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Packstationen und Amazon

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  1. Packstationen und Amazon

    Autor: windbeutel 23.12.19 - 08:56

    Ich verstehe das ganze Theater nicht.

    Amazon hat mal angefangen, mit einer sehr zügigen Paketzustellung, die direkt nach Hause kam.

    Dieser Service wurde irgendwann kostenpflichtig und Kunden, die das nicht zahlen wollten, wurden vorsätzlich langsamer beliefert (die eigentliche Zustellzeit blieb nämlich immer gleich, lediglich die Zeit bis zum Versand wurde verlängert).

    Dann wurde den Kunden die Packstation als Non-Plus-Ultra verkauft - man soll sich seine Post also auch noch selber abholen, statt sie geliefert zu bekommen.

    Ich verstehe nicht, warum da so viele mitmachen? Ich bestelle mittlerweile so gut wie gar nicht mehr bei Amazon. Die Preise sind nicht besonders günstig und bei fast jedem Laden kann ich heutzutage online oder telefonisch bestellte Ware am nächsten Tag abholen. Warum soll ich da zu irgendwelchen Packstationen und mich rumärgern?

  2. Re: Packstationen und Amazon

    Autor: VDSLKiste 23.12.19 - 09:13

    Weil die Lieferung an die Packstation abgeholt werden kann wann ich will.

    Die Lieferung nach Hause landet, wenn selbst nicht da, mit Glück beim Nachbarn oder bei nem Shop oder in einer der 2 Postfilialen in unserem kleinen Örtchen mit 120000 Einwohnern...viel Spass beim anstehen.

    Da hole ich lieber gemütlich(zugegeben sehr dicht an meiner Wohnung stehenden Packstaion) mein Paket ab wenn ich Zeit dazu habe.

  3. Re: Packstationen und Amazon

    Autor: Tuxraxer007 23.12.19 - 09:30

    windbeutel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann wurde den Kunden die Packstation als Non-Plus-Ultra verkauft - man
    > soll sich seine Post also auch noch selber abholen, statt sie geliefert zu
    > bekommen.
    Weil es für mich als Berufstätiger das Non-Plus-Ultra ist. Die beiden Packstation hier bei uns sind 24/7 erreichbar, weil die auf Parkplätzen an Supermärkten stehen.
    Ergo kann ich bequem nach Feierabend da noch vorbeifahren, wenn die DHL-Filialle bereits geschlossen hat, somit brauch ich keinen Parkplatz suchen udn mich auch nicht in die Warteschlange einreihen.

    Ich habe bisher weder mit DHL, noch mit UPS, Hermes oder DPD Probleme mit verlorenden Paketen etc gehabt. Und wenn ein Paket mal einen Tag später kommt, ist mir das auch egal. Aber viele Leute müssen ihre Sachen ja bereits gestern haben und sind dann direkt bei der Beschwerdestelle, wenns nicht funktioniert.

  4. Re: Packstationen und Amazon

    Autor: gochnad 23.12.19 - 21:41

    Tuxraxer007 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil es für mich als Berufstätiger das Non-Plus-Ultra ist. Die beiden
    > Packstation hier bei uns sind 24/7 erreichbar,

    So hab ich auch mal eine Weile lang gedacht, als es mit der Zustellung nach Hause gerade mal wieder besonders schlecht geklappt hat. (Nötigung?)

    Bis es dann mit der Packstation noch schlechter wurde: wenn das Paket nach Hause nicht zugestellt wurde, kam's (wenigstens manchmal) in den Paketshop um die Ecke, oder gar zum Nachbarn im Haus. (Und oft konnte man ja auch irgendwo herausfinden, wo das Paket denn liegt).

    Bei voller Packstation (und die war schnell immer öfter voll, denn die Nachbarn wurden durch den Nichtservice ja auch alle genötigt) aber geht's in ein mehrere Kilometer entferntes Postamt, mit beamtengerechten Öffnungszeiten und den berüchtigten Warteschlangen. Natürlich Innenstadt-zentral gelegen, also weit und breit keine freien Parkplätze (falls es mal eine größeres Paket ist).
    Oder es wurde willkürlich in irgendeine andere Packstation umgeleitet. Die vermutlich eben deswegen noch Kapazitäten hatte, weil die so weitab der Zivilisation steht.
    Inzwischen habe ich mich besonnen: wenn ich die Lieferung nach Hause bezahle, dann soll es mir auch nach Hause geliefert werden. Da mögen mich manche kleinkariert nennen, aber ich finde es andernfalls Betrug,
    Ausserdem hab ich jetzt kein Auto mehr. Einkäufe mache ich zu Fuß und mir dem Rad. Wenn ich mal was schwereres brauche, lasse ich es mir notfalls liefern. Aber dann soll es halt auch geliefert werden. (Zu viel verlangt?) Es dann mit dem Taxi irgendwo abholen zu müssen, ist keine Option. Wozu bräuchte ich denn dann die DHL überhaupt? Da könnte ich ja gleich mit dem Taxi einkaufen fahren.

    > Ich habe bisher weder mit DHL, noch mit UPS, Hermes oder DPD Probleme mit
    > verlorenden Paketen etc gehabt. Und wenn ein Paket mal einen Tag später
    > kommt, ist mir das auch egal. Aber viele Leute müssen ihre Sachen ja
    > bereits gestern haben und sind dann direkt bei der Beschwerdestelle, wenns
    > nicht funktioniert.

    Vielleicht sollte man einfach keine Scheuklappen tragen und nicht von sich auf andere schließen. Es gibt Regionen, wo es deutlich schlechter klappt, als in anderen Gegenden. Sei froh, wenn's bei dir gut klappt. Der Kenner geniest und schweigt. Aber damit prahlen, dass man Glück hatte und alle anderen beschimpfen, ist einfach nur eklig!
    Ich glaube kaum, dass sich viele beschweren, wenn's mal nen Tag länger dauert. Es ist das Nichtvorhandensein von Service. Nur mal als Beispiel meine letzte Sendung, bestehend aus 2 Paketen. Angekündigt für Freitag. Alles klar, drauf eingestellt Freitag zu Hause zu sein. Am Donnerstag, als ich beim Kunden war, hab ich zufällig mal in die Sendungsverfolgung gesehen und da stand: morgens 10:31 ins Zustellfahrzeug geladen. Aha. ein Tag zu früh? Na hoffentlich ist ein Nachbar da... War aber nicht nötig. Abends stand da 17:30 konnte heute nicht zugestellte werden, (Unfall, Krankheit, Abbruch, bla), kommt am nächsten Werktag.
    Diese Anzeige blieb dann 8 Tage (sic!) so stehen. Glaubst du ich hätte jemals eine Email bekommen, die sagt: es hätte sich was geändert? Kommt stattdessen am xxx? Nö. 8 Tage später kam dann das eine und weitere 2 tage später das andere Paket. Einrichten kann man sich auf sowas nicht. Und wenn's in den Paketshop geht, es aber zu schwer ist, um es herumzutragen, dann könnte man ja "erneute Zustellung" beantragen. Das Formular ist gut versteckt und man muss alle Daten zu fuß eintragen, obwohl die ja vorliegen. Das ist absichtlicher Non-Service. Und sowieso Zeitverschwendung. In 2 von 2 Fällen habe ich eine Bestätigung zum meinem Auftrag bekommen und dann erst wieder gehört, dass das Paket nun zurück an den Absender geht, weil ich es nicht abgeholt habe.
    Erzähl mir nicht, dass da alles rund läuft. Da ist ne Servicewüste! Und "Beschwerdestelle"? Wo soll die denn sein. Da scheinen ein paar Hilfskräfte zu sitzen, die Textbausteine nach Triggerworten abschicken. Ich würde ja denken, das kann auch ein primitiver Bot, aber der würde wohl keine 2 Wochen dafür brauchen.

    Einmal ging eine teurer Laptop auf dem Weg verloren. Da wurde natürlich auch wochenlang gemauert und waren für mich unerreichbar . Aber irgendwann musste die Versicherung wohl an den Absender zahlen. Dafür gibt's dann anscheinend noch Personal, das unfreundliche Briefe verschickt, die einen auffordert, binnen 1 Woche eine Erklärung abzugeben, dass man das Paket nicht hat. (Sendungsverfolgung hat bis zuletzt behauptet, "kommt am nächsten Werktag", warum die also vermuten, ich hätte es vielleicht, muss man wohl nicht verstehen)
    Eine Entschuldigung dass sie mein Paket verloren haben? Denkste -- doch nicht bei dem Saftladen!

  5. Re: Packstationen und Amazon

    Autor: windbeutel 23.12.19 - 22:16

    VDSLKiste schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil die Lieferung an die Packstation abgeholt werden kann wann ich will.
    >
    > Die Lieferung nach Hause landet, wenn selbst nicht da, mit Glück beim
    > Nachbarn oder bei nem Shop oder in einer der 2 Postfilialen in unserem
    > kleinen Örtchen mit 120000 Einwohnern...viel Spass beim anstehen.
    >
    > Da hole ich lieber gemütlich(zugegeben sehr dicht an meiner Wohnung
    > stehenden Packstaion) mein Paket ab wenn ich Zeit dazu habe.

    Das komische ist ja, dass den Kunden das als Gewinn verkauft wird, dass sie die Arbeit selber übernehmen - obwohl es eigentlich immer nur darum geht, Personal/Kosten einzusparen.

    Das geht bei Mehrwegkisten los, die man selber in irgendeinen (natürlich gerade vollen) Automaten schieben soll (Etikett vorher noch sauberwischen, sonst funktioniert der nicht!) und endet bei digitalen Leistungen wie Wikipedia oder Online-Bewertungen.

    Das absurde ist, dass Menschen das sogar freiwillig machen.

  6. Re: Packstationen und Amazon

    Autor: tribal-sunrise 26.12.19 - 02:03

    Wenn Du dadurch dass Du das Paket selbst aus dem Fach nimmst enorm Zeit sparst und deutlich flexibler agieren kannst ist das für Dich kein Gewinn? Ich genieße meine wenige Freizeit lieber mit wichtigerem als Schlange stehen und abhetzen um irgendwelche absurden Öffnungszeiten einzuhalten.

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