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  5. › Müll: Pfand auf Fahrrad-Akkus…

Reparatur von Akkupacks

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  1. Reparatur von Akkupacks

    Autor: Metalyzed 23.09.19 - 11:09

    Ich finde den Vorschlag etwas befremdlich: Pfad erheben auf fremdes Eigentum.

    Was dann natürlich auch nicht mehr geht: Akkupack öffnen, Rundzellen messen und Defekte durch neue ersetzen. Naja ok. Gehen würde es noch, aber wer zieht es dann noch in Betracht? Werden geöffnete Packs auch zurückgekommen?

    Oder wenn man ein gebrauchtes Gerät mit (in Zukunft dann ohne) Akku verkauft. Wenn es dann plötzlich wirtschaftlicher wird, das Gerät ohne Akku zu verkaufen und den noch halbwegs funktionalen bei der Rücknahme gegen Cash einzulösen.

    Es müssen dringend Recycling-Konzepte dafür her, aber das ist mMn der falsche. Leider finde ich die Aussage von Svenja Schulze nicht mehr, die vor ein paar Monaten meinte, in ein paar Jahren wäre es dann nötig die Akkus von eAutos zu recyceln, bis dahin will man dann Gesetze und Regelungen gefunden haben. Nein, das sehe ich anders. Es müssten schon lange Verordnungen und gesetzt existieren, damit wir nicht die wertvollen Rohstoffe die nächsten 5-10 Jahre durch irgendwelche Schornsteine verbrennen. Bis sich die über-übernächste GroKo dann mal auf etwas geeinigt haben könnte.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.09.19 11:11 durch Metalyzed.

  2. Re: Reparatur von Akkupacks

    Autor: .02 Cents 23.09.19 - 11:36

    Problem dürfte sein: Hier geht es in erster Linie um ein Bewusstsein für die konkreten Gefahren im Umgang mit diesen Akkus insbesondere in Bezug auf das Unfall- / Brandrisiko. Die Frage ob und zu wieviel % diese Akkus dann recycelt werden, steht gar nicht im Raum.

    Ich zweifele daran, dass dafür ein echter politischer Wille existiert, ist doch die Akkuzellen Fertigung gerade erst zu einem hoch subventionierten Forschungsziel gemacht worden. Wer will schon das bisschen Verkehrswende, das wir hierzulande anstreben (Verbrenner durch E Motor im PKW ersetzen - sonst ändert sich nichts), dadurch gefährden, das man offen diskutiert, dass man da mit tickenden Zeitbomben durch die Gegend fährt …

    Und ja: im Allgemeinen wäre ich sehr dafür, dass es so stark wie möglich beschränkt wird, das sich jeder Youtube Heimwerker mit dem Lötkolben über Akkupacks hermacht …

  3. Re: Reparatur von Akkupacks

    Autor: iu3h45iuh456 23.09.19 - 11:42

    Metalyzed schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde den Vorschlag etwas befremdlich: Pfad erheben auf fremdes
    > Eigentum.
    >
    > Was dann natürlich auch nicht mehr geht: Akkupack öffnen, Rundzellen messen
    > und Defekte durch neue ersetzen. Naja ok. Gehen würde es noch, aber wer
    > zieht es dann noch in Betracht? Werden geöffnete Packs auch
    > zurückgekommen?

    Ich kann es nur mit den Autobatterien vergleichen, auch wenn da kein Pfand drauf ist. Neue kaufen, alte über die Theke schieben, fertig. Dass die Akkus vom Händler erst einer genaueren Untersuchung unterliegen würden, glaube ich nicht.

  4. Re: Reparatur von Akkupacks

    Autor: Salzbretzel 23.09.19 - 11:50

    iu3h45iuh456 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich kann es nur mit den Autobatterien vergleichen, auch wenn da kein Pfand
    > drauf ist.
    Eigentlich sind es 7,50¤ Pfand bei Autobatterien. Oder meinst du die Elektroautos mit den großen Litium Monstern? .-.

  5. Re: Reparatur von Akkupacks

    Autor: iu3h45iuh456 23.09.19 - 12:34

    Salzbretzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > iu3h45iuh456 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Ich kann es nur mit den Autobatterien vergleichen, auch wenn da kein
    > Pfand
    > > drauf ist.
    > Eigentlich sind es 7,50¤ Pfand bei Autobatterien. Oder meinst du die
    > Elektroautos mit den großen Litium Monstern? .-.

    Normale 12 V Autobatterien. Den Betrag kannte ich nicht, bei mir haben die bis jetzt immer direkt ohne Geld getauscht.
    Und wie gesagt, angenommen, fertig. Darum glaube ich nicht, dass beim gleichen Prinzip mit den Lithium-Akkus erst auf mechanische Beinflussungen untersucht würde.

  6. Re: Reparatur von Akkupacks

    Autor: renegade334 23.09.19 - 15:29

    Keiner soll Akkupacks reparieren dürfen. Wenn du einen Minihubschrauber Akku ersetzst, fetzt es vielleicht nicht bedeutend, wenns doch brennt. Aber hier schaue wie viel mehr Zellen sind? Das fetzt bestimmt gewaltig! Und ich glaube dass die Versuchung groß ist, billige Zellen zu nehmen un selber einzusetzen.

  7. Re: Reparatur von Akkupacks

    Autor: Bonarewitz 23.09.19 - 17:20

    iu3h45iuh456 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Normale 12 V Autobatterien. Den Betrag kannte ich nicht, bei mir haben die
    > bis jetzt immer direkt ohne Geld getauscht.
    > Und wie gesagt, angenommen, fertig.

    Es ist bei einem 1:1-Tausch ja auch nicht notwendig, Pfand zu erheben und gleich wieder zu erstatten.

  8. Re: Reparatur von Akkupacks

    Autor: chefin 24.09.19 - 07:26

    Metalyzed schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde den Vorschlag etwas befremdlich: Pfad erheben auf fremdes
    > Eigentum.
    >
    > Was dann natürlich auch nicht mehr geht: Akkupack öffnen, Rundzellen messen
    > und Defekte durch neue ersetzen. Naja ok. Gehen würde es noch, aber wer
    > zieht es dann noch in Betracht? Werden geöffnete Packs auch
    > zurückgekommen?
    >
    > Oder wenn man ein gebrauchtes Gerät mit (in Zukunft dann ohne) Akku
    > verkauft. Wenn es dann plötzlich wirtschaftlicher wird, das Gerät ohne Akku
    > zu verkaufen und den noch halbwegs funktionalen bei der Rücknahme gegen
    > Cash einzulösen.
    >
    > Es müssen dringend Recycling-Konzepte dafür her, aber das ist mMn der
    > falsche. Leider finde ich die Aussage von Svenja Schulze nicht mehr, die
    > vor ein paar Monaten meinte, in ein paar Jahren wäre es dann nötig die
    > Akkus von eAutos zu recyceln, bis dahin will man dann Gesetze und
    > Regelungen gefunden haben. Nein, das sehe ich anders. Es müssten schon
    > lange Verordnungen und gesetzt existieren, damit wir nicht die wertvollen
    > Rohstoffe die nächsten 5-10 Jahre durch irgendwelche Schornsteine
    > verbrennen. Bis sich die über-übernächste GroKo dann mal auf etwas geeinigt
    > haben könnte.

    Recycling kostet fasst so viel wie neu machen. Daher ist es nicht möglich für den Akku Geld zu geben bei der Rücknahme. Aber ohne Geld zu bekommen, wird da kaum jemand sich die Mühe machen und das ordentlich recyclen. Das funktioniert bei kleinen Batterien noch ganz gut, aber bereit Autobatterien mussten per Pfand in die Rücknahmestelle geprügelt werden.

    Ich finde das Pfand ein funktionales System ist. Schau nur wie gut es bei Plastikflaschen funktioniert. Aber auch Autobatterien. Und einige andere pfandbehaftete Systeme.

    Beim Weiterverkauf zb vom Auto wird wohl auch keiner um die 7,5 feilschen für den Bleiakku. Am Fahrrad für 3000 Euro wird ein 50 Euro Pfandsystem vieleicht dazu führen, das man es beim Weiterverkauf mit einrechnet. Aber wer würde sagen das er 1050 für das gebrauchte will. Man würde 1000 sagen und die 50 gedanklich abschreiben. Der Gebrauchtwert ist eh eher ein Schätzwert der von vielen Umständen abhängig ist und der Pfand am Ende kaum ins Gewicht fällt.

    Ich hätte allerdings eher die Angst, das Akkudiebe rumgehen und sich die 50Euro Pfand holen. Dem müssen die Hersteller vorbeugen und daher sollte so ein Gesetz erst kommen, wenn die Rahmenbedingungen passen.

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