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Das Stromnetz auch für Fahrzeuge zu verwenden ist imho Irrsinn

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  1. Das Stromnetz auch für Fahrzeuge zu verwenden ist imho Irrsinn

    Autor: Netzweltler 11.10.19 - 13:26

    In den 70ern fiel in der Gegend hier mal der Strom für 2 Tage aus.
    Als da unser VW Käfer Treibstoff brauchte, konnte man den damals an der Tankstelle noch per Handkurbel an der Zapfsäule betanken. Ist das bei einer heutigen Zapfsäule überhaupt noch möglich?

    Unsere Sonne z.B. braucht nur mal kurz in Richtung Erde husten und die irdischen Strom- und Datennetze kollabieren.
    Und das ist durchaus im Bereich des Wahrscheinlichen, siehe
    https://de.wikipedia.org/wiki/Carrington-Ereignis

    Es macht Sinn, sich nicht nur auf ein Energiesystem zu verlassen. Wenn die Energieversorgung - hauptsächlich aus Kostengründen - auf Kante genäht und nur noch auf ein Bein gestellt wird, ist imho grob fahrlässig.

  2. Re: Das Stromnetz auch für Fahrzeuge zu verwenden ist imho Irrsinn

    Autor: melaw 11.10.19 - 15:09

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist das bei einer
    > heutigen Zapfsäule überhaupt noch möglich?

    Nope. Gut, das Problem lässt sich mit einem Aggregat lösen, wenn man denn irgendwoher
    ein dreiphasiges bekommt... im Falle eines Blackouts werden die Dinger wertvoller wie Gold werden.

    Lustiger wird nur das Bezahlen, der Preis kommt per Internet und Kartenzahlung geht auch darüber.

  3. Re: Das Stromnetz auch für Fahrzeuge zu verwenden ist imho Irrsinn

    Autor: E-Mover 11.10.19 - 15:22

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In den 70ern fiel in der Gegend hier mal der Strom für 2 Tage aus.
    > Als da unser VW Käfer Treibstoff brauchte, konnte man den damals an der
    > Tankstelle noch per Handkurbel an der Zapfsäule betanken. Ist das bei einer
    > heutigen Zapfsäule überhaupt noch möglich?
    >
    > Unsere Sonne z.B. braucht nur mal kurz in Richtung Erde husten und die
    > irdischen Strom- und Datennetze kollabieren.
    > Und das ist durchaus im Bereich des Wahrscheinlichen, siehe
    > de.wikipedia.org
    >
    > Es macht Sinn, sich nicht nur auf ein Energiesystem zu verlassen. Wenn die
    > Energieversorgung - hauptsächlich aus Kostengründen - auf Kante genäht und
    > nur noch auf ein Bein gestellt wird, ist imho grob fahrlässig.

    In Peking ist 1979 ein gelbes Fahrrad umgefallen: Mann, war da was los...

  4. Re: Das Stromnetz auch für Fahrzeuge zu verwenden ist imho Irrsinn

    Autor: floxiii 12.10.19 - 05:41

    An Blackouts werden wir uns in den nächsten 5-10 Jahren sowieso gewöhnen müssen.

  5. Ja - wissensresistente Irre

    Autor: MarioWario 12.10.19 - 09:59

    Elektroautos werden nie sicher oder gar umweltfreundlich sein, genausowenig ist unsere Strom-Infrastruktur dafür geeignet.

    Sollten die bei mir in der Gegend Strom-'Zapfsäulen' aufbauen, dann stehe ich gleich mit dem Beil für der Tür. Es ist ja heute nicht mal mehr möglich genügend Haushaltsstrom zu bekommen.

    In Berlin gibt man angeblich15 EURO für den Fahrradverkehr pro Nase aus. Wenn man über allgemein zugängliche Kabinenroller oder eine E-Tram reden würde - wäre ich dabei …

    Die E-Auto-Infrastruktur ist genauso umweltfeindlich wie die Nord-Süd-Stromtrasse der Regierung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.10.19 10:00 durch MarioWario.

  6. Re: Das Stromnetz auch für Fahrzeuge zu verwenden ist imho Irrsinn

    Autor: Drumma_XXL 12.10.19 - 19:27

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In den 70ern fiel in der Gegend hier mal der Strom für 2 Tage aus.
    > Als da unser VW Käfer Treibstoff brauchte, konnte man den damals an der
    > Tankstelle noch per Handkurbel an der Zapfsäule betanken. Ist das bei einer
    > heutigen Zapfsäule überhaupt noch möglich?
    >
    > Unsere Sonne z.B. braucht nur mal kurz in Richtung Erde husten und die
    > irdischen Strom- und Datennetze kollabieren.
    > Und das ist durchaus im Bereich des Wahrscheinlichen, siehe
    > de.wikipedia.org
    >
    > Es macht Sinn, sich nicht nur auf ein Energiesystem zu verlassen. Wenn die
    > Energieversorgung - hauptsächlich aus Kostengründen - auf Kante genäht und
    > nur noch auf ein Bein gestellt wird, ist imho grob fahrlässig.

    Zum einen:
    "Eisbohrkernuntersuchungen zeigen, dass ein Ereignis dieser Stärke im statistischen Mittel alle 500 Jahre die Erde trifft."

    Zum anderen:
    Wenn der Strom für 2 Tage vollständig und großflächig ausfällt dann haben wir ganz andere Probleme. Autos tanken geht dann nicht mehr, da zum einen die Tanke keinen Strom für ihre Zapfsäulen hat und zum andern die Tanke auch nicht mehr beliefert werden kann, sollte sie trotzdem Strom haben. Der Verkehr steht dann nämlich komplett, ganz ohne Regelung. Und vor allem weis der Lieferer ja gar nicht, dass Sprit gebraucht wird so ganz ohne Kommunikation. Und selbst wenn könnte er ja den LKW nicht betanken wegen fehlendem Strom für die Pumpe.

    Auf welches andere Bein sollte man sich denn noch stellen? Eine solide Alternative gibts meines Wissens nach nicht. Also macht man eben was man schon seit vielen vielen Jahren macht und legt das ganze System robust und redundant aus. Wenn bei uns im Ort der Blitz in ein Trafohäuschen einschlägt, dann warten wir noch auf den Strommensch der uns den Strom für das Häuschen abschaltet damit wir von der Feuerwehr nachschauen können ob wir noch löschen müssen, da hat der Ort schon wieder Strom. Moderne Infrastruktur wird auch nicht so ohne weiteres gegrillt wie die Telegrafenempfänger im Wikipedia Artikel.

  7. Re: Das Stromnetz auch für Fahrzeuge zu verwenden ist imho Irrsinn

    Autor: E-Mover 12.10.19 - 19:39

    floxiii schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > An Blackouts werden wir uns in den nächsten 5-10 Jahren sowieso gewöhnen
    > müssen.

    Schon klar, weil die bösen Erneuerbaren so unzuverlässig sind und die Kohlekraftwerke alle ganz schnell abgeschaltet werden, weil die großenr wegen der Ausstiegspläne beleidigt sind!

    P.S.: Und wie in den letzten 15 Jahren, in denen wir den EE Anteil von 9 auf 47% gesteigert haben :0



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.10.19 19:59 durch E-Mover.

  8. Re: Das Stromnetz auch für Fahrzeuge zu verwenden ist imho Irrsinn

    Autor: NaruHina 13.10.19 - 15:51

    Das Problem an der Sache ist du brauchst eine gesicherte Stromversorgung, das geht mit nur Solar und Wind nicht, für Wasserkraftwerke fehlen die entsprechenden Flüsse.

    Selbst wenn im Sommer 100% Ökostrom möglich wäre laufen etliche konventionelle Kraftwerke mit, um die Schwankungen der Erzeugung+gesicherte Leistung bereitstellen zu können.
    Da die meisten Kraftwerksarten schlicht nicht flexibel genug sind um dies anders zu bewerkstelligen.
    Und trotzdem springen noch etliche regelkrwafwrrke meist mit Gas auch schon heute lokal ein wenn die Versorgung einer Teilregion nicht anders gesichert werden kann.

  9. Re: Das Stromnetz auch für Fahrzeuge zu verwenden ist imho Irrsinn

    Autor: emdotjay 13.10.19 - 19:18

    Was ich nicht verstehe wieso in Baywrn die Regelungen zu WKA so lobbyfreundlich gestaltet wurde.

    Der Bayer will keine WKA die Mitteldeutsxhen keine Trassen und der Norden sieht keinen Anreiz an WKAs.

    Die AKWs und Kohle werden abgeschaltet obwohl es kein Plan B gibt. Woher soll die Regelleistubg kommen.

    Ich bin für Erneuerbare Energie Quellen aber hier in D fährt man alles gegen die Wand. Und es ist gefühlt jeder gegen jeden, von miteinander keine Spur.

    Wie schon der Vorposter geschrieben hat, ohne Regelleistung sind die ERneuerbaren Energiequellen nicht in Stromnetz zu verwenden.

    Schwungräder können nur kurzfristig Strom abgeben. Akkus in der Größen Ordnung müssen erstmal produziert werden.

    Hab eine Idee wieso fördert man nicht die Hausbesitzer das sie einen stromspeicher sich günstig anlegen dürfen ca. 1-5kWh mit 2 Balkonmodule können sie wenigstens den Spitzenlast decken.

    Somit können die Grundlast Kraftwerke weiter normal arbeiten und wir sparen uns den teuren regelstrom und den Spitzenlaststrom.

  10. Re: Das Stromnetz auch für Fahrzeuge zu verwenden ist imho Irrsinn

    Autor: Ach 13.10.19 - 20:22

    Noch sone steile These. Alternative zu Strom? Wo soll die den ansetzen, auf Kraftwerksebene vielleicht? Dann brauchen wir erst recht die Erneuerbaren => Dezentralietät wäre da das Stichwort, um sich von Stromausfällen unabhängig zu machen und um kollabierte Netze so schnell wie möglich wieder in Betrieb zu versetzen. Auf die Mittelspannungsebene trifft das gleiche zu. Oder meinst du "Strom" in seiner Gesamtheit, weil ja so ein 500 Jahresereignis auf der Mittelspannungsebene keine Betriebspause einlegt? Die nächste Station die Energieproduktionsleiter hinunter ist ja dann : Wasserräder, Windmühlen und Tiere. Mit den eigenen Haustiere schon mal das Nutztiertraining beginnen?

    Generatoren liefern ja auch wieder nichts anderes als Strom, wo doch die ganzen Leitungen vom Sonnensturm verschmort und verglüht wurden, und andererseits können was die können die Solarzellen schon lange, und das sogar ohne jegliche Treibstoffabhängigkeiten, also ohne irgendeine Infrastruktur! Autos laden können Solarzellen natürlich auch. Suchst du nach einem Katastrophenresistenten Survival Auto, käme für dich dann am ehesten der Sion(Solarzellenwagen) in Frage. Der hat sogar ne Steckdose, mit der man selbst in der alptraumhaftesten Apokalypse auf seinen guten Kaffee nicht verzichten muss.

  11. Re: Das Stromnetz auch für Fahrzeuge zu verwenden ist imho Irrsinn

    Autor: Ach 13.10.19 - 20:25

    >Selbst wenn im Sommer 100% Ökostrom möglich wäre laufen etliche konventionelle Kraftwerke mit, um die Schwankungen der Erzeugung+gesicherte Leistung bereitstellen zu können.

    Das brauche sie aber überhaupt nicht, wenn man endlich die galamen Kohlemeiler durch flexible Gaskraftwerken ersetzen würde, als einen ersten Schritt zurück in die politische Glaubwürdigkeit.

  12. Re: Das Stromnetz auch für Fahrzeuge zu verwenden ist imho Irrsinn

    Autor: NaruHina 13.10.19 - 21:41

    und woher soll das ganze gas kommen?
    hast du ne ahnung wieivel dass ist?

  13. Re: Das Stromnetz auch für Fahrzeuge zu verwenden ist imho Irrsinn

    Autor: Cavaron 13.10.19 - 22:02

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unsere Sonne z.B. braucht nur mal kurz in Richtung Erde husten und die
    > irdischen Strom- und Datennetze kollabieren.
    Wenn ein Magnetsturm die Strom-Infrastruktur lahm legt, dann ist garantiert die Elektronik in JEDEM Auto dahin. Jeder Verbrenner, der nicht mit einer Handurbel zu starten ist (das kam so 1915 aus der Mode), ist dann auch ungebräuchlich. Vom elektrischen Anlasser, über das Licht bis hin zur elektronischen Motorsteuerung - ja, dein Gaspedal öffnet schon lange kein mechanisches Ventil mehr - da steckt ein Mikrochip dazwischen der deine Pedaleingabe mit der optimalen Einspritzmenge für die aktuelle Umdrehungszahl abzüglich der Abgasmogelei berechnet.

    Wenn der Strom ausfällt, dann hab ich ich lieber ein E-Auto. Da ist dann nämlich noch etwas Strom drinnen, den ich nutzen kann. Selbst wenn von den 50 kWh nur noch eine übrig ist, kann ich damit ca. 50 mal mein Handy laden.

  14. Re: Das Stromnetz auch für Fahrzeuge zu verwenden ist imho Irrsinn

    Autor: Ach 13.10.19 - 22:43

    NaruHina schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und woher soll das ganze gas kommen?
    > hast du ne ahnung wieivel dass ist?


    Das ist halt die Frage, wieviel von dem Bedarf überhaupt noch übrig bleibt, wenn die Energiewende statt Lobby-abhängig und dafür technik- und physikbasiert organisiert würde. Die 5 bis 10% des Exportüberschuss würde wegfallen, die 10 bis 20% der Abschaltzeiten von Wind und Solarkraftwerken würden hinzu kommen. Damit wären wir schon mal bei 65% Erneuerbare. Statt die Bioenergie weiter Strich laufen zu lassen, endlich, endlich auf Bedarfsabhängigen betrieb umrüsten, ca. 5%. Die Rohrkrepierer Ausschreibungspflicht dumpen, natürlich inklusive des Ausbaukorridors, um der einzigen Gruppe die sich als fähig erwiesen haben, die Windenergie in Harmonie mit den Bürgern und fast überall umzusetzen und zu managen, den Genossenschaften, wieder das Ruder in die Hand zu geben => + 15 bis 25%. Die Eigenstromumlage dumpen und den Weg für den Nachbarschaftstrom und für die Nachbarschaftsenergie frei machen, und eine neues Solarprogramm starten, das zum Ziel hat, jedes solarfähige Dach der BRD in die Stromproduktion einzubinden mit Schwerpunkt auf der Pufferung der Energie in Batterien direkt bei den Zellen => 25 bis 40%, den Offshorewind konsequent ausbauen, weitere 25%. Sind wir bei 135% angelangt. Alles was über die 100% hinaus geht ist dann entweder schon Wärme, geht nach Norwegen zum Speichern, ins Ausland eventuell oder wird bereits in Wasserstoff gewandelt, mit welchem man dann vor allem im Winter einen Teil des Erdgases ersetzt.

    Natürlich wird der Weg bis dorthin ein paar Beulen im Erdgaskonsum aufweisen in denen wir einiges mehr an Gas verbrennen, aber die werden sehr viel flacher ausfallen, als uns das aktuelle Energiegestehungschaubild vorspiegelt. Erdgaszulieferer haben wir mehr als genug, ob aus Nordafrika, dem Balkan, Russland oder den USA. Zu bedenken ist, dass selbst am Ende dieses Zyklus die Nutzung von fossilem Erdgas nicht automatisch verschwindet. Das entscheidet sich dann in der Hauptsache darin, wie weit wir es schaffen, unsere Wärmeerzeugung von der Nutzung von Erdgas zu lösen.

  15. Re: Das Stromnetz auch für Fahrzeuge zu verwenden ist imho Irrsinn

    Autor: NaruHina 13.10.19 - 23:15

    Dass ist Recht unrealistisch.
    Hast du auch ein realistisches scenario?

  16. Re: Das Stromnetz auch für Fahrzeuge zu verwenden ist imho Irrsinn

    Autor: Ach 13.10.19 - 23:52

    > Dass ist Recht unrealistisch.

    Die Chancen dafür, dass wir in ein anderes als in dieses oder ein vergleichbares Szenario münden, sind ungefähr mit denen vergleichbar, dass Merkels Aussagen von Anfang der nuller Jahre, dass unser Stromnetz niemals über 5% Erneuerbare halten könnte, eingetroffen wäre.

    > Hast du auch ein realistisches scenario?

    Ich werde dir nichts vorlügen durch herbei dichten irgend einer fragwürdigen Alternative oder so. Reichen die zahlreichen Traumbotschaften der Zylindermotornostalgiker in dieser Unterhaltung denn nicht aus? Festzustellen, wann etwas vom Nase Bohren und wann von der Realität abgeleitet wurde, das musst du dann schon selber. Ein Tipp wäre allerdings, sich den von der Regierung in Auftrag gegebenen "Machbarkeitsstudien zur Energiewende" zu widmen. Sind alle öffentlich im Netz zu finden. Da kannst du diese Szenarien dann bis ins kleinste Detail studieren. Die eine Studie mit Schwerpunkt auf den Netzen, die andere mit Schwerpunkt auf der Erzeugung vor Ort, eine Studie aus der Wirtschaft, andere von unabhängigen Instituten, und alle gemein ist, das sie extrem aufwendig erstellt wurden, und natürlich : dass sie alle machbar sind.

  17. Re: Das Stromnetz auch für Fahrzeuge zu verwenden ist imho Irrsinn

    Autor: NaruHina 14.10.19 - 07:17

    Dass es machbar ist habe ich nicht angzzweifelt,
    Dass sind aber Projekte die über mehrere Jahrzehnte laufen, aktuell wird Politik aber meistens nur für die nächsten 2 bis 4 Jahre gemacht, da sind solche Jahrzehnte Projekte in weiter Ferne, dass meinte ich mit realistisch, ich sehe da aktuell politisch keine Möglichkeit sowas durchzusetzen.
    Dass müsste rein privatwirtschaftlich erfolgen, und hier fehlt die Bereitschaft dass Geld in die Hand zu nehmen, bzw. Wird dies zwar gemacht da wird es dann allerdings noch wesentlich länger dauern bis man da ist, wo man eigentlich hin wollte, ohne dass der Staat massiv eingreift (sieht oben)

  18. Re: Das Stromnetz auch für Fahrzeuge zu verwenden ist imho Irrsinn

    Autor: Ach 14.10.19 - 14:31

    > Dass es machbar ist habe ich nicht angzzweifelt, Dass sind aber Projekte die über mehrere
    > Jahrzehnte laufen,...

    Genauso wie die internationale Kooperative zum Schließen des Ozonlochs.

    > ...aktuell wird Politik aber meistens nur für die nächsten 2 bis 4 Jahre gemacht, da sind solche > Jahrzehnte Projekte in weiter Ferne,

    Politik wird immer für die kommenden 2-4 Jahre gemacht. Projekte werden deshalb auf 2-4 Jahre andauernde Projektabschnitte herunter gebrochen.

    > dass meinte ich mit realistisch, ich sehe da aktuell politisch keine Möglichkeit sowas durchzusetzen.

    Ich sehe die Umsetzung der Energiewende auch nicht mehr in der laufenden Legislaturperiode.

    > Dass müsste rein privatwirtschaftlich erfolgen, und hier fehlt die Bereitschaft dass Geld in die
    > Hand zu nehmen,

    Warum und Wiso? Für das mal bitte anhand eines Unternehmens-Beispiels aus.

    > bzw. Wird dies zwar gemacht,

    Von wie vielen Unternehmen aus welcher Sparte?

    > da wird es dann allerdings noch wesentlich länger dauern bis man da ist, wo man eigentlich hin wollte,

    Wo will man genau hin und von welchen Zeiträumen sprichst du?

    > ohne dass der Staat massiv eingreift

    Mit was greift der Staat im Fall der Fälle massiv ein und was wird das auslösen?

    Wie werden sich die immer kritischer werdenden Naturkatastrophen auf die Motivation zur CO2 reduzierung auswirken?

    Was wird passieren, wenn unsere äußerst kritische und entschlossene Jugend in den kommenden 20 Jahren in die Verantwortung stürmt?

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