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Aufgezwungene Stock ROMs leben nur von der Akzeptanz

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  1. Aufgezwungene Stock ROMs leben nur von der Akzeptanz

    Autor: velo 18.09.19 - 17:25

    Stell dir vor, du kaufst einen PC mit eingebautem OS und ein anderes geht nicht. Du kannst auch nicht auf alle Dateien sehen oder gar daran was ändern. Malware kommt natürlich mit und lässt sich auch nicht entfernen. Und übrigens wird es in 5 Jahren kein Update mehr geben und du musst halt einen neuen PC kaufen. Und wenn du es hackst, um was eigenes zu installieren, verlierst du die Garantie.

    Komisch oder? Smartphone-Hersteller machen das. Und warum akzeptieren wir es? Weil die Hersteller das alle machen und wir keine echte Wahl haben.

    Deswegen begrüße ich jedes Smartphone, das ein alternatives OS akzeptiert. Leider ist das noch recht umständlich und klappt nicht immer.

  2. Re: Aufgezwungene Stock ROMs leben nur von der Akzeptanz

    Autor: Trockenobst 18.09.19 - 19:26

    velo schrieb:
    > Deswegen begrüße ich jedes Smartphone, das ein alternatives OS akzeptiert.
    > Leider ist das noch recht umständlich und klappt nicht immer.

    Letztendlich hat keiner der heutigen China Firmen jemals ein volles eigenes OS entwickelt. Sie basieren ihren Erfolg auf Linux und der Arbeit von Google, die dafür alle deine Daten wollen. Xiaomi hat massig Phone Home Software drauf, wenn man Miui fährt. Deswegen ist da der Delouser/Debloater PFLICHT.

    https://github.com/Saki-EU/XiaomiADBFastbootTools

    Ich wäre immer wieder dafür gewesen, dass im Handypreis ein OS Preis von 1¤/Jahr enthalten ist. Bei 1 Milliarde verkaufte Handys im Jahr, kannst du 10000 Entwickler weltweit dransetzen, vielleicht sogar mehr wenn Firmen am Start sind.

    So zahlt irgendwer für die Treiber und ist dann natürlich angenervt, wenn 10 Cloner deine Treiber stehlen. Das beste Beispiel ist dafür Windows 7 und Bluetooth. Microsoft wollte keine bauen, und so haben viele die Toshiba Treiber schwarz genutzt. Erst mit Win10 hatte Microsoft das einsehen.

    Ich wäre für ein ASOP Android von irgendwem, der viele Hardware unterstützt und die 5¤ im Jahr nimmt. Da sollten easy 100 Millionen im Jahr rauskommen. Nur um nicht in die endlosen Datensammeleien von Google, Facebook und Co. zu gehen.

    Die Masse ist aber zu geizig und wird nicht die 5¤ zahlen.

  3. Re: Aufgezwungene Stock ROMs leben nur von der Akzeptanz

    Autor: spagettimonster 18.09.19 - 19:30

    Mittlerweile nicht mehr alle, die Liste der offiziell unterstützten Geräte von Lineage ist nicht so lang weil jedes Gerät bzw. seine Komponenten dafür erst teuer reverse engineert werden mussten. Sie könnte aber deutlich länger sein, das stimmt.

    Einige Hersteller/Entwickler haben auch erkannt, dass das zum Markenimage dazugehören kann, z.B. Librem.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 18.09.19 19:33 durch spagettimonster.

  4. Re: Aufgezwungene Stock ROMs leben nur von der Akzeptanz

    Autor: spagettimonster 18.09.19 - 19:41

    Bei dem mittlerweile eingetretenem Forttippeln (von Schritten oder gar Sprüngen kann man kaum noch reden) würde ich mindestens 10 Jahre Unterstützung einfordern, sonst Marktverschluss, kosten können eingepreist werden, bei Geschäftsaufgabe ist vollständige Offenlegung und allgemeine Abtretung zu den abgesetzten und noch zu betreuenden Geräten zu leisten, damit sich Jeder der das will auch darum frei kümmern kann und darf.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.09.19 19:45 durch spagettimonster.

  5. Re: Aufgezwungene Stock ROMs leben nur von der Akzeptanz

    Autor: wildzero 18.09.19 - 21:20

    velo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Deswegen begrüße ich jedes Smartphone, das ein alternatives OS akzeptiert.
    > Leider ist das noch recht umständlich und klappt nicht immer.

    Halte Ausschau nach dem PinePhone und Librem 5. Damit wird die freie Wahl des OS auf dem Smartphone endlich Wirklichkeit.

  6. Re: Aufgezwungene Stock ROMs leben nur von der Akzeptanz

    Autor: loktron 19.09.19 - 08:22

    Ich finde, Google sollte es für Lizenznehmer verpflichtend machen, dass alternativ zum Herstellereigenen System, mit wenig Aufwand Android One installiert werden kann.
    Dann wäre das Thema mit der Fragmentierung durch. Mit Project Treble und anderen Abstraktionen, sollte das auch relativ einfach umzusetzen sein. Dann könnte man, wenn einem das Hersteller OS nicht gefällt oder nicht geupdated wird, einfach Android one installieren und gut. Dann sollte es auch machbar sein, von Google aus 5 Jahre Updates zumindest für die Sicherheit zu bieten.

    Oder Sie müssten halt die Hersetlleränderungen zwingend auslagern. Also eigener Launcher, Kamera App usw, die man dann aber auch ersetzen kenn. Und Grundlage ist immer AOSP

  7. Re: Aufgezwungene Stock ROMs leben nur von der Akzeptanz

    Autor: Urbautz 19.09.19 - 08:28

    Also mein Xiaomi mit Global-ROM funkt einmal täglich 40KB nach hause. Das ist der Update-Check. Keine der (doch recht zahlreichen) Apps macht irgendwas, wenn man sie nicht benutzt.

    Dafür kann man die meisten Xiaomis ohne Google-Dienste einrichten, so dass auch diese nicht nach hause funken.

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