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Förderung privater Lademöglichkeiten....

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
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  1. Re: Förderung privater Lademöglichkeiten....

    Autor: mj 10.10.19 - 23:28

    Ich hab definitiv nichts gegen e Mobilität. Nur gegen das Tesla gehype.

    Ich find nur das die Akku Lösung keine Zukunft hat.
    Wenn man die Energie chemisch binden kann und schnell ins Auto bringen und verwerten kann wär es die Lösung.
    Aber nicht kostbare Zeit an der ladesäule verbringen. 3-400km in unter zehn Minuten und das wie jetzt ohne Umwege zu fahren und ich bin gern dabei

    Meine Freundin fährt am Tag <20 km ein zwei mal im Jahr eine Strecke von 200km. Ein Plug in würde das hervorragend abdecken.
    Preislich ist der aber null eine Alternative

  2. Re: Förderung privater Lademöglichkeiten....

    Autor: Ach 11.10.19 - 00:27

    mj schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ne das ist ein Beispiel aus mein Leben gegriffen. Vor etlichen Jahren als
    > ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe 4 Autos / 4 Personen und jeder war
    > aufs Auto angewiesen weil im Dorf nur zweimal in der Woche ein Bus hielt
    > (einmal hinzubekommen einmal zurück) das war in 1500 Einwohner Dorf eine
    > ganz normale Situation.
    > Genauso wie eine vierköpfige Familie.
    >
    > In der nächst größeren Stadt gibt es stand heute 4 Ladestationen zwei davon
    > gehören zu Autohäusern von denen eine als schuko angegeben ist.
    > Bleiben 3 von denen eine nur zu den Öffnungszeiten des Autohauses
    > erreichbar ist
    > 71k Einwohner

    Wieder so ein eigenartiger Fall von Binärlogik. Alle oder keiner. Werte zwischen den Polen 0 und 4(sprich : teilweise Umstellung auf Stromantrieb) sind nicht existent. Und deine Freundin mit ihrem 20km Tagesschnitt, lass mich raten : selbst nur einmal alle zehn Tage ausnahmsweise nicht zu vergessen, den Wagen abends einzustecken reicht nicht, weil sie theoretisch nicht mit genau diesem Auto in den Urlaub fahren könnte, falls sie auf die theoretische Idee käme. 800km Autourlaub oder garnix, 1 oder 0...

  3. Re: Förderung privater Lademöglichkeiten....

    Autor: nosretep 11.10.19 - 08:13

    Nicht 0 oder 1, sondern auch was dazwischen. Da hast du recht und liegst auch voll im Trend - schließlich ist die Welt ja auch nicht schwarz oder weiß, sondern grau - weiß ich aus verschiedenenen Soap Operas. Nun gibt es Aufgaben, die muss der Staat erledigen - Sicherheit ist so ein Thema. Dafür braucht er Geld - Steuern. Das verstehe ich. Umverteilung von Geldern gehört nicht unbedingt zur Kernaufgabe des Staates. Das war mein scheinbar recht schwer verständlicher Kritikpunkt. Denn Umverteilung meint genau das: Der Staat treibt mittels seines Gewaltmonopols Gelder ein. Er zwingt uns also, diese ihm auszuhändigen. Dann entscheidet er, was damit zu tun ist. Fördert er damit E-Mobilität und Windräder, oder möchte er eine Behörde zum Abbau der Bürokratie gründen. Die großen weisen Lenker in den Staatsorganen scheinen besser zu wissen, wie mit meinem Geld umzugehen ist, als ich selbst. Auch wenn diese durch eine Mehrheit der Bevölkerung gewählt wurden sind, scheint mir da doch etwas nicht zu stimmen. Diese wählende Mehrheit kann doch gern ihre Gelder für die Umverteilungsprogramme freiwillig spenden, aber soll die Finger von meinen lassen. Allerdings weiß ich, dass Gutsein heute wieder heißt, andere zu zwingen gut zu handeln (Achtung: Was "Gut " ist, ändert sich von Zeit zu Zeit. Aktuell liegt Öko voll im Trend).

  4. Re: Förderung privater Lademöglichkeiten....

    Autor: nosretep 11.10.19 - 08:21

    Lieber Ach, mit deiner interessanten Gedankenwelt hatte ich hier schön öfter zu tun. Leider scheinst du den Punkt nicht erfasst zu haben. Ich "trolle" keine E-Mobilität. Offen gestanden hätte ich sogar gern einen Stromer - der Drehmomentkurve wegen - du verstehst. Es ging hier schlicht um die fortschreitende Einmischung des Staates in die Privatsphäre (hier in Form von Umberteilung des Geldes der Bürger), die aktuell leider nur eine Minderheit zu stören scheint.

  5. Re: Förderung privater Lademöglichkeiten....

    Autor: E-Mover 11.10.19 - 08:42

    Mir fällt leider gerade kein Land ein, in dem Du keine Steuern zahlen musst, die dann von einer höheren Instanz ausgegeben (in Deinem Jargon „umverteilt“) werden können, sorry. Das hat auch mit der Staatsform wenig zu tun, scheint irgendwie common sense zu sein.

    P.S.: Die Drehmomentkurve ist keine schlechte Motivation für ein E-Auto! Ist der erste Schritt zu verstehen, dass es „einfach besser“ ist.

  6. Re: Förderung privater Lademöglichkeiten....

    Autor: trinkhorn 11.10.19 - 08:42

    nosretep schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht 0 oder 1, sondern auch was dazwischen. Da hast du recht und liegst
    > auch voll im Trend - schließlich ist die Welt ja auch nicht schwarz oder
    > weiß, sondern grau - weiß ich aus verschiedenenen Soap Operas. Nun gibt es
    > Aufgaben, die muss der Staat erledigen - Sicherheit ist so ein Thema. Dafür
    > braucht er Geld - Steuern. Das verstehe ich. Umverteilung von Geldern
    > gehört nicht unbedingt zur Kernaufgabe des Staates. Das war mein scheinbar
    > recht schwer verständlicher Kritikpunkt. Denn Umverteilung meint genau das:
    > Der Staat treibt mittels seines Gewaltmonopols Gelder ein. Er zwingt uns
    > also, diese ihm auszuhändigen. Dann entscheidet er, was damit zu tun ist.
    > Fördert er damit E-Mobilität und Windräder, oder möchte er eine Behörde zum
    > Abbau der Bürokratie gründen. Die großen weisen Lenker in den Staatsorganen
    > scheinen besser zu wissen, wie mit meinem Geld umzugehen ist, als ich
    > selbst. Auch wenn diese durch eine Mehrheit der Bevölkerung gewählt wurden
    > sind, scheint mir da doch etwas nicht zu stimmen. Diese wählende Mehrheit
    > kann doch gern ihre Gelder für die Umverteilungsprogramme freiwillig
    > spenden, aber soll die Finger von meinen lassen. Allerdings weiß ich, dass
    > Gutsein heute wieder heißt, andere zu zwingen gut zu handeln (Achtung: Was
    > "Gut " ist, ändert sich von Zeit zu Zeit. Aktuell liegt Öko voll im Trend).

    Das Konzept nach dem auch Umverteilung zu den Aufgaben des Staates gehört nennt sich soziale Marktwirtschaft. Lernt man normalerweise spätestens in der Mittelstufe.
    Einen Staat der sich nur noch um Sicherheit kümmert nennt man übrigens meist Überwachungsstaat oder Polizeistaat.

  7. Re: Förderung privater Lademöglichkeiten....

    Autor: nosretep 11.10.19 - 09:01

    trinkhorn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einen Staat der sich nur noch um Sicherheit kümmert nennt man übrigens
    > meist Überwachungsstaat oder Polizeistaat.

    nein - liberal ;). Das entscheidende Wörtchen lautet: "nur".



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.10.19 09:16 durch nosretep.

  8. Re: Förderung privater Lademöglichkeiten....

    Autor: nosretep 11.10.19 - 09:12

    Gut, ich versuche es nochmal anders: Es gibt Aufgaben, die nur der Staat leisten kann - innere Sicherheit ist so ein Thema. Das ist sicher unstrittig. Ein Eingreifen in die freie Marktwirtschaft um diese zu "lenken" gehört nicht zu den Kernaufgaben des Staates. Dies bezeichne ich als Umverteilung. Ende des 19. Jahrhunderts waren Großbritannien und die USA die führenden Nationen der Welt. Den Bürgern dieser Länder ging es aufgrund der wirtschaftlichen Stärke der Länder im Schnitt besser, als allen anderen auf der Welt. Die Staatsquote lag damals bei 10%. In Deutschland liegt sie heute bei ca 45%. Und bevor jemand wieder alte linke Märchen erzählt: Nein, die wirtschaftliche Stärke Englands oder der USA haben in erster Linie nichts mit Kolonien oder Ausbeutung zu tun gehabt- Es war schlicht die Stärke einer Wirtschaft, die aus der Maximierung der individuellen Freiheit und den daraus resultierendem Schub an Ideen und Innovationskraft entsteht. Das hören die Linken nicht so gern, weil sie besser wissen, wie der Mensch zu sein hat und ihn deshalb gern mittels Gesetzen zwingen wollen. Aber "Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt" funktioniert leider nur bei Pipi und in ihrer Fantasie. Der Rest von uns lebt in der Welt, die wir vorfinden.

  9. Re: Förderung privater Lademöglichkeiten....

    Autor: E-Mover 11.10.19 - 09:45

    Was haben die USA Ende des 19. Jahrhunderts mit einem Klimaschutzprogramm zu tun? Und was hat ein Klimaschutzprogramm mit „links“ zu tun? Außer vielleicht der Tatsache, dass“ganz rechts außen“ mit dem Thema so rein gar nichts anfangen kann?

  10. Re: Förderung privater Lademöglichkeiten....

    Autor: nosretep 11.10.19 - 10:02

    Wer redet denn von Klimaschutz? Und kleine Nebenfrage: Was soll das eigentlich sein? (meine Vermutung: Eine Kampfbegriff um eigene Ziele durchzusetzen, mit dem Verweis auf eine drohende Apokalypse).

  11. Re: Förderung privater Lademöglichkeiten....

    Autor: E-Mover 11.10.19 - 11:05

    Ich dachte das würde im Titel des Artikels klar werden?

    Ob CO2 tatsächlich das Klima verändert weiß ich auch nicht so genau. Dass es das nicht tut weiß ich ebenfalls nicht. Was ich aber weiß ist, dass Öl zu verbrennen Unsinn ist.

  12. Re: Förderung privater Lademöglichkeiten....

    Autor: Ach 11.10.19 - 13:43

    > Lieber Ach, mit deiner interessanten Gedankenwelt hatte ich hier schön öfter zu tun.

    Gerne! Sinn und Zweck der Übung ist ja auch nicht ungehört zu bleiben, sondern über einen wohlwollenden Clash unterschiedlicher Blickwinkel und Expertisen den eigenen Horizont und das eigene Wissen zu erweitern. Wenn bei dieser Gelegenheit das ein oder andere reaktionäre Weltbild durch gerüttelt wird, dann ist das doch eher als willkommener Nebeneffekt einzuordnen.

    > Leider scheinst du den Punkt nicht erfasst zu haben. Ich "trolle" keine E-Mobilität. Offen
    > gestanden hätte ich sogar gern einen Stromer - der Drehmomentkurve wegen - du verstehst.

    Schön, dass dich diese faszinierende Technik so positiv anspricht.

    > Es ging hier schlicht um die fortschreitende Einmischung des Staates in die Privatsphäre (hier
    > in Form von Umberteilung des Geldes der Bürger), die aktuell leider nur eine Minderheit zu
    > stören scheint.

    "Wozu eine Seenotrettung wenn ich nicht mal an der Küste lebe? Wozu mit mehr Lehrern die Klassenzimmer verkleinern, wenn ich nicht mal eigene Kinder habe? Wozu öffentliche Schulen, wenn ich die Ausbildung meiner Kinder aus der eigenen Tasche bezahle? Wozu eine Fußgängerzone wenn ich alles mit dem Auto erledige? Wozu Windräder, wenn meine Aktien im Kohletagebau stecken?"

    Was ich bemerke ist, dass dir IMHO nicht ganz klar ist, was dir unsere Gesellschaftsform bietet, was du von ihr schlucken und worauf du verzichten musst. Eine Demokratie bewegt sich nicht an einem der Polen des menschlichen Zusammenlebens, in Form des Kommunismus als dem ersten Pol, in dem alle Menschen möglichst gleich behandelt werden, mit gleichem Respekt für ihre Tätigkeit, gleicher Bezahlung etc., oder einer Oligarchie als dem anderen Pol, in der es Menschen frei steht, beliebig große Brocken der gesellschaftlichen Wertschöpfung und Macht an sich zu reißen, bis zu dem Punkt die Gesellschaft nur noch für einen selbst arbeiten zu lassen. Die Demokratie bewegt sich irgendwo zwischen den Polen, wo sie versucht das Beste beider Systeme in sich zu vereinen, wobei, und das ist wichtig, das Wohl der Gesellschaft vor dem Glück des Einzelnen steht.

    Das bedeutete in der Praxis, dass der Staat nicht den Dienstleister und Gehilfen eines nach den Sternen greifenden Kapitalisten geben wird und auch gar nicht kann, sondern dass im Gegenteil eine zu große Konzentration von Macht und Kapital aufgebrochen/abgetragen wird, sobald diese Konzentration beginnt, der Demokratie zu schaden. Allein zu diesem Zweck existieren Kartelrecht, Kapitalsteuern und andere Hilfsmittel, weil sie unverzichtbare Steuerungswerkzeuge darstellen, um das Spielfeld für alle Teilnehmer so chancenreich, und attraktiv wie möglich zu halten, entgegen der Befriedigung absoluter Machtbestrebungen von Einzelnen. Das Ganze resümiert in einem durchaus weiträumigen und vielschichtigem gesellschaftlichen Spielfeld, indem möglichst Jedem die gleiche Chance eingeräumt werden soll, seine angestrebte Position zu erreichen, aber auch nicht darüber hinweg. Weder in die Abwärtsrichtung, dann versucht die Gesellschaft den mittellos gewordenen Menschen so gut es geht vorm Absturz zu bewahren, und auch nicht nach oben, dann wird so wie du es so abfällig bezeichnest : "umverteilt".

    Jeder musst damit leben, dass der Staat einen daran hindern wird, andere durch Übervorteilung ihrer Chancen zu berauben die selben Ziele zu erreichen, genauso wie der Staat den Wert der Stimme eines Menschen nicht an seiner gesellschaftlichen Stellung festmachen wird, denn die aller grundlegendste Basis, die auf die jede Demokratie aufbaut und ohne die jede Demokratie auseinander fällt, definiert sich im Ausruf: "Ein Bürger, eine Stimme!".

    Es gibt es zahlreiche alternative Länder in denen gesellschaftliche Stellung und Einfluss eher in deinem Sinne organisiert sind, wo Individuen den Staat sehr viel einfacher in ihre privaten Bestrebungen einbinden können, sobald sie gewisse geld- und einflusstechnische Hürden überwunden haben. Dazu zähle ich auch dein junges Amerika, dein England und verschiedene Europäische Länder am Ende des 19. Jahrhunderts, und so erfolgreich diese Staaten das 20. Jahrhundert begannen, fallen die inklusive ihrer aktuellen Spiegelbilder hinter den in der Mitte bis Ende des 20. Jahrhunderts aufgestiegenen moderneren und konsequenteren Demokratien weit zurück.

    Meint : Sowohl in den damaligen Monarchien, Anarchien wie in den heutigen, zu Oligarchien durchkorumpierten Scheindemokratien, ging und geht es es sehr vielen Individuen dreckig. Da werden Menschen im Stich gelassen, benachteiligt, ausgebeutet und ihrer Rechte entledigt, sich gegen Stärkere zur wehr zu setzen. Vor allem fallen diese Gesellschaften in ihrer Gesamtheit zurück. Die konsequenteren Demokratien sind die besseren Teamplayer, in dem sie durch effizientere Zusammenarbeit den Schnitt der gesamten Gesellschaft, und darein eingeschlossen den Schnitt vieler Wohlhabender auf ein höheres Level heben, als in den egoistisch ausgelegten Oligarchien seit jeher möglich.

    Also ja, natürlich. Demokratie ist kein Monopoly, bei dem jede Runde in einem drakonischem Gridlock endet. Von der Schlossalee wir so lange "umverteilt", bis das Spiel mit neuem Leben und frischer Dynamik weiter gespielt werden kann. Und das Beste dabei ist, dass das nicht mal eine linke Einstellung darstellt, sonder die der Staatsräson und dem Grundgesetz am nächsten Liegende. An deiner Stelle würde ich dagegen mal einen out-off-the-Box-mäßigen Blick über den Tellerrand wagen, ob ich mich nicht unverhoffter Weise selber an einem der extremistischen Binär-Enden wieder finde.

    LG

  13. Re: Förderung privater Lademöglichkeiten....

    Autor: nosretep 11.10.19 - 15:23

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn
    > bei dieser Gelegenheit das ein oder andere reaktionäre Weltbild durch
    > gerüttelt wird, dann ist das doch eher als willkommener Nebeneffekt
    > einzuordnen.
    >

    reaktionär... woher kenne ich dieses Wort nur. War erst neulich auf einer Veranstaltung zum Jahrestag der friedlichen Revolution - oder zur Konterrevolution, wie du sagen würdest.

    > > Leider scheinst du den Punkt nicht erfasst zu haben. Ich "trolle" keine
    > E-Mobilität. Offen
    > > gestanden hätte ich sogar gern einen Stromer - der Drehmomentkurve wegen
    > - du verstehst.
    >
    > Schön, dass dich diese faszinierende Technik so positiv anspricht.
    >
    E-Motoren gibt es schon deutlich länger als Verbrennungsmotoren. Das Prinzip dahinter ist für jeden, der die Maxwell Gleichungen schon mal von der Ferne aus betrachtet hat, recht einfach zu verstehen. Aber schön, wenn es dich fasziniert.

    > > Es ging hier schlicht um die fortschreitende Einmischung des Staates in
    > die Privatsphäre (hier
    > > in Form von Umberteilung des Geldes der Bürger), die aktuell leider nur
    > eine Minderheit zu
    > > stören scheint.
    >
    > "Wozu eine Seenotrettung wenn ich nicht mal an der Küste lebe? Wozu mit
    > mehr Lehrern die Klassenzimmer verkleinern, wenn ich nicht mal eigene
    > Kinder habe? Wozu öffentliche Schulen, wenn ich die Ausbildung meiner
    > Kinder aus der eigenen Tasche bezahle? Wozu eine Fußgängerzone wenn ich
    > alles mit dem Auto erledige? Wozu Windräder, wenn meine Aktien im
    > Kohletagebau stecken?"
    >

    Das klingt alles vernünftig. Ich fürchte nur, dass du die Überzeugungen dieses Abschnittes nicht teilst :).

    > Was ich bemerke ist, dass dir IMHO nicht ganz klar ist, was dir unsere
    > Gesellschaftsform bietet, was du von ihr schlucken und worauf du verzichten
    > musst. Eine Demokratie bewegt sich nicht an einem der Polen des
    > menschlichen Zusammenlebens, in Form des Kommunismus als dem ersten Pol, in
    > dem alle Menschen möglichst gleich behandelt werden, mit gleichem Respekt
    > für ihre Tätigkeit, gleicher Bezahlung etc., oder einer Oligarchie als dem
    > anderen Pol, in der es Menschen frei steht, beliebig große Brocken der
    > gesellschaftlichen Wertschöpfung und Macht an sich zu reißen, bis zu dem
    > Punkt die Gesellschaft nur noch für einen selbst arbeiten zu lassen. Die
    > Demokratie bewegt sich irgendwo zwischen den Polen, wo sie versucht das
    > Beste beider Systeme in sich zu vereinen, wobei, und das ist wichtig, das
    > Wohl der Gesellschaft vor dem Glück des Einzelnen steht.
    >

    "das Wohl der Gesellschaft vor dem Wohl des Einzelnen..." - jaja, die Partei die Partei. Alle Diktatoren von Hitler über Mao bis Stalin wollten immer das Wohl der "Gesellschaft". Nein, der Staat hat dem Einzelnen zu dienen und nicht umgekehrt. Das heißt, vielleicht lebt es sich in Nordkorea ganz gut - geh doch mal nachschauen.

    Tatsächlich bedeutet Demokratie zunächst nur, dass das Volk darüber entscheidet, welchen Regeln und Gesetzen es sich unterwerfen muss. Einen denokratischen Sozialismus kann es - das ist ein einfaches Gedankenspiel - nicht geben. Wenn es um den generellen Ansatz der Staatsform geht, so ist das Maximum an Demokratie erreicht, wenn jeder Einzelne maximal Freiheit erlangt. Dies nennt man Liberalismus. In einer liberalen Gesellschaft werden Verträge zwischen zwei Parteien geschlossen. Man muss überein kommen. In allem was davon abweicht, mischt sich ein Dritter - der Staat - ein. Der Staat nimmt dann unter Androhung von Waffengewalt das Geld des Einen und gibt es z. B. für Schulen aus, die dann ganz gerne mal die Kinder staatskonfor unterrichten. Ich bin in der DDR zur Schule gegangen - das kenne ich ganz gut. Die Linken preisen dann immer die vielen "Errungenschaften" der Umverteilung wie die öffentlichen Schulen an und wollen einem dann ernsthaft erklären, dass man doch von dieser kostenlosen Bildung profitiert :D. Ich würde sofort jede linke Forderung unterschreiben, nur leider übersehen sie, dass nichts auf der Welt kostenlos ist. Für die kostenlosen staatlichen Schulen zahle ich kräftig Steuern. Dafür bekomme ich ein System, welches hoch anfällig für Staatspropaganda ist und durch mangelnde Konkurrenz keine Notwendigkeit hat, sich zu verbessern.

    > Das bedeutete in der Praxis, dass der Staat nicht den Dienstleister und
    > Gehilfen eines nach den Sternen greifenden Kapitalisten geben wird und auch
    > gar nicht kann, sondern dass im Gegenteil eine zu große Konzentration von
    > Macht und Kapital aufgebrochen/abgetragen wird, sobald diese Konzentration
    > beginnt, der Demokratie zu schaden.

    Großartig! Ich zitiere den einflussreichsten Ökonomen des vergangenen Jahrhunderts: Jedes Land der Welt ist kapitalistisch - die USA, England, die Sowjetunion, China... Es ist nur die Frage, wer das Geld verwaltet. Je mehr Staat, desto mehr Macht wird an einer einzigen Stelle konzentriert. Im Gegensatz dazu zwingen mich die bösen Milliardäre wie Jeff Bezos und Co. nicht, ihre Dienstleistungen und Produkte zu nutzen (ich tue es dennoch - freiwillig, weil sie einfach gut sind ;)).

    Der Grund, warum 3 Prozent meiner geistigen Aufmerksamkeit reichen, um deine geistigen Verwirrungen zu zerlegen, ist schlicht, dass ihr Ideologen seit Jahrzehnten immer das gleiche Zeug erzählt - eine Notwendigkeit eure Ideen an die Realität anzupassen seht ihr ja selbst nach all den großartigen Experimenten des real existierenden Sozialismus nicht, die Millionen Andersdenkender das Leben gekostet haben.

    In diesem Sinne: Seid bereit!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.10.19 15:25 durch nosretep.

  14. Re: Förderung privater Lademöglichkeiten....

    Autor: E-Mover 11.10.19 - 16:05

    Wenn jemand von „...ihr Ideologen...“ schreibt sollte man vorsichtig sein.

  15. Re: Förderung privater Lademöglichkeiten....

    Autor: Ach 12.10.19 - 00:22

    >> Wenn
    >> bei dieser Gelegenheit das ein oder andere reaktionäre Weltbild durch
    >> gerüttelt wird, dann ist das doch eher als willkommener Nebeneffekt
    >> einzuordnen.

    > reaktionär... woher kenne ich dieses Wort nur. War erst neulich auf einer Veranstaltung zum
    > Jahrestag der friedlichen Revolution - oder zur Konterrevolution, wie du sagen würdest.

    Na, ich würde eher sagen, dass diese Antwort einen ziemlich inhaltsfreien Konter darstellt.

    >> Schön, dass dich diese faszinierende Technik so positiv anspricht.

    > E-Motoren gibt es schon deutlich länger als Verbrennungsmotoren. Das Prinzip dahinter ist für
    > jeden, der die Maxwell Gleichungen schon mal von der Ferne aus betrachtet hat, recht einfach
    > zu verstehen. Aber schön, wenn es dich fasziniert.

    Moderne Elektroantriebe haben in den vergangenen 30 Jahren Entwicklungssprünge durchgemacht, welche die Energie-, die Leistungsdichte und die Effizienz in Bereiche puschte, von denen man bis dato nicht zu träumen wagte und die selbst mit dem Wissen um Maxwells Gleichung nicht so einfach zu verstehen sind. Allem voran die elektronisch kommutierten BLDCs(bürstenlose Gleichstrommotoren) und erst recht die drehzahlgeregelten Drehstrommotoren, für die bis in die 00er Jahre noch überhaupt keine Elektronik existierte, welche eine für dieses Unterfangen ausreichende Rechengeschwindigkeit zur Verfügung stellte. In der Folge wurden die Motoren nicht nur um einiges kompakter und effizienter, sondern auch zuverlässiger und Wartungsärmer. Diese Motoren führten in Verbindung mit dem Lithiumionen Akku und nicht zu vergessen, dem jede Zelle exklusiv steuerndem Batteriezellenmanagment(welches Tesla in 2008 zusammen mit dem Roadster als ersten Lithium Ionen Batterie betriebenen PKW einführte) zu einem Paradigmenwechsel und zu einer sprunghaften Ausbreitung batteriebetriebener Geräte, von der Heckenschere bis zur Passagier und Autofähre.

    >> "Wozu eine Seenotrettung wenn ich nicht mal an der Küste lebe? Wozu mit
    >> mehr Lehrern die Klassenzimmer verkleinern, wenn ich nicht mal eigene
    >> Kinder habe? Wozu öffentliche Schulen, wenn ich die Ausbildung meiner
    >> Kinder aus der eigenen Tasche bezahle? Wozu eine Fußgängerzone wenn ich
    >> alles mit dem Auto erledige? Wozu Windräder, wenn meine Aktien im
    >> Kohletagebau stecken?"

    > Das klingt alles vernünftig. Ich fürchte nur, dass du die Überzeugungen dieses Abschnittes nicht teilst :).

    Ganz bestimmt nicht.

    > "das Wohl der Gesellschaft vor dem Wohl des Einzelnen..." - jaja, die Partei die Partei. Alle
    > Diktatoren von Hitler über Mao bis Stalin wollten immer das Wohl der "Gesellschaft". Nein, der
    > Staat hat dem Einzelnen zu dienen und nicht umgekehrt. Das heißt, vielleicht lebt es sich in
    > Nordkorea ganz gut - geh doch mal nachschauen.

    Der eine Punkt schließt den anderen nicht aus. Dass Hitler über Mao bis Stalin diesen Slogan für ihre Propaganda missbrauchten, schmälert weder den Wert noch die Qualität der Idee, allein ist die Demokratie die einzige Regierungsform, in die eine gewisse Garantie zur Umsetzung eingebaut ist.


    > Tatsächlich bedeutet Demokratie zunächst nur, dass das Volk darüber entscheidet, welchen
    > Regeln und Gesetzen es sich unterwerfen muss. Einen denokratischen Sozialismus kann es -
    > das ist ein einfaches Gedankenspiel - nicht geben.

    Das nicht, aber sie übernimmt durchaus sozialistische Elemente, wie die Gleichbehandlung bei Krankheit(im Idealfall), die Gleichheit vor dem Gesetz und die Chancengleichheit in der schulischen wie beruflichen Ausbildung.

    > Wenn es um den generellen Ansatz der Staatsform geht, so ist das Maximum an Demokratie
    > erreicht, wenn jeder Einzelne maximal Freiheit erlangt.

    Na, wenn jedem die gleichen Chancen zur Verfügung stehen, würde ich das eher nennen. Das ist was anderes. Und die Chancengleichheit ist auch nicht das eigentliche Ziel sondern nur Mittel zum Zweck. Zweck des Ganzen ist, die Lebensqualität und Zufriedenheit über die Gesamtheit der Demokratischen Gesellschaft maximal zu steigern und deren Zukunft zu sichern. Fairness, Gerechtigkeit, Wettbewerb und gleiche Chancen sind nicht mehr als die geeignetsten Spielregeln zum Erreichen dieses Zwecks.

    > Dies nennt man Liberalismus. In einer liberalen Gesellschaft werden Verträge zwischen zwei
    > Parteien geschlossen.

    Diesen Part hat nicht der moderne Liberalismus für sich gepachtet, und ab diesem Moment wird es in deinem Comment wild.

    > In einer liberalen Gesellschaft werden Verträge zwischen zwei Parteien geschlossen. Man muss
    > überein kommen. In allem was davon abweicht, mischt sich ein Dritter - der Staat - ein. Der
    > Staat nimmt dann unter Androhung von Waffengewalt das Geld des Einen und gibt es z. B. für
    > Schulen aus, die dann ganz gerne mal die Kinder staatskonfor unterrichten. Ich bin in der DDR
    > zur Schule gegangen - das kenne ich ganz gut. Die Linken preisen dann immer die vielen
    > "Errungenschaften" der Umverteilung wie die öffentlichen Schulen an und wollen einem dann
    > ernsthaft erklären, dass man doch von dieser kostenlosen Bildung profitiert :D. Ich würde
    > sofort jede linke Forderung unterschreiben, nur leider übersehen sie, dass nichts auf der Welt
    > kostenlos ist. Für die kostenlosen staatlichen Schulen zahle ich kräftig Steuern. Dafür
    > bekomme ich ein System, welches hoch anfällig für Staatspropaganda ist und durch
    > mangelnde Konkurrenz keine Notwendigkeit hat, sich zu verbessern.

    Das kannst du nicht ganz ernst meinen. Du wirst dir selber im Klaren darüber sein, was das für Konsequenzen hätte, wenn wir keine Schulen hätten, Vielleicht solltest du mit einer Recherche darüber beginnen, aus welcher Situation heraus Schulen entstanden sind und wie die sich auf die Gesellschaften nach ihrer Einführung auswirkten, und die Propaganda, die in der DDR selbstredend ausgeübt wurde, ist in unserer und inzwischen auch deiner Demokratie verboten.

    > Großartig! Ich zitiere den einflussreichsten Ökonomen des vergangenen Jahrhunderts: Jedes
    > Land der Welt ist kapitalistisch - die USA, England, die Sowjetunion, China... Es ist nur die Frage,
    > wer das Geld verwaltet. Je mehr Staat, desto mehr Macht wird an einer einzigen Stelle
    > konzentriert. Im Gegensatz dazu zwingen mich die bösen Milliardäre wie Jeff Bezos und Co.
    > nicht, ihre Dienstleistungen und Produkte zu nutzen (ich tue es dennoch - freiwillig, weil sie
    > einfach gut sind ;)).

    Welchen Ökonomen denn? Etwa Paul Samuelson, den Warmduscher? Bleiben ja so viele Möglichkeiten nicht. Nur mal ein paar Gedanken dazu. Thatcher, Reagan und Kohl präsentierten uns in den 80ern die nun von dir so frenetisch nach geeiferte Ideologie des Neokapitalismus. Ich kann dir sagen, dass das vorher nicht so war, dass man das gesellschaftliche Ideal und Vorbild auf einen selbstgerechten Egomanen als geringsten Nenner zusammen stutzte, der sich vorsätzlich von jedem Interesse für seine natürlich Umwelt trennte und dessen Moral sich allein darin definierte, zu jeder Gelegenheit den maximalen Profit zu erwirtschaften. In den seit dem Vergangen 40 Jahren hat sich nun immer deutlicher offenbart, wie unfähig diese Ideologie doch ist, eine Gesellschaft in die Zukunft zu begleiten. Es ist wirklich wie im Monopoly Spiel : am Anfang recht lustig und witzig bis es am Ende ausnahmslos immer in eine Situation der absoluten Kapitalkonzentration und der Unzufriedenheit der Allermeisten endet, aus welcher der er Neokapitalismus aus eigener Kraft nicht mehr heraus findet. Hinzu kommen die riesigen Probleme mit unserer Umwelt, welche in dieser Ideologie nur als ein auszubeutendes Etwas repräsentiert ist.

    Über den Staat als Machtapparat, dazu kann man soweit sagen, dass es gar keinen transparenteren Repräsentant von demokratischer Macht geben kann, als den demokratischen Staat. Sehe das mal aus der Schiedsrichter Perspektive. Die Macht des Staat ist aufgeteilt wobei über Recht und Unrecht von Personen entschieden wird, die erstens dafür ausgebildet sind und zweitens neutral zu jedem Delikt stehen müssen, über das sie richten. Das selbe gilt für die Gesetzgebung, und idealer Weise bestimmt die Mehrheit der Bürger darüber, wie die Gesetze gestaltet werden, und zu guter Letzt werden dem Bürger Kontrollmöglichkeiten in die Hand gelegt, zudenen er aufgefordert ist diese zu nutzen und bei dessen Nutzung der Gesetzgeber dazu verpflichtet ist dem Bürger Auskunft über die Frage zu geben. Alles Qualitäten die nicht mehr existent sind, sobald sich die Macht in private Hände verirrt. Wennder nicht guten Willens ist, erfährst du vom machtbehafteten Privatier so wenig wie möglich wobei er seine Macht so weitgehend wie es im gelingt zu seinem eigenen Vorteil einsetzt. Gegenüber der selben Macht in den Händen eines Demokratischen Staates, zieht man da als nicht Teilhaber an dieser Macht mittel- bis langfristig immer den Kürzeren während sich die Macht in immer wenigen privaten Händen konzentriert.

    > Der Grund, warum 3 Prozent meiner geistigen Aufmerksamkeit reichen, um deine geistigen
    > Verwirrungen zu zerlegen, ist schlicht, dass ihr Ideologen seit Jahrzehnten immer das gleiche
    > Zeug erzählt - eine Notwendigkeit eure Ideen an die Realität anzupassen seht ihr ja selbst nach
    > all den großartigen Experimenten des real existierenden Sozialismus nicht, die Millionen
    > Andersdenkender das Leben gekostet haben.

    Ehrlich gesagt bin ich beim Nachdenken über deine Worte ziemlich erschrocken. Nicht mal über dich, sondern darüber, dass ich als ein recht kreativer Mensch, wenn ich mich mal so bezeichnen darf, als DDR Bürger noch schlimmer als du, vollkommen ausgeflippt wäre. Entweder wäre ich in der Klappse, von Kugeln durchsiebt an einem Grenzzaun hängend oder in irgendeinem politischen Gefangenen Moloch verendet, oder mit sehr viel Glück doch irgendwie hier gelandet. Wenn ich Filme sehe, die den Russischen Alltag oder die tragische Russische Geschichte bis zurück zum Zarentum dokumentiert, bekomme ich regelmäßig Depressionen. Du nicht mal deshalb keine geistige Verwirrung zerlegt, weil über zwei Drittel meiner Ausführungen an dir vorüber gezogen sind, zerlegt hast du alleine die dir aufgepflichtete Ideologie deiner DDR Vergangenheit.

    In der Konsequenz scheint sich dein Ideal nun darin zu definieren, eine größt möglichen Abstand zu den politischen Bedingungen deiner Vergangenheit schaffen zu wollen, was dich schnurstracks in die neoliberale Ideologie müden lässt. Das sind, aus einer Sicht von der anderen Seite der Elbe wirklich recht fragwürdige Ideale, von denen man von klein an und am lebenden Objekt gelernt hat, wie sie funktionieren und wo sie haken. Ich kann dir nur empfehlen, Frieden mit deiner Vergangenheit zu schließen und den Neoliberalismus, nein, überhaupt jeder Ideologie sehr, wirklich sehr viel nüchterner und vor allem weitblickender zu begegnen.

    Und lass mich meine Haltung zum Sozialismus mal im Sinne eines kommunistischen Monopoly Spiels beschreiben. Da würde der Spielführer, der immer wieder als der einzige Kandidat zu Beginn jeder Party von den Teilnehmer neu zum Spielführer gewählt werden muss, bestimmen, wie die Straßen unter den Spielern aufgeteilt werden. Alle Mieten werden von ihm vorgegeben und an ihn ausbezahlt. Abwechslung, Spaß und Freude finden sich in dem Ereignis, dass die Bewohner nach einer bestimmten Anzahl an Runden und nach einem vorgegebenen Muster ihre Vermietungsobjekte wechseln, so das sich jeder ein oder auch mehrmals pro Party darauf freuen darf, für ein paar Runden in der Schloss Allee zu wohnen. Also in einer Form die noch eine Dimension hoffnungsloser daher kommt, als das klassisch Neokonservative Original, weil in der Kommunistischen Version sogar die spassige Anfangsphase abgeschafft wurde, bei welcher in der originalen Neo Version alle Spieler voll des Mutes und des Glaubens an den eigenen Sieg über alle anderen, schwungvoll ihre Würfel über das Brett schleuderten, meint :

    Das mit dem "Grau" kannst du getrost auf deine politische Ideologie ausweiten. Jeder der Pole ist zum Scheitern verurteilt, in der Mitte spielt die Musik. Das bezieht sich nicht mal nur auf die Politik, sondern ultimativer Weise selbst auf die Natur. Ein nicht aufhören wollender Balanceakt zwischen den Polen mit einem so großem Bewegungspielraum, sprich : soviel Dynamik wie sie machbar ist, ohne das Gleichgewicht zu gefährden, verspricht den weitreichendsten und langlebigsten Möglichkeiten und größtmöglichen Gewinn für alle, eben solang man die Balance aufrecht erhält und sie möglichst nie aus den Augen verliert. Hört sich vielleicht aufwendig und anstrengend an und ist es auch, denn ein bequemes Abstützen auf einen der Pole um sich von dort die eigenen Überzeugung ohne Eigeninitiative auftischen zu lassen, ist dann passe. In der Demokratie gibt es halt nichts umsonst. Für einen ablesbaren Einsatz bekommt man einfach einen ablesbaren Gewinn. Wie man dann in dieser vielseitigsten aller Ausgangspositionen zu seinem Glück kommt, dass wird einem die Demokratie genauso wenig auftischen, wie irgendeine andere Ideologie. Veilleicht am ehesten vergleichbar mit einem genauso offenen wie guten Elternhaus, dass einem im Leben einen nicht zu verachtenden Vorsprung gewährt.

    >In diesem Sinne: Seid bereit!

    Aber sowas von! Und bitte mit Ruhe, Übersicht und Analyse, um nicht vom Regen in die Traufe zu irren.

    Und bitte sry für den langen Text. Meine Mutti kommt ebenfalls aus der DDR, vielleicht ergreift es mich ja deshalb so.

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