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Keine Lösung für aktuelle und zukünftige Probleme

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  1. Keine Lösung für aktuelle und zukünftige Probleme

    Autor: DieselFAn 17.01.20 - 10:21

    Ich vermute, dass Wasserstoff eher mehr Probleme in der Zukunft verursachen wird, als Lösungen verspricht. Woher soll der Wasserstoff kommen, um all die Fahrzeuge zu betreiben. Letztlich wird dafür Wasser verwendet. Dieser Rohstoff ist in Massen verfügbar und (leider) günstig zu bekommen. Schaut man sich den Wasserverbrauch der Menschheit aktuell an, so wird dies zu einer Verknappung der Ressource Wasser führen. Die Wasserkreisläufe auf der Erde sind eh schon völlig gestört. Und sollte H aus anderen Grundstoffen generiert werden, entstehen auch da wieder Abfallprodukte, von denen wir noch gar nicht wissen, dass diese uns Schaden zufügen.
    Großes Problem ist auch die Lithium-Herstellung, bei der Grundwasser abgepumpt und auf großen Flächen verteilt wird, so dass das Wasser verdampft und das Lithium aus den zurückbleibenden Salzen gewonnen wird, kann keine Lösung in Bezug auf die Batterie-Herstellung sein.
    Ich fahre mit voller Überzeugung meinen 6 Jahre jungen PKW-Diesel weiter und das so lange, bis es wirtschaftlich, ökologisch und moralisch nicht mehr vertretbar ist. So viel CO2 und andere schädliche Gase kann der gar nicht auspucken, wie die Förderung all der Ressourcen, die für die Herstellung und den Transport all der Rohstoffe und Halbzeuge, die für die Herstellung eines neuen Fahrzeugs benötigt werden, verbrauchen würde.
    Viele sollten einfach mal darüber nachdenken, Gegenstände länger zu benutzen oder auf alternativen umzusteigen die kollektiv genutzt werden können (Ö-Nah- und Fernverkehr). Nicht zuletzt, dass das eigene Konsumverhalten hier wichtige Veränderungen bewirken kann.
    Die Änderung unseres Verhaltens würde die ganze Diskussion um erneuerbare Energien, Wasserstoff, CO2, Stickoxide und weiß der Fuchs was noch, unnötig machen.
    Ich habe mich bereits vor über 10 Jahren mit dem Thema Ökologischer Rucksack beschäftigt. Das sollte jeder mal bei Suchportalen eingeben und lesen.

  2. Re: Keine Lösung für aktuelle und zukünftige Probleme

    Autor: ottonorma 17.01.20 - 11:01

    Daran sieht man doch daß das Thema Energiewende konzeptlos und ohne Strategie "entwickelt" wurde. So wie es auch der Bundesrechnungshof schon 2x zerrissen hat. Der Bürger wurde zu Zahlungen in Form höherer Stromrechnungen gezwungen um damit eine neue Industrie für die Erzeugnung von Strom aus Wind und Sonne zu subventionieren. Und dann dachte man, dann würde sich das mit dem Geldsegen schon selbst innovativ entwickeln. Aber entwickeln tun eher andere Nationen. Unsere Firmen waren mehr darauf bedacht mit dem Geld sich auszubauen, aber trotzdem waren sie nur marginal, wenn überhaupt, unter den Top 10 bzw. Top 20 in der Welt zu finden. Da wurden Prämien pro kwh Sonnenenergie bezahlt und die ausländische Industrie (aus China) durfte hier frei wildern. Deutschland durfte das in China nicht.
    Hier wurde ein Haus gebaut und im 1. Stock damit angefangen. Normalerweise würde man die Baugrube ausheben, dann Abwasserleitungen verlegen, dann die Bodenplatte, dann Keller etc.
    Aber nein, gleich im 1. Stock. Wie der Überschussstrom aus Norddeutschland weg kommt ? ganz einfach : zu Billigstpreisen an Nachbarn verschleudert. Über Tschechien, Polen in den Süden geleitet. Unsere Nachbarn sind sauer auf uns. Abe das erfahren wir nicht.
    Der deutsche Bürger zahlt ja und begrüsst diesen Dilettantismus wohl auch noch. Es ist keine Strategie vorhanden gewesen. Jetzt lässt sich sowas nicht mehr aufpflanzen, jetzt wird herumgedoktert.
    Wie wär´s mit Windrädern entlang des Hauptkammes der Alpen alle 200 m ? Da weht immer viel Wind und die wohlhabenden Bayern sind doch für Alternativenergie ? Aber die Münchener Stadtwerke beteiligen sich lieber an Windfarmen woanders : vor Sylt, in Norddeutschland

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