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warum nicht woanders arbeiten als bei Amazon?

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  1. warum nicht woanders arbeiten als bei Amazon?

    Autor: deadjoe 29.11.19 - 18:10

    Ich mein , gibt bestimmt viele andere die besser zahlen im LOGISTIKbereich ...oder etwas nicht?
    Streiks müssen erlaubt sein aber bei Amazon wird gefühlt zu jedem Anlass getreikt, am Ende ist doch nur der Kunde der dumme bzw. die Leute die arbeiten und nicht streiken aber Amazon hat seinen Umsatz schon gemacht -verstehe daher den Sinn nicht. Im Gegenteil -streikende werden doch aus der VErdikasse bezahlt oder? heißt Amazon spart Geld :-)

  2. Re: warum nicht woanders arbeiten als...

    Autor: burzum 29.11.19 - 18:17

    deadjoe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich mein , gibt bestimmt viele andere die besser zahlen im LOGISTIKbereich
    > ...oder etwas nicht?

    Logistik ist das nur in den Träumen von Verdi. In deren Träumen sind 11,50 Stundenlohn oder was Amazon gerade zahlt auch zu wenig, für einen Job, für den du keinerlei Qualifikation außer Lesen und Laufen zu können brauchst... Verdi nutzt Amazon jährlich doch nur um selbst in die Presse zu kommen. Es gibt Lehrberufe in denen hinterher genauso wenig rum kommt. für die man aber eben eine Ausbildung braucht. Das Gejammer ist nicht nachvollziehbar.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.11.19 18:18 durch burzum.

  3. Re: warum nicht woanders arbeiten als...

    Autor: JudGer 29.11.19 - 18:25

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Logistik ist das nur in den Träumen von Verdi.

    Eben nicht. Für die ist es Handel ;-)
    Man wird ja schließlich ausführlich zu Produkten persönlich beraten...

  4. Re: warum nicht woanders arbeiten als...

    Autor: deadjoe 29.11.19 - 18:36

    selbstredend, ich fahre jedesmal vor einem Produktkauf in ein Amazon Lager und lasse mich von der Fachkraft ausführlich beraten. Ohne diesen Service wäre die Verdi - Forderung ja populistischer nonsens... :-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.11.19 18:36 durch deadjoe.

  5. Re: warum nicht woanders arbeiten als...

    Autor: Livura 29.11.19 - 18:46

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > deadjoe schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich mein , gibt bestimmt viele andere die besser zahlen im
    > LOGISTIKbereich
    > > ...oder etwas nicht?
    >
    > Logistik ist das nur in den Träumen von Verdi. In deren Träumen sind 11,50
    > Stundenlohn oder was Amazon gerade zahlt auch zu wenig, für einen Job, für
    > den du keinerlei Qualifikation außer Lesen und Laufen zu können brauchst...
    > Verdi nutzt Amazon jährlich doch nur um selbst in die Presse zu kommen. Es
    > gibt Lehrberufe in denen hinterher genauso wenig rum kommt. für die man
    > aber eben eine Ausbildung braucht. Das Gejammer ist nicht nachvollziehbar.

    Ja, da hast du durchaus Recht, dass es Lehrberufe gibt bei denen weniger rum kommt, das macht es aber auch nicht besser meiner Meinung nach. Ich arbeite gerade dort als Überbrückung bis zum Studium und der Großteil der Leute dort hat etwas gelernt, aber das ist halt auch keine Garantie was zu finden, deswegen verstehe ich nicht warum immer so viele sagen "Ja einfach was anderes suchen", so einfach ist das jetzt auch nicht, besonders in dieser Region. Und ich würde sagen der Lohn ist zu niedrig, die Arbeit ist körperlich unglaublich hart und geht auf die Psyche. Ich packe gerade mal seit 4 Wochen und hab jetzt schon schmerzen in den Handgelenken von den Gleichen Bewegungen. Dazu hat man ständig die Quote im Hinterkopf und kann sich nie wirklich entspannen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.11.19 18:47 durch Livura.

  6. Re: warum nicht woanders arbeiten als...

    Autor: Conos 29.11.19 - 18:53

    Als jemand der auch in der Logistik tätig ist.. die Gehälter vom Amazon sind vergeleich TOp.. wenn man dann festangestellt ist und nicht eine Season anstellung hat. Nix gelernt aber fürs Pakete zukleben 3000 Brutto haben wollen.. witz komm raus..

  7. Re: warum nicht woanders arbeiten als...

    Autor: Umaru 29.11.19 - 19:49

    >Your requirements.
    >Highly motivated and willingness to do physical work
    Das "highly" klingt nach einer Menge Arbeit
    > Willingness to work in shifts and on weekends
    Schlafrhythmus adé, Wochenendsaufen adé
    >English or German speaking
    Ich will mit niemandem reden!
    >Minimum age: 18 years
    Gott, ich hasse 18-Jährige, muss ich die da sehen?

    Die 12 ¤ (vor Raubsteuern) sind dafür einfach gar nichts.

  8. Re: warum nicht woanders arbeiten als...

    Autor: LinuxMcBook 30.11.19 - 02:04

    Umaru schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die 12 ¤ (vor Raubsteuern) sind dafür einfach gar nichts.

    90% der Leute, die über Steuern klagen sind doch ausgerechnet die, die von den hohen Steuereinnahmen und dem Sozialsystem in Deutschland am meisten profitieren...

  9. Re: warum nicht woanders arbeiten als...

    Autor: Schrödinger's... 29.11.19 - 20:11

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Logistik ist das nur in den Träumen von Verdi.

    Und von Amazon USA. Dort bezahlt Amazon nach Einzelhandeltarifvertrag, natürlich nur weil es dort billiger ist als Logistik.

    Du musst dich also entscheiden, entweder ist die Position von Amazon DE falsch oder die von Amazon USA.

    Der deutsche Tarifvertrag beinhaltet übrigens Logistik- und Einzelhandel, aber das wüsstest du, wenn du 5 Minuten gesucht hättest. Verdi will einfach nur die Amazon Mitarbeiter im selben Tarifvertrag haben wie es die Mitarbeiter von Quelle und Otto seinerzeit auch schon waren. Was natürlich ein Skandal ist, am Ende sinkt noch die Rendite, wenn der reichste Mensch der Welt jeden Mitarbeiter 1-2¤ die Stunde mehr bezahlt.

  10. Re: warum nicht woanders arbeiten als...

    Autor: Jakelandiar 29.11.19 - 20:23

    Schrödinger's Katze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > burzum schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Logistik ist das nur in den Träumen von Verdi.
    >
    > Und von Amazon USA. Dort bezahlt Amazon nach Einzelhandeltarifvertrag,
    > natürlich nur weil es dort billiger ist als Logistik.

    Sicher? Ich würde es verstehen. In den USA ist halt der Sitz mit den Leuten die den Shop betreiben. Da könnte es passen. Hier ist nur Logistik.

    > Du musst dich also entscheiden, entweder ist die Position von Amazon DE
    > falsch oder die von Amazon USA.

    Weder noch. Man muss sich nicht entscheiden für alle Länder. Man muss das nehmen was in dem Land richtig ist. In den USA wird der Shop quasi Betrieben also wäre da Einzelhandel wohl richtig. Hier ist nur Logistik. Weiß nicht was daran so schwer zu verstehen ist.

    > Der deutsche Tarifvertrag beinhaltet übrigens Logistik- und Einzelhandel,
    > aber das wüsstest du, wenn du 5 Minuten gesucht hättest. Verdi will einfach
    > nur die Amazon Mitarbeiter im selben Tarifvertrag haben wie es die
    > Mitarbeiter von Quelle und Otto seinerzeit auch schon waren. Was natürlich
    > ein Skandal ist, am Ende sinkt noch die Rendite, wenn der reichste Mensch
    > der Welt jeden Mitarbeiter 1-2¤ die Stunde mehr bezahlt.

    Tut er. Ist aber anders als der reine Logistiktarif. Und es gibt hier nur reine Logistik in den Standorten.
    Das ist aus meiner Sicht auch nicht mit Quelle und Otto vergleichbar. Die haben in Deutschland nicht nur Logistik.

  11. Re: warum nicht woanders arbeiten als...

    Autor: ChMu 29.11.19 - 20:40

    Schrödinger's Katze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > burzum schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Logistik ist das nur in den Träumen von Verdi.
    >
    > Und von Amazon USA. Dort bezahlt Amazon nach Einzelhandeltarifvertrag,
    > natürlich nur weil es dort billiger ist als Logistik.
    >
    > Du musst dich also entscheiden, entweder ist die Position von Amazon DE
    > falsch oder die von Amazon USA.
    >
    > Der deutsche Tarifvertrag beinhaltet übrigens Logistik- und Einzelhandel,
    > aber das wüsstest du, wenn du 5 Minuten gesucht hättest. Verdi will einfach
    > nur die Amazon Mitarbeiter im selben Tarifvertrag haben wie es die
    > Mitarbeiter von Quelle und Otto seinerzeit auch schon waren. Was natürlich
    > ein Skandal ist, am Ende sinkt noch die Rendite, wenn der reichste Mensch
    > der Welt jeden Mitarbeiter 1-2¤ die Stunde mehr bezahlt.

    Es geht Ver.di nicht um mehr Geld. Ein Tarifvertrag wuerde WENIGER bringen als das, was Amazon heute bezahlt. Man muss ja zum (fuer ungelernte ziemlich hohen Stundenlohn) noch alle Extras mit rechnen. Es geht Ver.di ums Prinzip. Sie wollen einen Tarifvertrag. Also das, was sie nicht mal im eigenen Haus dulden.
    Dazu wuerden viele Amazonier ihren Job verlieren, sie sind nicht als Einzelhaendler qualifiziert und als ungelernte wuerde ihnen ein sehr viel geringerer Lohn zustehen in der “Ausbildung” welche natuerlich mit Einzelhandel nichts zu tun hat.
    Bloedsinn das ganze.
    Wohl auch deshalb ist die Streikbeteiligung traditionell sehr, SEHR gering. Als Streikender bekommst du ja noch weniger Geld, zusaetzlich musst du als Gewerkschaftsmitglied auch noch Beitraege zahlen. Welche ebenfalls von deinem Lohn abgehen.

  12. Re: warum nicht woanders arbeiten als...

    Autor: Trockenobst 30.11.19 - 13:29

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ums Prinzip. Sie wollen einen Tarifvertrag. Also das, was sie nicht mal im
    > eigenen Haus dulden.

    Exakt. Verdi und die ganzen angeblichen Sozialfirmen arbeiten selbst tief in der ekeligen Arbeitnehmerüberlassung, Putzkolonnen mit Leuten die vom Arbeitsamt genauso gezwungen werden, wie die Leute für die sie angeblich eine besseres Leben wollen.

    Gewerkschaften haben auch ein Geschäftsmodell. Dies ist Verträge abzuschließen und sich wichtig machen. Dafür bekommen sie Geld von ihren Mitgliedern, denen wahrscheinlich wichtiger ist "so zu tun" als wenn sie mit am Tisch sitzen als mehr Geld zu haben.

    Früher war die Vertretung wichtig. Ohne Helm in die Mine, dafür lohnte es sich zu kämpfen.
    Kenne Leute mit schwieriger gelebter Historie, die wissen selbst was sie kriegen und was nicht. Einer ist seit Jahren Gabelstaplerfahrer, Autoumparker, all das kann er und reißt seine Stunden runter. Er verdient in der Regel gut, "und im Sitzen" wie er sagt. In einer Gewerkschaft ist er nicht und er wüste auch nicht für was.

    Er findet die Arbeitnehmerüberlassung ein viel schlimmeres Konzept als das was vorher war. Um den politischen Eindruck zu erwecken, das wären korrekte, feste Jobs macht sein Chef 1,10¤ pro Stunde an ihm. Das Büro sind drei Zimmer im Industriegebiet. Bus hält nur 1x die Stunde.
    Die hat ~300 Leute in der Firma, die Buchhaltung macht eine Frau und eine Auszubildende. Das wars. 300 * 1,10 * 160 = 52.800 im Monat Milchmädchen-Umsatz für etwas rum telefonieren.

    In Berlin gibt es Firmen mit 2000 ""Angestellten"", vor allem beim Putzen. Die putzen dann auch "korrekt" bei Verdi.

  13. Re: warum nicht woanders arbeiten als...

    Autor: crazypsycho 01.12.19 - 20:57

    Schrödinger's Katze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Verdi will einfach
    > nur die Amazon Mitarbeiter im selben Tarifvertrag haben wie es die
    > Mitarbeiter von Quelle und Otto seinerzeit auch schon waren.

    Was hat Otto mit ihrer Logistik gemacht? Die haben ein Tochterunternehmen namens Hermes gegründet. Ähnlich wie es Amazon mit Amazon Logistik gemacht hat.
    Vielleicht hätte Amazon ihr Logistikunternehmen anders nennen sollen, dann könnte Verdi nicht so werbewirksam streiken und sich vielleicht mit was sinnvollem beschäftigen.

  14. Re: warum nicht woanders arbeiten als...

    Autor: Dwalinn 02.12.19 - 12:27

    1-2¤ in der Stunde ist schon ziemlich viel. Weltweit hat Amazon über 600.000 Mitarbeiter da reden wir also über 100mio pro Monat an Personalkosten.

  15. Re: warum nicht woanders arbeiten als...

    Autor: heikom36 02.12.19 - 15:57

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1-2¤ in der Stunde ist schon ziemlich viel. Weltweit hat Amazon über
    > 600.000 Mitarbeiter da reden wir also über 100mio pro Monat an
    > Personalkosten.

    Die könnten auch 8¤ mehr zahlen und würden weiter Gewinne machen.
    Nö... ich nicht zuviel. Wenn ein Bezos über 120Milliarden $ hat, dann ist der der Arschkeks im Spiel - er gibt weniger als er müsste. Raffgier in Reinform halt, zu Lasten der Arbeiter auf der Welt.
    OK... die Händler dort leiden auch unter Amazons Willkür.

  16. Re: warum nicht woanders arbeiten als...

    Autor: Dwalinn 02.12.19 - 16:38

    Was soll er machen? Sein unternehmen Verkauf um an sein Vermögen ranzukommen? Klar Amazon macht mittlerweile genug Gewinn um selbst die 1-2 Euro zu zahlen aber die Aktionäre wollen natürlich auch weiterhin Gewinn sehen.

    Ich will aber auch garnicht darauf hinaus ob mehr gezahlt werden soll oder nicht, ich wollte bloß zeigen das 1-2¤ pro Stunde immer noch sehr viel Geld ist.

  17. Re: warum nicht woanders arbeiten als...

    Autor: Jakelandiar 02.12.19 - 20:14

    heikom36 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > er gibt weniger als er müsste.

    Kannst du das gesetzlich beweisen? Dann würde er ja quasi gegen das Gesetz verstoßen. Wenn nicht dann wolltest du wohl sagen "er gibt weniger als er könnte" und das ist normal. Das machst du mit Sicherheit nicht anders.

  18. Re: warum nicht woanders arbeiten als...

    Autor: ChMu 03.12.19 - 01:46

    heikom36 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - er gibt weniger als er müsste.

    Wie? Er “muesste” 8,50 Euro geben. So sagt es das Gesetz. Er gibt 10,70 Euro, jedenfalls am Anfang. Nach 6 Monaten wird es ja mehr, nach zwei Jahren richtig mehr, bei (bezahlter) Weiterbildung noch mal mehr. Bonus und bezahlte (anderswo nicht unbedingt ueblich) Ueberstunden noch nicht mitgerechnet.
    Also fuer den Ungelernten, ohne deutsch Kenntnisse, ohne Fuehrerschein, im struktur armen Gebiet, so direkt nach der Schule oder nem Gammeljahr mit 1600-2000 Euro anzufangen, ist eigendlich nun wirklich nicht gerade mit Ausbeutung gleichzusetzen.
    Was sagen eigendlich die ganzen Lehrlinge dazu? Die bekommen nicht mal ein drittel und duerfen dafuer richtig arbeiten um dann, nach Jahren, uU irgendwo mal das gleiche verdienen duerfen?
    Der Job des Pickers oder Packers zahlt das nun mal, etwas, das man VORHER weiss, BEVOR man dort anheuert. Wenn das zu wenig ist und man anderswo besser verdient, sehe ich nicht warum man dann bei Amazon anfaengt?

  19. Re: warum nicht woanders arbeiten als...

    Autor: ibecf 29.11.19 - 20:37

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > deadjoe schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich mein , gibt bestimmt viele andere die besser zahlen im
    > LOGISTIKbereich
    > > ...oder etwas nicht?
    >
    > Logistik ist das nur in den Träumen von Verdi. In deren Träumen sind 11,50
    > Stundenlohn oder was Amazon gerade zahlt auch zu wenig, für einen Job, für
    > den du keinerlei Qualifikation außer Lesen und Laufen zu können brauchst...
    > Verdi nutzt Amazon jährlich doch nur um selbst in die Presse zu kommen. Es
    > gibt Lehrberufe in denen hinterher genauso wenig rum kommt. für die man
    > aber eben eine Ausbildung braucht. Das Gejammer ist nicht nachvollziehbar.

    11,50 ¤ ist im Lager selbst als Helfer schon echt wenig, das da Amazon noch genug Leute findet ist erstaunlich.

    In meiner Firma fängt man als einfacher Lagerhelfer schon mit 2167 ¤ bei 37.5 Std/Woche, d.h umgerechnet 13,33 ¤/ Std. an, das geht dann in mehren Stufen hoch auf 2383 ¤ also 14,66 ¤

    Da macht auch nix anderes außer Paletten mit normaler Ameise oder E-Ameise von den Fertigungslinien ins Fertigteillager zu fahren.

    Wenn du auch noch kommissioniert geht ein Lohnstufe hoch dann fängt man schon mit 2240 ¤ an.

    Also Gabelstablerfahrer fängt man schon mit 2511 ¤, also 15,45/Std. an.

    Das ist der Grundlohn, Zulagen usw. kommen noch on Top.

    Unsere Firma zahlt sogar stockt sogar den Zeitarbeitern zusätzlich übertarifliche Zuschlag von 1,50 ¤ zusätzlich zum Branchenzuschlag, weil man sonst Probleme hat Personal zu finden.

    Grund sind die klimatischen Bedingungen in der Produktion, wir stellen Fensterdichtungen für die Automobilindustrie her.

    Aufgrund das in der Halle die ganzen Heißpressen stehen ist selbst im kältesten Winter angenehme 25 Grad in der Halle, im Sommer geht das hoch auf bis zu knapp 50 Grad.

    Im Juli haben ich mal 2 Tage jeweils Samstag, als Aushilfe wegen kurzfristigen Personalmangel die Fertigteillkisten den ganzen Tag fahren müssen.

    Da habe ich in 7,5 Std vier Liter Wasser getrunken ohne aufs Klo zu müssen.

    Das war körperlich schon brutal.

    Normalerweise habe ich dort einen Bürojob im Einkauf.

    Aber im absoluten Extremfall das ist ca. 1-3 Tage im Jahr. Müssen auch die Leute in der Verwaltung in die Produktion aushelfen, meist Samstags

    Dann wenn die Produktion Schwierigkeiten hat die Auftragslage zu bewältigen.

    Das ist so seit wir 2 Jahren den jetzigen Geschäftsführer haben.

    Eigentlich ein gute Idee um manchen guten Theoretiker in der Verwaltung. mal Praxiserfahrung beizubringen.

    Die Zusatzleistungen für die Zeitarbeiter und das man bei extremen Temperaturen mehr in Nachtschicht verlagert sind erst gekommen, als der Personalchef selbst bei der Stanzen hätte ran müssen. Zur überwiegender Freude bei den meisten in der Produktion.

    Dann ist dem nämlich mal ein Licht auf gegangen warum es Probleme gibt Personal zu bekommen und zu halten.

  20. Re: warum nicht woanders arbeiten als...

    Autor: Conos 29.11.19 - 22:03

    " klimatischen Bedingungen in der Produktion, wir stellen Fensterdichtungen für die Automobilindustrie her." Klima / Automobil.. da hast du deine Antwort auf eure Löhne . Hier im Ruhrgebiet ist das Einstiegsgehalt eher bei unter 2k für ungelernte Lagerkräfte

  21. Re: warum nicht woanders arbeiten als...

    Autor: elknipso 30.11.19 - 23:22

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > deadjoe schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich mein , gibt bestimmt viele andere die besser zahlen im
    > LOGISTIKbereich
    > > ...oder etwas nicht?
    >
    > Logistik ist das nur in den Träumen von Verdi. In deren Träumen sind 11,50
    > Stundenlohn oder was Amazon gerade zahlt auch zu wenig, für einen Job, für
    > den du keinerlei Qualifikation außer Lesen und Laufen zu können brauchst...
    > Verdi nutzt Amazon jährlich doch nur um selbst in die Presse zu kommen. Es
    > gibt Lehrberufe in denen hinterher genauso wenig rum kommt. für die man
    > aber eben eine Ausbildung braucht. Das Gejammer ist nicht nachvollziehbar.

    Eben. Verdi macht sich von Anfang an lächerlich, und zwar durch und durch.
    Natürlich ist die Tätigkeit eine die überspitzt ausgedrückt (ohne jemand zu nahe treten zu wollen) ein dressierter Affe ausführen kann.

    Und dafür zahlt amazon mehr als gut, und erheblich (!) besser als andere Firmen in der Logistik Branche. Aber statt generell was am Lohn in der Logistik Branche zu ändern, und das sind wirklich arme Schweine besonders bei Hermes und Co, hat sich Verdi dafür entschieden genau die falsche Firma als Zielscheibe auszusuchen.

  22. Re: warum nicht woanders arbeiten als...

    Autor: Sharra 29.11.19 - 19:12

    Für Logistiker sind die dort wirklich gut bezahlt, und das sogar über Tarif. Über die Arbeitsbedingungen kann man sich natürlich streiten.
    Verdi meint aber weiterhin, völlig absurderweise, dass das Einzelhändler sind.
    Mir stellt sich die Frage, warum Verdi nicht fordert dass im öffentlichen Dienst die gleichen Beträge gezahlt werden sollen wie Bundestagsdiäten.

  23. Re: warum nicht woanders arbeiten als...

    Autor: wHiTeCaP 29.11.19 - 21:36

    Ich finde es immer zum Schreien, dass wir hier dem anderen selbst den Dreck unterm Fingernagel nicht gönnen, wenn es dann aber einen selbst trifft, absolute Solidarität erwartet wird.

    Es wäre doch für alle wünschenswert, wenn wir mehr Geld kriegen würden. Deswegen wird niemand sterben. Weder geht Amazon pleite, noch leidet irgendein unterbezahlter Amazon Lieferdienst darunter.

    Amazon beutet systematisch unser System aus. Wie übrigens viele andere auch - unterstützt durch das wegschauen der Politik.
    Anstatt es solchen Praktiken durch Tarifverträge also schwer zu machen, wird den Leuten das Recht auf angebrachte Bezahlung aberkannt.

    Wenn ich mir anschaue, was manche Leute, die den halben Tag Kaffee saufen und die restliche Hälfte in Foren rumtrollen, so an Kohle kriegt, fass ich mir über so wenig Solidarität nur noch an den Kopf...

  24. Re: warum nicht woanders arbeiten als...

    Autor: Conos 29.11.19 - 22:06

    wHiTeCaP schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde es immer zum Schreien, dass wir hier dem anderen selbst den Dreck
    > unterm Fingernagel nicht gönnen, wenn es dann aber einen selbst trifft,
    > absolute Solidarität erwartet wird.
    >
    > Es wäre doch für alle wünschenswert, wenn wir mehr Geld kriegen würden.
    > Deswegen wird niemand sterben. Weder geht Amazon pleite, noch leidet
    > irgendein unterbezahlter Amazon Lieferdienst darunter.
    >
    > Amazon beutet systematisch unser System aus. Wie übrigens viele andere auch
    > - unterstützt durch das wegschauen der Politik.
    > Anstatt es solchen Praktiken durch Tarifverträge also schwer zu machen,
    > wird den Leuten das Recht auf angebrachte Bezahlung aberkannt.
    >
    > Wenn ich mir anschaue, was manche Leute, die den halben Tag Kaffee saufen
    > und die restliche Hälfte in Foren rumtrollen, so an Kohle kriegt, fass ich
    > mir über so wenig Solidarität nur noch an den Kopf...

    Darum geht es gar nicht. Es geht darum das sowas in den Medien so aufgebauscht wird, obwohl viele viele andere Logistiker deutlich weniger zahlen als Amazon geschweige denn Überhaupt einen Tarifvertrag haben. Wo genau liegt jetzt also die Solidarität? Die Mit bestverdienensten Logistiker heulen Rumm das sie zuwenig für eine Tätigkeit verdienen für die man quasi garnix gerlernt haben muss.. ja .. traurig..

  25. Re: warum nicht woanders arbeiten als...

    Autor: Livura 29.11.19 - 23:19

    Conos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wHiTeCaP schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich finde es immer zum Schreien, dass wir hier dem anderen selbst den
    > Dreck
    > > unterm Fingernagel nicht gönnen, wenn es dann aber einen selbst trifft,
    > > absolute Solidarität erwartet wird.
    > >
    > > Es wäre doch für alle wünschenswert, wenn wir mehr Geld kriegen würden.
    > > Deswegen wird niemand sterben. Weder geht Amazon pleite, noch leidet
    > > irgendein unterbezahlter Amazon Lieferdienst darunter.
    > >
    > > Amazon beutet systematisch unser System aus. Wie übrigens viele andere
    > auch
    > > - unterstützt durch das wegschauen der Politik.
    > > Anstatt es solchen Praktiken durch Tarifverträge also schwer zu machen,
    > > wird den Leuten das Recht auf angebrachte Bezahlung aberkannt.
    > >
    > > Wenn ich mir anschaue, was manche Leute, die den halben Tag Kaffee
    > saufen
    > > und die restliche Hälfte in Foren rumtrollen, so an Kohle kriegt, fass
    > ich
    > > mir über so wenig Solidarität nur noch an den Kopf...
    >
    > Darum geht es gar nicht. Es geht darum das sowas in den Medien so
    > aufgebauscht wird, obwohl viele viele andere Logistiker deutlich weniger
    > zahlen als Amazon geschweige denn Überhaupt einen Tarifvertrag haben. Wo
    > genau liegt jetzt also die Solidarität? Die Mit bestverdienensten
    > Logistiker heulen Rumm das sie zuwenig für eine Tätigkeit verdienen für die
    > man quasi garnix gerlernt haben muss.. ja .. traurig..
    Was tut es denn zur Sache was man dafür gelernt haben muss? Arbeit sollte sich immer Lohnen für jeden, unabhängig vom Schulabschluss etc. , sonst kann man es auch bleiben lassen und harzen.

  26. Re: warum nicht woanders arbeiten als...

    Autor: wupme 30.11.19 - 08:46

    Livura schrieb:
    -
    > > man quasi garnix gerlernt haben muss.. ja .. traurig..
    > Was tut es denn zur Sache was man dafür gelernt haben muss? Arbeit sollte
    > sich immer Lohnen für jeden, unabhängig vom Schulabschluss etc. , sonst
    > kann man es auch bleiben lassen und harzen.

    Dass nicht nur keinerlei Qualifikation notwendig ist, sondern die Arbeit auch echt simpel, und in den robotic standorten sogar fast ohne jegliche körperliche Anstrengung verrichtet wird.

    Es ist dämliches Gejammer und wer mir hier erzählt dass man für 11,5¤ Brutto bei einer 40 Stunden nicht über die Runden kommt labert einfach scheiße.
    Ich hatte vor nicht allzulanger Zeit ein bisschen weniger als das, bei einer 40 Stunden woche.
    Eigene Wohnung, Unterhalt vom Auto, einmal im Jahr Urlaub, ab und an mal ein Konzert.
    War alles drin.

    Ansonsten kann man gerne an den Bau gehen da kriegen Helfer mehr, es wird aber auch deutlich mehr erwartet dort von denen, und das nicht nur körperlich

  27. Re: warum nicht woanders arbeiten als...

    Autor: Oktavian 30.11.19 - 13:21

    > Es wäre doch für alle wünschenswert, wenn wir mehr Geld kriegen würden.

    Das klingt sehr nach dem Wahlslogan der Linken: "Reichtum für alle". Sorry, funktioniert nicht. Wenn wir alle das doppelte bekommen, verdoppeln sich die Preise und die Nummer ist durch.

    > Anstatt es solchen Praktiken durch Tarifverträge also schwer zu machen,
    > wird den Leuten das Recht auf angebrachte Bezahlung aberkannt.

    Wer definiert denn, was "angebracht" ist. Im Vergleich zu anderen, die die identische Tätigkeit ausführen, verdienen Amazon-Mitarbeiter weit überdurchschnittlich.

    > Wenn ich mir anschaue, was manche Leute, die den halben Tag Kaffee saufen
    > und die restliche Hälfte in Foren rumtrollen, so an Kohle kriegt, fass ich
    > mir über so wenig Solidarität nur noch an den Kopf...

    Das ist eben der Vorteil, wenn man in der Schule aufgepasst hat. Man verdient meist ganz ordentlich.

  28. Re: warum nicht woanders arbeiten als...

    Autor: Livura 30.11.19 - 16:31

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Das ist eben der Vorteil, wenn man in der Schule aufgepasst hat. Man
    > verdient meist ganz ordentlich.


    Wenn das mal so wäre, dass unser System Leistung belohnen würde und wenn es das tut, dann höchstens so lange bis alles aus einem rausgepresst ist. Ich arbeite da gerade mit einem Ingeneur(!!) zusammen und der wurde vorher bei einer Zeitarbeitsfirma bei VW verheizt. Den wollten sie nicht mal bei der Post haben weil er ein bisschen Probleme mit dem Fuß hat. Seine Frau ist Bibliothekarin und baut Sandwiches bei Subway. Dann hab ich noch einen Kollegen, der hat früher im Außendienst gearbeitet hat, mit guten Qualifikationen und Zeugnissen, aber jetzt will ihn keiner mehr einstellen weil er zu alt ist. Ja solche Leute arbeiten bei Amazon auch.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.11.19 16:38 durch Livura.

  29. Re: warum nicht woanders arbeiten als...

    Autor: Oktavian 30.11.19 - 17:14

    > Ich
    > arbeite da gerade mit einem Ingeneur(!!) zusammen

    der hoffentlich weiß, wie sein Beruf geschrieben wird.

    > und der wurde vorher bei
    > einer Zeitarbeitsfirma bei VW verheizt.

    Wer sich halt ausbeuten lässt... Zu dem Spiel gehören immer zwei. Mit einem guten Abschluss in einer üblichen Ingenieur-Wissenschafft ist es auch heute kein Problem, einen gutbezahlten Arbeitsplatz zu finden.

    > Den wollten sie nicht mal bei der
    > Post haben weil er ein bisschen Probleme mit dem Fuß hat.

    Die Frage ist was "ein bisschen Probleme" sind. Schwerbehindert? Dann darf er sich beim Gesetzgeber bedanken, dass das quasi ein k.o. für eine Anstellung ist. Wobei auch hier, was gutes gelernt mit gutem Abschluss, dann passt das, haben auch einige Kollegen mit Schwerbehinderung.

    > Seine Frau ist
    > Bibliothekarin

    Naja, muss muss schon was lernen, was der Berufsmarkt auch braucht. Gender Studies, Soziologie, Philosophie und eben auch Studium des Bibliothekswesens waren schon immer sichere Methoden, ein gut gebildeter Taxifahrer zu werden. Man kann auch sehenden Auges ins Unglück rennen.

    > Dann hab ich noch einen
    > Kollegen, der hat früher im Außendienst gearbeitet hat, mit guten
    > Qualifikationen und Zeugnissen, aber jetzt will ihn keiner mehr einstellen
    > weil er zu alt ist.

    Die Frage ist immer, als was. Briefzusteller arbeiten auch im Außendienst, Maurer und Gerüstbauer auch. Wenn es hingegen ein erfahrener Vertriebler ist, sowas nimmt man heute mit Kusshand. Gerne etwas älter, der bringt ggf. ein eigenes Netzwerk mit und hat die Seniorität, dass man ihn auch zu großen Kunden schicken kann.

  30. Warum nicht streiken bis Amazon zahlt?

    Autor: 486dx4-160 30.11.19 - 01:16

    deadjoe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich mein , gibt bestimmt viele andere die besser zahlen im LOGISTIKbereich
    > ...oder etwas nicht?
    > Streiks müssen erlaubt sein aber bei Amazon wird gefühlt zu jedem Anlass
    > getreikt, am Ende ist doch nur der Kunde der dumme bzw. die Leute die
    > arbeiten und nicht streiken aber Amazon hat seinen Umsatz schon gemacht
    > -verstehe daher den Sinn nicht. Im Gegenteil -streikende werden doch aus
    > der VErdikasse bezahlt oder? heißt Amazon spart Geld :-)

    Was soll das werden? Eure Armut kotzt mich an?
    Wenn man Gewerkschaften was vorwerfen kann, dann dass sie zu sehr auf ein Miteinander mit den Unternehmen setzen und zu selten streiken lassen.
    Aber hey, als superschlauer Superheld, fit bis zum Tod, flexibel, familiär ungebunden und international einsetzbar, die solventen Eltern in der Hinterhand hart selbst erarbeitet, ist man alleine selbstverständlich viel stärker als mit anderen zusammen, Gewerkschaften sind eh bäh, man wird sowieso niemals nicht in die Lage kommen, irgendwie auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein.

  31. Re: Warum nicht streiken bis Amazon zahlt?

    Autor: fanreisender 30.11.19 - 21:20

    486dx4-160 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man Gewerkschaften was vorwerfen kann, dann dass sie zu sehr auf ein
    > Miteinander mit den Unternehmen setzen und zu selten streiken lassen.

    Warum ist das den Gewerkschaften vorzuwerfen? Die extrem streiklustiven Gewerkschaften haben in den 80er Jahren wesentlich zur Deindustrialisierung des vereinigten Königreiches beigetragen.
    Und ob ich die nicht sehr viel weniger streiklustiven italienischen und französischen Gewerkschaften als sehr erfolgreich sehen soll, wage ich zu bezweifeln.
    Gewerkschaftliche Arbeit muss natürlich vom vorhandenen Kuchen möglichst viel für die eigene Clientel abschneiden. Aber sie muss ebenso im Auge behalten, dass der Kuchen auch gebacken werden muss.
    Während eines Streiks wird nix gebacken und in der Regel kann man nach einem Streik nicht alles wieder aufholen. Dann ist weniger zu verteilen, für alle, das kann man drehen wie man will.
    Streik ist notwendig, aber immer das allerletzte Mittel und die eindeutige Ansage "ich bin auch zu eigenen Verlusten bereit".

    Dieses Spiel funktioniert momentan in D eigentlich ganz gut.

  32. Re: warum nicht woanders arbeiten als...

    Autor: richtchri 30.11.19 - 09:02

    Ich empfinde die Forderung nach mehr Lohn auch frech. Vor 10 Jahren habe ich 4,50¤/h in Kaufland oder REWE Lager verdient, um mir mein Studium zu finanzieren. Das war gut und lehrreich.

    Aber: Solange Amazon gefühlt keine Steuern in Deutschland zahlt, sollen die MA von mir aus das doppelte Gehalt bekommen....

  33. Re: warum nicht woanders arbeiten als...

    Autor: sidekick1 30.11.19 - 11:35

    richtchri schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich empfinde die Forderung nach mehr Lohn auch frech. Vor 10 Jahren habe
    > ich 4,50¤/h in Kaufland oder REWE Lager verdient, um mir mein Studium zu
    > finanzieren. Das war gut und lehrreich.
    >
    > Aber: Solange Amazon gefühlt keine Steuern in Deutschland zahlt, sollen die
    > MA von mir aus das doppelte Gehalt bekommen....

    Und ich dachte immer, ich hätte mit meinen 6.14¤/h bei K+N vor rund 13 Jahren wenig verdient...
    Ich fühle mir dir... :-D

  34. Re: warum nicht woanders arbeiten als...

    Autor: heikom36 01.12.19 - 14:05

    richtchri schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich empfinde die Forderung nach mehr Lohn auch frech. Vor 10 Jahren habe
    > ich 4,50¤/h in Kaufland oder REWE Lager verdient, um mir mein Studium zu
    > finanzieren. Das war gut und lehrreich.
    >

    Ich finde es und dreist wie andere, vollkommen aussenstehende sich die FRECHHEIT herausnehmen und bestimmen sollen was an Lohn für andere reicht.
    Das du für 4,5¤ vor 10 Jahren arbeiten gegangen bist... frage mich wie man bei so einer Dummheit überhaupt fähig sein kann ein Studium zu absolvieren.

    Im übrigen müssen Studenten keine Familien ernähren oder Häuser abbezahlen.
    Es ist schon sau blöd die Arbeit um Studium mit der im Arbeitsleben auf eine Stufe zu stellen.
    Kein Wunder, dass es Fachkräfte mangezd... bei solchen Studenten kann nicht viel rauskommen ^^

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