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Jaja, das Gehalt...

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  1. Jaja, das Gehalt...

    Autor: Der schwarze Ritter 28.11.19 - 13:51

    Was habe ich mir nur damals dabei gedacht, als Softwareentwickler mit 10 Jahren Erfahrung zum Einstieg 3400¤ zu fordern? Angeboten wurden mir dann 2200¤ und dann bin ich halt nicht dort hin. Der nächste bot mir 2600¤, war dann auch nichts. Und bei wieder einem bekam ich 3200¤, dafür aber allerlei zusätzliche Annehmlichkeiten wie HomeOffice, 13,5 Monatsgehälter im Jahr, Fitnessstudio im Büro etc. Da verzichte ich dann auch auf die 200¤ im Monat und ich wäre so auch noch weitere Kompromisse eingegangen.

    Aber die Arroganz mit der manche Firmen einen abspeisen wollen, da brauchen sie sich nicht wundern, wenn keiner kommt um zu bleiben.

  2. Re: Jaja, das Gehalt...

    Autor: rizzorat 28.11.19 - 15:15

    Das ist nicht nur in der IT so. Ich habe 2010, als ich mit meinem Dipl-Ing fertig war und dann als Elektroingenieur arbeiten wollte, habe ich den eklatanten Fehler gemacht mich für die anstehende Zeit zwischen exmatrikulation und dem ersten Job arbeitssuchend zu melden.

    Da rufen dann Firmen an die mal so horchen wollen. Sie würden so maximal 24k¤ bezahlen. Das wäre ja besser als arbeitsllos sein und man könne schonmal Erfahrung sammeln. Und nach Hinter-Timbuktu ziehen solle man bitte auch gleich. Damit es dann auch maximal schwierig ist da wieder raus zu kommen.

    Aufm Arbeitsamt wurde richtig schön druck gemacht, wieso ich sowas nicht annehmen würde.
    Ich hab mich geweigert und hab dann für 43k¤ bei mir um die Ecke angefangen.

    Auch wenn hier viele meinen "oh die arroganten Absolventen, können GARNIX und wollen voll viel Geld!!!!11elf"

    Seid euch eures Wertes bewusst. Mehr als "nein" können die Firmen nicht sagen. Wenn die dann noch so unprofessionell daher kommen und die Gehaltsforderung kommentieren mit "Ah das ist viel zu viel, das verdient man hier nicht, blablabla", gleich rausgehen. Bei diesen Firmen wird man dan auch nie mehr verdienen als das womit man angestellt wurde.

    Wichtig ist es auch einen Gehaltsspiegel zu haben für die Brance und die jeweiligen Erfahrungwerte die man hat. Ich hatte das Glück das sowas bei meinem Finanz- und Versicherungsdiesntleister dabei war. Und die lagen echt ziemlich ziemlich gut. Auch beim Jobwechsel habe ich einen aktualisierten bekommen und knnte so viel höher einsteigen als ich gedacht habe. Ich bin nicht der geilste Ingenieur ever. Trotzdem verdiene ich jetzt 70k¤ weil ich in bestimmten Situationen einfach mal dreist war und diese dt. Ingenieurseigenschaft, das man sich selber unter den Scheffel stellt, mal bei Seite geschoben habe.

    Außerdem. Was würde es euch nutzen bescheiden zu sein? Ein gutes Gewissen? Weil euer Chef dann mehr verdienen kann? Oder der Shareholder mehr Dividende bekommt? Verarscht euch ned selber. Firmen sind Raubtiere. Entweder ihr spielt auf dem Level mit oder ihr werdet nie gut Geld verdienen.

    Schaut euch in eurem ersten Job auch gut an welcher Typus Mensch in den Führungspositionen sitzen. Das sind nicht die super qualifizierten bescheidenen Menschen. Das sind die aufgeblasenen arroganten Wichtigtuer. Die haben meist Leichen im Keller über die sie in ihrer Karriere gegangen sind. Das ist auch der Grund wieso Frauen meiner MEinung nachin so wenigen Führungspositionen sind. Es fehlt das gesunde Maß an selbstüberschätzung mit dem viele Kerle rumlaufen.

  3. Re: Jaja, das Gehalt...

    Autor: Zockmock 28.11.19 - 15:23

    Hast du die Gehälter denn immer nach dem Bewerbungsgespräch erfahren? Ist ja eigentlich auch verschwendete Zeit für beide Seiten.

  4. Re: Jaja, das Gehalt...

    Autor: Lexycon 28.11.19 - 15:34

    Zockmock schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hast du die Gehälter denn immer nach dem Bewerbungsgespräch erfahren? Ist
    > ja eigentlich auch verschwendete Zeit für beide Seiten.

    Marschiert ihr eig. in Bewerbungsgespräche rein und fragt direkt nach dem Gehalt? Ernstgemeinte Frage, muss mich demnächst auch mal nach langer Zeit wieder bewerben. Diesmal aber halt richtig, nicht nur Bachelorarbeit/Masterarbeit stelle...
    Brauche finanziell auch nicht zwingend direkt nen Job. Also dreist verhandeln?

  5. Re: Jaja, das Gehalt...

    Autor: Anonymer Nutzer 28.11.19 - 15:57

    > Also dreist verhandeln?

    Naja, zu dreist sollte es nicht sein, das kommt dann wiederum beim AG arrogant an. Aber bescheiden ist auch keine gute Idee.

    Wie heißt es so schön, der erste Eindruck zählt. Und bei diesem sollte man/frau sich gut überlegen, ob man den Arbeitssklaven zu sehr heraushängen lassen will.

  6. Re: Jaja, das Gehalt...

    Autor: Anonymer Nutzer 28.11.19 - 16:03

    Dieser Tipp fällt bei mir auch unter die Kategorie "im Nachhinein ist man immer schlauer".

    Nicht, dass jemand denkt, ich hätte das auch alles von Anfang an richtig gemacht.

  7. Re: Jaja, das Gehalt...

    Autor: Shred 28.11.19 - 16:24

    Lexycon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Marschiert ihr eig. in Bewerbungsgespräche rein und fragt direkt nach dem
    > Gehalt?

    Jein... Ich habe immer in der Bewerbung schon einen Gehaltswunsch angegeben.

    Bei den meisten Firmen stimmte mein Gehaltswunsch grob mit deren Vorstellungen überein. Dann kann man immer noch ein wenig in beide Richtungen handeln, wenn das Interview gut verlief und man einen Vertrag angeboten bekommt. Geld ist nicht alles. Ein angenehmes Betriebsklima, gute Work-Life-Balance, problemloser Urlaub, Home Office, Jobticket etc sind ja auch etwas wert.

    Ich habe es sogar schon erlebt, dass man mir schließlich ein etwas höheres Gehalt als mein Wunschgehalt angeboten hat. :-)

    Ist der Gehaltswunsch viel zu hoch, spart man sich selbst und der Firma gleich die Zeit für ein nutzloses Interview. Wobei ich es auch schon erlebt habe, dass sie einen zum Interview antanzen ließen und dann knallhart versuchten, das Gehalt massiv zu drücken. ("Was Sie wollen, werden sie nirgendwo kriegen!")

  8. Re: Jaja, das Gehalt...

    Autor: dontcare 28.11.19 - 16:28

    Lexycon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zockmock schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hast du die Gehälter denn immer nach dem Bewerbungsgespräch erfahren?
    > Ist
    > > ja eigentlich auch verschwendete Zeit für beide Seiten.
    >
    > Marschiert ihr eig. in Bewerbungsgespräche rein und fragt direkt nach dem
    > Gehalt? Ernstgemeinte Frage, muss mich demnächst auch mal nach langer Zeit
    > wieder bewerben. Diesmal aber halt richtig, nicht nur
    > Bachelorarbeit/Masterarbeit stelle...
    > Brauche finanziell auch nicht zwingend direkt nen Job. Also dreist
    > verhandeln?

    Ich hatte jetzt 4 Gespräche und hatte für alle 4 eine Zusage bekommen.

    Bei allen gab es vorher ein kleines Telefon Interview um zu sehen ob ein längeres vor Ort überhaupt Sinn macht. Bei 3/4 wurde auch grob nach den Vorstellungen vom Gehalt gefragt. Also von wegen zwischen x und y sollte es liegen.

    Ist ja auch sonst Zeit Verschwendung 2h+ zu reden und dann wird es grundsätzlich nichts weil das Gehalt für eine Seite überhaupt nicht passt.

  9. Re: Jaja, das Gehalt...

    Autor: letz 28.11.19 - 16:58

    Lexycon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Brauche finanziell auch nicht zwingend direkt nen Job. Also dreist
    > verhandeln?

    Wenn du weißt, was du bei anderen Firmen relativ sicher verdienen kannst, nenn den Betrag und fertig. Wenn sie nicht wollen, weiter. Zum Training bei Bedarf das Interview mitmachen. Bei sehr geizigen Firmen und ausreichend Zeit, allein schon da bleiben, um deren Zeit=Geld zu verbraten.

  10. Re: Jaja, das Gehalt...

    Autor: crustenscharbap 28.11.19 - 17:01

    Das Gehalt ist immer zu hoch und der Firma geht es immer schlecht, gaanz schlecht. Leute, das ist total normal. Mich wundert, dass es nur 72% sind. Da sind die CEO in der Branche ja sehr ehrlich.

    Aber ist doch gut für den Arbeitnehmer ;)

  11. Re: Jaja, das Gehalt...

    Autor: E-Mover 28.11.19 - 17:54

    Lexycon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zockmock schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hast du die Gehälter denn immer nach dem Bewerbungsgespräch erfahren?
    > Ist
    > > ja eigentlich auch verschwendete Zeit für beide Seiten.
    >
    > Marschiert ihr eig. in Bewerbungsgespräche rein und fragt direkt nach dem
    > Gehalt? Ernstgemeinte Frage, muss mich demnächst auch mal nach langer Zeit
    > wieder bewerben. Diesmal aber halt richtig, nicht nur
    > Bachelorarbeit/Masterarbeit stelle...
    > Brauche finanziell auch nicht zwingend direkt nen Job. Also dreist
    > verhandeln?

    Das kann ich Dir dann sagen, wenn Dein Bewerbungsgespräch bei mir vorüber ist. ;)

  12. Re: Jaja, das Gehalt...

    Autor: GregorMaier 28.11.19 - 18:57

    Zockmock schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hast du die Gehälter denn immer nach dem Bewerbungsgespräch erfahren? Ist
    > ja eigentlich auch verschwendete Zeit für beide Seiten.

    Sehe ich auch so. Einer wollte dann sogar das ich auf Probe daheim dann was code, das alles vor dem Vorstellungsgespräch, meinte das ich das nicht machen werde, falls das zu viel Zeit wäre und hab auch gleich am Telefon nach den Gehaltsvorstellungen gefragt. Tage später kam die Absage, man wollte auch kein Interview mehr mit mir. Hat mich erst geärgert ist aber besser so, hab schon mehrfach erst in nem Interview erfahren das mir der Job nicht taugen würde (Bewerbung war sehr allgemein formuliert und es war kein Ansprechpartner angegeben). Da verschwendet man nur Zeit für beide Seiten.

  13. Re: Jaja, das Gehalt...

    Autor: Terins 28.11.19 - 19:17

    Wenn ich das so lese bekomme ich fast Mitleid. Eine Bitte an alle ITller, die etwas drauf haben: Verkauft Euch nicht unter Wert!

    Schaut mal was ITler in den USA oder der Schweiz verdienen und dann sagt Eurem Headhunter knallhart ins Gesicht: unter 100k im Jahr brauchen Sie bei mir nicht anklingen!

    Dies ist kein Scherz. Mir kommt Deutschland echt wie eine Sklavenfabrik vor. Traurig das alles :(



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.11.19 19:18 durch Terins.

  14. Re: Jaja, das Gehalt...

    Autor: Kleba 28.11.19 - 19:32

    Terins schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich das so lese bekomme ich fast Mitleid. Eine Bitte an alle ITller,
    > die etwas drauf haben: Verkauft Euch nicht unter Wert!
    >
    > Schaut mal was ITler in den USA oder der Schweiz verdienen und dann sagt
    > Eurem Headhunter knallhart ins Gesicht: unter 100k im Jahr brauchen Sie bei
    > mir nicht anklingen!
    >
    > Dies ist kein Scherz. Mir kommt Deutschland echt wie eine Sklavenfabrik
    > vor. Traurig das alles :(

    Du kannst aber Schweizer Gehälter oder US-amerikanische Gehälter nicht 1-zu-1 mit deutschen vergleichen. Ich komme hier mit etwas über 70K sehr gut über die Runden; in der Schweiz und den meisten Regionen in den USA sähe das anders aus.
    Ich finde wenn man sich an den Gehalts-Dezilen orientiert kann man eine ganz gute Einschätzung bekommen. Ich liege mit meinem Gehalt schon bei den oberen 12% der Gehälter. Damit kann ich so schlecht bezahlt nicht sein.

  15. Re: Jaja, das Gehalt...

    Autor: aLpenbog 28.11.19 - 19:44

    Terins schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich das so lese bekomme ich fast Mitleid. Eine Bitte an alle ITller,
    > die etwas drauf haben: Verkauft Euch nicht unter Wert!

    Leider gehören zu dieser Gleichung immer zwei. Bin damals auch tiefer eingestiegen als geplant aber die meisten Leute haben nur begrenzt Zeit für die Bewerbungen oder entsprechende laufende Rechnungen und nicht unendlich viel Zeit. Wenn dir von 20 Unternehmen 20 Stück deutlich unter dem bieten, was du möchtest, dann hast du erstens nicht wirklich Hoffnung, dass der nächste das gern verdoppelt und zweitens eben schon relativ viel Zeit da reingesteckt. Man kann natürlich auch versuchen das bis zur Rente aus zu sitzen, bis man was hat, was in den eigenen Augen passt.

    > Schaut mal was ITler in den USA oder der Schweiz verdienen und dann sagt
    > Eurem Headhunter knallhart ins Gesicht: unter 100k im Jahr brauchen Sie bei
    > mir nicht anklingen!

    Das klingt auch toll aber ist leider nie ein Argument. Wenn es in den USA oder Schweiz mehr gibt, dann soll man doch dahin gehen. Das Gegenargument ist eher, da sitzen im nächsten Raum X Leute, die das für so und soviel machen.

    > Dies ist kein Scherz. Mir kommt Deutschland echt wie eine Sklavenfabrik
    > vor. Traurig das alles :(

    Naja es ist schon meckern auf hohen Niveau. Wir können es auch mit sehr, sehr vielen Ländern vergleichen wo es deutlich schlechter aussieht.

    Aber ja es ist traurig, dass sowas wie ein kleines Eigenheim mit Gärtchen, zwei Kinder, nen Hündchen für die Kiddies und nen Auto vorm Haus für viele unerschwinglich, Luxus oder Reichtum widerspiegelt. Und die Realität eher heißt, dass man sich sowas nicht leisten kann und mit dem Geld Angst hat vorm Alter.

  16. Re: Jaja, das Gehalt...

    Autor: jonasz 28.11.19 - 21:41

    Dann hast du aber anscheinend keine Ahnung, wenn man in der Schweiz oder Amerika her nimmt und mit Europa vergleicht, dann leben viele von uns ITler auf 3. Weltland Niveau in der EU. Ich arbeite als Ing. der Informatik seit einer Weile schon in der Schweiz, meine Ausgaben im Monat sind circa 1500 SFr im Monat, für Miete, Versicherungen und Essen. Daneben bring ich locker 3000 SFr auf die Seite monatlich und ich lebe nicht in einer Absteige. Normale 1,5 Zimmerwohnung, für einen jungen Mann der sowieso keine Lust auf Familie und Kinder hat kein Problem. Dafür kann ich mir ohne Probleme meinen WRX erhalten, ob der jetzt 12l Benzin braucht interessiert mich nicht und selbst ein Porsche 718 wäre kein Ding der Unmöglichkeit für mich. Ein Freund von mir hat die schlechtere Ausbildung und arbeitet in Amerika, ist über die Firma wo sein Vater arbeitet dahin gekommen, sonst ist es etwas schwerer Fuß zu fassen. Der verdient in Texas als Backend-Developer Javascript 120.000$, er hat sich gut versichert lebt normal, ebenfalls ohne Familie, 3,5 Wochen Ferien und Gleitzeit. Er hat nur angedeutet fast 65.000$ im Jahr auf die Seite zu bringen. Dafür gehen hier manche schnell mal 7 Jahre arbeiten, um das rein zusammen zu sparen.

    Man kann sehr wohl die Kaufkraft vergleichen, weil so teuer wie alle immer tun sind beide Länder nicht, in Texas sind die Güter durchschnittlich 20% teurer oft gleich, Treibstoff ist um Welten billiger und wenn man in den kleineren Städten mit 50.000-100.000 Einwohner lebt, gibt es sehr wohl Wohnung unter 1500 Dollar im Monat, selbst Häuser kaufen ist billiger in den USA. In der Schweiz sind auch kantonal große Unterschiede, aber die Ostschweiz ist sicher nicht teurer im Durchschnitt, als wie in München zu leben, das weiß ich aus Erfahrung.

  17. Re: Jaja, das Gehalt...

    Autor: Auspuffanlage 29.11.19 - 11:27

    rizzorat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist nicht nur in der IT so. Ich habe 2010, als ich mit meinem Dipl-Ing
    > fertig war und dann als Elektroingenieur arbeiten wollte, habe ich den
    > eklatanten Fehler gemacht mich für die anstehende Zeit zwischen
    > exmatrikulation und dem ersten Job arbeitssuchend zu melden.
    Danke für den Hinweis (bei mir ist es bald so weit) ;)

    > Da rufen dann Firmen an die mal so horchen wollen. Sie würden so maximal
    > 24k¤ bezahlen. Das wäre ja besser als arbeitsllos sein und man könne
    > schonmal Erfahrung sammeln. Und nach Hinter-Timbuktu ziehen solle man bitte
    > auch gleich. Damit es dann auch maximal schwierig ist da wieder raus zu
    > kommen.
    Ein mieses Druckmittel (Standpunktverteidigung für jeden Absolventen ihr braucht da Soft Skills)!
    >
    > Aufm Arbeitsamt wurde richtig schön druck gemacht, wieso ich sowas nicht
    > annehmen würde.
    Weil die einfach nur dumm sind (Das ist auch meine Erfahrung).
    > Ich hab mich geweigert und hab dann für 43k¤ bei mir um die Ecke
    > angefangen.
    Du hast alles richtig gemacht!

    > Auch wenn hier viele meinen "oh die arroganten Absolventen, können GARNIX
    > und wollen voll viel Geld!!!!11elf"
    Genau Uni Absolventen können auch nichts. Die haben dort nur zum Spaß 3 Jahre studiert und natürlich nichts gelernt :D (Menschen die das übrigens denken sind die, die ganz weit unten in der Intelligenzspirale sitzen. Erfahrungswerte).

    >
    > Seid euch eures Wertes bewusst. Mehr als "nein" können die Firmen nicht
    > sagen. Wenn die dann noch so unprofessionell daher kommen und die
    > Gehaltsforderung kommentieren mit "Ah das ist viel zu viel, das verdient
    > man hier nicht, blablabla", gleich rausgehen.
    aber bitte lachend, das soll ja im Gedächtnis bleiben. ;)
    > Bei diesen Firmen wird man
    > dan auch nie mehr verdienen als das womit man angestellt wurde.

    Die Tendenz geht in die Richtung (Kann ich nicht bestätigen aber Statistisch wahrscheinlich).

    > Wichtig ist es auch einen Gehaltsspiegel zu haben für die Brance und die
    > jeweiligen Erfahrungwerte die man hat. Ich hatte das Glück das sowas bei
    > meinem Finanz- und Versicherungsdiesntleister dabei war.
    Sowas hatte ich leider nicht :(

    > Und die lagen echt
    > ziemlich ziemlich gut. Auch beim Jobwechsel habe ich einen aktualisierten
    > bekommen und knnte so viel höher einsteigen als ich gedacht habe. Ich bin
    > nicht der geilste Ingenieur ever. Trotzdem verdiene ich jetzt 70k¤ weil ich
    > in bestimmten Situationen einfach mal dreist war und diese dt.
    Stumpf ist Trump(f).
    > Ingenieurseigenschaft, das man sich selber unter den Scheffel stellt, mal
    > bei Seite geschoben habe.
    >
    > Außerdem. Was würde es euch nutzen bescheiden zu sein? Ein gutes Gewissen?
    Einigen ist das wichtig, aber ich weiß was du meinst.
    > Weil euer Chef dann mehr verdienen kann?

    > Oder der Shareholder mehr Dividende bekommt?
    Das ist mir als Arbeitnehmer sowas von Scheissegal!
    > Verarscht euch ned selber. Firmen sind Raubtiere.
    > Entweder ihr spielt auf dem Level mit oder ihr werdet nie gut Geld
    > verdienen.
    >
    > Schaut euch in eurem ersten Job auch gut an welcher Typus Mensch in den
    > Führungspositionen sitzen. Das sind nicht die super qualifizierten
    > bescheidenen Menschen.
    Kann ich bestätigen.

    > Das sind die aufgeblasenen arroganten Wichtigtuer.
    Bestätigt.
    > Die haben meist Leichen im Keller über die sie in ihrer Karriere gegangen
    > sind.
    Ließ sich nicht überprüfen (wurde aktiv von ihm verhindert).
    > Das ist auch der Grund wieso Frauen meiner MEinung nachin so wenigen
    > Führungspositionen sind. Es fehlt das gesunde Maß an selbstüberschätzung
    > mit dem viele Kerle rumlaufen.
    Deswegen sind Frauen die besseren Führungskräfte :)


    Ich kann dir in deinem Post komplett Recht geben und sehe mich bestätigt. Danke :)

  18. Re: Jaja, das Gehalt...

    Autor: Auspuffanlage 29.11.19 - 11:33

    Shred schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lexycon schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Marschiert ihr eig. in Bewerbungsgespräche rein und fragt direkt nach
    > dem
    > > Gehalt?
    >
    > Jein... Ich habe immer in der Bewerbung schon einen Gehaltswunsch
    > angegeben.
    >
    > Bei den meisten Firmen stimmte mein Gehaltswunsch grob mit deren
    > Vorstellungen überein. Dann kann man immer noch ein wenig in beide
    > Richtungen handeln, wenn das Interview gut verlief und man einen Vertrag
    > angeboten bekommt. Geld ist nicht alles. Ein angenehmes Betriebsklima, gute
    > Work-Life-Balance, problemloser Urlaub, Home Office, Jobticket etc sind ja
    > auch etwas wert.
    >
    > Ich habe es sogar schon erlebt, dass man mir schließlich ein etwas höheres
    > Gehalt als mein Wunschgehalt angeboten hat. :-)
    >
    > Ist der Gehaltswunsch viel zu hoch, spart man sich selbst und der Firma
    > gleich die Zeit für ein nutzloses Interview. Wobei ich es auch schon erlebt
    > habe, dass sie einen zum Interview antanzen ließen und dann knallhart
    > versuchten, das Gehalt massiv zu drücken. ("Was Sie wollen, werden sie
    > nirgendwo kriegen!")


    Ein paar Monate später mit der Gehaltsabrechnung der neuen Firma ankommen und dem Chef und Personaler das vorlegen oder Statista zeigen. Diese Firmen wissen das doch ganz genau oder sie sind so dermaßen verblödet, dass man sich einen gefallen macht, wenn man NICHT dort anfängt.

    Cooler Beitrag Shred -vn 1

    ;)

  19. Re: Jaja, das Gehalt...

    Autor: letz 29.11.19 - 13:17

    Auspuffanlage schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > rizzorat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Auch wenn hier viele meinen "oh die arroganten Absolventen, können
    > GARNIX
    > > und wollen voll viel Geld!!!!11elf"
    > Genau Uni Absolventen können auch nichts. Die haben dort nur zum Spaß 3
    > Jahre studiert und natürlich nichts gelernt :D (Menschen die das übrigens
    > denken sind die, die ganz weit unten in der Intelligenzspirale sitzen.
    > Erfahrungswerte).

    Ich hatte gleich nach dem Abschluss ein Interview, die fragten Detailfragen ohne Ende. Natürlich wusste ich das nicht mehr alles auswendig von A-Z, hatte auch fast keine Zeit zur Vorbereitung, Themenvorgabe so grob, wie nur möglich. Denen war mein Fachwissen nicht ausreichend genug für eine Einstellung. Klar, ist ja nicht so, dass ich mir das Wissen selbst aneignen könnte mit Fachliteratur und ein paar Tagen Zeit, in dem Fall hätten ein paar Sekunden Suchmaschine gereicht... Der Lohn war dementsprechend auf dem Niveau eines Hauptschlussabsolventen nach 2 Jahren im Beruf, da keine Erfahrung.
    Ist zum Glück nicht überall so.

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