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diesmal bin ich raus

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  1. diesmal bin ich raus

    Autor: notuf 30.12.19 - 22:26

    PS3 war ein krasser Schritt zur PS2 oder PS1. Die PS4 hatte ich mir dann noch gekauft, weil die ja endlich full HD Games wirklich Unterstützt hat und eigentlich sogar 4K war.
    Das Problem ist nur, dass das Spielen irgendwie keinen Spaß mehr macht. Ich weiß nicht ob es an den Spielen liegt aber es ist nicht mehr so, dass man bei einem neuen Spiel bis in den Morgen zockt.
    Die PS4 war daher herausgeschmissenes Geld. Leider hatte ich das erst realisiert, nachdem ich mir auch noch das VR Headset gekauft hatte. Das war ja dann noch ganz nett aber auch nicht so richtig wow wegen des Fliegengitters und der kleinen Auflösung.
    Dazu kam, dass ab der PS4 online gaming kostet. Es hat sich für mich ausgespielt.

  2. Re: diesmal bin ich raus

    Autor: Flatsch 30.12.19 - 22:33

    Du bist um die 30?

    Deine Interessen haben sich verlagert und in Sachen Spiele hat sich viel verändert zu früher...
    Ea wird weniger erzählt, viel versucht einfach zu Geld zu machen und mal was neues sieht man selten

  3. Re: diesmal bin ich raus

    Autor: bark 30.12.19 - 22:41

    Quatsch. Es gab so viele großartige Spiele. Viele davon waren in ihrer Art einzigartig bis 2019.

    Flatsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du bist um die 30?
    >
    > Deine Interessen haben sich verlagert und in Sachen Spiele hat sich viel
    > verändert zu früher...
    > Ea wird weniger erzählt, viel versucht einfach zu Geld zu machen und mal
    > was neues sieht man selten

  4. Re: diesmal bin ich raus

    Autor: Hotohori 30.12.19 - 23:57

    bark schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Quatsch. Es gab so viele großartige Spiele. Viele davon waren in ihrer Art
    > einzigartig bis 2019.
    >
    > Flatsch schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du bist um die 30?
    > >
    > > Deine Interessen haben sich verlagert und in Sachen Spiele hat sich viel
    > > verändert zu früher...
    > > Ea wird weniger erzählt, viel versucht einfach zu Geld zu machen und mal
    > > was neues sieht man selten

    Die Spiele müssen einen nur halt auch ansprechen. Gerade die PS Exklusiven Titel tun das bei mir und darum lohnt sich für mich die PS eben, für Andere halt nicht, weil deren Geschmack nicht so gut bedient wird, kann durchaus sein.

  5. Re: diesmal bin ich raus

    Autor: motzerator 31.12.19 - 06:36

    Flatsch schrieb:
    --------------------------
    > Du bist um die 30?

    Was hat das mit dem Alter zu tun? Die Spiele haben sich in dem letzten Jahrzehnt verändert und viele nicht gerade zum guten.

    Früher haben die Hersteller noch versucht, möglichst Tolle Spiele zu machen, die von sich aus Spaß machen und befriedigend sind. Heute werden viele Games eben eher optimiert, um dort möglichst viele Mikrotransaktionen zu verkaufen, es wird immer mehr auf Multiplayer gesetzt und auf tolle Spiele kann man endlos warten.

    Aber zumindest für meinen Geschmack hat sich die PS4 durchaus noch gelohnt, auch wenn die Anzahl der tollen Games deutlich hinter der Generation davor hinterher hinkt.

    > Deine Interessen haben sich verlagert und in Sachen Spiele hat sich viel
    > verändert zu früher...

    Ja, vieles zum Schlechten. Wer auf GaaS und Multiplayer keinen Bock hat, der hat inzwischen deutlich weniger zum Spielen und die Reduzierung der Erfolgserlebnisse zur Förderung von Mikrotransaktionen ist auch nicht jedermanns Sache.

  6. Re: diesmal bin ich raus

    Autor: theFiend 31.12.19 - 12:51

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Flatsch schrieb:
    > --------------------------
    > > Du bist um die 30?
    >
    > Was hat das mit dem Alter zu tun? Die Spiele haben sich in dem letzten
    > Jahrzehnt verändert und viele nicht gerade zum guten.

    Das Alter hat eine ganze Menge damit zu tun. Wie bei jeder anderen Tätigkeit erwirbt man sich mit steigendem Alter auch eine gewisse Routine. Darüber hinaus bindet einen auch das Leben anders ein, was die Zeit für Spiele sicher bei den meisten auch verringert.

    Und nebenbei gibt es eine gewisse Stagnation bei den Spielkonzepten als solchen. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, kennt jeder ältere Gamer die grundsätzlichen Gamemechaniken schon bis zum Erbrechen, und das einzige was sich bei den Spielen ändert ist die Grafik und der Umfang. Dazu kommen sicher heute auch noch gewisse Monetarisierungspraktiken die nicht unbedingt die Attraktivität steigern.

    Es ist also eine Kombination aus vielen Umständen, die Spiele heutzutage weniger Attraktiv erscheinen lassen, wenn man eine gewisse Altersschwelle überschritten hat. Als 12 oder 14 Jähriger Pimpf wäre ich bei Spielen wie RDR2 sicher hart Suchtgefährdet gewesen, als ü40er lässt mich das ganze Spiel ziemlich kalt, weil, wie ein Vorredner bereits sagte, teilweise schon das Gefühl besteht das man da in ner virtuellen Welt arbeiten geht...

    Inzwischen erscheinen eh die Meisten Konsolenspieler früher oder später für den PC, also stellt sich die Frage garnicht. Ausnahme ist hier die Switch, die mit einem einzigartigen Konzept und wirklich familienrelevanten Spielen noch etwas bietet das ich sonst bei keiner Spieleplattform finde...

  7. Re: diesmal bin ich raus

    Autor: Whitey 31.12.19 - 13:28

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > motzerator schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Flatsch schrieb:
    > > --------------------------
    > > > Du bist um die 30?
    > >
    > > Was hat das mit dem Alter zu tun? Die Spiele haben sich in dem letzten
    > > Jahrzehnt verändert und viele nicht gerade zum guten.
    >
    > Das Alter hat eine ganze Menge damit zu tun. Wie bei jeder anderen
    > Tätigkeit erwirbt man sich mit steigendem Alter auch eine gewisse Routine.
    > Darüber hinaus bindet einen auch das Leben anders ein, was die Zeit für
    > Spiele sicher bei den meisten auch verringert.
    >
    > Und nebenbei gibt es eine gewisse Stagnation bei den Spielkonzepten als
    > solchen. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, kennt jeder ältere Gamer die
    > grundsätzlichen Gamemechaniken schon bis zum Erbrechen, und das einzige was
    > sich bei den Spielen ändert ist die Grafik und der Umfang. Dazu kommen
    > sicher heute auch noch gewisse Monetarisierungspraktiken die nicht
    > unbedingt die Attraktivität steigern.
    >
    > Es ist also eine Kombination aus vielen Umständen, die Spiele heutzutage
    > weniger Attraktiv erscheinen lassen, wenn man eine gewisse Altersschwelle
    > überschritten hat. Als 12 oder 14 Jähriger Pimpf wäre ich bei Spielen wie
    > RDR2 sicher hart Suchtgefährdet gewesen, als ü40er lässt mich das ganze
    > Spiel ziemlich kalt, weil, wie ein Vorredner bereits sagte, teilweise schon
    > das Gefühl besteht das man da in ner virtuellen Welt arbeiten geht...
    >
    > Inzwischen erscheinen eh die Meisten Konsolenspieler früher oder später für
    > den PC, also stellt sich die Frage garnicht. Ausnahme ist hier die Switch,
    > die mit einem einzigartigen Konzept und wirklich familienrelevanten Spielen
    > noch etwas bietet das ich sonst bei keiner Spieleplattform finde...

    Ich gebe dir in vielem recht, allerdings kann ich für mich persönlich sagen, dass es bspw. weniger an der Abnutzung der Konzepte oder Gameplaymechaniken liegt. Ich bin auch schon fast 40, aber z.B. ein Dark Souls konnte mich trotzdem begeistern und das ist nun wirklich ein abgedroschenes Konzept. Ich spiele auch gerne noch ganz klassische japanische Rollenspiele oder ein Prinzip wie Mario Maker fasziniert mich total. Aber wie du und viele andere eben schreiben: es liegt an der Kombination vieler Dinge.

    Ich will auch nicht alles was bereits gesagt wurde wiederholen, aber dasAbo-geschiele, Mikrotranskationen etc. tragen einfach nicht zum Spielerlebnis bei. Viele Unternehmen versuchen mMn. seit längerem eher ihre Gewinne als das Spielerlebnis zu optimieren. Hinzu kommt, dass nur wenige Firmen wirkliche Risiken mit neuen Konzepten eingehen. Wir spielen den X-ten Aufguß des X-ten Aufgusses bekannter Serien. Das ist für die Firmen lukrativ und für viele Spieler auch, aber damit hat man eben auch nur die Wahl zwischen aufgewärmtem FastFood - macht irgendwie satt, aber richtig geil ist es auch nicht.

  8. Re: diesmal bin ich raus

    Autor: theFiend 31.12.19 - 14:13

    Whitey schrieb:

    > Ich gebe dir in vielem recht, allerdings kann ich für mich persönlich
    > sagen, dass es bspw. weniger an der Abnutzung der Konzepte oder
    > Gameplaymechaniken liegt. Ich bin auch schon fast 40, aber z.B. ein Dark
    > Souls konnte mich trotzdem begeistern und das ist nun wirklich ein
    > abgedroschenes Konzept.

    Ich wollte damit auch in keiner Weise sagen das diese Konzepte nicht funktionieren, sondern das dieser Punkt als etwas "neues Aufregendes" nicht mehr vorhanden ist.

    > Hinzu kommt, dass nur wenige
    > Firmen wirkliche Risiken mit neuen Konzepten eingehen. Wir spielen den
    > X-ten Aufguß des X-ten Aufgusses bekannter Serien.

    Bei 150+ Mio. Investitionskosten in Triple A Spiele auch nicht wirklich ein Wunder.... ist doch auch in der Filmindustrie genau das Gleiche...

  9. Re: diesmal bin ich raus

    Autor: Labbm 01.01.20 - 09:51

    Whitey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir spielen den
    > X-ten Aufguß des X-ten Aufgusses bekannter Serien. Das ist für die Firmen
    > lukrativ und für viele Spieler auch, aber damit hat man eben auch nur die
    > Wahl zwischen aufgewärmtem FastFood - macht irgendwie satt, aber richtig
    > geil ist es auch nicht.

    Die Publisher wären auch blöd das nicht zu machen, Spiele wie Fifa sind ja mit minimalen Aufwand Jährlich (warum auch immer) Verkaufsschlager.

    Ach, und es gibt doch noch sehr gute Spiele, Astro Bot ist da ein gutes Beispiel. Aber auch ein Last of Us, Uncharted, Beat Saber, Subnautica, oder ganz Aktuell auch Jedi Fallen Order.
    Diese ganze Pay to Win Seuche ist leider eben nicht dienlich, gute Singleplayerspiele sind seltener geworden, wie auch nicht- Open World Titel.
    Open World ist ja auch was schönes, aber oftmals leider nur zum Zeitstrecken gefüllt mit seichter und oft auch dämlicher Sidequest Unterhaltung. Das schlimmste dabei ist nie zu wissen was davon aber doch wichtig wäre, deswegen ist man halb genötigt sich damit rum zu Ärgern da man ja nichts verpassen möchte.
    Die schiere Auswahl ist heute aber auch einfach eine andere. Ich mag zum Beispiel Spiele zum mitdenken, in denen man sich einfach verlieren kann. Wie No Man's Sky, Space engineers, Kerbal Space Program oder auch ein Satisfactory. Grade wegen deren Stressfreien Spielprinzips.
    Einfach hinsetzen und in aller Ruhe seine Aufgaben erledigen, wenn man keine Lust mehr hat kann man einfach abschalten.

    Nein, wir haben noch immer gute Spiele, ich würde sogar sagen einige mehr als damals. Aber auch diese Masse ist das Problem, man nimmt vieles gar nicht erst wahr. Und auch ein Problem ist es wenn man zu lange aus dem Thema raus ist. Ich war lange Zeit nicht mehr im spielethema involviert, und dachte auch da gibt's doch eh nichts. Weit gefehlt, seit ich die PS4 schlussendlich gekauft habe sind ca 100 Spiele da drauf gelandet, sowas hätte ich auch nie erwartet.

  10. Re: diesmal bin ich raus

    Autor: BLi8819 01.01.20 - 13:49

    > Spiele wie Fifa sind ja mit minimalen Aufwand Jährlich (warum auch immer) Verkaufsschlager.

    Bei Fifa muss man allerdings auch die Kosten für die Lizenzen einrechnen, die jedes Jahr neu anfallen.

    eFootball PES hat mittlerweile aber schon ein Free To Play Version mit der man Online spielen kann. Natürlich mit dem Ziel, dass man dann im MyClub Modus Geld ausgibt.

  11. Re: diesmal bin ich raus

    Autor: Labbm 01.01.20 - 22:56

    BLi8819 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Spiele wie Fifa sind ja mit minimalen Aufwand Jährlich (warum auch immer)
    > Verkaufsschlager.
    >
    > Bei Fifa muss man allerdings auch die Kosten für die Lizenzen einrechnen,
    > die jedes Jahr neu anfallen.
    >
    >

    Sicherlich. Nur ist diese jährliche Neuauflage eigentich total überflüssig, bzw eigentlich eine Unverschämtheit.
    Einfach ein Fifa ohne Jahreszahl das regelmäßig Aktualisiert wird wäre doch ne Sache. Dann müssten auch die Spieler nicht mit jeder neuen Auflage neu anfangen, man könnte sowas ja mit ner Art Abo anbieten, oder einem Jährlichem DLC für aktuelle Lizenzen für 20-30¤.
    Warum der Hersteller sowas nicht macht ist mir klar, und umso schlimmer das die Spieler auch jedes Jahr mitziehen und wieder den Vollpreis dafür hinlegen.

  12. Re: diesmal bin ich raus

    Autor: BLi8819 02.01.20 - 12:50

    Also die FUT Points kann man von FIFA 19 auf FIFA 20 übertragen.
    Das man seine Spieler etc. nicht übertragen kann ist tatsächlich bescheuert.

    Ich weiß gar nicht, wie das bei eFootball PES ist.

  13. Re: diesmal bin ich raus

    Autor: ch33rs 30.12.19 - 22:51

    Geht mir ähnlich. Vor allem zahlen fürs online spielen finde ich sehr grenzwertig. Die gratis Games etc. brauche ich nicht und will ich nicht..
    Aber: seit 2 Wochen spiele ich bis tief in die nach Call of Duty. Wenn man Shooter mag, super Game.

  14. Re: diesmal bin ich raus

    Autor: medium_quelle 30.12.19 - 23:05

    Spiele tatsächlich auch nur das, was ich schon vor zwanzig Jahren gespielt habe. Das ist nicht schlimm, solange man Spaß daran hat. Tatsächlich sind die Konsolen für mich dieses Mal das erste Mal interessant, da die ewig langen Wartezeiten wegfallen.

  15. Re: diesmal bin ich raus

    Autor: ssj3rd 30.12.19 - 23:08

    Na dann: tschüss

  16. Re: diesmal bin ich raus

    Autor: Sharra 31.12.19 - 00:00

    Die Spiele sind (Achtung meine Meinung) durchweg mieser geworden. Tausend mal den selben Einheitsbrei mit anderen Texturen öden einen irgendwann an. Wirklich gute Spiele, die auch mal was anderes machen, und sich was trauen, gibt es auf den Konsolen nur äusserst selten. Die sind Mainstream, und da soll Masse verkauft werden.
    Alternative Spiele, die einen auch mal wieder reizen, gibt es dann nur noch für den PC.

    Mit einer der Gründe, warum ich seit dem NES keine Konsole mehr angeschafft habe.

  17. Re: diesmal bin ich raus

    Autor: Flyns 31.12.19 - 09:24

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Spiele sind (Achtung meine Meinung) durchweg mieser geworden. Tausend
    > mal den selben Einheitsbrei mit anderen Texturen öden einen irgendwann an.
    > Wirklich gute Spiele, die auch mal was anderes machen, und sich was trauen,
    > gibt es auf den Konsolen nur äusserst selten. Die sind Mainstream, und da
    > soll Masse verkauft werden.
    > Alternative Spiele, die einen auch mal wieder reizen, gibt es dann nur noch
    > für den PC.
    >
    > Mit einer der Gründe, warum ich seit dem NES keine Konsole mehr angeschafft
    > habe.

    This!
    Und:

    > notuf 31.12.19 - 00:09
    >Mich nervt die Tendenz von Spielen, immer mehr die Realität abzubilden. Bestes Beispiel ist RDR2: man muss essen, trinken, Haare schneiden, Pferd beruhigen, dies und das erlernen... Wer will den auch noch IG einem Beruf nachgehen?
    > Und wenn man Mal 6 Monate keine Zeit hatte, ist man total raus. Ja ist eine verdammt schöne IG Welt aber einfach zu realistisch geworden. Ich will doch nur spielen.

    This!

    Dazu muss jetzt gefühlt jedes Game Open World sein. Riesige, aber meist total leere und langweilige Welten, wo man gefühlt tagelang nur damit beschäftigt ist, von A nach B zu laufen, um C und D dabei einzusammeln, sich daraus E craften zu können, damit man die Stats von F verbessern kann, sodass man endlich G und H besiegen kann (weil die Story das vorher nicht zulässt), nach I kommt, J trifft und von ihm eine neue Aufgabe bekommt, um dann wieder bei A anzufangen. Repeat Until True = False;

    Richtig gute Games, die einen storymässig fesseln, können durchaus auch sehr schlauchartig verlaufen, Uncharted ist da so ein Beispiel. Da bezahlt man 60¤, hat dafür einige Stunden richtig guten Spaß, und irgendwann ist das Spiel abgeschlossen und man kann es guten Gewissens zur Seite legen.

  18. Re: diesmal bin ich raus

    Autor: bark 31.12.19 - 09:41

    Uncharted ist aber ein sehr sehr schlechtes Beispiel. Hättest du divinity 2, Zelda oder Disco elysium gewählt..aber so

    Flyns schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Spiele sind (Achtung meine Meinung) durchweg mieser geworden.
    > Tausend
    > > mal den selben Einheitsbrei mit anderen Texturen öden einen irgendwann
    > an.
    > > Wirklich gute Spiele, die auch mal was anderes machen, und sich was
    > trauen,
    > > gibt es auf den Konsolen nur äusserst selten. Die sind Mainstream, und
    > da
    > > soll Masse verkauft werden.
    > > Alternative Spiele, die einen auch mal wieder reizen, gibt es dann nur
    > noch
    > > für den PC.
    > >
    > > Mit einer der Gründe, warum ich seit dem NES keine Konsole mehr
    > angeschafft
    > > habe.
    >
    > This!
    > Und:
    >
    > > notuf 31.12.19 - 00:09
    > >Mich nervt die Tendenz von Spielen, immer mehr die Realität abzubilden.
    > Bestes Beispiel ist RDR2: man muss essen, trinken, Haare schneiden, Pferd
    > beruhigen, dies und das erlernen... Wer will den auch noch IG einem Beruf
    > nachgehen?
    > > Und wenn man Mal 6 Monate keine Zeit hatte, ist man total raus. Ja ist
    > eine verdammt schöne IG Welt aber einfach zu realistisch geworden. Ich will
    > doch nur spielen.
    >
    > This!
    >
    > Dazu muss jetzt gefühlt jedes Game Open World sein. Riesige, aber meist
    > total leere und langweilige Welten, wo man gefühlt tagelang nur damit
    > beschäftigt ist, von A nach B zu laufen, um C und D dabei einzusammeln,
    > sich daraus E craften zu können, damit man die Stats von F verbessern kann,
    > sodass man endlich G und H besiegen kann (weil die Story das vorher nicht
    > zulässt), nach I kommt, J trifft und von ihm eine neue Aufgabe bekommt, um
    > dann wieder bei A anzufangen. Repeat Until True = False;
    >
    > Richtig gute Games, die einen storymässig fesseln, können durchaus auch
    > sehr schlauchartig verlaufen, Uncharted ist da so ein Beispiel. Da bezahlt
    > man 60¤, hat dafür einige Stunden richtig guten Spaß, und irgendwann ist
    > das Spiel abgeschlossen und man kann es guten Gewissens zur Seite legen.

  19. Re: diesmal bin ich raus

    Autor: Whitey 31.12.19 - 13:34

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit einer der Gründe, warum ich seit dem NES keine Konsole mehr angeschafft
    > habe.

    Sorry, aber dann hast du mMn. bis zur ersten Playstation (vielleicht noch die PS 2) wirklich viel verpasst. Denn zu behaupten, dass es auf Mega Drive, Super Nintendo, N64, Saturn, Dreamcast, PSX etc. nicht wirklich coole und kreative Perlen gäbe, ist einfach ignorant (und das meine ich nicht beleidigend, sondern wirklich in Bezug auf das Ignorieren dieser Spiele).
    Das ist so wie wenn ich sage, dass ich seit Wolfenstein 3D, Sim City, Mario oder Ultima nichts mehr spiele, weil ja eh alles irgendwie diesen Prinzipien entspricht.

  20. Re: diesmal bin ich raus

    Autor: notuf 31.12.19 - 00:09

    Mich nervt die Tendenz von Spielen, immer mehr die Realität abzubilden. Bestes Beispiel ist RDR2: man muss essen, trinken, Haare schneiden, Pferd beruhigen, dies und das erlernen... Wer will den auch noch IG einem Beruf nachgehen?
    Und wenn man Mal 6 Monate keine Zeit hatte, ist man total raus. Ja ist eine verdammt schöne IG Welt aber einfach zu realistisch geworden. Ich will doch nur spielen.

  21. Re: diesmal bin ich raus

    Autor: BLi8819 31.12.19 - 09:21

    > RDR2: man muss essen, trinken, Haare schneiden, Pferd beruhigen,

    "Müssen" ist da aber eher relativ.

    Ich war das ganze Spiel "Untergewichtig" ohne große Nachteile (die mir bewusste wären). Zudem ist das Essen in RDR2 ja nicht anderes als Medipacks in anderen Spielen.

    Auf meine Haare habe ich nicht geachtet.

    Ein gutes Pferd habe ich relativ früh gekauft. Dann habe ich da nicht mehr drauf geachtet.

    Die Arbeiten im Camp habe ich nicht gemacht. Dennoch waren alle Glücklich.

  22. Re: diesmal bin ich raus

    Autor: nja666 01.01.20 - 14:24

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mich nervt die Tendenz von Spielen, immer mehr die Realität abzubilden.
    > Bestes Beispiel ist RDR2: man muss essen, trinken, Haare schneiden, Pferd
    > beruhigen, dies und das erlernen... Wer will den auch noch IG einem Beruf
    > nachgehen?
    > Und wenn man Mal 6 Monate keine Zeit hatte, ist man total raus. Ja ist eine
    > verdammt schöne IG Welt aber einfach zu realistisch geworden. Ich will doch
    > nur spielen.

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

  23. Re: diesmal bin ich raus

    Autor: sofries 31.12.19 - 00:22

    Leute, ihr werdet einfach alt. Das hat nichts mit der allgemeinen Qualität der Spiele zu tun. Es gibt heutzutage so viele grandiose Spiele. Von indiegames über systemseller wie (HZD, Zelda:BotW) und Multiplattformer (RDR2, Sekiro).

    Aber wir sind meistens einfach alle langsam zu alt geworden, um 50 Stunden in irgendein Solo Abenteuer reinzustecken.
    Oder unserer Interessen haben sich verlagert und wir spielen lieber alte Klassiker oder irgendein online Spiel (wie Dota, CS, LoL, WoW) anstatt uns an irgendwas neues zu gewöhnen.

  24. Re: diesmal bin ich raus

    Autor: Whitey 31.12.19 - 13:45

    sofries schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leute, ihr werdet einfach alt. Das hat nichts mit der allgemeinen Qualität
    > der Spiele zu tun. Es gibt heutzutage so viele grandiose Spiele. Von
    > indiegames über systemseller wie (HZD, Zelda:BotW) und Multiplattformer
    > (RDR2, Sekiro).
    >
    > Aber wir sind meistens einfach alle langsam zu alt geworden, um 50 Stunden
    > in irgendein Solo Abenteuer reinzustecken.
    > Oder unserer Interessen haben sich verlagert und wir spielen lieber alte
    > Klassiker oder irgendein online Spiel (wie Dota, CS, LoL, WoW) anstatt uns
    > an irgendwas neues zu gewöhnen.

    Naja nur bedingt. Beispielsweise habe ich Metal Gear Soild 3 wirklich extrem viel gespielt und war seit dem ersten PSX großer Fan der Reihe, aber mit Teil 4 gings für mich richtig bergab und MGS 5 hatte zwar eine tolle Grafik, aber war irgendwie ein halbfertiges Spiel. Was ich damit sagen will ist, viele Spiele bekommen gar nicht mehr die Zeit, wirklich fertig zu werden, weil sie publiziert werden müssen, damit die Kohle reinkommt. In vielen Spielen geht es mehr um die Optimierung der Unternehmensgewinne als um das Spielelerebnis. Es werden viele Dinge eingebaut, die für das Spiel überhaupt keinen Sinn machen, aber das Spiel strecken sollen. Was zumindest ich kritisiere ist, dass viele Spiele eine total nette Hülle (Grafik) haben, aber ansonsten einfach nur mega aufgeblasene, substanzlose Produkte sind, die nicht länger halten müssen als vielleicht 4-6 Wochen, weil die Leute dann schon wieder das nächste kaufen (sollen). Wegwerfprodukte.

  25. Re: diesmal bin ich raus

    Autor: eyemiru 31.12.19 - 14:10

    Bin vor Kurzem 30 geworden, schaue mein halbes Leben kein TV mehr weil mir damals mein PC schon genug gab. IRC, Streaming, Spiele und man hatte null Zeit für andere Ablenkungen. Meine erste und letzte Konsole war N64 - seitdem eher auf japanische Serien/Anime geswitcht. Inzwischen merke ich dass mich das Spielen nur noch Zeit kostet und ich lieber private Projekte mache oder mich weiterbilde.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.12.19 14:10 durch eyemiru.

  26. Re: diesmal bin ich raus

    Autor: Crossfire579 31.12.19 - 17:36

    sofries schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leute, ihr werdet einfach alt. Das hat nichts mit der allgemeinen Qualität
    > der Spiele zu tun. Es gibt heutzutage so viele grandiose Spiele. Von
    > indiegames über systemseller wie (HZD, Zelda:BotW) und Multiplattformer
    > (RDR2, Sekiro).
    >
    > Aber wir sind meistens einfach alle langsam zu alt geworden, um 50 Stunden
    > in irgendein Solo Abenteuer reinzustecken.
    > Oder unserer Interessen haben sich verlagert und wir spielen lieber alte
    > Klassiker oder irgendein online Spiel (wie Dota, CS, LoL, WoW) anstatt uns
    > an irgendwas neues zu gewöhnen.

    Stimmt vermutlich. Mit den aktuellen Versionen der Spiele, welche ich früher gezockt habe hab ich jedenfalls nur noch relativ wenig Spaß, da müssen heutzutage Checkboxen abgearbeitet werden und sinnlose, undurchdachte Features integriert werden um die Presse zu beruhigen und die Spielzeit zu strecken.
    Beispiel Metro Exodus: Habe die vorigen Teile jeweils mehrfach durchgespielt, jetzt müssen auf einmal die Level extrem groß gestaltet werden, sodass man lange Laufwege hat und sinnlose Skillsysteme eingeführt werden, möglicherweise um das Spiel zu strecken?
    Habe sowas jedenfalls nie vorher vermisst in den Spielen, genau das gleiche in FarCry, Battlefield usw. Spiele werden zur unpolierten und seelenlosen Fließbandware, noch dazu mit ingamekäufen und den anderen tollen neuen Features, da sind Onlinespiele, aber insbesondere Offlinespiele stark von betroffen.
    Spieleentwickler sollten sich wieder auf den Kern der Spiele fokussieren und die ganzen unnützen Features weglassen, nicht ohne Grund sind Spiele wie Quake, Doom, Zelda/Mariospiele und CS so beliebt, aber durch die fehlenden technischen Beschränkungen moderner Hardware fällt das wohl immer schwerer.

  27. Bin ganz bei dir…

    Autor: MarioWario 31.12.19 - 01:34

    Auch mein Cousin meinte, dass es bei der PS4 kaum Couch-Coop gibt.
    Die Switch habe ich zwar gekauft, finde ich aber grafisch zu schlecht; und es gibt auch wenig interessante Titel (selbst Platinum Games 'Astral Chain' habe ich nur angespielt).
    Die XBOX hat ein grottiges GUI, aber ich sehe meist nur Titel wie Cuphead oder einiges auch X360-Zeiten.
    Die PS4 ist bei mir mittlerweile eine Pro-Version, aber meistens ist es nur Nier Automata - DMC5 war irgendwie nix, Persona 5 spiele ich irgendwann. FROM-Sotware ist für mich interessant, GTAV und RedDead reizen mich nicht - ehrlich gesagt finde ich bei Tekken und GTA wurde echte Rückschritte gemacht. Kommerz im Endstadium statt Spielspass.

  28. Re: diesmal bin ich raus

    Autor: Dennis 31.12.19 - 03:34

    Also ich persönlich spiele seit dem NES, meine erste eigene Konsole war der SNES und ja das damals war eine tolle Zeit (Nostalgie und so) aber das was heute an Games geliefert wird, ist eben einfach deutlich besser. Die ganze Branche hat sich weiter entwickelt. Wenn euch die Games heute keinen Spaß mehr machen oder euch nichts gefällt, liegt es definitiv nicht an der Auswahl/ Quantität und schon gar nicht an der Qualität. Ich persönlich bin sehr zufrieden, im Herbst 2020 wird mal die PS5 geholt (da ich mir hier zu 100% sicher bin, dass mein Geschmack an Games angesprochen wird) und falls Microsoft auch meinem Geschmack entsprechende exklusiv Titel bringt (bei der derzeitigen Generation waren es mir zu wenige exklusiv Titel die mich persönlich ansprechen), wird die xbox neben dran gestellt.

  29. Re: diesmal bin ich raus

    Autor: Sharra 31.12.19 - 05:48

    Über Quantität kann man sich bestimmt nicht beschweren.
    Über Qualität allerdings bei sehr vielen Titeln durchaus. Da wird alles bombastischen Effekten und immer höher aufgelösten Grafiken geopfert, und leider wird vergessen, dass 4k ohne Tiefgang eben nur bunte Pixel sind.

    99% war fast genau so schon mal da, damals mit 640x480 statt HD oder 4k. An was neues trauen sich nur noch kleine Studios, während die Großen den xten Aufguss machen.

  30. Re: diesmal bin ich raus

    Autor: NMN 31.12.19 - 08:43

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > An was neues trauen sich nur noch kleine Studios, während die Großen
    > den xten Aufguss machen.

    Du findest bei den kleinen genauso viele Aufgüsse von Survival-Games, Roguelikes etc. Vor allem die neuen Kombieprodukte aus Roguelikes und Metroidvania sind grausam seltsam. Genauso findet man immer wieder Triple-A-Perlen.

  31. Re: diesmal bin ich raus

    Autor: PEQsche 31.12.19 - 14:21

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Über Quantität kann man sich bestimmt nicht beschweren.
    > Über Qualität allerdings bei sehr vielen Titeln durchaus. Da wird alles
    > bombastischen Effekten und immer höher aufgelösten Grafiken geopfert, und
    > leider wird vergessen, dass 4k ohne Tiefgang eben nur bunte Pixel sind.
    >
    > 99% war fast genau so schon mal da, damals mit 640x480 statt HD oder 4k. An
    > was neues trauen sich nur noch kleine Studios, während die Großen den xten
    > Aufguss machen.

    Wobei ich es schon feiere, dass beispielsweise Resident Evil neu aufgelegt wurde. Die Story ist einfach genial und mit den heutigen, technischen Möglichkeiten einfach der Hammer, es umzusetzen.

    Oder wenn ich an die kommenden Neuauflagen von C&C denke, krieg ich Glücksgefühle. Nur schade, dass es nur ein Remaster und kein komplettes Remake mit neuer Engine und 3D wird. Aber gut, besser als nix. Ich werds mir holen!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.12.19 14:24 durch PEQsche.

  32. Re: diesmal bin ich raus

    Autor: NuTSkuL 31.12.19 - 06:27

    Schön, dass es nicht nur mir so geht. Seit uncharted ist meine ps4 auch nahezu unbenutzt. PC games nur sehr vereinzelt... Aber ja, die Prioritäten haben sich tatsächlich sehr gewandelt.
    Ich für meinen Teil probiere mich grade am raspberry mit der recalbox aus. Zumindest mal ne viertel Stunde zocken ist so wieder problemlos möglich. Nur die alten Atari games sind mir doch ein wenig zu Retro ;)

  33. Re: diesmal bin ich raus

    Autor: werpu 01.01.20 - 10:18

    Liegt an der Verschiebung der Prioritäten, ich bin auch seit Jahren nicht mehr so gefesselt, ein Spiel hat mich noch fesseln können die letzten Jahre Zelda BOTW aber das wars, dafür bin ich voll auf den Emulationszug aufgesprungen, hab mir sogar schon meinen eigenen Arcade controller gebastet und fange jetzt an mich mit der FPGA Emulation zu beschäftigen.
    Die Spiele ändern sich zwar nicht aber ich finde es faszinierend den permanenten Fortschritt zu beobachten. Die ganzen komerziellen Angebote ala 15. Neuauflage des C64 bringen mir nichts, da ist kein Bastelfaktor gegeben.

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