1. Foren
  2. Kommentare
  3. Mobile Computing
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Surface Neo und Duo…

Also nach 10 Jahren dann doch das "Microsoft Courier"?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Also nach 10 Jahren dann doch das "Microsoft Courier"?

    Autor: katze_sonne 02.10.19 - 19:07

    Diese Idee hatte Microsoft schon 2009! Ich empfehle euch das folgende Video, da ist Microsoft der Technikwelt tatsächlich weit voraus... bis sie das Projekt gecancelt haben:
    https://www.youtube.com/watch?v=UmIgNfp-MdI

    Mehr Infos:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Courier
    https://www.cnet.com/news/the-inside-story-of-how-microsoft-killed-its-courier-tablet/

  2. Re: Also nach 10 Jahren dann doch das "Microsoft Courier"?

    Autor: apoth 02.10.19 - 19:52

    Auf tolle Ideen kommen, die dann im Sand stecken bleiben ist Microsofts Spezialität. Die hatten auch eine Art Google Maps, lange bevor Google. Manche Mitarbeiter hatten auch eine Idee wie man das rentabel kriegen könnte indem sich Geschäfte eintragen könnten, aber dann... wurde es irgendwann eingestellt.

  3. Re: Also nach 10 Jahren dann doch das "Microsoft Courier"?

    Autor: trkiller 02.10.19 - 22:39

    Gutes Marketing macht Geschäfte, das kann/konnte Apple gut und ist entsprechend erfolgreich.
    Microsoft konnte das gefühlt irgendwie noch nie...

  4. Re: Also nach 10 Jahren dann doch das "Microsoft Courier"?

    Autor: katze_sonne 03.10.19 - 00:15

    apoth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf tolle Ideen kommen, die dann im Sand stecken bleiben ist Microsofts
    > Spezialität. Die hatten auch eine Art Google Maps, lange bevor Google.
    > Manche Mitarbeiter hatten auch eine Idee wie man das rentabel kriegen
    > könnte indem sich Geschäfte eintragen könnten, aber dann... wurde es
    > irgendwann eingestellt.

    Leider wahr. Microsoft hat immer wieder super gute Ansätze, verbockt es dann aber vielerorts wieder im Detail... das zieht sich bei Microsoft-Produkten leider immer wieder durchs ganze Sortiment.

  5. Re: Also nach 10 Jahren dann doch das "Microsoft Courier"?

    Autor: sadan 03.10.19 - 21:57

    Das liegt einfach am marketing. Microsoft ist in den werbungen gefühlt garnicht vertreten. Klar, windows und office brauchen auch fast keine werbung mehr, die kennt man bereits, aber neue funktionen werden einfach zu wenig vermarktet. Oftmals wird man bei mircosoft erst auf produkte aufmerksam nachdem man 10 min auf ihrer seite war, bei anderen kommt man nicht an der werbung vorbei.

  6. Re: Also nach 10 Jahren dann doch das "Microsoft Courier"?

    Autor: sofries 03.10.19 - 23:52

    trkiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gutes Marketing macht Geschäfte, das kann/konnte Apple gut und ist
    > entsprechend erfolgreich.
    > Microsoft konnte das gefühlt irgendwie noch nie...

    Das hat weniger mit Marketing zu tun, sondern mit Marktreife. Natürlich hatte Microsoft schon Jahre vor allen anderen erkannt, dass Tablets ein wichtiger Markt sein könnten. Nur war die Technik nicht so weit und die Geräte waren sehr teuer, sehr langsam und sehr umständlich zu bedienen. Ein iPad, was lange Zeit später erschien, war preiswert, gut zu bedienen und hatte eine ordentliche Akkulaufzeit.

    Das gleiche bei Fingerabdrucksensoren. Vor dem iPhone 5S mit TouchID gab es schon Smartphones mit solchen Sensoren, aber kein Mensch hat sie genutzt weil sie so langsam waren. Erst 1 Jahr nach Apple hatten Android Geräte Sensoren die mit touchID mithalten konnten.

    Apple sind nie die ersten, aber deren Implementierungen setzen sich meist in der Branche durch, weil sie einen echten Mehrwert bieten.

  7. Re: Also nach 10 Jahren dann doch das "Microsoft Courier"?

    Autor: elgooG 04.10.19 - 09:26

    Das liegt daran, dass bei Microsoft sehr viele fähige Menschen arbeiten, aber die Unternehmenspolitik einfach nicht damit umgehen kann. Jahrzehnte hat man die Grabenkämpfe zwischen den eigenen Abteilungen angestachelt, Windows & Office an allererster Stelle gestellt und alle Ressourcen aus allen Abteilungen dort gebündelt. Mitarbeiter und Ressourcen konnten praktisch beliebig in die zwei Hauptbereiche abgezogen werden.

    Ideen, offene Standards und Open Source hat man bekämpft, anstatt diese zu fördern. Steve Ballmer hat Microsoft aus rein ideologischen Gründen praktisch demontiert. Er war gedanklich noch in den 90ern und er glaubte offensichtlich daran das Microsoft der Ablöser von "Big Blue" IBM wäre.

    Satya Nadella ist der erste Microsoft CEO der tatsächlich fähig ist Microsoft zu öffnen und zu modernisieren. Nur ist es eben schon etwas spät dafür. Microsoft wird noch lange das Ballmer-Erbe mit sich herumschleppen und verpasste Chancen kann er auch nicht rückgängig machen.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. KONZEPTUM GmbH, Koblenz
  2. R+V Allgemeine Versicherung AG, Wiesbaden
  3. Limbach Gruppe SE, Heidelberg
  4. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 23,49€
  2. (-72%) 8,50€
  3. 39,99€ (PS4), 39,77€ (Xbox One), 39,71€ (Switch)
  4. (u. a. Far Cry 5 für 14,99€, Far Cry New Dawn für 17,99€, Far Cry für 3,99€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Workflows: Wenn Digitalisierung aus 2 Papierseiten 20 macht
Workflows
Wenn Digitalisierung aus 2 Papierseiten 20 macht

Die Digitalisierung von Prozessen scheitert selten an der Technik. Oft ist es Unwissenheit über wichtige Grundregeln, die Projekte nach hinten losgehen lässt - ein wichtiges Change-Modell hilft dagegen.
Ein Erfahrungsbericht von Markus Kammermeier

  1. Digitalisierung Aber das Faxgerät muss bleiben!
  2. Arbeitswelt SAP-Chef kritisiert fehlende Digitalisierung und Angst
  3. Deutscher Städte- und Gemeindebund "Raus aus der analogen Komfortzone"

Grünheide: Umweltbewegung agiert bei Tesla-Fabrik unglücklich
Grünheide
Umweltbewegung agiert bei Tesla-Fabrik unglücklich

Es gibt gute Gründe, die Elektromobilität nicht nur unkritisch zu bejubeln. Einige Umweltverbände und Klimaaktivisten machen im Fall der Tesla-Fabrik in Grünheide dabei aber keine besonders gute Figur.
Ein IMHO von Hanno Böck

  1. Gigafactory Berlin Der "Tesla-Wald" ist fast gefällt
  2. Grünheide Tesla darf Wald weiter roden
  3. Gigafactory Grüne kritisieren Grüne Liga wegen Baumfällstopp für Tesla

Login-Dienste: Wer von der Klarnamenpflicht profitieren könnte
Login-Dienste
Wer von der Klarnamenpflicht profitieren könnte

Immer wieder bringen Politiker einen Klarnamenzwang oder eine Identifizierungspflicht für Nutzer im Internet ins Spiel. Doch welche Anbieter könnten von dieser Pflicht am ehesten einen Vorteil erzielen?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Europäische Netzpolitik Die Rückkehr des Axel Voss
  2. Mitgliederentscheid Netzpolitikerin Esken wird SPD-Chefin
  3. Nach schwerer Krankheit FDP-Netzpolitiker Jimmy Schulz gestorben

  1. Everspin ST-MRAM: 256-MBit-Chips für Arcade-Automaten und Smart-Meter
    Everspin ST-MRAM
    256-MBit-Chips für Arcade-Automaten und Smart-Meter

    Auf die 1-GBit-Versionen für Datacenter folgen kleinere Modelle für Industrie und Internet der Dinge: Der magnetische Speicher von Everspin hat eine sehr lange Haltbarkeit und benötigt nicht dauerhaft Strom.

  2. Wikileaks: Worum es im Fall Assange nun geht
    Wikileaks
    Worum es im Fall Assange nun geht

    Geheimnisverrat, Leben in der Isolation, Anklage in den USA, Foltervorwürfe: Die Auslieferungsanhörung von Wikileaks-Gründer Julian Assange beginnt. Im Artikel beantworten wir die wichtigsten Fragen.

  3. Zahlungsabwickler: Protest gegen Massenentlassungen bei Paypal Deutschland
    Zahlungsabwickler
    Protest gegen Massenentlassungen bei Paypal Deutschland

    Die Beschäftigten von Paypal Deutschland wollen den Abbau von über 300 Arbeitsplätzen nicht hinnehmen. Die Jobs sollen an andere Standorte oder an externe Partner gehen.


  1. 22:10

  2. 18:08

  3. 18:01

  4. 17:07

  5. 16:18

  6. 15:59

  7. 14:36

  8. 14:14