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"Es kann sein, ..." ?

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  1. "Es kann sein, ..." ?

    Autor: AllDayPiano 11.10.19 - 09:24

    Dafür braucht man wahrlich kein Orakel zu besitzen.

    Umsonst oder billig wird dann der Vergangenheit angehören, wenn E-Autos die breite Masse erreicht. Dann werden auch ganz schnell alle Steuersubventionen wegfallen.

    Der Stromer-Kilometer wird hinterher mindestens so teuer, wie der Benziner-Kilometer. Alles andere wäre marktwirtschaftlicher Bockmist.

    Dazu wird dann noch der Staat kommen, der den Wegfall der Mineralölsteuer kompensieren muss. Nicht nur, dass die Gestehungskosten bei Strom weitaus höher sind, als bei Kraftstoffen, die quasi "umsonst" aus dem Boden kommen, die der Kunde schlussendlich zahlen wird.

    Wir werden die 5 Euro pro Liter als Äquivalent bei Strom noch sehr zeitnah erleben. Da hab ich absolut keine Zweifel.

  2. Re: "Es kann sein, ..." ?

    Autor: notuf 11.10.19 - 09:37

    Genau so sehe ich das aus. Mobilität wird nie günstiger werden, als sie jetzt ist. Derzeit ist da viel Subention dabei und der Staat wartet. Aber die Milliarden sind eben fest eingeplant und werden dann bei wegfallender Mineralölsteuer, Ökosteuer etc. eben anders erhoben werden.

    Ich sehe den Vorteil bei E-Fahrzeugen eigentlich nur darin, dass Eingenheimbesitzer hier womöglich noch mit einer Photovoltaik-Anlage ihr Fahrzeug selber aufladen können. Aber eine solche gibt es auch nicht geschenkt und auch hier wird der Staat notgedrungen die Hand aufhalten müssen, wenn dadurch die anderen Einnahmen aus öffentlichen Ladesäulen entsprechend einbrechen.

    Bleibt also nur ein gewisser Gewinn an Bequemlichkeit, da das private Auto dann am Morgen eben wieder vollgeladen vor dem eigenen Haus steht.

    Es fühlt sich fast so an, als wäre das E-Auto eine Totgeburt:
    - Es ist sauteuer in der Anschaffung,
    - es taugt nicht für größere Fahrten, da man Zwangspausen von merheren Stunden einplanen muss,
    - es ist nicht absehbar, wie es bei Gebrauchtwagen um die Batterie bestellt sein wird
    - Preise für Aufladen sind irgendwo Wild-West und unüberschauberen Tarifen und künftigen Steigerungen durch neue Monopole.

    Finde ich perönlich sehr schade. Ich glaube aber, dass wir eher synthetischen Treibstoff aus Algen entwickeln haben werden, der CO2-neutral ist, denn, dass sich E-Autos tatsächlich durchsetzen werden bei der aktuellen Technologie. Das wissen auch die traditionellen Autohersteller und deswegen zögern sie so mit den Investitionen. Denn - egal was man ihnen nachsagt - sie sind nicht blöd und verstehen ihre Kunden und den Markt besser, als irgendwelche "neunmalklugen" es glauben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.10.19 09:38 durch notuf.

  3. Re: "Es kann sein, ..." ?

    Autor: marcometer 11.10.19 - 09:46

    Da hat mal wieder ein Skeptiker alle lustigen Punkte in ein Kommentar gepackt. Endlich. :)
    Und dann gleich noch die E-Fuels als Alternative genannt, na bravo.
    Zum Glück, wird das alles genau so nicht kommen, denn wenn man sich etwas mehr damit beschäftigt als auf dem Stand "es taugt nicht für größere Fahrten, da man Zwangspausen von merheren Stunden einplanen muss," zu stehen, dann kommt man ganz schnell zu ganz anderen Ergebnissen.
    Der einzige Punkt, bei dem ich hier mitgehen kann, das ist der Kostenpunkt.
    Laden wird nicht auf Dauer günstiger sein als Tanken, das ist sicher jedem heutigen Käufer und Besitzer auch klar.
    Ob der Allego Chef allerdings weiß, dass es seit Jahren unzählige Flatrates am Markt gibt, mit denen man alle seine schönen Lader für z.B. 15¤/Monat rund um die Uhr nutzen kann?
    Mich freut's. :D
    Auch die werden weniger, ja, aber es gibt sie seit Jahren und es sind immer noch mehr als ich Lust habe zu recherchieren, so groß ist die Auswahl.
    Ebenso die Pauschalen...

  4. Re: "Es kann sein, ..." ?

    Autor: Eheran 11.10.19 - 09:48

    >- Preise für Aufladen sind irgendwo Wild-West und unüberschauberen Tarifen und künftigen Steigerungen durch neue Monopole.
    Anders als bei Benzin oder Diesel, mh? Da sind die Preise über Monate oder gar Jahre konstant und planbar? Die kann niemand zuhause selbst erzeugen.

    >- es ist nicht absehbar, wie es bei Gebrauchtwagen um die Batterie bestellt sein wird
    Sieht man das anhand bisheriger Elektroautos nicht? Verkaufen die sich schlecht? Wie kommst du zu der Annahme? Wie weiß man z.B. bei einem Verbrenner, wie es um den Motor bestellt ist?

  5. Re: "Es kann sein, ..." ?

    Autor: ul mi 11.10.19 - 09:48

    :shrug: Wir werden uns strategisch in weiten Teilen von derzeitigen Vorstellung vom Massenindividualverkehr verabschieden müssen, mit all den Folgeeffekten, die das hat. Wer als Pendler in den Speckgürtel gezogen ist, ist dann eventuell ein wenig gekniffen, je nachdem, wie sich dort die Infrastruktur entwickelt. Ist halt Lebensrisiko.

  6. Re: "Es kann sein, ..." ?

    Autor: bofhl 11.10.19 - 09:57

    marcometer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da hat mal wieder ein Skeptiker alle lustigen Punkte in ein Kommentar
    > gepackt. Endlich. :)
    > Und dann gleich noch die E-Fuels als Alternative genannt, na bravo.
    > Zum Glück, wird das alles genau so nicht kommen, denn wenn man sich etwas
    > mehr damit beschäftigt als auf dem Stand "es taugt nicht für größere
    > Fahrten, da man Zwangspausen von merheren Stunden einplanen muss," zu
    > stehen, dann kommt man ganz schnell zu ganz anderen Ergebnissen.

    Tatsächlich? Bei jeder entsprechenden Diskussion in dem Bereich hört man doch von eAutos-Liebhabern, dass man unbedingt ja entsprechende Pausen machen soll "weil man sowieso Pausen machen muss, etc." ! Warum? Selbige mache ich jetzt auch nicht - warum muss ich bei eAutos unbedingt Pausen machen? Ok, mein Tesla S schafft aufgrund des 100er Akkus ganz ordentliche Weiten, aber wenn er geladen werden muss, steht er eben länger herum und ist defacto nutzlos...

  7. Re: "Es kann sein, ..." ?

    Autor: Yo 11.10.19 - 10:06

    Es gibt unzählige Beispiele, aber nur um einmal ein anderes aus dem Bereich "Öko" zu nennen bei dem der Schuss nach hinten los ging ist das Trinkwasser.
    Was haben die Öko-Apostel immer gewettert man soll doch Wasser sparen. Sei es bei der WC-Spülung oder Spülmaschine. Was passierte war, dass die nötige Durchspülmengen der Kanalisationen nicht erreicht wurden und die Kommunen nun mit Tankwagen anrücken und Leitungen durchspülen muss. Und das was die Kunden an Wasserkosten sparten schlug man dann auf die Grundgebühren/Abwassergebühr drauf. Denn irgendwer muss das ja bezahlen.

    Bei E-Auto wird es auch so kommen. Kaum gehen die Einnahmen der Mineralölsteuer, Ökosteuer, Kfz-Steuer zurück wird der Strom insgesamt teurer und der Staat holt sich das Geld mit anderen Steuererhöhungen. Die 3% Wachstum müssen ja irgendwoher kommen.

    Es ist einfach nur Naiv zu Glauben man löst ein Problem mit den ganzen E-Autos. Die Emmissionen werden damit nicht reduziert - nur verlagert. Und genau das ist so gewollt.
    Ich kann mich noch an den Solarzellen-Hype erinnern. Zuerst hat man gross auf Innovationsstandort Deutschland gemacht nur um dann einige Jahre später heimlich still und leise die ganze Produktion nach China auszulagern. Dort schert sich keiner um Emmissionen oder die Umwelt. Die kippen alles in die Flüsse/Meere und Abgase gehen ungefiltert in die Luft. Und wieso? Weil man hier mehr Profit machen will - also hat man die Marge dadurch erhöht das man billiger produziert aber zum gleichen Preis verkauft.

    // Yo

  8. Re: "Es kann sein, ..." ?

    Autor: Anduko 11.10.19 - 10:08

    Weil es verdammt nochmal der Gesundheit gut tun.
    Ich habe mir bis jetzt 2 mal einen Tesla geliehen. Und jedes mal war die Langstrecke entspannter den je. Und verloren hat man ca. 30min.

  9. Re: "Es kann sein, ..." ?

    Autor: Josia 11.10.19 - 10:12

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es fühlt sich fast so an, als wäre das E-Auto eine Totgeburt:
    > - Es ist sauteuer in der Anschaffung,

    Aktuell ca. 10k¤ teurer, siehe Peugeot 208 (vor Umweltprämie). Tendenz geht natürlich zu <10k¤.

    > - es taugt nicht für größere Fahrten, da man Zwangspausen von merheren
    > Stunden einplanen muss,

    Was sind bei dir größere Fahrten? Von Hamburg nach Paris lädst du bei 900 km nur eine Stunde. Tendenz auch hier fallend.

    > - es ist nicht absehbar, wie es bei Gebrauchtwagen um die Batterie bestellt
    > sein wird

    Es sind Laufleistungen von 160.000km - unbegrenzt und Laufzeiten von 8 Jahren Garantiert. Welcher Autohersteller bietet das für seinen Motor an?

    > - Preise für Aufladen sind irgendwo Wild-West und unüberschauberen Tarifen
    > und künftigen Steigerungen durch neue Monopole.

    Strom ist so viel schwieriger zu regulieren als Benzin/Diesel, weil grob geschätzt 1/10 der Bevölkerung selbst welchen Herstellen kann.

  10. Re: "Es kann sein, ..." ?

    Autor: Eheran 11.10.19 - 10:14

    >Die Emmissionen werden damit nicht reduziert - nur verlagert. Und genau das ist so gewollt.
    Wie genau soll das passieren? Werden wieder Kohlekraftwerke gebaut? Bitte erklären, wieso die Emissionen damit nicht verringert werden.

    >Ich kann mich noch an den Solarzellen-Hype erinnern. Zuerst hat man gross auf Innovationsstandort Deutschland gemacht nur um dann einige Jahre später heimlich still und leise die ganze Produktion nach China auszulagern.
    Wenn Deutschland die Subventionen verringert und China hingegen die aufkeimende Industrie massiv fördert, dann kann man die Konkurrenz gut ausstechen. Wie viele zehntausend Arbeitsplätze hat das gekostet?

    >also hat man die Marge dadurch erhöht das man billiger produziert aber zum gleichen Preis verkauft.
    Die Preise sinken und sinken und sinken.

    Woher nimmst du dein Wissen und wie kommst du dazu, andere dann als Naiv zu bezeichnen?

  11. Re: "Es kann sein, ..." ?

    Autor: BlindSeer 11.10.19 - 10:19

    Nur wenn alle in die Stadt ziehen, dann gehört der Speckgürtel irgendwann mit zur Stadt. Schau mal nach Tokio, oder ins Ruhrgebiet. Im Grunde eine große Stadt und die Leute müssen doch pendeln.

  12. Re: "Es kann sein, ..." ?

    Autor: Dino13 11.10.19 - 10:21

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur wenn alle in die Stadt ziehen, dann gehört der Speckgürtel irgendwann
    > mit zur Stadt. Schau mal nach Tokio, oder ins Ruhrgebiet. Im Grunde eine
    > große Stadt und die Leute müssen doch pendeln.

    Natürlich, man möchte ja nicht jedes mal wegen dem Job umziehen, zumal es spätestens dann nicht mehr funktioniert wenn sowohl Frau als auch Mann arbeiten.

  13. Re: "Es kann sein, ..." ?

    Autor: E-Mover 11.10.19 - 10:21

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > marcometer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da hat mal wieder ein Skeptiker alle lustigen Punkte in ein Kommentar
    > > gepackt. Endlich. :)
    > > Und dann gleich noch die E-Fuels als Alternative genannt, na bravo.
    > > Zum Glück, wird das alles genau so nicht kommen, denn wenn man sich
    > etwas
    > > mehr damit beschäftigt als auf dem Stand "es taugt nicht für größere
    > > Fahrten, da man Zwangspausen von merheren Stunden einplanen muss," zu
    > > stehen, dann kommt man ganz schnell zu ganz anderen Ergebnissen.
    >
    > Tatsächlich? Bei jeder entsprechenden Diskussion in dem Bereich hört man
    > doch von eAutos-Liebhabern, dass man unbedingt ja entsprechende Pausen
    > machen soll "weil man sowieso Pausen machen muss, etc." ! Warum? Selbige
    > mache ich jetzt auch nicht - warum muss ich bei eAutos unbedingt Pausen
    > machen? Ok, mein Tesla S schafft aufgrund des 100er Akkus ganz ordentliche
    > Weiten, aber wenn er geladen werden muss, steht er eben länger herum und
    > ist defacto nutzlos...

    Kennst Du den Unterschied zwischen „Pause“ und „mehrere Stunden Pause“?

  14. Re: "Es kann sein, ..." ?

    Autor: marcometer 11.10.19 - 10:22

    Also wenn du wirklich ein Model S mit dem 100er Akku hast, dann weißt du doch sicher selbst am besten, dass diese Aussage Unsinn ist.
    Längere Strecken als die sowieso schon üppige Reichweite dieses Fahrzeugs legst du auf Autobahnen zurück, die gut von Tesla Superchargern abgedeckt sind.
    Neigt sich der Akku nach mal mindestens 400 zügigen Autobahn-Kilometern dem Ende entgegen, dann fährst du garantiert die für dich kostenlosen SUC an und machst dort dann eben genau nicht "Zwangspausen von merheren Stunden", denn selbst wenn du es richtig ausreizt und ordentlich voll machst, bis du in maximal einer Stunde wieder weg.
    Ist man etwas schlauer nutzt man die Ladekurve aus und fährt nach 30 Minuten schon wieder weg, mit neuen mehr als 200 zügigen Autobahn-Kilometern im Akku.
    Keine Ahnung wo du so hin willst, aber mit einer Stunde Ladezeit kommst du mit dem Model S 100 sicher an nahezu jeden Punkt in Deutschland.

  15. Re: "Es kann sein, ..." ?

    Autor: BlindSeer 11.10.19 - 10:24

    Das ist ein Beispiel auf das ich noch nie eine echte Antwort bekommen habe, wenn mal wieder jemand von Umziehen fabuliert. :D Also ob die Zwangsscheidung kommen soll wenn einer pendelt und vor Ort nichts findet und einer vor Ort arbeitet.

  16. Re: "Es kann sein, ..." ?

    Autor: Dino13 11.10.19 - 10:25

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist ein Beispiel auf das ich noch nie eine echte Antwort bekommen habe,
    > wenn mal wieder jemand von Umziehen fabuliert. :D Also ob die
    > Zwangsscheidung kommen soll wenn einer pendelt und vor Ort nichts findet
    > und einer vor Ort arbeitet.

    Und die Kinder kommen dann auch Weg denn der Kindergarten/Schule sind ja auch meistens nicht bei der Arbeit. Es beschweren sich heute eh alle das Kinder nicht selbstständig genug sind.

  17. Re: "Es kann sein, ..." ?

    Autor: E-Mover 11.10.19 - 10:33

    Yo schrieb:
    --------——
    > ...
    > Es ist einfach nur Naiv zu Glauben man löst ein Problem mit den ganzen
    > E-Autos. Die Emmissionen werden damit nicht reduziert - nur verlagert. Und
    > genau das ist so gewollt.
    > Ich kann mich noch an den Solarzellen-Hype erinnern. Zuerst hat man gross
    > auf Innovationsstandort Deutschland gemacht nur um dann einige Jahre später
    > heimlich still und leise die ganze Produktion nach China auszulagern. Dort
    > schert sich keiner um Emmissionen oder die Umwelt. Die kippen alles in die
    > Flüsse/Meere und Abgase gehen ungefiltert in die Luft. Und wieso? Weil man
    > hier mehr Profit machen will - also hat man die Marge dadurch erhöht das
    > man billiger produziert aber zum gleichen Preis verkauft.
    >
    > // Yo

    Naiv ist es zu glauben, dass hinter dem Klima-Hype irgend ein wirtschaftliches Interesse irgendeiner Regierung steckt! Die Mineralölindustrie setzt pro Minute 2 Mio. Dollar um. Das sind fast 3 Milliarden pro Tag und ca. 1 Billion (= 1.000 Milliarden!) pro Jahr. Da reden wir aber noch gar nicht von den Folgeindustrien (Autos etc.). Und Du und viele andere glauben also, dass irgendeine Ökosparte auf der Welt da versucht, neue Umsatzfelder oder eine Regierung Steuereinnahmen daraus zu generieren? Natürlich muss eine Regierung langfristig auch schauen, dass die Einnahmen nicht wegbrechen. Aber das ist eine Folgereaktion und nicht die Motivation für die Umstellung.

  18. Re: "Es kann sein, ..." ?

    Autor: schueppi 11.10.19 - 10:48

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Es fühlt sich fast so an, als wäre das E-Auto eine Totgeburt:
    > - Es ist sauteuer in der Anschaffung,

    Ansichtssache. Wenn ich die gleiche Ausstattung rechne und die Vergünstigungen bei der Steuer und Werkstattbesuchen ist es nicht so viel teurer nach einer Weile. Aber ein Model S mit einem Mondeo zu vergleichen ist nun mal nicht das selbe.


    > - es taugt nicht für größere Fahrten, da man Zwangspausen von merheren
    > Stunden einplanen muss,

    Ich persönlich finde es absolut schön eine Auszeit zu haben. Diese sind in der Regel 30 Minuten oder vielleicht mal länger bei einem Essen oder so. Habe aber seit dem Elektroauto viel mehr Zeit mit meiner Familie verbracht. Egal ob wir in der Nähe auf einen Spielplatz gehen oder einfach eine Runde spazieren. Haben schon viele geniale Orte entdeckt deswegen.


    > - es ist nicht absehbar, wie es bei Gebrauchtwagen um die Batterie bestellt
    > sein wird

    Im Moment sieht es doch gar nicht so schlecht aus. Ich hatte mal ein Benziner der mir nach dem Kauf in Brand auf ging... Würde mal behaupten absehbar ist es auch beim Verbrenner nicht. Ausserdem traue ich den heutigen total aufgeblasenen Benzinern mit 1.2L und 150PS auch nicht zu das die gleich lange leben wie die guten alten Sauger.

    > - Preise für Aufladen sind irgendwo Wild-West und unüberschauberen Tarifen
    > und künftigen Steigerungen durch neue Monopole.

    Das ist leider so. Es gibt Momente da suche ich auf vier verschiedenen Apps nach einer geeigneten Säule die nicht gleich 50 Cent pro KW kostet. Aber meist wird man auch fündig.

  19. Re: "Es kann sein, ..." ?

    Autor: freebyte 11.10.19 - 10:49

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es fühlt sich fast so an, als wäre das E-Auto eine Totgeburt:
    > - Es ist sauteuer in der Anschaffung,
    > - es taugt nicht für größere Fahrten, da man Zwangspausen von merheren
    > Stunden einplanen muss,
    [...]

    Das mag daran liegen, dass die Ideologen gleich versuchen den gesamten Individualverkehr auf Elektro zu trimmen statt dort anzusetzen, wo es auf Anhieb funktioniert: alles das, was planbare Routen fährt und das Vehikel sowieso nach Feierabend auf dem Parkplatz steht.

    Angebot für eine Elektrifizierung hab ich: der Spass kostet mich mit Maurer- und Erdarbeiten gut 4000 EUR nur für den am nächsten gelegenen Parkplatz meiner Frau, alle 2x2 Parkplätze elektrifizieren gut 8.000 EUR - das muss man erstmal ohne Förderung stemmen können.

    fb

  20. Re: "Es kann sein, ..." ?

    Autor: alterdaswirdnix 11.10.19 - 11:14

    So viele Für und Wider für E-Autos, aber ein Argument las ich jetzt nicht (oder ich hab's überlesen - wenn ja: sry):

    Hat eigentlich mal jemand nachgedacht, was mit dem Strompreis passiert, wenn neben dem Atomausstieg dann auch der Kohleausstieg kommt?

    Dann verbleiben noch drei Hauptstrom-Produzenten:
    Photovoltaik.
    ...aber nur dann, wenn die Sonne scheint.
    Windkraft.
    ...schon jetzt nutzlos, es könnte mit den existierenden On- und Offshore-Anlagen genug Strom produziert werden, um das Land (bis zur nächsten Windstille) damit zu versorgen, nur: das deutsche Stromnetz ist zu marode, um den Strom zuverlässig verteilen zu können...
    Wasserkraft.
    ...das "Effizienz-Argument" lässt vom Einsatz von Wirbelstromkraftwerken bei Flussrenaturierungen absehen (obwohl hier ein zuverlässiger Stromlieferant da wäre; sieht man in vielen Ländern Europas, das die Wirbelstromkraftwerke effizienter, zuverlässiger und ausdauernder laufen als deren Gegner meist behaupten)
    ...so richtige "effiziente Wasserkraftwerke" (mit oder ohne Staudämmen) kann's in Deutschland aber kaum geben, die meisten Flüsse haben zuwenig Gefälle oder können Schiffahrtsbedingt nicht gestaut werden...

    ...also bleibt die Frage "woher soll denn der Strom für die e-Autos kommen" praktisch ungelöst; "aus dem Ausland" ist keine praktische Lösung, wenn auch dort die e-Autos den Durchbruch feiern sollen...

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