keine Killerfeatures, aber die Liste könnte man noch lange weiterführen und wenn man überall ein paar Minuten spart, kommt mit der Zeit schon so einiges an "geschenkter" Zeit zusammen.

    Dazu kann man sich Antivirus und Firewall (fast) sparen, so kriegt man gleich noch etwas Performance geschenkt.


    Ich war von 99-06 mit Windows zufrieden, seit Donnerstag hab ich OSX und einen Mac Pro und Windows wurde zum "Game-OS" degradiert (Bootcamp sei dank).
    Für Gamer macht ein Umstieg keinen Sinn, aber jeder der sich regelmässig mit Photoshop und Filmschnitt beschäftigt wird seinen Workflow wesentlich verbessern können und da und dort seine Nerven schonen.

  5. Re: Warum ich kein Linux nutze!

    Autor: , 29.08.06 - 18:47

    Japp, genau so sieht's aus. Und es gibt wirklich keinen Grund, weshalb sich Millionen von Menschen mit einer Materie auseinandersetzen sollten, nur weil sie ein Gerät benutzen wollen. Die Leute wollen nicht das Gerät verstehen, sondern es nutzen. Und Windows erfüllt nunmal die meisten Bedürfnisse sehr vieler Nutzer.

    In meinem Fall ist es genauso, wie bei Autos. Es gibt Leute, die sich dafür interessieren und alles selbst dran reparieren können. Mich interessiert das nicht und ein Motor ist für mich unverständlich. Ich will nur das es fährt und wenn es das nicht tut, muss es jemand reparieren.

  6. Re: Warum ich kein Linux nutze!

    Autor: sauerkraut mit Tomatensoße und Kaviar 29.08.06 - 19:01

    Spätestens bei dem Nachfolger von Vista werdet ihr erkennen das ihr in einer Welt der Überwachund und des DRMs gelandet seit bei der ihr keinen Schritt ohne die erlaubniss aus Redmont mehr machen könnt!

    Das ist auch der Grund warum ich lieber Linux benutze weil ich meine Freiheit liebe und kein verständniss und aktzeptanz für jegliche einschränkungen, ich will meinen Rechner halt komplett unter Kontrolle haben!


    Wobei ich dir allerdings rechtgeben muss das diese Pro/contra Win/Lin Diskussionen die häufug von irgendwelchen Trollen angefacht oft ziemlich sinlos sind da jeder nur mit der Dicken Keule auf die andere Partei einhaut ohne das irgendwas neues dabei herauskommt!

    Letztendlich kommt es darauf an mit welchem OS es sich am effektifsten arbeiten lässt und das ist relativ, z.B hat Linux in einigen Bereichen aber nicht allen die Nase vorn. Wer seinen PC nur zum schreiben, surfen und Musikhören benutzt der fährt in der regel mit Linux stressfreier da er sich nicht um Sicherheitsprobleme usw scheren muss!

    Wer Zocken will oder auf spezielle Programme angewiesen ist der ist mit Windows besser beraten da er es sich so ersparen kann mit komplizierten emulatoren rumzufummeln!

    Mac OS bildet da so einen Mittelweg es ist im gegensatz zu Linux bzw Windows leichter zu bedienen verfügt aber nicht über so viele Programme wie Windows oder Linux.

    Wenn man alle ideologischen und moralischen Fragen außer Acht lässt kommt es also auf die eigenen Bedürfnisse an welches BS für einen Besser geeignet ist.
    Da sind solche Schwarzweis Diskusionen wie " Mit Linux wär das nicht passier" eigentlich ziemlich unnütz weil man das Ganze sehen muss und nicht nur irgend ein kleines Detail mit dem man dann Lostrollt.

  7. Re: Warum ich kein Linux nutze!

    Autor: Der Päpstlich geheiligte Linux Pingui 29.08.06 - 19:05

    , schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Japp, genau so sieht's aus. Und es gibt wirklich
    > keinen Grund, weshalb sich Millionen von Menschen
    > mit einer Materie auseinandersetzen sollten, nur
    > weil sie ein Gerät benutzen wollen. Die Leute
    > wollen nicht das Gerät verstehen, sondern es
    > nutzen. Und Windows erfüllt nunmal die meisten
    > Bedürfnisse sehr vieler Nutzer.

    Linux würde genauso gut funktionieren nur das dumme daran ist das M$ es durch seine Macht schaft das alle PCs mit vorinstalliertem Windows ausgeliefert werden und nicht Linux!

  8. Re: Warum ich kein Linux nutze!

    Autor: Psycho ankesis 29.08.06 - 19:36

    Man könnte das ganze auch von der Seite der Massenpsycholgie sehen:

    viele User entscheiden sich aus ideologischen Gründen zum Umstieg auf Linux z.B Wegen DRM, spyware etc.. oder weil Linux Open source ist....

    Diese Gruppe fühlt sich dann von der viel Größeren Windows Welt bedroht und im Nachteil weil es viele Programme z.B Spiele und multimedia Angebote und für Linux nicht gibt und zudem eine permanente Gefahr von Software-Patenten usw ausgeht.
    Diese Gruppe will sich aber Trotzdem nicht auf windows einlassen weil sie MS mit der Zeit zu einem Übermächtigen Feind hochstilisiert hat!

    Die einzige Möglichkeit diese Programme für Linux verfügbar zu machen ist das mehr Leute Linux benutzen so das es für die Hersteller interessanter wird Linuxversionen auf den Markt zu bringen!
    Das ist auch der Grund warum so eine Gigantische Propaganda Welle von der ideologisierten community für Linux aufgebaut wird!

    Wenn Linux einen signifikanten Marktanteil erreicht hat dann wird das Gebashe und Geprolle langsam abebben weil sich die Community nicht mehr bedroht fühlt!


    Mann kann das mit einem Hund vergleichen der anfängt zu Kläffen und zu knurren wenn er sich bedroht und unterlegen fühlt!

  9. Re: Warum ich kein Linux nutze!

    Autor: Anonymer Nutzer 29.08.06 - 19:48

    derpilger schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > dennoch hab ich meinen linux, beos, bsd, osx -
    > pfad verlassen und bin nach jahren der
    > alternativen wieder zu windows zurückgekehrt. da
    > geht alles was ich will, da geht meine ganze
    > hardware, da laufen die programme die ich mir um
    > teures geld gekauft habe - es is einfach so.

    Welche Programme, die du dir vor Jahren für teures Geld gekauft hast brauchst du denn jetzt noch? ;-)

  10. Re: Warum ich kein Linux nutze!

    Autor: c4e 29.08.06 - 20:05

    es gibt ja auch nur ein auto mit "vorinstalliertem" wankel-motor. es ist zwar ne alternative aber nicht wiklich besser als der otto-motor.

    Der Päpstlich geheiligte Linux Pingui schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > , schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Japp, genau so sieht's aus. Und es gibt
    > wirklich
    > keinen Grund, weshalb sich Millionen
    > von Menschen
    > mit einer Materie
    > auseinandersetzen sollten, nur
    > weil sie ein
    > Gerät benutzen wollen. Die Leute
    > wollen nicht
    > das Gerät verstehen, sondern es
    > nutzen. Und
    > Windows erfüllt nunmal die meisten
    >
    > Bedürfnisse sehr vieler Nutzer.
    >
    > Linux würde genauso gut funktionieren nur das
    > dumme daran ist das M$ es durch seine Macht schaft
    > das alle PCs mit vorinstalliertem Windows
    > ausgeliefert werden und nicht Linux!
    >


  11. Re: Warum ich kein Linux nutze!

    Autor: nd 29.08.06 - 20:10

    xq schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ja viele sind zu faul umzusteigen, 99% sind sogar
    > zu faul sich etwas anderes anzusehen und trotzdem
    > verteidigen sie "ihr" OS aufs Blut --->
    > peinlich.
    > Ich bin noch nicht so lange in der PC-Welt wie
    > evtl andere, aber ich hatte auf meinen PCs schon
    > Win 98, 2000, XP Home/Pro, Suse/Redhat (nur kurz),
    > und eben seit kurzem OSX.
    > Wenn man all diese OS' vergleicht geht es nicht um
    > einen Glaubenskrieg sondern nüchtern um die
    > Effektivität mit der sich arbeiten lässt.
    >
    > Nur schon die Hardwareerkennung von OSX hat mich
    > extrem erstaunt, meine Canon Digicam und Scanner
    > werden einnerhalb einer Sekunde erkannt, die
    > Bilder können auf Wunsch direkt in ein Album
    > geladen werden und/oder per iPhoto bearbeitet
    > werden. Hört sich vieleicht nicht so viel besser
    > an als was XP standardmässig kann, aber das Ganze
    > dauert nur einen Bruchteil der Zeit man auf
    > Windows benötigt. Zur Suchfunktion muss ich ja
    > nicht viel sagen, immerhin gibts sowas seit einem
    > Jahr auch auf Windows.
    >
    > Dasselbe mit der Installation, mit ganz wenigen
    > klicks hat man ein frisches System, ohne dass
    > Norton Ghost oder sonst was nötig wäre. Oder man
    > lässt den PC bzw Mac über Nacht laufen und am
    > Morgen ist die HD defragmentiert ohne dass man
    > daran denken musste. All diese Beispiele sind
    > keine Killerfeatures, aber die Liste könnte man
    > noch lange weiterführen und wenn man überall ein
    > paar Minuten spart, kommt mit der Zeit schon so
    > einiges an "geschenkter" Zeit zusammen.
    >
    > Dazu kann man sich Antivirus und Firewall (fast)
    > sparen, so kriegt man gleich noch etwas
    > Performance geschenkt.
    >
    > Ich war von 99-06 mit Windows zufrieden, seit
    > Donnerstag hab ich OSX und einen Mac Pro und
    > Windows wurde zum "Game-OS" degradiert (Bootcamp
    > sei dank).
    > Für Gamer macht ein Umstieg keinen Sinn, aber
    > jeder der sich regelmässig mit Photoshop und
    > Filmschnitt beschäftigt wird seinen Workflow
    > wesentlich verbessern können und da und dort seine
    > Nerven schonen.

    Solaris rules

  12. Re: Warum ich kein Linux nutze!

    Autor: peder 29.08.06 - 20:15

    c4e schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > es gibt ja auch nur ein auto mit
    > "vorinstalliertem" wankel-motor. es ist zwar ne
    > alternative aber nicht wiklich besser als der
    > otto-motor.

    Dein Wankelmotor kostet aber keinen Cent und Du kannst Dir die Betriebspläne ansehen, um ihn zu verbessern. Immer noch nicht besser?

  13. Re: Warum ich kein Linux nutze!

    Autor: peder 29.08.06 - 20:24

    RedSign schrieb:
    -------------------------------------------------------
    Da prallen einfach zwei
    > unterschiedliche Einstellungen aufeinander, so
    > dass es letztendlich gar nicht so sehr um die
    > Qualität der betreffenden Systeme geht und sich
    > letztendlich einfach nur die Fronten in Form eines
    > "Glaubenskrieges" verhärten.

    Für mich geht es sehr wohl darum.
    Dass die Quelloffenheit von Firefox für Dich ein netter Nebeneffekt ist, ist ja auch schön und gut. Nur gerade DIESE Eigenschaft macht Firefox zu diesem vielseitigen und anpassbaren Werkzeug!
    Ich werde nicht 259$ für mein nächstes Betriebssystem ausgeben, sondern mit drei Klicks auf die nächste Version von Ubuntu updaten.
    Und ich habe dann keine Spyware..keine Viren..keine Trojaner..naja usw.
    Keine Lust mehr zu schreiben, wir diskutieren mal in ICQ weiter :)

  14. Re: Warum ich kein Linux nutze!

    Autor: ubuntu. 29.08.06 - 21:04

    Netter Text, endlich einer der sich nichts vormacht.
    Ich kann an diesen Diskussionen nicht verstehen, dass es echt Leute gibt die Linux abgrundtief hassen. Wie kann man etwas hassen das umsonst und freiwillig ist?
    Umsonst ist doch das schönste was es gibt ^^
    Linux tut doch niemanden was. Allerdings sind einige Linux User auch extrem abfällig den Windows leuten gegenüber. Nur ich kann ihre Position durchaus mehr verstehen als die der Redmonder. Viele ärgern sich das MS durch seine Monopolstellung alle Fäden in der hand hat. Spiele entwickler interessieren sich nicht für linux. Ich vertrete diese Meinung nicht weil ich Linux Nutzer bin, sondern aus Überzeugung. Wenn Vista ein derart gutes Betriebssystem wird, was ich leider im moment noch nicht glaube, dann werde ich es mir selbstverständlich kaufen.
    So, das wollt ich nur mal an die Windows-Trolle loswerden:
    Lasst die Linux Nutzer einfach in Ruhe. Keine "ey schon wieder ne neue Distri"
    oder "geh dir nen neuen kernel frickeln" Beleidigungen bedeuten auch weniger dumme Sprüche der Linux Gemeinde.

  15. Re: Warum ich kein Linux nutze!

    Autor: DUDEN 29.08.06 - 21:13

    thenktor schrieb:
    >
    > Welche Programme, die du dir vor Jahren für teures
    > Geld gekauft hast brauchst du denn jetzt noch? ;-)
    >


    Alle Buchhaltungsprogramme

    Alle Programme die SQL Datenbanken unter Windows nutzen und dafür WindowsAPI oder Connectoren nutzen. (Nicht das es nicht technisch gehen würde, aber lass mal Cobra SQL unter Linux laufen).


    Ein funktionierendes Faxprogramm für ISDN das so einfach installierbar ist wie actfax.com oder oder....

    Ich teste einmal im Jahr eine Linuxdistrie. Aber obwohl Linux ausgereiftere Techniken und Gedanken hat, die Usability für so daus wie mich ist noch bei win98

  16. Re: Warum ich kein Linux nutze!

    Autor: Nobbi 29.08.06 - 22:20

    Zu bequem....
    Ihr wechselt nicht, weil Ihr zu bequem seit...
    Ganz toll.
    Warum bist du bei der Telekom? Es gibt günstigere Anbieter!
    - zu bequem
    Warum zahlst Du immer noch die horrenden Zinsen für Dein Darlehen und wechselst nicht die Bank?
    - zu bequem
    Warum setzt Du dich nicht mal mit der Politik auseinander und versuchst, etwas in diesem Land zu verändern? Und bist vielleicht nächstes Mal derjenige, der gewählt wird?
    - zu bequem
    Warum Interessierst Du dich nicht mal für Umweltschutz und achtest mal auf Deinen Wasserverbrauch und Stromverbrauch sowie Benzinverbrauch?
    - ach das macht doch eh niemand. Ausserdem bin ich kein zotteliger Öko. Ach ja, und zu bequem
    Warum gehst Du seit Jahr und Tag zum gleich Arzt und wunderst Dich, das es Dir nicht wirklich besser geht?
    - zu bequem.

    Merkt Ihr was?
    Ihr habt keine Stimme.
    Ihr seid zu bequem.

  17. Re: Warum ich kein Linux nutze!

    Autor: 29.08.06 - 22:48

    Ich weiß garnicht was du hast, Win98 war doch voll super in der Handhabung. Ab und zu n blauer Schirm, aber toll war s doch.



    >
    > Alle Buchhaltungsprogramme
    >
    > Alle Programme die SQL Datenbanken unter Windows
    > nutzen und dafür WindowsAPI oder Connectoren
    > nutzen. (Nicht das es nicht technisch gehen würde,
    > aber lass mal Cobra SQL unter Linux laufen).
    >
    > Ein funktionierendes Faxprogramm für ISDN das so
    > einfach installierbar ist wie actfax.com oder
    > oder....
    >
    > Ich teste einmal im Jahr eine Linuxdistrie. Aber
    > obwohl Linux ausgereiftere Techniken und Gedanken
    > hat, die Usability für so daus wie mich ist noch
    > bei win98



  18. Re: Warum ich kein Linux nutze!

    Autor: Zim 29.08.06 - 23:59

    Wir sind faul und... vorallem SATT!

    Zim

  19. Re: Warum ich kein Linux nutze!

    Autor: wohlstandsfuzzi 30.08.06 - 00:04

    Nobbi schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Zu bequem....
    > Ihr wechselt nicht, weil Ihr zu bequem seit...
    > Ganz toll.
    > Warum bist du bei der Telekom? Es gibt günstigere
    > Anbieter!
    > - zu bequem
    > Warum zahlst Du immer noch die horrenden Zinsen
    > für Dein Darlehen und wechselst nicht die Bank?
    > - zu bequem
    > Warum setzt Du dich nicht mal mit der Politik
    > auseinander und versuchst, etwas in diesem Land zu
    > verändern? Und bist vielleicht nächstes Mal
    > derjenige, der gewählt wird?
    > - zu bequem
    > Warum Interessierst Du dich nicht mal für
    > Umweltschutz und achtest mal auf Deinen
    > Wasserverbrauch und Stromverbrauch sowie
    > Benzinverbrauch?
    > - ach das macht doch eh niemand. Ausserdem bin ich
    > kein zotteliger Öko. Ach ja, und zu bequem
    > Warum gehst Du seit Jahr und Tag zum gleich Arzt
    > und wunderst Dich, das es Dir nicht wirklich
    > besser geht?
    > - zu bequem.
    >
    > Merkt Ihr was?
    > Ihr habt keine Stimme.
    > Ihr seid zu bequem.

    willkommen in der wirklichkeit!
    wir leben in einer Wohlstandsgesellschafft was erwartet du ?

    erst wenn die zeiten schlechter werden fangen die menschen an sich erst den schädel einzuschlagen und einen schuldigen zu suchen und danach fangen sie an nachzudenken , wir sind also noch etwas entfernt vom umdenken =)

  20. Re: Warum ich kein Linux nutze!

    Autor: asdfasdf 30.08.06 - 00:37

    so und wer soll diesen scheiss lesen?

    RedSign schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich finde diese Diskussionen darum, wie schlecht
    > Vista doch ist und dass Linux doch die viel
    > bessere Alternative sei, irgendwie immer wieder
    > unterhaltsam. Die meisten, die sich in eine solche
    > Diskussion einbringen, haben anscheinend irgendwie
    > das Gefühl, dass es sich bei der Frage nach der
    > Wahl seines Betriebssystems um eine Glaubensfrage
    > handeln muss.
    >
    > Für mich ist das eher eine praktische Frage. Ich
    > verwende zwar seit Jahre ausschließlich Windows,
    > was aber noch lange nicht heißen muss, dass ich
    > alles gut daran finde, oder es für das Beste
    > überhaupt halte. Vielmehr ist es bei mir und den
    > meisten anderen wohl so, dass sie Windows aus
    > reiner Gewohnheit verwenden.
    >
    > Ich gebe hier einfach mal etwas zu, was einige
    > sicherlich als eine echt schlechte Einstellung
    > ansehen werden:
    >
    > Ich bin schlicht zu faul um mich an ein neues
    > Betriebsystem zu gewöhnen und ich verbinde auch
    > nicht irgendwelche Ideale bei der Wahl meines
    > Betriebssystems, von daher stört es mich auch
    > nicht, dass ich "böse" MS-Software und keine
    > "gute" Open-Source-Software nutze.
    >
    > Menschen sind von Natur aus bequem und die meisten
    > sind sogar stinkfaul. Zumal ich mit Windows
    > eigentlich gut fahre, denn immerhin kann ich mit
    > Windows alles machen, was ich möchte. Auf der
    > Arbeit arbeite ich ebenfalls mit Windows (muss es
    > dort sogar nutzen) und auch sonst nutzen alle
    > Windows, von daher werde ich so schnell auch nicht
    > in die Verlegenheit kommen, dass ich mal vor einem
    > System hocke, mit dem ich nicht richtig klarkomme,
    > weil es völlig neu für mich ist. Meine Hardware
    > funktioniert meist ohne Probleme und mit
    > Treiberproblemen muss ich mich auch nicht groß
    > rumplagen, weil für praktisch jede Hardware als
    > allererstes Treiber für Windows bereitgestellt und
    > entwickelt werden, denn immerhin nutzt das auch
    > die breite Masse der Anwender. Auch die Auswahl an
    > Programmen bereitet keinerlei Probleme (was nicht
    > heißen soll, dass es bei Linux anders ist, darum
    > geht es mir hier auch nicht), so dass ich
    > eigentlich rundum versorgt bin.
    >
    > Ich finde zwar den Gedanken, der hinter
    > Open-Source-Software steht, auch sehr gut und
    > halte es für ein gutes Konzept, dass mitunter auch
    > sehr gute Programme und sogar ein wirklich gutes
    > Betriebssystem/Betriebssystemkern hervorgebracht
    > hat, aber letztendlich entscheidet für mich
    > einfach die Tatsache wie mir ein Programm gefällt,
    > darüber, ob ich es verwenden möchte oder eben
    > nicht. Ich nutze beispielsweise Firefox, weil mir
    > das Programm aus verschiedenen Gründen (in erster
    > Linie das Erweiterungssystem und die gute
    > Anpassungsfähigkeit) besser gefällt, als andere
    > Browser wie Opera oder der IE 7. Das Firefox
    > letztendlich quelloffen konzipiert ist, ist für
    > mich ein netter Nebeneffekt, mehr aber
    > letztendlich auch wieder nicht. Deswegen nutze ich
    > viel OSS, aber dann auch wiederum Programme wie
    > den Windows Media Player (Version 11), MS Office
    > und andere Software, die alles andere als
    > quelloffen ist.
    >
    > Letztendlich siegt hier doch bei mir wieder die
    > Bequemlichkeit gegen eventuelle "moralische"
    > Bedenken. Ich bin mit Windows einfach nicht
    > unzufrieden genug, als dass ich die Lust habe mich
    > an ein andere System zu gewöhnen, auch wenn ich im
    > Prinzip weiß, dass es ohne weiteres für mich
    > möglich wäre auf Linux umzusteigen, auch wenn das
    > sicherlich mit einiger Umgewöhnung und
    > Einstiegsproblemen verbunden wäre. Weswegen also
    > Vista nutzen? Ganz einfach: Weil es immer noch
    > Windows ist, wie man es seit Jahren kennt. In die
    > Neuerungen hat man sich schnell eingearbeitet, die
    > Grundprinzipien sind die gleichen, die meisten
    > Programme, die ich zur Zeit verwende, werde ich
    > auch unverändert unter Vista nutzen können und
    > solange ich den Eindruck habe, dass es sich dabei
    > um ein verbessertes Windows handelt und nicht um
    > einen Rückschritt, solange werde ich mir auch
    > vornehmen auf Vista umzusteigen. Natürlich könnte
    > ich auch Linux nutzen, am besten noch mit
    > XGL-Oberfläche, aber da kommt dann wieder die
    > altbekannte Faulheit zu tragen.
    >
    > Letztendlich kann ich sagen: Linux ist ein gutes
    > System, in sehr vielen (technisch gesehen wohl in
    > allen) Punkten sgar deutlich besser als zumindest
    > Win XP (wie es im Vergleich zu Vista aussehen mag
    > ist eigentlich immer noch spekulativ, spielt hier
    > aber auch nicht die Rolle, denn darum geht es mir
    > ja auch gar nicht) und das erkenne ich wirklich
    > an, aber ist es nicht verständlich, dass man nicht
    > vielleicht einfach aus reiner Gewohnheit und
    > Bequemlichkeit weiterhin Windows nutzt, weil man
    > jemand ist, der seinen PC einfach nur benutzen
    > möchte ohne daran zu denken, ob es vielleicht
    > "verwerflich" sein könnte einen
    > Beinahe-Monopolisten zu unterstützen? Zumal diese
    > Tatsache vielen gar nicht Mal bekannt sein dürfte,
    > da sie sich gar keine Gedanken darüber machen und
    > vielleicht auch nicht mal wissen, dass es Linux
    > überhaupt gibt, geschweige denn, was Open Source
    > eigentlich bedeutet.
    >
    > Ich denke letztendlich ergeht es eigentlich mehr
    > oder weniger den meisten Menschen so wie mir, sei
    > es, weil sie keine Ahnung von der Materie haben,
    > oder weil es sie einfach nicht kümmert.
    >
    > Deswegen ist es einfach nur lustig sich solche
    > Streitereien und Glaubenskriege anzusehen, weil
    > die Linuxer einfach so überzeugt sind, dass sie
    > alle umzustimmen zu versuchen, während die
    > Windows-Leute lieber ihr System verteidigen und
    > die Linuxer anmeckern, anstatt einfach nur
    > zuzugeben, dass sie Windows einfach nur aus
    > Bequemlichkeit nutzen und deswegen auch nicht auf
    > Linux umsteigen. Da prallen einfach zwei
    > unterschiedliche Einstellungen aufeinander, so
    > dass es letztendlich gar nicht so sehr um die
    > Qualität der betreffenden Systeme geht und sich
    > letztendlich einfach nur die Fronten in Form eines
    > "Glaubenskrieges" verhärten.
    >
    > Ich hoffe mir kommt nicht zu viel Empörung über
    > meine lapidare Einstellung zu dem Thema entgegen
    > und bitte weiterhin die Länge meines Kommentares
    > zu entschuldigen.
    >
    > Gruß
    > RedSign


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