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Heimische Bluetooth- und WLAN-Geräte vernetzen

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  1. Heimische Bluetooth- und WLAN-Geräte vernetzen

    Autor: Golem.de 18.08.04 - 11:32

    Forscher der Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik ESK in München wollen die Vernetzung von Handy, PC, Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräten durch ein sich selbst organisierendes Kommunikationsnetz deutlich vereinfachen. Seine Nutzer sollen mit mobilen Geräten drahtlos ins Internet oder Funktionen im Haus steuern können, ohne sich um aufwendiges Einrichten oder kompatible Geräte zu kümmern.

    https://www.golem.de/0408/33044.html

  2. Sicherheit?

    Autor: T-Zer0 18.08.04 - 12:42

    Wie schauts eigentlich mit der Sicherheit aus? Hab keine Lust, das der Nachbar zugriff auf meine Daten hat, nur weil er das gleiche System einsetzt...

  3. Alles in einem

    Autor: Dumdideldum 18.08.04 - 13:01

    Na ja also ich bin ja eher skeptisch, was so heimische All-in-One-Netzwerke angeht.

    Mein Kühlschrank muss nicht unbedingt wissen, was mein Fernseher gerade denkt und ich bin auch nicht scharf darauf, dass meine bessere Hälfte eine monatliche Statistik von unserer WLAN-Toilette ausgedruckt bekommt, wie oft ich in den letzten 30 Tage im stehen gepinkelt habe.

    Dann bekomm ich gleich im Feierabend 'ne WC Ente in die Hand gedrückt, na daaankeschön ;)

    Schöne heile lan-lose Welt. :)

  4. Gibts das nicht schon irgendwie?

    Autor: xpert71 18.08.04 - 16:57

    Ich glaube, daß Apple schon sowas im Angebot hat und es Rendezvous nennt. Vielleicht irre ich mich ja auch. Auf jeden Fall wird dann Wardriving viel mehr Spaß machen.

  5. Apocalypse soon. Der Show-down zwischen Mensch und Chip

    Autor: Cascade 19.08.04 - 05:16

    Apocalypse soon. Der Show-down zwischen Mensch und chip.

    Aus einem älteren manufactum-Katalog:

    Apocalypse soon. Der Show-down zwischen Mensch und chip.

    Seit 13 Jahren prophezeien wir, daß der Mensch-Maschine-Dialog
    ein böses Ende nehmen werde (»eine entfesselt fiepsende 
    Gerätschaftauf der einen,und eine nervlich zerrüttete 
    Menschheit aufder anderen Seite«). 
    Und noch vor 6 Jahren versuchten wir,
    das Unheil zu wenden, indem wir die Parole ausgaben: »In diesem
    Hause keinen Chip« - ein Kampfruf, dessen völlige Realitätsferne
    dem Verfasser erst jüngst wieder bewußt wurde, als er sich
    zur Vermeidung tageszeitlicher Irrungen daranmachte, die diversen,
    sämtlich als blinde Passagiere (nämlich mit Backofen, Thermometer,
    Sauna, Telefon, Radio, CD-Spieler usw.) ins Haus gekommenen
    elektronischen Uhren 1. zu inventarisieren und 2. auf die
    blöde Sommerzeit umzustellen. Es waren tatsächlich 14 Stück,
    alle mit irgendeiner besonderen, jeweils schwer zu ergründenden
    Bedienlogik ein höllisches Tagewerk.
    Oder das Auto. Dessen mechanische Solidität ist mittlerweile
    so vertrauenswürdig, daß die meisten Hersteller nur eine Wartung
    pro Jahr vorschreiben. Das Vehikel des Verfassers hat allerdings
    einige Hundert an Elektronikbauteilen an Bord (die genaue
    Zahl kennt auch die Pressestelle des Herstellers nicht), die
    bisher dafür gesorgt haben, daß statt 1/12 Werkstattbesuch
    je Monat mindestens deren 4 stattfanden. Denn: Jede Woche
    meint wenigstens einer aus diesen Chip-Hundertschaften, eine
    besorgniserweckende, aber meist unzutreffende Einsicht in
    Mangelzustände an Bremsanlage, Ölversorgung usw. gewonnen
    zu haben und lautstark vermelden zu müssen. Andere quittieren
    - infolge unbekömmlicher klimatischer Bedingungen - den Dienst
    überhaupt, was ja durchaus erfreulich wäre, wenn der Ausfall
    nicht von einem Kollegen bemerkt und damit selbst wieder zum
    Anlaß eines gellenden Alarms würde (»Reifendrucküberwachungsanlage
    außer Betrieb!! Werkstatt aufsuchen!«) Über »Elektronische
    Reifendrucküberwachungsanlagen« könnte ich überhaupt Geschichten
    erzählen, die schaudern machen, und dahinter liegt noch das
    ebenso weite wie grauenerregende Feld der automobilen Telematik
    (Navigationssystem samt Telefon). Die KFZ-Mechaniker der örtlichen
    Werkstatt, allesamt wackere Männer, die Teufel, 
    Tod und Kolbenfressernicht fürchten, 
    bekreuzigen sich mittlerweile, wenn sie den
    motorisierten Elektronikbaukasten nur von Ferne sehen: Sie
    müssen dann den 18er-Schlüssel gegen das Handy tauschen und
    mit einer süddeutschen »Leitstelle für elektronische 
    Servicefragen« allseits unlösbare Probleme besprechen.

    Das ganze geschähe aus Sicherheits-, Bequemlichkeits- und
    Energiespargründen, behaupten die Hersteller, 
    denen aber allmählichauch sehr bange wird. 
    »Energierspartechnik« scheint ohnehineine Vokabel aus 
    dem Wörterbuch des Teufels zu sein, die man
    wohl zutreffend definiert als »Kampfbegriff zur beschleunigten
    Ersetzung zuverlässiger, reparierbarer und fachlich überschaubarer
    Technik durch überkomplexe elektronische Bauteile mit stark
    begrenzter Lebensdauer und hohem, integriertem Nervenzerrüttungs-
    potential«.

    Aus Energiespargründen ließ der Verfasser vor kurzem die Steuerung
    seiner Heizungsanlage modernisieren. Bis dahin wählte man
    mittels eines echt greifbaren Schalters zwischen »Frostschutz-«,
    »Tag-«, »Nacht-« und »Automatikbetrieb«, dessen Schaltpunkte
    wiederum mit kleinen Steckzungen in einer elektromechanischen
    Uhr leicht programmierbar waren. Heute steht man vor einem
    Kästchen, das sich trotz 10 qm freier Wandflache in Befolgung
    eines von anonymen Mächten erlassenen, menschenquälerischen
    Miniaturisierungsgebotes auf Zigarettenschachtelgröße 
    verkrümelt, guckt auf ein zweizeiliges Display, 
    das in 95% aller aus Kellerlichtund Taschenlampen 
    herstellbaren Lichtverhältnisse völlig unablesbar
    bleibt, und hangelt sich mit winzigen, fragilen Druckschaltern
    durch ein Menu, das die polyglotte Bedienungsanleitung sagt
    es, enthält aber kein Strukturdiagramm in 3 Ebenen, 5 Unterebenen
    mit jeweils 4 weiteren Ebenen gegliedert ist. Anders als ein
    Eichhörnchen weiß man also exakt, daß man in einem 60fach
    verzweigten Baum herumturnt, nie aber auch nur annähernd,
    auf welchem Ast man gerade landet.
    Und so war es tatsächlich nötig, den örtlichen Klempner zu
    alarmieren, um die Nachtabsenkung um zwei Stunden nach hinten
    zu verlegen. Der kam, was aber die Ratlosigkeit vor dem kleinen
    Kasten nicht etwa beendete, sondern erst verdoppelte (Geselle)
    und eine halbe Stunde später verdreifachte (Meister).
    Beide wichen unverrichteter Dinge, tränennassen Auges, tief
    verstört und in ihrem beruflichen Selbstbild sichtlich schwer
    erschüttert.

    15 Jahre dynamischen Fortschritts in der Alltagselektronik
    hätten wir noch vor uns, meinte kürzlich der Chef von Infineon.
    Ich bin sicher, solange dauert es nicht mehr: Der Zusammenbruch
    wird wahrscheinlich nicht bei den Nutzern, sondern bei jenen
    Menschen einsetzen, die ihr Leben im Service, für Reparaturen
    und die »Sicherung von Betriebsbereitschaft« in die Bresche
    zu werfen haben. Deren beginnende Zerrüttung bemerkt ja jeder,
    dem es gelingt, einen Techniker ins Haus oder einen »Hotline-
    Mitarbeiter« ans Telefon zu kriegen.

    Und so wird kommen der Tag:
    Alle Heizungsmonteure, die nicht schon Hand an sich legten,
    werden auf einem freien Fleckchen Erde Johanniskraut anbauen,
    und in den Heizungsanlagen werden die Relais zur dynamischen
    Außentemperaturanpassung mit denen für den Energieoptimierten
    Ökobetrieb um die Vorherrschaft kämpfen. Alle KFZ-Mechaniker
    führen ein mönchisches Leben in Kontemplation und Askese mit
    langen meditativen Seancen in Landmaschinen-Museen. Die hörigen
    Autofahrer werden von ihren Sicherheitssystemen 
    in die monteursfreien
    Werkstätten getrieben, wo sie aber nie ankommen, weil in Trance
    geratene Navigationssysteme ihnen alle 500 Meter befehlen:
    »Wenn möglich, bitte wenden«.
    Der Himmel wird sich verdunkeln, schwarze Wolken tun sich
    auf und schütten Wasser, und vor ihnen zucken merkwürdig gelb,
    fast wie gekritzelt, und einen Wimpernschlag länger als gewohnt
    Blitze, und wer die Kraft hat, seine Augen zum Himmel zu wenden,
    der wird, während sie verlöschen, in ihnen eine Schrift erkennen:
    »Stop on error, systems shut.«

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