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Zahl der Beschwerden zu Paketen nimmt enorm z

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  1. Zahl der Beschwerden zu Paketen nimmt enorm z

    Autor: 4514252 23.12.19 - 10:18

    Na woher das wohl kommt?
    Würde man endlich mehr Arbeitskräfte einstellen
    bzw vorhandene gerecht bezahlen dann gäbe es
    den ganzen Arbeitsstress gar nicht.
    Ein Bekannter arbeitet bei UPS und berichtete gestern
    wie es ist mit 200+ Paketen am Tag spazieren zu fahren.
    Das ist viel zu viel für die Boten.

  2. Re: Zahl der Beschwerden zu Paketen nimmt enorm z

    Autor: Frittenjay 23.12.19 - 11:48

    4514252 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na woher das wohl kommt?
    > Würde man endlich mehr Arbeitskräfte einstellen
    > bzw vorhandene gerecht bezahlen dann gäbe es
    > den ganzen Arbeitsstress gar nicht.
    > Ein Bekannter arbeitet bei UPS und berichtete gestern
    > wie es ist mit 200+ Paketen am Tag spazieren zu fahren.
    > Das ist viel zu viel für die Boten.

    Wobei man zwischen Paketen und Stops unterscheiden muß. Mal überzogen dargestellt: 200 Pakete, die an eine handvoll Firmen in einem Gewerbegebiet gehen sind ein Witz. 200 Pakete an 200 unterschiedliche Empfänger... :-(
    Ich habe vor einer Ewigkeit mal bei GLS gearbeitet. Mein Rekord zu Weihnachten waren mal 214 Stops plus etwa ein Dutzend Abholungen von Firmen zwischen 16.30-17.30 Uhr. Das ging dann von 4 Uhr morgens (normal waren 5 Uhr dann sortieren, scannen, beladen) bis 22 Uhr abends bis ich vom Hof gekommen bin. Am nächsten Tag hieß es dann wieder um 4.30 antreten.

    Selbst 100 Stops pro Tag sind je nach Tour schon Stress pur. Wenn es gut läuft ist man um 8 Uhr vom Hof und 8.30 Uhr im Zielgebiet. Um 16.30 dann die Tour abbrechen und die Abholer anfahren. Spätestens 18.30 Uhr sollte man ja wieder auf dem GLS-Gelände sein und ausladen.

    Jetzt mal rechnen. Das sind 8 Stunden für 100 Stops. Das macht dann 12,5 Stops pro Stunde. Also etwa 5 Minuten pro Zustellung. In den 5 Minuten muß man zum Kunden fahren (mein Gebiet ging über zwei Stadtteile), parken, das richtige Paket raussuchen, scannen, klingeln, warten bis jemand kommt (oder die Poststelle der Firma die Kaffeepause beendet) evtl. bei Nachbarn klingeln, in den 5 Stock joggen, Karte schreiben, Nachnahme kassieren, Geräteausstausch durchführen usw.
    Und das sind dann 8 Stunden ohne jegliche Pause. Und dann wundern die Leute sich, warum keine Karten ausgefüllt, Pakete einfach vor die Tür geworfen oder massenweise in Paketshops abgegeben werden.

    Von dem assigen Verhalten von GLS den Fahrern gegenüber ganz zu schweigen. Da lief damals alles über Ablieferungsquoten und Strafzahlungen. Blöd nur, das alles in die Quote reingerechnet wurde. Nachnahmepaket und der Empfänger hat kein Bargeld, nur persönliche Zustellung und Empfänger ist nicht zu Hause, Austauschgerät und das defekte Gerät ist nicht vor Ort, Gerät mit Mobilfunkvertrag und die Daten (Name, Adresse, Alter) usw. stimmen nicht, Annahme vom Empfänger verweigert usw. Alles Dinge, auf die der Fahrer keinen Einfluß hat, die aber seine Ablieferungsquote drücken. Und wir reden hier von Quoten die im Durchschnitt über 92-94% liegen sollten, sonst gab es richtig Ärger

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