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Killerspiele gehören verboten

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  1. Re: Killerspiele gehören verboten

    Autor: Anonymouse 14.10.19 - 09:10

    Frosch1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Danke für diese klare Haltung.
    >
    > Es ist aus meiner Sicht völlig unerheblich ob eine Korrelation herstellbar
    > ist.

    Also besteht einfach generell eine Abneigung gegen Computerspiele?

    > Diese Diskussion führt zu nichts. Man wird immer Argumente finden
    > weshalb dem nicht so ist. Wieso sollte virtuelles töten Ok sein?

    Was genau tötet man denn? Zählen die Algorithmen des Programms als Leben?

  2. Re: Killerspiele gehören verboten

    Autor: gaym0r 14.10.19 - 09:26

    elitezocker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...denn die stiften zur Nachahmung an.

    Dann hätten wir ja locker 30 Mio potentielle Killer in DE. :) (geschätzte Anzahl der Menschen, die in den letzten 25 Jahren "Killerspiele" gespielt haben. (PC oder Konsole)

  3. Re: Killerspiele gehören verboten

    Autor: quineloe 14.10.19 - 09:30

    Frosch1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Danke für diese klare Haltung.
    >
    > Es ist aus meiner Sicht völlig unerheblich ob eine Korrelation herstellbar
    > ist. Diese Diskussion führt zu nichts. Man wird immer Argumente finden
    > weshalb dem nicht so ist. Wieso sollte virtuelles töten Ok sein?

    Das Argument kannst du dir gerne unter dem Gesichtspunkt "Kunstfreiheit vs entartete Kunst" überlegen.

    Verifizierter Top 500 Poster!

  4. Re: Killerspiele gehören verboten

    Autor: Sea 14.10.19 - 09:37

    Weil Pixel nicht leben.
    Aber hier dein Fisch: <*)))o><

  5. Re: Killerspiele gehören verboten

    Autor: Michael H. 14.10.19 - 09:43

    elitezocker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...denn die stiften zur Nachahmung an.

    ? Dein Ernst? Selten so ne Grütze gelesen.
    Ich zitiere da mal gefühlt jede Mama dieser Welt... "und wenn andere sagen spring von der Brücke, springst du dann auch?"

    > Es gab mal eine Zeit, in der das töten von Wesen in Games die
    > Menschenähnlich waren, verboten war. Das war eine gute Zeit.

    Und zu jener Zeit musste Blut auch grün dargestellt werden. Also sorry. Ich würde Spielern, die hier nicht die Überleitung von "Blut ist grün", zu hatte dicke Hupen, wohnt in ner fetten Villa mit nem Butler und stöhnt wenn man gegen die Wand läuft, müsste ein Mensch sein, nicht schaffen, eine geistige Behinderung in vollem Umfang ausstellen.

    > Inzwischen darf man spielerisch in Fortnite "Menschen" killen was das Zeug
    > hält. Erst niederknallen um dann mit gezieltem Head shot aus nächster Nähe
    > zu töten. Da muss ich Games wie CoD erst gar nicht nennen, die dann das
    > Gefühl des Abmurksen auch gleich als FPS anbieten, also aus Sicht und mit
    > den Augen des Killers. Meine Meinung: Sowas gehört auf den Index. Punkt.
    >
    > Die Grenzen wurden aber immer mehr aufgeweicht. Inzwischen darf man Head
    > Shots in Fortnite bereits im Alter von 12 Jahren verteilen und gleich
    > darauf seinen virtuellen Freudentanz aufführen. - Alles ohne Aufsicht
    > versteht sich.

    Fortnite... echt das mieseste Spiel von allen ziehst du an den Vergleich heran?
    Naja gut.. ich persönlich halte von dem Spiel nichts, da ich doch etwas Geschmack habe. Aber nun denn...

    Immerhin traut man 12 jährigen zu, zu erkennen, dass diese Comicwelt fernab der realität ist... mal vom Spielkonzept abgesehen.

    > Es wundert mich nicht, dass die Gesellschaft in den letzten Jahren schwer
    > radikalisiert und verroht ist angesichts solcher spielerischer
    > Möglichkeiten. Nun kommt aber noch dazu dass eine gewisse Partei durch ihr
    > Vokabular Hass schürt.
    >
    > Hass und Killerbereitschaft gehören nicht zusammen. Das zeigt der Vorfall
    > in Halle.

    Jetz mal Butter bei die Fische...
    SOWOHL!!!! die Radikalisierung, als AUCH die Gewaltbereitschaft bei einem Amoklauf... sind nichts, aber auch gar nichts, was durch das Spielen ausgelöst wird, eher noch etwas, das frühere Ausbrüche ggf. sogar verhindert.

    Wer das nicht inzwischen begreift, hat meiner Meinung nach nicht das Recht, an dieser Diskussion teilzunehmen auf Grund mangelnder Menschenkenntnis. Das wäre wie jemanden der auf ner Berghütte lebt, noch nie elektrischen Strom gesehen hat in eine Diskussion einzubinden, in der die Frage diskutiert wird, zu welchem Provider man gehen soll, da sich Kabel sowie Telefonleitung mit ähnlichen Bandbreiten im Haus befinden..

    Eine Sache haben meines Erachtens alle... und damit meine ich alle! gemeinsam... und das ist definitiv nicht das zocken... und das ist der soziale Rand.
    Bei jedem Täter... egal ob Amokläufer in der Schule, radikaler Amokläufer in der Moschee, radikaler der eine Synagoge angreift, Amokläufer der über eine Insel mit Kindern läuft oder sonst wer...
    Bei jedem... ist der erste, einleitende Satz, wenn etwas über den Täter rauskommt immer mit den selben adjektiven und Beschreibungen bestückt...

    "allein", "hatte kaum bis keine Freunde", "führte ein eher zurückgezogenes Leben", "litt unter Depressionen", "hatte ein schwaches Soziales Umfeld", "wurde gemobbt" usw... die Liste lässt sich noch länger fortführen...

    Man hat in Deutschland rund 34 Millionen Spieler. Davon spielen ca. 8 Millionen regelmäßig Shootergames.
    Von diesen 8Millionen schaffen es 7.999.999 Personen nicht Amok zu laufen oder Leute über den Haufen zu schießen... Und 8 Millionen, dass sind 10% aller Bundesbürger in der BRD.

    Weisst du... ich liebe Splatterfilme als reine Unterhaltung... ich mag auch Kriegsfilme sehr gern... oh und Thriller wo Leute gefoltert werden um Informationen preiszugeben... noch viel lieber Spiele ich gerne Shooter, bei denen ich möglichst effektvoll ganze Armeen ausradieren kann.
    Mir aussuchen kann ob ich gezielt auf 800Meter, mit dem Ziel Wand neu dekoriere, ohne dass mich jemand sieht... oder ich einfach mit dem Heli und zwei montierten Gatlings das halbe viertel in Schutt und Asche lege.

    Aber... das Gefühl, dass ich hierbei verspüre... ist auch nichts anderes, als vielleicht beim Völkerball... klar, man ist aufgeregt. Man verspürt eine Mischung aus Adrenalin, Wut wenn man getroffen wurde, Eifer, Aufregung oder sogar Hass... aber das ist ok so. Denn nach dem Spiel fühlt man sich erleichtert. Man freut sich auf das nächste mal, wenn man sich wieder mit seinen Freunden trifft und sich wieder anschreit, provoziert, zeug um die ohren haut usw.

    Hingegen ist es für mich ein komplett anderes Gefühl, wenn ich so Videos sehe, wie von dem Amokläufer in der Moschee in Australien z.b.
    Hier ging das Video ja durchs Netz, da diese Kreatur dass via Livestream verbreitet hat. Ich habe mir das Tape angeschaut und obwohl es von der Aufmachung... also Facecam mit POV Ansicht... wie ein Ego-Shooter aussah... hat es mir die Zehennägel aufgerollt und mein Rückenmark gefrieren lassen.

    Ich spiele Airsoft, mit Replikas, die wie echte aussehen... war aber auch beim Bund und würde mit einer echten Waffe, egal ob geladen oder ungeladen oder gar ungeladen und gesichert... nie zum Spaß auf andere zielen.

    Das ist für jeden, der nur eine etwas gefestigte Psyche hat, eine klar definierte Grenze. Fiktion von der Realität zu unterscheiden.

    So... nach langem Text, kommen wir jetzt aber mal zu den radikalen... die Amokläufer, die weniger radikalisiert waren, lasse ich jetzt aus Platzgründen mal außen vor... da ich das mit einem Satz am Ende zusammenführen kann.

    Wie radikalisieren sich die Leute.. entweder werden diese Menschen ausgegrenzt oder bewegen sich aus was auch immer für Gründen, selbst an den Rand der Gesellschaft. Sie ziehen sich zurück... lass es ein schlechtes Verhältnis mit den Eltern sein... viele suchen nur Anerkennung. Meist finden sie diese auch... in Form von Gruppen die dies ausnutzen. Hier wird meist ein narrativ geschaffen Opfer zu sein.. sich aber wehren zu müssen... der Alltag wird hier schon von Gewalt beherrscht. Ergo findet man gefallen daran, etwas zu haben, dass einem Macht verleiht.
    Dabei ist es egal ob es Menschen sind, die mit einem auf andere losgehen... ob es Schlagstöcke, Baseballschläger oder Schlagringe oder gleich Waffen sind... oder Filme die zeigen wie die Gruppe, der man all die Schuld für das eigene miese Leben zuschiebt, gequält werden... Musik in der über diese Gewalt gesungen wird und die diese glorifiziert... und ja auch Games gehören dazu.

    Eins... eins ist immer vorherrschend in den Geistern dieser Menschen. Und das ist Gewalt. Und da kommt jetzt meine Zusammenführung mit den nicht radikalisierten Amokläufern etc...
    Denn die Gewalt muss nicht von diesen Menschen ausgehen... sie kann auch jahrelang auf diese Menschen eingewirkt haben... dazu zählt auch psychische Gewalt und Vernachlässigung. Selbst wenn es nur das ist, dass die Bezugspersonen zu denen man aufsieht nichts als Enttäuschung für einen empfinden...
    Gewalt durch Mitschüler.. und sei es nur Spott.. usw...

    Man sucht sich dann etwas dass einem gut tut... so kommen die rechtsradikalen zu neuen Leuten... so kommt der IS zu neuen Leuten.. man sucht sich die raus die enttäuscht wurden, die die eine Enttäuschung sind, die die schwach und verletzt sind, die die wütend sind und schürt ihren hass.. bei Schulamokläufern wird der Hass oft dadurch geschürt, dass die Mitschüler weiter Gewalt wirken und die Eltern meist blind sind oder ebenfalls Gewalt wirken. Und hier meine ich nicht nur Gewalt im klassischen, sondern im psychischen Sinne.

    Dementsprechend kommen Games doch auch gerade recht. Denn sie lassen sich gut als Werkzeug nutzen um auf irgendwen anderen Gewalt zu wirken. Man kann andere dominieren. Nur dass das halt in diesen Fällen oft nicht mehr ausreicht. Also sind die Games hier nicht die Ursache... sondern eine Begleiterscheinung die oftmals noch als Notventil dient, der Druck jedoch irgendwann zu groß wird, als dass er nur durch Games kompensiert werden kann.

  6. Re: Killerspiele gehören verboten

    Autor: violator 14.10.19 - 09:58

    Frosch1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso sollte virtuelles töten Ok sein?

    Schützenvereine schießen mit echten Waffen und echter Munition auf vom Aussterben bedrohte Tiere, das ist noch viel schlimmer!!!

  7. Re: Killerspiele gehören verboten

    Autor: Sukram71 14.10.19 - 10:03

    elitezocker schrieb:
    -----------------------------------------------------------------------
    > ...denn die stiften zur Nachahmung an.

    Wenn das zuträfe, dann müssten wir fast jede Woche Mord und Totschlag haben. Das ist aber nicht der Fall.

  8. Re: Killerspiele gehören verboten

    Autor: cry88 14.10.19 - 10:46

    Diese Spiele sind dann auch nicht ab 12.

  9. Re: Killerspiele gehören verboten

    Autor: Lanski 14.10.19 - 11:21

    Frosch1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Danke für diese klare Haltung.
    >
    > Es ist aus meiner Sicht völlig unerheblich ob eine Korrelation herstellbar
    > ist. Diese Diskussion führt zu nichts. Man wird immer Argumente finden
    > weshalb dem nicht so ist. Wieso sollte virtuelles töten Ok sein?


    Ganz einfach - wer den Unterschied nicht machen kann, sollte nicht sowas spielen.
    Darum lässt man auch Kinder nicht an Spiele über ihrer Altersgrenze. Eltern sind da in der Verpflichtung. Und bei dem Thema hier - hat diese Debatte trotzdem nix verloren, ihr Trollt doch alle ... kann doch nich sein, dass ihr das 2019 noch immer nicht verstanden habt und die gleichen Fragen stellt wie vor 20 Jahren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.10.19 11:22 durch Lanski.

  10. Re: Killerspiele gehören verboten

    Autor: Jorgo34 14.10.19 - 11:55

    elitezocker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...denn die stiften zur Nachahmung an.
    >
    > Es gab mal eine Zeit, in der das töten von Wesen in Games die
    > Menschenähnlich waren, verboten war. Das war eine gute Zeit.
    >
    > Inzwischen darf man spielerisch in Fortnite "Menschen" killen was das Zeug
    > hält. Erst niederknallen um dann mit gezieltem Head shot aus nächster Nähe
    > zu töten. Da muss ich Games wie CoD erst gar nicht nennen, die dann das
    > Gefühl des Abmurksen auch gleich als FPS anbieten, also aus Sicht und mit
    > den Augen des Killers. Meine Meinung: Sowas gehört auf den Index. Punkt.
    >
    > Die Grenzen wurden aber immer mehr aufgeweicht. Inzwischen darf man Head
    > Shots in Fortnite bereits im Alter von 12 Jahren verteilen und gleich
    > darauf seinen virtuellen Freudentanz aufführen. - Alles ohne Aufsicht
    > versteht sich.
    >
    > Es wundert mich nicht, dass die Gesellschaft in den letzten Jahren schwer
    > radikalisiert und verroht ist angesichts solcher spielerischer
    > Möglichkeiten. Nun kommt aber noch dazu dass eine gewisse Partei durch ihr
    > Vokabular Hass schürt.
    >
    > Hass und Killerbereitschaft gehören nicht zusammen. Das zeigt der Vorfall
    > in Halle.


    Du heißt doch "elitezocker".
    Was ist bei dir schief gelaufen? Zu oft geteabaggt worden, oder warum diese Wut?

    Filme sorgen bei mir für eine weitaus tiefere Verbindung zur Realität, möchtest du nicht vielleicht lieber dort mit Schusswaffenverboten anfangen?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.10.19 11:57 durch Jorgo34.

  11. Re: Killerspiele gehören verboten

    Autor: violator 14.10.19 - 11:56

    Truster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, damals brauchte es für die Spiele halt auch Phantasien. Doom & Co,
    > waren doch noch sehr verpixelt und man konnte hier einen klaren Strich
    > ziehen. der Photorealismus der heutigen Titel ist schon beeindruckend

    Und exakt diesen Text hat man in den 90ern auch schon gesagt. Gerade über DOOM, Mortal Kombat usw., alles viel zu realistisch, im Gegensatz zu früher.

    Und 10 Jahre später wieder, nur über andere Spiele.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.10.19 11:57 durch violator.

  12. Re: Killerspiele gehören verboten

    Autor: dmal77 14.10.19 - 11:58

    Geschrieben von elitezocker :D Junge Junge ich hau mich weg ... Wie sagt man doch so schön ... dont feed the Troll ...

  13. Re: Killerspiele gehören verboten

    Autor: Huanglong 14.10.19 - 12:01

    Anonymouse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Frosch1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Danke für diese klare Haltung.
    > >
    > > Es ist aus meiner Sicht völlig unerheblich ob eine Korrelation
    > herstellbar
    > > ist.
    >
    > Also besteht einfach generell eine Abneigung gegen Computerspiele?
    >
    > > Diese Diskussion führt zu nichts. Man wird immer Argumente finden
    > > weshalb dem nicht so ist. Wieso sollte virtuelles töten Ok sein?
    >
    > Was genau tötet man denn? Zählen die Algorithmen des Programms als Leben?


    Selbst wenn dem so wäre, werden selbst die nicht zerstört. Technisch gibt es eine Entität, die die Spielfiguren steuert. Das abschießen, dieser Figuren wird von dieser Entität lediglich registriert. Ganz so, als würde man Marionetten führen, wo dann bei einer festgelegt wird, dass sie jetzt "tot" sei. Das beenden des Spiels würde in dieser Analogie lediglich bedeuten, dass der Marionettenspieler sich nun mit etwas anderem befasst. Und das abschalten der Rechenmaschine käme dem Betäuben des Marionettenspielers gleich, da die Prozesse problemlos wiederhergestellt werden können. Lediglich das Zerstören der Daten, die das System ausmachen, käme dem Töten des Marionettenspielers nahe.

  14. Re: Killerspiele gehören verboten

    Autor: BlindSeer 14.10.19 - 12:16

    Oder die neusten Teile der gleichen Spiele. ;)

  15. Re: Killerspiele gehören verboten

    Autor: Huanglong 14.10.19 - 12:26

    Wie Einstein schon sagte, zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

  16. Re: Killerspiele gehören verboten

    Autor: Prypjat 14.10.19 - 13:00

    Pyromaniac schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem was der TE meint ist wohl eher, dass diese "Pixel" den Menschen
    > sehr ähnlich sehen. Man brennt also schon kleinen Kindern (ab 12) diese
    > Bilder ins Gehirn ein.

    Das ist aber dann wohl eher das Problem der Eltern oder die Alterseinstufung von 12 Jahren.
    Alles können Eltern auch nicht kontrollieren.
    Wir haben damals auch Spiele gezockt, die sehr blutig waren. Zum Beispiel Moonstone. In dem Spiel konnte man seinen Kontrahenten den Kopf abschlagen. Da war ich auch erst 12 Jahre alt.
    Oder Soldier of Fortune, in dem man die Gegner zu Fleischklumpen schießen konnte.
    Manhunt! Auch so ein krass böses Game.

    Die Frage ist aber nicht, ob diese Games die Kinder abstumpfen, sondern welche Werte den Kindern durch die Eltern oder dem Umfeld vermittelt werden.
    Obwohl ich gegen Krieg bin und keinem Mensch oder Tier etwas zuleide tun kann oder will, habe ich in Spielen kein ethisches oder moralisches Gewissen.

    Das Problem ist eigentlich immer das Umfeld.
    Wie zum Beispiel bei den 27 jährigen jungen Mann. Der ist ja nicht auf die Welt gekommen und hat sofort den rechten Arm gehoben. Der wurde zu dem gemacht, was er heute ist.
    Wenn dann noch Ausgrenzungen in der Kindheit dazu kommen oder schlechte Erfahrungen mit Ausländern, dann entsteht ein Pulverfass, was früher oder später explodieren muss.

    Vielleicht wäre es auch ganz anders gekommen, wenn er zwischenzeitlich die richtigen Leute in seinem Leben gekreuzt hätte. Dann wäre der Hass vielleicht irgendwann verpufft, weil er auch mal die andere Seite sehen kann.

    Auf jeden Fall ist die Verknüpfung zu den Games immer auch ein Eingeständnis der Politik, dass sie unfähig sind auf die realen Bedrohungen zu reagieren. Man muss sich nur mal den Anstieg der rechten Straftaten ansehen und weiß, woher der Wind weht.
    Aber dagegen macht die Politik ja fast nichts.

  17. Re: Killerspiele gehören verboten

    Autor: Megalobo 14.10.19 - 13:23

    prodi1985 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PEQsche schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Man schießt auf gottverdammte Pixel!
    >
    > Dass es nicht so einfach ist, dürfte aber auch jedem klar sein.
    >
    Doch ist es. Jeder Spieler, der nicht eh schon ein Problem hat, wird dir sagen, dass es ihm nicht darum geht Gewalt auszuüben, sondern um das Spiel zu spielen. Vorallem da Shooter meistens kompetitiv ausgerichtet sind, hat man das Bedürfnis einfach besser sein zu wollen als der andere. Und bevor jetzt die Aussage kommt, warum muss dann dort soviel "Gewalt" abgebildet sein. Dreht sich schlichtweg um die Atmosphäre und das Gameplay. Kaum einer kauft und spielt nen Shooter, weil da soviel Gewalt drin ist. Trotzdem will man bei einem CoD oder CS nicht mit Wasserpistolen spielen müssen. Das passt nicht zum Gameplay und würde diesem einfach schaden.
    > Wäre ein Videospiel in Ordnung, wenn man
    > - gezielt Kinder, Juden oder generell ethnisch andere "angreifen" könnte?
    > - eine Vergewaltigung nachspielen könnte?
    > - Pädophilie ausführen könnte?
    >
    > Wo ist hier der moralische und ethische Schlussstrich, die Grenze, die es
    > nicht zu überschreiten gilt?
    >
    Wenn es explizit darum geht, Gewalt auszuüben, dann wird das sowieso nicht zugelassen, egal welche Art von Gewalt. Wenn du auf Gewalt stehst, dann bringt dir son Spiel auch nicht den Kick den du brauchst.
    > Und hat das Spielen von Videospielen eine Abstumpfung und somit eine
    > Verschiebung dieser Grenzen zur Folge?
    >
    Nein. siehe oben. Es geht einem nicht um die Ausüben von Gewalt.
    > Und letztendlich: Ist jemand, der über lange Zeit Ego Shooter und ähnliche
    > spielt, danach (mehr) befähigt, im realen Leben einen Gewaltakt
    > auszuführen? Oder müsste dazu nicht im Vorhinein die Bereitschaft dazu da
    > sein?
    Ohne vorherige Veranlagung passiert eher das Gegenteil. Shooter aber auch andere Spiele helfen beim Stressabbau und Bewältigung von Depressionen. Das Entfliehen des Alltags hilft den Menschen.

  18. Re: Killerspiele gehören verboten

    Autor: Lanski 14.10.19 - 13:31

    Huanglong schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie Einstein schon sagte, zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die
    > menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz
    > sicher.

    "Glaube nichts was im Internet steht. Es sei denn es steht auf ner seriösen Seite wie Wikipedia."
    - Abraham Lincoln

    <klugscheiss>
    Das Zitat is nich nachweisbar von Einstein und auch die Endlichkeit des Universums ist schon in einigen Berechnungen vorgekommen. :D
    </klugscheiss>

    Aber ja ... prinzipiell passt die Metapher. :)

  19. Re: Killerspiele gehören verboten

    Autor: sunrunner 14.10.19 - 13:34

    pssst, wird gerade lustig :-D

  20. Re: Killerspiele gehören verboten

    Autor: Vollstrecker 14.10.19 - 13:46

    Der Troll ist auf jeden Fall satt :D

    Hat aber auch eine kontroverse Diskussion begonnen.

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