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Wer sein Geschäftsmodell auf Basis des Wohlwollen einer anderen Firma betreibt ...

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  1. Wer sein Geschäftsmodell auf Basis des Wohlwollen einer anderen Firma betreibt ...

    Autor: Muhaha 11.11.19 - 10:51

    ... darf sich nicht wundern, wenn ihm dieses Geschäftsmodell eines Tages um die Ohren fliegt.

    Das soll jetzt nicht heissen, dass Youtube oder Amazon oder eBay nicht schmierige Arschlöcher sind und dass man auf deren Plattformen kein Geschäft aufziehen sollte ... es soll nur heissen, dass man GERADE bei solchen Konstellationen immer einen Plan B haben sollte, falls der Plattformbetreiber vollends den Kontakt mit der Realität verliert.

  2. Re: Wer sein Geschäftsmodell auf Basis des Wohlwollen einer anderen Firma betreibt ...

    Autor: mw.121124 11.11.19 - 11:31

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... darf sich nicht wundern, wenn ihm dieses Geschäftsmodell eines Tages um
    > die Ohren fliegt.

    Dem stimme ich zu. Vor allem, wenn man selbst keinerlei finanzielle Aufwände hat, um dort gratis seine Videos hosten zu können/dürfen.
    Ja, Equipment/Zeit etc kosten auch. Aber Youtube selbst hat davon recht wenig.

    Ich gehe auch davon aus, dass es eher "Channels" wie meinen trifft. Ich lade halt dort meine Videos hoch (goPro Videos von meinen Fahrradtouren zB, aber schon runtercodiert) und verschicke halt die Links an Interessierte. Die Videos selbst sind nicht gelistet.
    D.h. ich belege dort GB an Speicher und hab für Youtube keinerlei nutzen (nicht mal Werbeeinblendungen)

  3. Re: Wer sein Geschäftsmodell auf Basis des Wohlwollen einer anderen Firma betreibt ...

    Autor: Muhaha 11.11.19 - 11:36

    mw.121124 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich gehe auch davon aus, dass es eher "Channels" wie meinen trifft. Ich
    > lade halt dort meine Videos hoch (goPro Videos von meinen Fahrradtouren zB,
    > aber schon runtercodiert) und verschicke halt die Links an Interessierte.
    > Die Videos selbst sind nicht gelistet.
    > D.h. ich belege dort GB an Speicher und hab für Youtube keinerlei nutzen
    > (nicht mal Werbeeinblendungen)

    Ist halt die Frage ... will Youtube grundsätzlich keine kommerziell nicht relevanten "Amateur"-Inhalte mehr hosten (dann würden min. 90% allen Contents nicht mehr verfügbar sein)? Oder ist dieser Passus nur eine juristische Formalität, die halt in den AGBs stehen muss, um sich das Recht vorbehalten zu Kanäle aus kommerziellen Gründen sperren zu können? Oder ist das eine wohlplatzierte Drohung an all die großen Youtuber, die zwar ihre Videos weiterhin via Youtube hosten, diese aber demonetarisiert haben, weil sie Geld über Patreon und andere Quellen verdienen?

    Ich vermute letzteres, denn von deren Popularität hat Youtube nichts, an denen kann Youtube kein Geld verdienen.

  4. Re: Wer sein Geschäftsmodell auf Basis des Wohlwollen einer anderen Firma betreibt ...

    Autor: Kleiber 11.11.19 - 11:40

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... darf sich nicht wundern, wenn ihm dieses Geschäftsmodell eines Tages um
    > die Ohren fliegt.
    >
    > Das soll jetzt nicht heissen, dass Youtube oder Amazon oder eBay nicht
    > schmierige Arschlöcher sind und dass man auf deren Plattformen kein
    > Geschäft aufziehen sollte ... es soll nur heissen, dass man GERADE bei
    > solchen Konstellationen immer einen Plan B haben sollte, falls der
    > Plattformbetreiber vollends den Kontakt mit der Realität verliert.

    Arbeitest du nicht auch auf der Basis des Wohlwlllens einer Firma? Wenn dich dein Arbeitgeber von heute auf morgen rauswirft hast du halt Oech gehabt? Youtube ist da ein bißchen wie Uber. Die Creator bringen Youtube Geld haben aber keine Rechte.

  5. Re: Wer sein Geschäftsmodell auf Basis des Wohlwollen einer anderen Firma betreibt ...

    Autor: Muhaha 11.11.19 - 11:49

    Kleiber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Arbeitest du nicht auch auf der Basis des Wohlwlllens einer Firma?

    Nein. Es gibt hier klar geregelte Verträge. Ich habe als Arbeitnehmer Rechte. Als Youtuber habe ich keine Rechte, ich kann dort nichts einfordern, wenn Youtube die Rahmenbedingungen ändert.

    > Wenn dich dein Arbeitgeber von heute auf morgen rauswirft hast du halt Oech
    > gehabt?

    Dagegen kann ich mich gerichtlich wehren. Gegen Youtube kann ich mich nicht wehren, weil ich keine entsprechende Rechte habe. Wenn mein Kanal dicht gemacht wird, weil Youtube das so entscheidet, dann war es das.

  6. Re: Wer sein Geschäftsmodell auf Basis des Wohlwollen einer anderen Firma betreibt ...

    Autor: Dieselmeister 12.11.19 - 09:15

    Naja, die Nutzung von YouTube beruht auf Verträge. Ich würde mich nicht wundern, wenn ein Gericht sagt, YouTube ist zwar schön, dass du deine AGB angepasst hast, aber zum Zeitpunkt als der Kunde das Video postete galten andere AGB und der damals konkludent geschlossene Vertrag ist heute noch gültig. Aber das sollen Gerichte entscheiden, wenn es soweit ist.

    BTW. Man hat immer einen Vertrag mit Youtube geschlossen, auch wenn du nix unterschrieben hast. Der Upload und die Kontoerstellung sind Verträge.

  7. Re: Wer sein Geschäftsmodell auf Basis des Wohlwollen einer anderen Firma betreibt ...

    Autor: EWCH 12.11.19 - 09:38

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... darf sich nicht wundern, wenn ihm dieses Geschäftsmodell eines Tages um
    > die Ohren fliegt.

    wer macht das nicht? Ich sitze hier in einem gemieteten Buero und bin abhaengig von Wasser, Strom aber auch zig Lieferanten, Paketdiensten und einem funktionierendem Internet.

  8. Re: Wer sein Geschäftsmodell auf Basis des Wohlwollen einer anderen Firma betreibt ...

    Autor: Ibbso 12.11.19 - 09:55

    Dieselmeister schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, die Nutzung von YouTube beruht auf Verträge. Ich würde mich nicht
    > wundern, wenn ein Gericht sagt, YouTube ist zwar schön, dass du deine AGB
    > angepasst hast, aber zum Zeitpunkt als der Kunde das Video postete galten
    > andere AGB und der damals konkludent geschlossene Vertrag ist heute noch
    > gültig. Aber das sollen Gerichte entscheiden, wenn es soweit ist.
    >
    > BTW. Man hat immer einen Vertrag mit Youtube geschlossen, auch wenn du nix
    > unterschrieben hast. Der Upload und die Kontoerstellung sind Verträge.

    Versteh mich nicht falsch, ich möchte das nicht kategorisch verneinen.
    Ja, das sind Verträge, auch ohne Unterschrift. Die Änderung von Nutzungsbedingungen ist der Plattform allerdings nun mal vorbehalten und für Nutzer aus dem Jahre 2004 / Inhalte aus 2004 gelten trotzdem die jetzigen Nutzungsbedingungen; Der Nutzer stimmt der Änderung idr. durch Weiternutzung der Dienste zu. Ohne das rechtlich vertiefen zu können, ist das ja bekannterweise eine gängige Praxis bei Online-Diensten. Dazu kommt, dass YouTube "ihren Teil des Kuchens" schon seit Anbeginn in den AGBs verankert hat: Ein YouTube Konto ist am Ende des Tages immernoch in den Händen von YouTube, genau wie die Inhalte auf YouTube.
    Außerdem müsste man sich die Frage dann stellen, wieso BESTIMMTE Punkte von neuen Nutzungsbedingungen für ALLE gelten, aber manche Punkte (wie die Sperrung von unwirtschaftlichen Konten, die VOR Inkrafttreten aktiv waren) nicht für alle gelten können, wenn dies nicht explizit erwähnt wird?

    Und dann könnten wir noch mit all den Fragen um Gerichtszuständigkeiten anfangen.. Können europäische Gerichte etwas dazu sagen? Sicherlich, sofern geltendes EU Recht gebrochen wird..wird es das? Gibt es andere Rechtssysteme, in denen das gebrochen wird? Wie würde sich das am Ende wirklich auf die Plattform auswirken, wenn es in der EU absolut in Ordnung ist, aber in den USA nicht (was ich mir nicht vorstellen kann, wovon ich natürlich keine Ahnung habe)?

    Das sollen jetzt keine Behauptungen darstellen, ich möchte nicht sagen, dass das alles so IST.
    Oder die Frage von Gerichtsbarkeit nicht einfach geklärt werden könnte, oder ob diese überhaupt so relevant ist.
    Aber all das sind Gedanken, die für mich eher den Eindruck erwecken, dass da kein Gericht jemals erfolgreich was zu sagen wird - in diesem Falle

  9. Re: Wer sein Geschäftsmodell auf Basis des Wohlwollen einer anderen Firma betreibt ...

    Autor: Ibbso 12.11.19 - 10:03

    EWCH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Muhaha schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ... darf sich nicht wundern, wenn ihm dieses Geschäftsmodell eines Tages
    > um
    > > die Ohren fliegt.
    >
    > wer macht das nicht? Ich sitze hier in einem gemieteten Buero und bin
    > abhaengig von Wasser, Strom aber auch zig Lieferanten, Paketdiensten und
    > einem funktionierendem Internet.

    Wie schon gesagt wurde, fallen diese Abhängigkeiten trotzdem unter bestimmte Sicherheiten; Du weißt theoretisch vorher, dass dich da gleich nicht jemand aus dem Büro zerren kann. Du weißt theoretisch vorher, dass Wasser/Strom nur unter bestimmten Voraussetzungen abgedreht wird. Du weißt theoretisch vorher, dass das Ausfallen von Infrastrukturen deinem Unternehmen schadet, deine - sofern du das bist - Arbeitnehmerrechte aber in keinsterweise beschränkt; Dir stehen trotzdem Dinge zu und du wirst nicht arbeitslos, weil 2 Tage die Strukturen des Arbeitgebers versagen und er kein Bock mehr auf dich hat.

    Das sind Sicherheiten, die du nicht hast, wenn du dich dazu entscheidest, über solche Plattformen Geld zu verdienen. Das macht es sicherlich nicht schlimm, dass man sowas macht. Aber es sollte einem doch klar sein, dass dort andere "Arbeitsbedingungen" herrschen als sonst wo; Und da am Ende zu weinen, weil YouTube nicht nett ist, ist halt nur ein Ausdruck davon, dass man keinen Bock hatte sich einen Plan B fürs Leben zu machen - das ist dann die eigene Schuld, ja.

  10. Re: Wer sein Geschäftsmodell auf Basis des Wohlwollen einer anderen Firma betreibt ...

    Autor: gollumm 12.11.19 - 10:44

    Man kann das ganze auch etwas unaufgeregter sehen. Wenn der eigene Kanal genug abwirft, dass man davon leben kann, dann wird auch genug für Google übrig bleiben.

  11. Re: Wer sein Geschäftsmodell auf Basis des Wohlwollen einer anderen Firma betreibt ...

    Autor: mfeldt 12.11.19 - 11:37

    EWCH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Muhaha schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ... darf sich nicht wundern, wenn ihm dieses Geschäftsmodell eines Tages
    > um
    > > die Ohren fliegt.
    >
    > wer macht das nicht? Ich sitze hier in einem gemieteten Buero und bin
    > abhaengig von Wasser, Strom aber auch zig Lieferanten, Paketdiensten und
    > einem funktionierendem Internet.

    Ich vermute mal Du zahlst Miete bzw. gebühren für die Nutzung dieser Infrastruktur.
    Und solang Du die weiterzahlst, also dem Erbringer dieser Dienstleistungen einen Gewinn bietest, wird das auch weiter funktionieren. Hörst Du damit auf, fliegst Du raus.

    Genauso läuft's bei YT: Kein Gewinn mehr, Schluß!

  12. Re: Wer sein Geschäftsmodell auf Basis des Wohlwollen einer anderen Firma betreibt ...

    Autor: Trockenobst 12.11.19 - 14:56

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich vermute letzteres, denn von deren Popularität hat Youtube nichts, an
    > denen kann Youtube kein Geld verdienen.

    Es gibt inzwischen viele die von Crowdfinancing leben, weil sie die Ads nicht wollen.
    Youtube könnte einen teuren Creator-Account einrichten, der dann dynamisch von der Werbung bezahlt wird. Wenn du diese nicht hast, dann zahlst Du.

    Das klingt mir aber alles zu abstrakt. Google hat kein Geldproblem.

    Youtube will sichtlich unangenehme (politische) Kanäle loswerden. Das haben sie immer wieder versucht, aber wenn man sich an die Regeln hält, kommt man da nicht sauber hin. Jetzt ist schwammig möglich alle Kanäle zu löschen die einem nicht passen. Sie behaupten einfach, der Kanal bringt kein Geld. Fertig. Wenn es keinen Weg gibt, einen "PayAccount" zu kriegen, ist man einfach ohne Plattform.

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