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Wen wundert es im Fortschrittsverweigerungsland...?

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  1. Wen wundert es im Fortschrittsverweigerungsland...?

    Autor: bigm 09.01.20 - 07:52

    Ich meine das Sie jetzt nicht noch besondere Eichhörnchen, Moose, Frösche und PeterLustig dort finden und alles still legen war ja logisch.

    In Stuttgart hat sich das Grundwasserschutzgebiet oder war ein Trinkwasserschutzgebiet doch auch für Stuttgart21 "zurückgezogen" *rofl*

    Schwachsinn und Totgeburten werden gefördert und was uns vorwärtsbringen würde lahmgelegt..

    Armes kurzatmiges deutschland...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.01.20 08:51 durch sfe (Golem.de).

  2. Re: Wen wundert es im Vortschrittsverweigerungsland...?

    Autor: thinksimple 09.01.20 - 08:31

    bigm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich meine das Sie jetzt nicht noch besondere Eichhörnchen, Moose, Frösche
    > und PeterLustig dort finden und alles still legen war ja logisch.
    >
    > In Stuttgart hat sich das Grundwasserschutzgebiet oder war ein
    > Trinkwasserschutzgebiet doch auch für Stuttgart21 "zurückgezogen" *rofl*
    >
    > Schwachsinn und Totgeburten werden gefördert und was uns vorwärtsbringen
    > würde lahmgelegt..
    >
    > Armes kurzatmiges deutschland...

    Ja armes Deutschland das Natur- und Umweltschutzvorschriften hat. Nicht so wie in China. Ach wär das schön wenn man auf nichts Rücksicht nehmen müsste. Dann könnte man seinen Müll wieder im Vorgarten verbrennen wie früher.

    /Ironie off

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  3. Re: Wen wundert es im Vortschrittsverweigerungsland...?

    Autor: bigm 09.01.20 - 08:35

    thinksimple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja armes Deutschland das Natur- und Umweltschutzvorschriften hat. Nicht so
    > wie in China. Ach wär das schön wenn man auf nichts Rücksicht nehmen
    > müsste. Dann könnte man seinen Müll wieder im Vorgarten verbrennen wie
    > früher.
    >
    > /Ironie off

    Es geht ja da nicht drum alles über bord zu werfen.
    Aber wir haben mehr bremser und verhinderer als alles was uns irgendwie vorwärts bringt.

    Für sinnfreie Großprojekte wo man Vetterleswirtschaft betreiben kann wird Geld "versenkt" und dazu noch jedweder Umweltschutz oder auch Trinkwasserquellen nicht so "eng" gesehen aber bei etwas was von ganz oben vorgeschrieben wird mit der emobilität wird dann wegen Baufällverbot und Übersiedlungsverbot 3/4 Jahr Baustopp verhängt?
    Das ist lächerlich.

  4. Re: Wen wundert es im Vortschrittsverweigerungsland...?

    Autor: chefin 09.01.20 - 08:44

    auch wenns gerade eher lustig wird: ich war noch jemand der NICHT im Rhein baden konnte. Es gab nur wenige Flüsse in Deutschland in die man noch rein konnte ohne Gefahr von Krätze und Ausschlag. Und das war real, ich bin im Main geschwommen, danach war ich wochenlang beim Hautarzt mit 12 Jahren. Gejuckt wie Sau, keine Ahnung was es war, aber ich wünsch es keinem.

    Inzwischen bin ich wieder gerne im Main, Rhein, Neckar. Mit dem Schlauchboot Fotosession über die Natur. Diese 40 Jahre haben viel bewirkt. Das man dann dazu neigt etwas zu übertreiben, liegt in der Natur der Sache. Es als Fortschrittsverweigerung abzutun ist aber grundverkehrt. Genau dieser Fortschritt um jeden Preis aus den 50er und 60er hatte uns viel Ärger eingebracht.

    Schau mal in die kleineren Orte, ab wann die Kläranlagen bekommen haben. Viele sind in den 70er erst gebaut worden. Vorher hat man das einfach in den Fluss gelassen. Den das Wasser wurde ja quasi diesem Fluss entwendet durch Grundwasserbrunnen, die sonst im Fluss gelandet wären.

    Seit den 80er schlägt das Pendel eben immer weiter Richtung Naturschutz aus. Es gilt ein gesundes Mittelmass zu finden. Weder einfach alles aus dem Weg räumen noch jedes Vorhaben zu verbieten, das auf Natur trifft ist richtig. Aber leider wird diese ganze Diskussion von Querköpfen geführt, statt von Menschen mit gesundem Menschenverstand. Hier trifft BWL auf Tierschutz Veganer. Eben die Extrempositionen. Die Menschen in der Mitte gehen unter weil sie keine sind die laut brüllen. Sondern einfach ruhig ihre Argumente vortragen, die dann leider keiner hören will bzw von den Extremisten niedergebrüllt werden.

  5. Re: Wen wundert es im Vortschrittsverweigerungsland...?

    Autor: bigm 09.01.20 - 08:46

    Danke!

  6. Re: Wen wundert es im Fortschrittsverweigerungsland...?

    Autor: D0m1R 09.01.20 - 08:57

    Das ist das zweite Thema mit dem Wort Fortschrittsverweigerung bzg Deutschland.
    Möchte keinem was unterstellen, aber meistens kommt sowas von Leuten,die nen Porsche als Drittwagen haben,weil es "Spaß macht" )

  7. Re: Wen wundert es im Fortschrittsverweigerungsland...?

    Autor: bigm 09.01.20 - 09:00

    D0m1R schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist das zweite Thema mit dem Wort Fortschrittsverweigerung bzg
    > Deutschland.
    > Möchte keinem was unterstellen, aber meistens kommt sowas von Leuten,die
    > nen Porsche als Drittwagen haben,weil es "Spaß macht" )

    Stimmt nur das es mehr als 3 Autos sind und keine Porsche...
    Aber egal.
    Leider sind die Autos die ich habe noch nicht (zufriedenstellend) elektrifiziert sonst würde ich schon welche haben.

  8. Re: Wen wundert es im Vortschrittsverweigerungsland...?

    Autor: Neuro-Chef 09.01.20 - 09:44

    chefin schrieb:
    > auch wenns gerade eher lustig wird: ich war noch jemand der NICHT im Rhein
    > baden konnte. Es gab nur wenige Flüsse in Deutschland in die man noch rein
    > konnte ohne Gefahr von Krätze und Ausschlag. Und das war real, ich bin im
    > Main geschwommen, danach war ich wochenlang beim Hautarzt mit 12 Jahren.
    > Gejuckt wie Sau, keine Ahnung was es war, aber ich wünsch es keinem.
    OT und nicht der Punkt, aber Krätze kommt von parasitären Milben, die man nicht im Wasser findet.

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

    » Niemand ist vollkommen, aber irre sind ganz sicher viele. « – Vollkommen Irrer ಠ_ಠ

    Verifizierter Top 500 Poster!

  9. Re: Wen wundert es im Fortschrittsverweigerungsland...?

    Autor: Doubleslash 09.01.20 - 09:47

    In einem Land, in dem Naturschutz und Fortschritt Hand-in-Hand ausbalanciert wuerden, waere diese Debatte mit Hinblick auf Ausgleichszahlungen- und -handlung durch den Bauherren Tesla gefuehrt worden, die diese als Auflage bekommen haette. Da waeren verschiedene Sachen moeglich, bspw. Geldanzahlung von denen anderswo wieder ein neuer Fledermauslebensraum geschaffen wird oder Sachleistungen in aehnlicher Richtung.
    In einem Fortschrittverweigerungsland kommt das aber gar nicht in Betracht sondern es wird direkt mit Blockade, Aufschub, Klage und Verbot reagiert. Das ist auch das erste worueber berichtet wird - nicht etwa, die ganzen positiven Aspekte die so ein Standort fuer die Umwelt auch bringen kann. Das ist im Grossen so, als auch im kleinen in der oertlichen Kommune, wo einem Autohersteller fast eine Autositzmontage verweigert worden waere, weil die Anwohner auf der anderen Seite des Orts sich durch den erhoehten Verkehr und die damit einhergehende Umweltbelastung gestoert gefuehlt haetten. Was natuerlich kompletter Humbug ist. Hauptsache dagegen.

  10. Re: Wen wundert es im Vortschrittsverweigerungsland...?

    Autor: Huegelstaedt 09.01.20 - 10:01

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > auch wenns gerade eher lustig wird: ich war noch jemand der NICHT im Rhein
    > baden konnte. Es gab nur wenige Flüsse in Deutschland in die man noch rein
    > konnte ohne Gefahr von Krätze und Ausschlag. Und das war real, ich bin im
    > Main geschwommen, danach war ich wochenlang beim Hautarzt mit 12 Jahren.
    > Gejuckt wie Sau, keine Ahnung was es war, aber ich wünsch es keinem.
    >
    > Inzwischen bin ich wieder gerne im Main, Rhein, Neckar. Mit dem
    > Schlauchboot Fotosession über die Natur. Diese 40 Jahre haben viel bewirkt.
    > Das man dann dazu neigt etwas zu übertreiben, liegt in der Natur der Sache.
    > Es als Fortschrittsverweigerung abzutun ist aber grundverkehrt. Genau
    > dieser Fortschritt um jeden Preis aus den 50er und 60er hatte uns viel
    > Ärger eingebracht.
    >
    > Schau mal in die kleineren Orte, ab wann die Kläranlagen bekommen haben.
    > Viele sind in den 70er erst gebaut worden. Vorher hat man das einfach in
    > den Fluss gelassen. Den das Wasser wurde ja quasi diesem Fluss entwendet
    > durch Grundwasserbrunnen, die sonst im Fluss gelandet wären.
    >
    > Seit den 80er schlägt das Pendel eben immer weiter Richtung Naturschutz
    > aus. Es gilt ein gesundes Mittelmass zu finden. Weder einfach alles aus dem
    > Weg räumen noch jedes Vorhaben zu verbieten, das auf Natur trifft ist
    > richtig. Aber leider wird diese ganze Diskussion von Querköpfen geführt,
    > statt von Menschen mit gesundem Menschenverstand. Hier trifft BWL auf
    > Tierschutz Veganer. Eben die Extrempositionen. Die Menschen in der Mitte
    > gehen unter weil sie keine sind die laut brüllen. Sondern einfach ruhig
    > ihre Argumente vortragen, die dann leider keiner hören will bzw von den
    > Extremisten niedergebrüllt werden.

    Uuuuh, wo soll ich da nur anfangen? Die ganze Grundhaltung finde ich destruktiv. Also erstmal vorweg, nur weil jemand eine Meinung hat, die sich in der Mitte des in einer Gesellschaft aufzufindenen Meinungsspektrums befindet, ist diese Meinung nicht inhärent besser. Also ich persönlich bin zwar kein Veganer, aber als jemand, der in den letzten Jahren seinen Fleischkonsum auf einen Bruchteil eines durchschnittsdeutschen reduziert hat, finde ich es schon sehr interessant, dass die objektiv ethisch, ökonomisch und ökologisch überlegene Position als Zeichen für jemanden, der allerlei unvernünfitge Positionen vertritt und eh nur rumbrüllt gedeutet wird. Auf jeden Veganer, der seine Überzeugungen vielleicht dann doch etwas zu offensiv vertritt, fallen mir haufenweise Leute ein, die Sie vermutlich in der Gesellschaftlichen Mitte verorten würden, die geradezu eine Verachtung für Menschen mit Problembewusstsein zur Schau stellen und wider jeglicher Vernunft zum 100ten Mal die gleichen dummen "Argumente" pro Fleischkonsum zum besten geben.
    Der Gedanke man müsse die "Extremen" nur beiseite schieben und dann würde man mit den "Vernünftigen" einen guten Kompromiss finden ist historisch einfach nur ignorant. Was gestern als extrem galt ist heute mainstream. Und wenn noch mehr Leute die Grundhaltung, die ich aus Ihrem Kommentar herauslese (verzeihen Sie bitte, falls ich sie falsch interpretiere), teilen würden, dann wäre gesellschaftlicher Fortschritt noch langsamer.
    Ich sehe das Problem viel eher in einer mangelnden Planungsfähigkeit der öffentlichen Institutionen. Dinge werden ohne vernünftige Interessenabwägung durchgewunken und hinterher wird lange prozessiert. Leider sieht man aber auch bei vielen Anliegen, dass Jahrzentelange Industriepropaganda ihre Spuren hinterlassen haben. Wenn ich mir anschaue wie Vogelschützer gegen Windkraftanlagen protestieren (wobei die Leute häufig solche Anliegen auch als Vorwand nehmen), obwohl die Anzahl der Vögel, die durch Autos, Fensterscheiben etc. getötet werden so hoch sind, dass Windkraftanlagen im Vergleich dazu vollkommen insignifikant sind, dann fasse ich mir schon manchmal an den Kopf.
    Das Hauptproblem bei Fledermäusen sind auch nicht unbedingt die Lebensräume (da könnte man mit relativ geringen finanziellen Mitteln abhilfe schaffen) sondern das Insektensterben. Aber da müsste man halt die Agrarpolitik fundamental verändern und dazu fehlt der politische Wille.

  11. Re: Wen wundert es im Fortschrittsverweigerungsland...?

    Autor: bigm 09.01.20 - 10:14

    Doubleslash schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > weil die Anwohner auf der anderen Seite des Orts sich durch den erhoehten
    > Verkehr und die damit einhergehende Umweltbelastung gestoert gefuehlt
    > haetten. Was natuerlich kompletter Humbug ist. Hauptsache dagegen.


    Das erinnert mich an die Mobilfunkmasten und DSL/Glasfaser Ausbau in deutschland.
    ..
    Erst wird gefordert..
    Dann angelockt..
    Dann findet sich jemand der "will"..
    Dann wird nach vertragsunterzeichnung die steintapete ausgerollt und es geht los mit kosten die nie kommuniziert wurden oder alles unmöglich lange bis über gerichte gezogen.

  12. Re: Wen wundert es im Vortschrittsverweigerungsland...?

    Autor: bigm 09.01.20 - 10:27

    Huegelstaedt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fleischkonsum zum besten geben.
    Dazu kann man nur sagen das Veganer halt etwas von den Zeugen Jehovas an den Tag legen und meinen auf teufel komm raus missionieren zu müssen.
    und Anbau von Nüssen ist nicht unbedingt schonender und Wassersparender als Wiederkäuer, Ackerbohne und Sojabohne tragen viel mehr Stickstoff in den Boden ein als Gülle. (ja man kann es auch übertreiben und Biomist ist besser)
    ~~Das war aber alles dazu weil OT

    > Der Gedanke man müsse die "Extremen" nur beiseite schieben und dann würde
    > man mit den "Vernünftigen" einen guten Kompromiss finden ist historisch
    > einfach nur ignorant. Was gestern als extrem galt ist heute mainstream. Und
    > wenn noch mehr Leute die Grundhaltung, die ich aus Ihrem Kommentar
    > herauslese (verzeihen Sie bitte, falls ich sie falsch interpretiere),
    > teilen würden, dann wäre gesellschaftlicher Fortschritt noch langsamer.

    Das stimmt schon aber wir leben in einer Demokratie die bei weitem keine ist und haben egal wo man hin schaut nur noch die extreme... die NICHT extremen halten sich zurück und denken sich ihren teil oder hauen ab.

    > Ich sehe das Problem viel eher in einer mangelnden Planungsfähigkeit der
    > öffentlichen Institutionen. Dinge werden ohne vernünftige
    > Interessenabwägung durchgewunken und hinterher wird lange prozessiert.

    Genau das schrieb ich ja.
    Wenn jemand das Grundstück für einen Zewck X verkauft muss der auch alles Fristgerecht dafür herrichten. Ohne weitere Kosten für den Käufer.
    Dieses anlocken und dann abzocken geht einfach gar nicht.

    > Leider sieht man aber auch bei vielen Anliegen, dass Jahrzentelange
    > Industriepropaganda ihre Spuren hinterlassen haben. Wenn ich mir anschaue
    > wie Vogelschützer gegen Windkraftanlagen protestieren (wobei die Leute
    > häufig solche Anliegen auch als Vorwand nehmen), obwohl die Anzahl der
    > Vögel, die durch Autos, Fensterscheiben etc. getötet werden so hoch sind,
    > dass Windkraftanlagen im Vergleich dazu vollkommen insignifikant sind, dann
    > fasse ich mir schon manchmal an den Kopf.

    Richtig nichts anderes bei Wasserkraft.. da wo man Sie nutzen könnte wird sie totgeredet.
    Ich finde es immer lustig wenn man mit Anglern redet. (Raum Neckar und Donar)...
    Das es früher viel mehr Fische gab (vor ~30-40 Jahren) und inzwischen das Angeln eher in Wurmbaden ausartet.
    Ja es gibt Fische aber nur winzige und Schuppenkarpfen.
    Alles was man fängt an Forelle und co. sind eingesetzte Fische..
    Erkennt man spätestens beim ausnehmen wenn Sie rot leuchtendes Fleisch haben und man sich wundert wo dieser tolle Raubfisch denn im Neckar die Krebse gefunden hat um ein so Zuchtlachsrotes fleisch zu bekommen. (Auch ein Wildlachs ist nie so rot wie den Müll den man aus der Zucht bekommt)
    Aber um Sinn und unsinn der Raubfisch zucht sei mal dahin gestellt... ich kauf keinen mehr und lieber teurere nachhaltige Fischerei.
    verdammt schon wieder OT.

    > Das Hauptproblem bei Fledermäusen sind auch nicht unbedingt die Lebensräume
    > (da könnte man mit relativ geringen finanziellen Mitteln abhilfe schaffen)
    > sondern das Insektensterben. Aber da müsste man halt die Agrarpolitik
    > fundamental verändern und dazu fehlt der politische Wille.

    Die Agrarpolitit ändern wäre schön... aber wie soll das funktionieren.
    Wir die Endkunden bestimmen wie angebaut wird indem wir zu geizig sind Geld für gute Lebensmittel auszugeben.
    Dadurch muss sich jeder selbst an die Nase fassen ob der Gyphosat unterstützt oder nicht.
    Ich für meinen Teil kaufe 95% in Bioland und Demeter direkt ab Hof.
    Mehr kann ich nicht unterstützen.
    Wenn das alle machen würden dann hätte sich die konventionelle Landwirtschaft über wenige Jahre erledigt.

    wir rutschen aber ab :)

  13. Re: Wen wundert es im Vortschrittsverweigerungsland...?

    Autor: D0m1R 09.01.20 - 11:05

    Uff... also wenn man Demeter als Argument für irgendwas nutzt, dann kann man die Diskussion gleich beenden

  14. Re: Wen wundert es im Vortschrittsverweigerungsland...?

    Autor: majuss 09.01.20 - 11:12

    In wie fern sind elektrische SUVs Fortschritt? Niemand benötigt tonnenschwere sinnfreie Karren.. Baut den Nahverkehr vernünftig aus und macht ihn kostenlos. Individualverkehr mit Blech ist die Vergangenheit und hat nichts mit Fortschritt zu tun.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.01.20 11:12 durch majuss.

  15. Re: Wen wundert es im Vortschrittsverweigerungsland...?

    Autor: SteWec 09.01.20 - 12:06

    majuss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In wie fern sind elektrische SUVs Fortschritt? Niemand benötigt
    > tonnenschwere sinnfreie Karren.. Baut den Nahverkehr vernünftig aus und
    > macht ihn kostenlos. Individualverkehr mit Blech ist die Vergangenheit und
    > hat nichts mit Fortschritt zu tun.

    Reiner Whataboutismus!

    Einen Verbrenner-SUV durch einen elektrischen zu ersetzen ist natürlich Fortschritt, was denn sonst? Und natürlich benötigen manche tonnenschwere Karren. Für Andere sind es Luxusgüter, auch korrekt. Willst Du den Luxus verbieten?

    Nahverkehr ausbauen und kostenlos machen? Unbedingt und möglichst sofort!

    Hat aber mit Verbrenner- oder E-SUVs zunächst rein gar nichts zu tun. Die werden dann früher oder später in der Folge davon automatisch abnehmen.

  16. Re: Wen wundert es im Vortschrittsverweigerungsland...?

    Autor: Dwalinn 09.01.20 - 13:58

    Weil auf dem Land 50 Autos immer noch besser sind als 50 Busse. Der öffentliche Nahverkehr kann nunmal nicht alles abdecken.

  17. Re: Wen wundert es im Fortschrittsverweigerungsland...?

    Autor: bigm 09.01.20 - 14:13

    der öffentliche Nahverkehr kann den Individualverkehr überhaupt nicht abdecken.
    in Großstädten wie deren Randgebieten geht es von super bis halbwegs gut..
    Ansonsten ist die Bahn nicht gerade effizient außerhalb Stoßzeiten. (allein die Umspannung auf das Bahneigene Stromsystem Herzzahl ist so verlustbehaftet da ist jedes E-Auto mit Kohlestrom besser dran)...

    Wenn man Autos reduzieren muss und das müssen wir in Zukunft anders sind die Feinstaubwerte nicht zu halten. denn auch die Elektroautos verbauchen Reifen und bei der Leistung wo die haben teils doppelt so schnell wie ein AMG bei Hitzköpfen.
    Also wird vielleicht Carsharing und Taxis wieder kommen nicht so wie es heute üblich ist und war sondern moderner und viel günstiger sozusagen ein Auto teilen sich 2-4 Personen vielleicht ja sogar Autonom fahrend?

  18. Re: Wen wundert es im Vortschrittsverweigerungsland...?

    Autor: thinksimple 10.01.20 - 10:52

    bigm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > thinksimple schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ja armes Deutschland das Natur- und Umweltschutzvorschriften hat. Nicht
    > so
    > > wie in China. Ach wär das schön wenn man auf nichts Rücksicht nehmen
    > > müsste. Dann könnte man seinen Müll wieder im Vorgarten verbrennen wie
    > > früher.
    > >
    > > /Ironie off
    >
    > Es geht ja da nicht drum alles über bord zu werfen.
    > Aber wir haben mehr bremser und verhinderer als alles was uns irgendwie
    > vorwärts bringt.
    >
    > Für sinnfreie Großprojekte wo man Vetterleswirtschaft betreiben kann wird
    > Geld "versenkt" und dazu noch jedweder Umweltschutz oder auch
    > Trinkwasserquellen nicht so "eng" gesehen aber bei etwas was von ganz oben
    > vorgeschrieben wird mit der emobilität wird dann wegen Baufällverbot und
    > Übersiedlungsverbot 3/4 Jahr Baustopp verhängt?
    > Das ist lächerlich.

    Die Bremser kommen aus dem Lager der vermeintlichen Umweltschützer und grünlastiger Öko.
    Die würde sogar nen Bandwurm verteidigen. Unser Recht lässt leider manche Auswüchse zu. Ne Fledermaus muss man nicht umsiedeln. Sobald der erste Baum fällt siedelt die sich selber um. Ist doch.noch genügend anderer Wald drumrum.

    Aber grundsätzlich wie in China auf alles zu verzichten wär nicht ratsam.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  19. Re: Wen wundert es im Vortschrittsverweigerungsland...?

    Autor: PaBa 10.01.20 - 12:15

    Eine Meinungsbildung kann und findet durchaus in der Mitte statt, die Art und Weise, wie man diese Meinung durchsetzen will, kann aber extreme Ausmaße annehmen. Ich finde es gut, wenn jemand auf Fleischkonsum verzichtet. Ich finde es OK, wenn man dafür Werbung macht. Ich finde es nicht OK, wenn Aktivisten Anlagen besetzen, die ohne Beanstandung im Rahmen gesetzlicher Vorschriften betrieben werden, um zu verhindern, dass andere Menschen Fleisch konsumieren können. Es ist die gleiche Meinung, nur die Ausprägung diese zu vertreten ist unterschiedlich. Und ich würde nicht erwarten mit den Besetzern einen Kompromiss treffen zu können. Extremisten wollen nicht verhandeln, für diese gibt es nur deren Meinung, oder die Falsche.

    Bei dem konkreten Fall haben wir einen Wirtschafts- oder Nutzwald bestehend aus einer Fichten Monokultur. Der Wald wurde mit dem Ziel angelegt, die Bäume fällen zu können, nebenbei ist das keine für die Natur sinnvolle Waldart. Die Forderung die Fledermäuse zu schützen ist OK. Ich finde es sogar OK, diese Tiere einzeln umzusiedeln. Ausgleichflächen zu schaffen finde ich auch OK. Aber eben nicht OK ist es, die die Rodung des Waldes mit Verweis auf die Fledermäuse zu verbieten. Hätte der Grundbesitzer seinerzeit einen Rasen an gleicher Stelle gepflanzt, und diesen wöchentlich gemäht, dann würden wir heute nicht über Fledermäuse reden können.

    Oft kommt leider hinzu, dass es eben Vertreter dieser extremen Positionen gibt, die zu vernünftigen Kompromissen nicht bereit sind und am Ende den Kompletten Rechtsweg ausschöpfen nach dem Motto: „Wenn wir schon das Fußballspiel nicht gewinnen könnten, treten wir wenigstens deren Rasen kaputt.“ Dies ändert nichts am Resultat, aber verzögert viele Projekte unnötig, und sorgt dafür, dass die öffentliche Wahrnehmung den Einsatz für wichtige Umweltschutzprojekte ebenfalls nur als puren Aktionismus abtut.

    Und dann gibt es noch die Projekte, wo noch größere Extremisten irgendwelche schützenswerten Tierarten erfinden, oder gar importieren, um ein Projekt zu verhindern. Am Ende schadet diese Vorgehensweise noch mehr, weil dann hinter jedem berechtigten Tierschutzprojekt auch wieder nur ein Fake vermutet wird.

  20. Re: Wen wundert es im Vortschrittsverweigerungsland...?

    Autor: gadthrawn 12.01.20 - 18:34

    bigm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > thinksimple schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ja armes Deutschland das Natur- und Umweltschutzvorschriften hat. Nicht
    > so
    > > wie in China. Ach wär das schön wenn man auf nichts Rücksicht nehmen
    > > müsste. Dann könnte man seinen Müll wieder im Vorgarten verbrennen wie
    > > früher.
    > >
    > > /Ironie off
    >
    > Es geht ja da nicht drum alles über bord zu werfen.
    > Aber wir haben mehr bremser und verhinderer als alles was uns irgendwie
    > vorwärts bringt.
    >
    > Für sinnfreie Großprojekte wo man Vetterleswirtschaft betreiben kann wird
    > Geld "versenkt" und dazu noch jedweder Umweltschutz oder auch
    > Trinkwasserquellen nicht so "eng" gesehen aber bei etwas was von ganz oben
    > vorgeschrieben wird mit der emobilität wird dann wegen Baufällverbot und
    > Übersiedlungsverbot 3/4 Jahr Baustopp verhängt?
    > Das ist lächerlich.

    Da sind geschützte Fledermäuse, mehrere Echsenarten etc.pp. Das ganze liegt über einer Grundwasserscheide, das Bauvorhaben wird auch das Naturschutzgebiet daneben beeinflußen.

    Ich denke das Musksche Projekt ist eher Vetternwirtschaft und blinder blöder Aktionismus. Da wird noch Recht weit gebogen werden damit das fertig gestellt werden darf - nur um polnische Arbeitskräfte zu fördern (Stellenausschreibungen für HR bei Tesla schreiben das als Sprachbedingung fest...)

    Tja für den Fortschritt kann man auch gleich wieder mehr Blei beim Löten zulassen - geht dann einfacher.

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