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    Autor: janoP 22.10.19 - 11:45

    Es ist der übersetzenden Person der Golem.de- oder der Zeit.de-Redaktion vielleicht nicht aufgefallen, aber es wurde das geschlechtsneutrale Wort „User“ auf eine etwas sexistische Art und Weise „eingedeutscht“. Es handelt sich bei Fredrick Brennan ja um einen US-Amerikaner, der vermutlich das geschlechtsneutrale Wort „User“ verwendet hat – das lässt sich natürlich nicht mit „Userinnen und User“ übersetzen.

    Abgesehen davon, dass es natürlich allgemein nicht zeitgemäß ist, verschiedene Wörter für Menschen verschiedener Geschlechter zu verwenden (das ist, das würde man verschiedene Wörter für Menschen verschiedener Hautfarben verwenden, und wir sprechen aus gutem Grund nicht mehr von Negern), schließt das Wort „User“ alle Nutzer unabhängig des Geschlechts ein – auch intersexuelle und Menschen ohne/mit anderer Geschlechtsidentifikation – „Userinnen und User“ impliziert, es gäbe nur männliche und weibliche Nutzer.

    Darüber hinaus trifft man durch die Verwendung der Formulierung „Userinnen und User“ die Aussage, weibliche und männliche Nutzer seien in ihrer Rolle, ihrem Wert oder sonsteiner zentralen Eigenschaft so unterschiedlich, dass man sie nicht mit demselben Wort bezeichnen könne. Das ist natürlich ein Menschenbild, das die Redaktion wahrscheinlich nicht teilt, und Fredrick Brennan, der sich vom Sexismus auf seiner Plattform distanziert, sicher auch nicht.

    Die deutsche Sprache ist natürlich voller tradierter Bezeichnungen und Formulierungen, wie eben „Nutzerinnen und Nutzer“, deren Verwendung bei Menschen, die sich nicht mit Feminismus und Gleichberechtigung auseinandersetzen, mit Tradition und der Vertrautheit im Sprachgebrauch zu entschuldigen sind (auch Nutzer*innen diskriminiert zwar zwischen den Geschlechtern, indem es Nutzer in 3 Schubladen steckt, lässt sich aber mit versuchter Höflichkeit entschuldigen).

    Das Verwenden des Englischen Worts „User“ auf diese Weise, und vor allem das Übersetzen dieses Wortes, würde ich aber auch Menschen, die sich nicht viel mit Feminismus und Gleichberechtigung Beschäftigen nicht mehr durchgehen lassen.

    Ich bitte die Redaktion inständig, diese diskriminierende Formulierung zu ändern, zumal es im Falle des Anglizismus doch so einfach ist.

    Es dankt mit vielen Grüßen,
    Jano



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 22.10.19 11:51 durch janoP.

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