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Liebes Ubisoft...

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  1. Liebes Ubisoft...

    Autor: Michael H. 25.10.19 - 13:22

    ... wenn ihr IMHO wissen wollt, warum das Spiel nicht ankommt... folgende Gedanken...

    ES IST LEER!

    Wildlands = reger Verkehr auf den Straßen, belebte Städte, viele urbanen Gebiete
    Breakpoint = Natur, Natur, ach n paar Hütten, MILITÄRBASIS... FORSCHUNGSLABOR... RAFFINERIE... BUNKER... Natur, Natur, Natur, Natur...

    Es gibt kaum interaktionen... du kannst km laufen und siehst nur eine kleine Gegnergruppe nach der anderen. Mit viel Glück n paar "Rebellen" die da rumstehen... keine Häuser, nix... alles nur gegnerische Basen... es gibt nichts zu entdecken.

    Fahrzeugspawn:
    Wildlands rebellen anfunken
    Breakpoint biwak rein, auswählen, raus... umständlich... braucht kein Mensch... isses Fahrzeug kaputt... musste erst zum nächsten Biwak laufen... total überflüssig...

    Rebellenkommandos... bei Breakpoint quasi nicht existent... ab und an hat ne Basis vom Gegner nen Knast wo einer oder zwei Leute drin sind, die dann mitkämpfen...
    Aber so 25 Rebellen in Jeeps antanzen lassen, Mörserfeuer runterhageln lassen usw... in Breakpoint nichts davon..

    Storyline... in Wildlands schön übersichtlich... ein Gebiet nachm anderen... einfaches Prinzip... Hinweise sammeln, Unterbosse töten, Boss killen, Gebiet frei, nächstes..
    Breakpoint... gesamte Insel, kein roter Faden... man killt fuckin "Shane" in der ersten größeren Hauptmission... ich bin von ausgegangen er wäre ein Endgegner... nix da... einfach hops...

    Waffen... oh ja... ein riesen arsenal... viele Bunte Farben... aber du kannst bis auf hochlevlige Drohnen, alle Gegner wie bisher mit einem gezielten Kopfschuss aus der billigsten Waffe killen... es besteht keine Notwendigkeit überhaupt bessere Ausrüstung zu finden... ÜBERFLÜSSIG...
    Wenn de dann mal Level 250 bist, machts nur bei Drohnen einen Unterschied... wobei die Drohne die mit einem Rocketlauncher kaputt ist und die die mit 8 Raketen, 24 Granaten, 12 Packungen C4, 18 Magazinen STG und 6x panzerbrechende Munitionsfähigkeit des Scharfschützen gerade so in die Knie geht... KEINEN PIXEL ANDERS AUSSIEHT ALS DIE ERSTE DIE NACH EINER RAKETE PLATT IST... es ist exakt das gleiche Modell.. nicht so ein Gebäudegroßes ding... nein... alles identisch...

    Vielleicht... aber auch NUR vielleicht... liegt es daran...
    Und dass das Setting Bolivien einfach cool war.

    Das Fähigkeitensystem ist auch ein Witz...

  2. Re: Liebes Ubisoft...

    Autor: ibsi 25.10.19 - 13:58

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > aber du
    > kannst bis auf hochlevlige Drohnen, alle Gegner wie bisher mit einem
    > gezielten Kopfschuss aus der billigsten Waffe killen
    Wobei ich das SEHR GUT finde. Nichts ist dümmer als einen Menschen mit 10 Kopfschüssen töten zu müssen ... Sorry Division, hat Spaß gemacht aber normal mag ich so was überhaupt nicht.

    > wobei die Drohne die mit einem Rocketlauncher kaputt ist und
    > die die mit 8 Raketen, 24 Granaten, 12 Packungen C4, 18 Magazinen STG und
    > 6x panzerbrechende Munitionsfähigkeit des Scharfschützen gerade so in die
    > Knie geht... KEINEN PIXEL ANDERS AUSSIEHT ALS DIE ERSTE DIE NACH EINER
    > RAKETE PLATT IST... es ist exakt das gleiche Modell.. nicht so ein
    > Gebäudegroßes ding... nein... alles identisch...

    Hier würde es Sinn ergeben, oder bei Monstern die immer größer oder gepanzerter werden (was so allerdings nicht in Wildlands passt).

    Far Cry New Dawn hat das besser gemacht. Munition die Panzerbrechend ist. Irgendwann haben Gegner Helme auf und wenn man auf den Kopf schießt, dann ist erst einmal der Helm kaputt (je nach Waffe). Bei Panzerbrechender Munition ist es sofort vorbei mit dem Typen. Das ist weitaus realistischer als das System aus Division und würde auch in GR:W funktionieren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.10.19 13:58 durch ibsi.

  3. Re: Liebes Ubisoft...

    Autor: LaonyFly 25.10.19 - 14:21

    Ich habe mich sehr auf Breakpoint gefreut. Mir gefällt das TactiCool SpecOps gedöns. Mir reißt dieser Balanceakt zwischen Survival und Looter Shooter jedoch alles zu Boden.

    Es ist beides und nichts davon.

    Wenn es ein Survival sein soll, gebt mir kein unendlich großes Inventar, verringert die Munitionsfunde und macht die Außenposten schwerer. Grade im Bezug auf die KI. Ernsthaft ich hab keinen Grund zu schleichen. Dann werde ich entdeckt - ja und? Ich kann auf "Extrem" wie Rambo alles stürmen. Der eine Typ pro Außenposten, scheinbar gibt es auf Aurora keine Smartphones, der Verstärkungen rufen kann... die innerhalb von 3 Sekunden erledigt sind.... ernsthaft?
    Die tolle einbuddel-Mechanik ist nett - aber nie notwendig. Verletzungen sind interessant - aber nie ein Hindernis da man eh dauerhaft die Spritzen hat, welche alles sofort heilen.

    Wenn es ein Looter Shooter sein soll müssen, steinigt mich bitte nicht, die Gegner mehr leben haben oder es müssten wesentlich mehr sein. Warum soll ich mich um den Loot kümmern, wenn er doch eh nichts ändert?

    Ich würde mich eher freuen, wenn es ein definitives Survival Spiel wäre. "Shit, ich habe kaum noch Munition, mein Wasser geht zu Ende. Soll ich den Außenposten dort angreifen? Überlebe ich das? Kann ich es mir leisten diese Waffe noch mitzunehmen und was soll ich dafür liegen lassen"; "Verdammt, ich wurde entdeckt. Schnell in den Wald, einbuddeln und warten. Ich bin schwer verwundet und habe keine Möglichkeit mich zu heilen - also abhauen."

    Das ganze Spiel funktioniert meiner Meinung nach nicht, wenn man quasi unendlich Munition, Heilung und unbegrenzt Platz hat. Das untergräbt den kompletten Underdog Gedanken.

    Klar, meine Wünsche für Breakpoint gehen weit, weit davon Weg, was Ghost Recon mal war oder sein sollte. Aber wenn man schon in eine andere Richtung geht, dann doch bitte richtig.

    cheers

  4. Re: Liebes Ubisoft...

    Autor: forenuser 26.10.19 - 10:12

    Vorweg:
    - Ich mag Wildlands, kenne aber Breakpoint noch nicht.
    - Ich liebe, genreübergreifen, OpenWorld und mag es Stundenland durch die Pampa laufen. Fast wie echtes Rumlatschen nur ohne bei Regen nass zu werden :o)


    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... wenn ihr IMHO wissen wollt, warum das Spiel nicht ankommt... folgende
    > Gedanken...
    >
    > ES IST LEER!
    >
    > Wildlands = reger Verkehr auf den Straßen, belebte Städte, viele urbanen
    > Gebiete
    > Breakpoint = Natur, Natur, ach n paar Hütten, MILITÄRBASIS...
    > FORSCHUNGSLABOR... RAFFINERIE... BUNKER... Natur, Natur, Natur, Natur...
    >
    > Es gibt kaum interaktionen... du kannst km laufen und siehst nur eine
    > kleine Gegnergruppe nach der anderen. Mit viel Glück n paar "Rebellen" die
    > da rumstehen... keine Häuser, nix... alles nur gegnerische Basen... es gibt
    > nichts zu entdecken.
    >
    > Fahrzeugspawn:
    > Wildlands rebellen anfunken
    > Breakpoint biwak rein, auswählen, raus... umständlich... braucht kein
    > Mensch... isses Fahrzeug kaputt... musste erst zum nächsten Biwak laufen...
    > total überflüssig...
    >
    > Rebellenkommandos... bei Breakpoint quasi nicht existent... ab und an hat
    > ne Basis vom Gegner nen Knast wo einer oder zwei Leute drin sind, die dann
    > mitkämpfen...
    > Aber so 25 Rebellen in Jeeps antanzen lassen, Mörserfeuer runterhageln
    > lassen usw... in Breakpoint nichts davon..

    Das könnte daran liegen, das Breakpoint auf einer vglw. kleinen Insel spielt und nicht in Bolivien.
    Ich weiß nicht, wie groß die Inselfläche ist, aber tausende Einwohner und Ortschaften mit Infrastruktur und Autostaus würde ich tatsächlich nicht erwarten wollen...

    (...)

    > Waffen... oh ja... ein riesen arsenal... viele Bunte Farben... aber du
    > kannst bis auf hochlevlige Drohnen, alle Gegner wie bisher mit einem
    > gezielten Kopfschuss aus der billigsten Waffe killen... es besteht keine
    > Notwendigkeit überhaupt bessere Ausrüstung zu finden... ÜBERFLÜSSIG...

    Äh, ja und?
    Schon mal einen Kopfschuss abbekommen? Nicht wenige Sterben nach dem ersten Treffer und mir ist nicht bekannt, dass es irgendwann mal zehn Treffer brauchte. Die Allermeisten werden spätestens nach 10 Körpertreffern die Hufe strecken.

    (...)

    --
    Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
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