1. Foren
  2. Kommentare
  3. OpenSource
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Support-Ende von Windows 7: Für wen…

Eine häufige Software für Normalos fehlt noch

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Eine häufige Software für Normalos fehlt noch

    Autor: rawcode 14.01.20 - 10:39

    Neben Büroware, Brauser und ePost gibt es für Ottonormalverbraucher noch die gute alte Steuersoftware. Das wollte ich mal ausdrücklich erwähnen, weil hier GNU/Linux ganz schlecht abschneidet. Während das Elster-Portal ja inzwischen auch für Linux erhältlich ist (aber nur für Steuerprofis verwendbar), gilt dies für gängige Steuersoftware nicht, z.B. die von den Discountern oder WISO. Letztere kriegt man per Wine ja manchmal noch zum Laufen, aber für die Erklärung 2017 bin ich z.B. kläglich gescheitert. 2018 ging wieder, aber das ist ja auch kein Zustand. Versuche mit Mono starben noch im Anfangsstadium.

    Abgesehen davon würde ich Heinz Hubert aus Unterbrechingen an der Fosel die Einrichtung von Wine oder Mono nicht zumuten wollen.

    Als Linux-Nutzer bleiben einem da nur Online-Portale wie z.B. Steuerfuchs. Aber mit Online-Portalen habe ich ein Vertrauensproblem. Die eigenen Steuerdaten gehören ja schon zu den intimsten Daten, die man so hat.

    Ist nicht die Schuld von GNU/Linux, sondern natürlich die der Softwarefirmen, die offenbar nur mit Visual-Studio programmieren können. Dabei wäre doch eine Java-Lösung gar nicht so abwegig. Die könnte überall laufen.

    Wenn man nicht Intensivzocker ist, bietet einem Linux aber schon genügend Spiele, wie ein paar Steam-Sachen, oder Minecraft (besser: das freie Minetest)...für mich reicht es jedenfalls.

  2. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: Cöcönut 14.01.20 - 10:49

    Der Witz an der Sache ist ja dass es anscheinend einen Client von Elster für Linux gibt, der aber nicht rausgegeben wird...

  3. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: gentux 14.01.20 - 10:52

    Verstehe ich auch nicht, zumal für Privatanwender würde doch eine WebApp reichen? Habe meine Steuererklärungen in Bern und Zürich über eine WebApp erstellen können.

    Im Kanton Aargau gibt es die offzielle kostenlose Steuersoftware EasyTax in Java geschrieben für Windows, Linux und den Mac. Gut sie setzt genau Java 8 voraus aber kann man ja einrichten.

    Dann funktionierte bei meiner Erklärung alles problemlos und am Schluss kam die Quittung aus dem Drucker, den ich einsenden musste.

  4. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: trinkhorn 14.01.20 - 10:56

    Kann nicht für die Schweiz sprechen, aber in DE gibt es eben genau das nicht. WebApp geht eben nicht direkt über die Behörde, sondern über 3.-Dienstleister. Denen alle Steuerdaten usw. in den Rachen werfen? Da gehört schon Naivität oder Mut zu.

  5. Seit wann geht Elster nicht mehr im...

    Autor: grutzt 14.01.20 - 11:15

    Da fehlten mir vor Jahren zwar Eingabefelder, so dass ich damit nicht arbeiten konnte, aber prinzipiell geht das doch.
    Ich verwende daher die "normale" Anwendung.

    Dass Elster nur für "Steuer-Profis" verwendbar wäre, ist eine glatte Lüge. Ich habe vor Jahren auch Bezahlsoftware eingesetzt. Die Unterschiede sind marginal. Logisch. Es werden ja überall dieselben Angaben benötigt.

  6. Re: Seit wann geht Elster nicht mehr im...

    Autor: trinkhorn 14.01.20 - 11:24

    Schaue gerade und habe mich scheinbar geirrt. Laut Wikipedia ( https://de.wikipedia.org/wiki/Elster_(Software) ) sollte "Mein Elster" im Browser funktionieren und direkt von der Behörde kommen.

    Aus dem selben Artikel im Abschnitt #Elster,_Java_und_Linux
    >Da das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik seit Mitte 2012 Computernutzern immer wieder empfohlen hat, wegen gravierender Sicherheitslücken auf den Einsatz von Oracle-Java zu verzichten, war das Registrierungsverfahren im ElsterOnline-Portal seit Mai 2013 auch ohne Java möglich. Damit ist die Registrierung im ElsterOnline-Portal auch mit einer durch standardmäßige Linux-Distributionen unterstützten Technik möglich und auch für Nutzer eines normalen Linux-Systems zugänglich. Seit August 2013 sind der Login mit Softwarezertifikat und alle Funktionen von Mein Elster ohne Java möglich. Inzwischen setzt auch die Nutzung Sicherheitsstick und Signaturkarte kein Java mehr voraus, man muss sich allerdings den ElsterAuthenticator von „Elster: Ihr Online-Finanzamt“ herunterladen und installieren.

  7. Re: Seit wann geht Elster nicht mehr im...

    Autor: eXeler0n 14.01.20 - 11:27

    Ich wollte gerade sagen:

    1. Es gibt inzwischen Elster auch online - das gefällt mir aber nicht so.
    2. Elster selbst ist keine Profianwendung. Ich habe jetzt zwar nie Alternativen benutzt, komme mit Elster als normaler Arbeitnehmer mit Bausparvertrag ohne Probleme klar.

    https://eXeler0n.de

  8. Re: Seit wann geht Elster nicht mehr im...

    Autor: rawcode 14.01.20 - 11:54

    trinkhorn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schaue gerade und habe mich scheinbar geirrt. Laut Wikipedia (
    > de.wikipedia.org ) sollte "Mein Elster" im Browser funktionieren und direkt
    > von der Behörde kommen.
    >
    > Aus dem selben Artikel im Abschnitt #Elster,_Java_und_Linux
    > >Da das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik seit Mitte 2012
    > Computernutzern immer wieder empfohlen hat, wegen gravierender
    > Sicherheitslücken auf den Einsatz von Oracle-Java zu verzichten, war das
    > Registrierungsverfahren im ElsterOnline-Portal seit Mai 2013 auch ohne Java
    > möglich. Damit ist die Registrierung im ElsterOnline-Portal auch mit einer
    > durch standardmäßige Linux-Distributionen unterstützten Technik möglich und
    > auch für Nutzer eines normalen Linux-Systems zugänglich. Seit August 2013
    > sind der Login mit Softwarezertifikat und alle Funktionen von Mein Elster
    > ohne Java möglich. Inzwischen setzt auch die Nutzung Sicherheitsstick und
    > Signaturkarte kein Java mehr voraus, man muss sich allerdings den
    > ElsterAuthenticator von „Elster: Ihr Online-Finanzamt“
    > herunterladen und installieren.

    Das klingt für mich jetzt aber nach Sicherheitsproblemen von JavaApplets in Browsern, oder gar wieder einer Verwechslung von Java mit JavaScript. Dann müssten ja alle Java-basierten Webserver ein Einfallstor für Malware sein.

    Angenommen, dass eine Desktop-Anwendung in Java so schreckliche Sicherheitslücken haben soll, dann frage ich mich, warum z.B. die WISO-Steuererklärung, die in .NET geschrieben ist, so viel sicherer sein soll. .Net ist schließlich auch nur das Java-Pendant von Microsoft.

  9. Re: Seit wann geht Elster nicht mehr im...

    Autor: trinkhorn 14.01.20 - 11:59

    Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik scheint eine solche Einschätzung zu haben.

  10. Re: Seit wann geht Elster nicht mehr im...

    Autor: TmoWizard 14.01.20 - 23:34

    rawcode schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > .Net ist schließlich auch nur das Java-Pendant von Microsoft.

    Von Microsoft weg zu Linux, um dann eine Software von Microsoft zu nutzen? Das klingt irgendwie unlogisch!

    *** TmoWizard ***

    Kleinigkeiten erledige ich sofort, Wunder dauern etwas länger und ab Mitternacht wird gezaubert! ;)

  11. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: wurstdings 14.01.20 - 11:52

    trinkhorn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann nicht für die Schweiz sprechen, aber in DE gibt es eben genau das
    > nicht. WebApp geht eben nicht direkt über die Behörde, sondern über
    > 3.-Dienstleister. Denen alle Steuerdaten usw. in den Rachen werfen? Da
    > gehört schon Naivität oder Mut zu.
    Und die Alternative dazu ist dann ClosedSource-Software von irgend einem Anbieter zu verwenden, bei der man nichtmal prüfen kann, was die im Hintergrund noch mit den Daten macht?

  12. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: trinkhorn 14.01.20 - 12:03

    Ich war fälschlicherweise der Auffassung, dass als In-Browser-Lösung nur 3.-Anbieter in Frage kommen. Da wäre die logische Alternative dann das original ElsterFormular als Desktopanwendung.
    Es ist aber genau andersherum. ElsterFormular wird eingestellt (2020 ein letztes mal für die Erklärgung von 2019 nutzbar laut wikipedia), und es gibt direkt Mein Elster im Browser.

    Natürlich ist die im Aldi gekaufte Software nicht zwangsläufig besser als das 1.-beste Suchergebnis.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.01.20 12:03 durch trinkhorn.

  13. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: mke2fs 14.01.20 - 18:34

    Verstehe ich nicht. Elster Online kann doch inzwischen alles was Elster Formular kann/konnte.
    Gibt es Elster Formular überhaupt noch - glaube nicht.

    ElsterOnline ist eine Webanwedung vom technischen Finanzamt in Bayern, da hängt niemand dazwischen soweit ich weiß.
    Du kannst also alle deine Steuerdaten direkt beim Finanzamt per Weboberfläche eingeben, ganz OS-unabhängig.

    Richtig ist das es das Eric-Modul (das ist ein Stück Software was für alle Steuererklärungsprogramme die Schnittstelle zum Finanzamt herstellt) nicht für Linux gibt/gab und es daher keine? Desktop-Software für Linux gibt zur Erstellung von Steuererklärungen.

  14. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: bombinho 14.01.20 - 19:00

    mke2fs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Richtig ist das es das Eric-Modul (das ist ein Stück Software was für alle
    > Steuererklärungsprogramme die Schnittstelle zum Finanzamt herstellt) nicht
    > für Linux gibt/gab und es daher keine? Desktop-Software für Linux gibt zur
    > Erstellung von Steuererklärungen.

    Das hat aber keine technischen Gruende sondern ist schlicht dem Unwillen von ein paar Entscheidern geschuldet. Ueber Gruende kann man reichlich spekulieren, das sich das aber als roter Faden durch diverse Laender Europas zieht, wird es wohl ein gewichtiger Grund sein.

  15. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: Bradolan 15.01.20 - 05:34

    trinkhorn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann nicht für die Schweiz sprechen, aber in DE gibt es eben genau das
    > nicht. WebApp geht eben nicht direkt über die Behörde, sondern über
    > 3.-Dienstleister. Denen alle Steuerdaten usw. in den Rachen werfen? Da
    > gehört schon Naivität oder Mut zu.

    What? Ich bin letztes Jahr auf Elster im Web umgestiegen:

    https://www.elster.de/eportal/start

    Das ist fast genau wie Elsterformular aber halt im Web.

  16. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: tux. 14.01.20 - 11:35

    gentux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Verstehe ich auch nicht, zumal für Privatanwender würde doch eine WebApp
    > reichen? Habe meine Steuererklärungen in Bern und Zürich über eine WebApp
    > erstellen können.

    Ich persönlich hätte große Schmerzen damit, vertrauliche Daten wie meine Steuererklärung über das angreifbarste Stück Software auf meinem Rechner irgendwo hin zu übertragen.

  17. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: gentux 14.01.20 - 11:50

    tux. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich persönlich hätte große Schmerzen damit, vertrauliche Daten wie meine
    > Steuererklärung über das angreifbarste Stück Software auf meinem Rechner
    > irgendwo hin zu übertragen.

    Kann man auch auf Papier machen, wenn man das möchte.

    Ich denke jetzt mal nicht, dass eine für eine begrenzte Personenanzahl programmierte Java-Lösung eines kleinen Entwicklerteams weniger angreifbar ist als ein weltweit milliardenfach eingesetzter quelloffener Browser, vorausgesetzt man verwendet nicht 200 fragwürdige Addons und hat ihn vor 2 Jahren heruntergeladen und sämtliche Updates verboten.

  18. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: tux. 14.01.20 - 11:53

    gentux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke jetzt mal nicht, dass eine für eine begrenzte Personenanzahl
    > programmierte Java-Lösung eines kleinen Entwicklerteams weniger angreifbar
    > ist als ein weltweit milliardenfach eingesetzter quelloffener Browser

    Verfolg mal spaßeshalber die Pwn2own-Wettbewerbe. Der Webbrowser ist das Haupteinfallstor für Schadsoftware - weil er inzwischen viel zu viel "kann". Java-Spezialsoftware macht mir da weniger Sorgen.

  19. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: gentux 14.01.20 - 13:14

    tux. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Verfolg mal spaßeshalber die Pwn2own-Wettbewerbe.

    Ok, wo kann ich dort EasyTax als "PwnTarget" nominieren? Geht wahrscheinlich Sekunden und das Ding und der Empfangsserver sind offen wie ein Scheunentor.

    Wäre aber tatsächlich mal interessant, unsere Post hat es für eine Software gemacht, Resultat, eine Woche später wurde der Versuch abgebrochen, es wurden extrem kritische Lücken gefunden.

    > Der Webbrowser ist das
    > Haupteinfallstor für Schadsoftware - weil er inzwischen viel zu viel
    > "kann".

    Nein, weil er überall drauf ist. Das ist auch der Grund warum die meiste Malware auf Windows zielt auch wenn der Benutzer in fast jedem aktuellen Fall mitmachen muss und bei aktiviertem SmartScreen schon beide Augen zudrücken muss um sich zu infizieren.

    > Java-Spezialsoftware macht mir da weniger Sorgen.

    Nur weil keiner etwas gefunden hat oder gar veröffentlicht hat, heisst das noch lange nicht, dass es sicherer ist.

  20. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: tux. 14.01.20 - 13:19

    gentux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, weil er überall drauf ist.

    Das ist Notepad auch.

    > Das ist auch der Grund warum die meiste
    > Malware auf Windows zielt

    Die meiste Malware zielt auf Linuxserver. Das ist einfach lukrativer.

    > Nur weil keiner etwas gefunden hat oder gar veröffentlicht hat, heisst das
    > noch lange nicht, dass es sicherer ist.

    Das Gegenteil ist genau so falsch.

  21. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: Neuro-Chef 16.01.20 - 23:07

    tux. schrieb:
    > Verfolg mal spaßeshalber die Pwn2own-Wettbewerbe. Der Webbrowser ist das
    > Haupteinfallstor für Schadsoftware - weil er inzwischen viel zu viel "kann".
    Mal überlegen, mit welcher Software nimmt man ansonsten noch mehrfach täglich Kontakt zu diversen fremden Servern auf? Eben.

    > Java-Spezialsoftware macht mir da weniger Sorgen.
    Und ganz besonders, wenn sie nur lokal eigene Daten verarbeitet? ;)

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

    » Niemand ist vollkommen, aber irre sind ganz sicher viele. « – Vollkommen Irrer ಠ_ಠ

    Verifizierter Top 500 Poster!

  22. ePost

    Autor: redmord 14.01.20 - 11:28

    "ePost" ... was soll das sein!?

  23. Re: ePost

    Autor: rawcode 14.01.20 - 11:38

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "ePost" ... was soll das sein!?

    englisch "eMail"

  24. Re: ePost

    Autor: redmord 14.01.20 - 11:50

    rawcode schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > redmord schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > "ePost" ... was soll das sein!?
    >
    > englisch "eMail"

    Ach du meinst den eBrief! Denn ePost kenne ich eigentlich nur von Leuten, die bemüht auch Weltnetz statt Internet sagen. :-D

  25. Re: ePost

    Autor: rawcode 14.01.20 - 11:57

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > rawcode schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > redmord schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > "ePost" ... was soll das sein!?
    > >
    > > englisch "eMail"
    >
    > Ach du meinst den eBrief! Denn ePost kenne ich eigentlich nur von Leuten,
    > die bemüht auch Weltnetz statt Internet sagen. :-D

    Zwischennetz, bitte. Zwischennetz :-P
    Aber wir sind ja tolerant, und ein kleiner Latinismus sei erlaubt: Internetz. Versteht jeder :-D

    Edith: "ePost" ist übrigens korrekt für "eMail". Es heißt auch "Sie haben Post" für "you got mail". "eBrief" wäre die Übersetzung von "eLetter".



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.01.20 12:00 durch rawcode.

  26. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: fox82 14.01.20 - 11:39

    rawcode schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Neben Büroware, Brauser und ePost gibt es für Ottonormalverbraucher noch
    > die gute alte Steuersoftware. Das wollte ich mal ausdrücklich erwähnen,
    > weil hier GNU/Linux ganz schlecht abschneidet.

    Dann behält man eben für genau diesen Anwendungsfall einen alten Windows Rechner, gerne mit Win10, den man dann 1x im Jahr für die Steuer hochfährt (und auf dem man sonst möglichst nichts macht.

    Ist wohl effizienter als mit Wine rumspielen. Die Wine Bastelei war vielleicht vor 10 Jahren für Enthusiasten spannend, aber heute muss man sich wirklich nicht mehr damit plagen Windows Software auf Linux zum Laufen zu bringen.

  27. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: Oktavian 14.01.20 - 11:43

    > > Neben Büroware, Brauser und ePost gibt es für Ottonormalverbraucher noch
    > > die gute alte Steuersoftware. Das wollte ich mal ausdrücklich erwähnen,
    > > weil hier GNU/Linux ganz schlecht abschneidet.
    >
    > Dann behält man eben für genau diesen Anwendungsfall einen alten Windows
    > Rechner, gerne mit Win10, den man dann 1x im Jahr für die Steuer hochfährt
    > (und auf dem man sonst möglichst nichts macht.

    Nö, der Normalnutzer bleibt dann einfach bei Windows, komplett. Das Update auf 10 ist kostenlos und schmerzfrei, die Umstellung problemlos, alle gewohnte Software läuft weiter, Support vom Nachbarsjungen gibt es für kleine Zuwendungen.

    Was Linux fehlt, ist einfach, dass es aus Anwenderperspektive irgendetwas deutlich besser kann als Windows. Alles geht entweder genauso gut aber anders, schlechter, oder gar nicht. Und wenn gar nicht, muss sich der Anwender sagen lassen, dass er zu doof ist, die falsche Distribution hat, das Problem händisch lösen soll, oder doch wieder Windows benutzen soll.

  28. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: fox82 14.01.20 - 11:51

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nö, der Normalnutzer bleibt dann einfach bei Windows, komplett. Das Update
    > auf 10 ist kostenlos und schmerzfrei, die Umstellung problemlos, alle
    > gewohnte Software läuft weiter, Support vom Nachbarsjungen gibt es für
    > kleine Zuwendungen.

    Man wird vom eigenen Computer ausspioniert (ja, er telefoniert hunderte/tausende Mal am Tag zum Hersteller, auch wenn er unbenutzt in der Ecke steht) und muss sich ständig mit Updates herumschlagen die die Einstellungen negativ verändert wollen (Datenschutzeinstellungen werden überschrieben...).
    Man hat auch ein recht unsicheres System. "Schmerzfrei" ist für mich was anders. Kostenlos stimmt.

    > Was Linux fehlt, ist einfach, dass es aus Anwenderperspektive irgendetwas
    > deutlich besser kann als Windows. Alles geht entweder genauso gut aber
    > anders, schlechter, oder gar nicht. Und wenn gar nicht, muss sich der
    > Anwender sagen lassen, dass er zu doof ist, die falsche Distribution hat,
    > das Problem händisch lösen soll, oder doch wieder Windows benutzen soll.

    Ich habe meinem Vater ein Ubuntu hingestellt, vorher hat er immer Windows genutzt. Umstellung problemlos, Ubuntu ist definitiv besser geeignet, da zB der "Explorer" viel aufgeräumter ist, auch die Gnome Oberfläche ist aufgeräumter.

    Bei Windows wird man im Explorer von Buttons erschlagen, ebenso im Startmenü etc. - das ist gerade bei wenig Computer Affinen Personen gar nicht gut (sie finden nichts).

    Ich kann also sagen: Hier ist Ubuntu definitiv besser.

    Updates sind natürlich auch viel problemloser und stressfreier - und man muss sich nicht ständig wegen dem Datenschutz sorgen, oder mit dem Microsoft Marketing herumschlagen (Cortana oder was auch immer die gerade in den Markt drücken wollen).

  29. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: Spiritogre 19.01.20 - 17:48

    Du hättest deinem Papa mit einem iPad eine wesentlich bessere Freude bereitet...

  30. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: fox82 20.01.20 - 10:54

    Spiritogre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hättest deinem Papa mit einem iPad eine wesentlich bessere Freude
    > bereitet...

    hat er auch, nutzt er kaum bis nie *g*
    vermute weil Tastatur+Maus+großer Bildschirm doch angenehmer ist.

    Am Display Tippen und Wischen ist für Leute die nicht damit aufgewachsen sind manchmal nicht optimal.

  31. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: Hello_World 14.01.20 - 14:57

    fox82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist wohl effizienter als mit Wine rumspielen. Die Wine Bastelei war
    > vielleicht vor 10 Jahren für Enthusiasten spannend, aber heute muss man
    > sich wirklich nicht mehr damit plagen Windows Software auf Linux zum Laufen
    > zu bringen.
    Ich mache seit Jahren meine Steuererklärungen mit Wine. Funktioniert einwandfrei...

  32. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: tux. 14.01.20 - 15:01

    Da wäre Windows zu nutzen aber effizienter.

  33. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: bombinho 14.01.20 - 19:01

    tux. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da wäre Windows zu nutzen aber effizienter.

    Weil ...?

  34. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: Pinguin 14.01.20 - 19:14

    betr. ElsterFormular:
    läuft bei mir immer noch tadellos unter wine - habe kein Problem damit.

  35. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: User_x 14.01.20 - 19:37

    steuer-web.de ist ein WISO Online Abo.

    warum soll ich Steuern offline rechnen, wenn die Banken und Dienste eh alle Online munter untereinander tauschen. Gläsern ist man da spätestens wenn man mit Sofortüberweisung zahlt und auch das tun mittlerweile sehr viele weil es denen egal ist.

  36. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: Megusta 14.01.20 - 11:42

    rawcode schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Neben Büroware, Brauser und ePost gibt es für Ottonormalverbraucher noch
    > die gute alte Steuersoftware. Das wollte ich mal ausdrücklich erwähnen,
    > weil hier GNU/Linux ganz schlecht abschneidet. Während das Elster-Portal ja
    > inzwischen auch für Linux erhältlich ist (aber nur für Steuerprofis
    > verwendbar), gilt dies für gängige Steuersoftware nicht, z.B. die von den
    > Discountern oder WISO. Letztere kriegt man per Wine ja manchmal noch zum
    > Laufen, aber für die Erklärung 2017 bin ich z.B. kläglich gescheitert. 2018
    > ging wieder, aber das ist ja auch kein Zustand. Versuche mit Mono starben
    > noch im Anfangsstadium.
    >
    > Abgesehen davon würde ich Heinz Hubert aus Unterbrechingen an der Fosel die
    > Einrichtung von Wine oder Mono nicht zumuten wollen.
    >
    > Als Linux-Nutzer bleiben einem da nur Online-Portale wie z.B. Steuerfuchs.
    > Aber mit Online-Portalen habe ich ein Vertrauensproblem. Die eigenen
    > Steuerdaten gehören ja schon zu den intimsten Daten, die man so hat.
    >
    > Ist nicht die Schuld von GNU/Linux, sondern natürlich die der
    > Softwarefirmen, die offenbar nur mit Visual-Studio programmieren können.
    > Dabei wäre doch eine Java-Lösung gar nicht so abwegig. Die könnte überall
    > laufen.
    >
    > Wenn man nicht Intensivzocker ist, bietet einem Linux aber schon genügend
    > Spiele, wie ein paar Steam-Sachen, oder Minecraft (besser: das freie
    > Minetest)...für mich reicht es jedenfalls.


    Bei solchen leistungsschwachen Programmen würde ich die einfach über Virtualbox oder KVM laufen lassen.

  37. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: mark.wolf 14.01.20 - 11:42

    Elster? Niemals!

    mache meine EkSt mit einem Tabellenblatt und den amtlichen pdf Formularen. Geht super, schnell ist absolut flexibel und sicher. Wozu dieser ELSTER Mist?

  38. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: janoP 15.01.20 - 12:42

    mark.wolf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Elster? Niemals!
    >
    > mache meine EkSt mit einem Tabellenblatt und den amtlichen pdf Formularen.
    > Geht super, schnell ist absolut flexibel und sicher. Wozu dieser ELSTER
    > Mist?

    Weil er inzwischen gesetzlich verpflichtend ist. Steuererklärungen auf Papier nimmt das Finanzamt nicht mehr an, wenn man selbstständig ist.

  39. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: wolliden 15.01.20 - 12:55

    mark.wolf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wozu dieser ELSTER Mist?

    Ja, weshalb nutzt man nicht die Adler Tippa, statt enes PC? Fragen über Fragen.

    Bei der unsäglichen Mischung aus Vorurteilen, Ahnungslosigkeit, Lernresistenz, und mutwillig verbreiteten politisch motivierten Desinformationen bei so vielen hier bezüglich Linux und Windows, sollte man besser einfach Lesen, Kopfschütteln, und mit der nächsten Nachricht weitermachen. JTFR.

    Schönen Tag noch, ich muss jetzt erst mal die lokale Installation von ElsterFormular auf den aktuellen Stand bringen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.01.20 12:57 durch wolliden.

  40. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: Tarnatos 14.01.20 - 13:29

    Sowohl WISO Steuer Start 2019 als auch 2020 funktionieren nach der Installation von WINE out-of-the Box unter Mint 19.3. Lediglich die integrierte Updatefunktion funktioniert nicht. Man wird jedoch vom Programm auf Updates hingewiesen, die man dann nur manuell herunterladen und mit einem Doppelklick installieren muss. Ganz wie unter Windows.

    Sowohl die Steuererstellung als auch die Übermittlung via Elster funktioniert problemlos.

    Siehe: abload DOT de SLASH img SLASH wiso4mj3b.jpg

    Ich verwende Wine 4.0.3 aus:
    deb https : SLASH SLASH dl.winehq DOT org SLASH wine-builds SLASH ubuntu SLASH bionic main

  41. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: rrbdh8X2 14.01.20 - 18:22

    +1
    Meine Frau benutzt seit vielen Jahren das Wiso-Steuersparbuch und bereits seit 2013 tut sie das unter Linux. Es ist wirklich sehr einfach, diese Software unter Wine zu installieren. Nur das Update muss man dann von Hand einspielen, weil der automatische Updater unter Wine nicht funktioniert.

  42. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: dododo 14.01.20 - 15:13

    Also ich verwende seit Jahren ElsterOnline zur Abgabe meiner Steuererklärung, dafür muss man wahrlich kein Steuergenie sein, das habe ich selbst damals als Student bei der ersten Steuererklärung problemlos damit hinbekommen. Das läuft super direkt in jedem Browser. Auch finde ich die Bedienung eigentlich recht gut. Insbesondere wird sie von Jahr zu Jahr besser. Die Einträge der Vorjahre werden auch automatisch ins neue Formular übernommen, eigentlich muss man lediglich die Werte aktualisieren und man bekommt direkt eine Schätzung zur Rückzahlung. Ich meine gesehen zu haben das es jetzt sogar eine Option gibt die Werte direkt mit denen beim Finanzamt gemeldet vorzubelegen.
    Klar spezielle Steuertipps bezüglich der Werbekosten oder ähnlichem erhält man hier nicht direkt, aber in der Regel reicht es diese einmal zu recherchieren und kann sie dann ein paar Jahre übernehmen.
    Generell ist es also nicht wirklich ein Problem seine Steuern auf einem Linux Rechner abzugeben.

  43. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: elknipso 14.01.20 - 15:48

    Das Thema sollte sich mit Mein Elster doch eh erledigt haben. Elster Formular ist eh ab nächstem Jahr eingestellt.

  44. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: DASPRiD 14.01.20 - 15:55

    Ich nutzte zur Steuerdokumentensammlung EcoDMS und schicke den Export davon an meinen Steuerberater. Funktioniert einwandfrei.

  45. Re: Eine häufige Software für Normalos...

    Autor: Otto d.O. 20.01.20 - 14:46

    > Wenn man nicht Intensivzocker ist, bietet einem Linux aber schon genügend Spiele, wie ein paar
    > Steam-Sachen, oder Minecraft (besser: das freie Minetest)...für mich reicht es jedenfalls.

    Sehe ich genauso - bei mir ist genau die Hälfte meiner Steam-Spiele auch für Linux verfügbar.

    Bezüglich der Steuererklärung: Ich bin Österreicher und mache Steuererklärung, Umsatzsteuervoranmeldung usw. seit jeher über den Webbrowser in FinanzOnline (die Web-Anwendung des österreichischen Finanzamtes). Sicherheitsbedenken habe ich hier keine (so spannend sind meine Steuerdaten nun auch wieder nicht); im Zweifelsfall würde ich aber eher einem aktuellen Linux mit allen Patches und aktuellem Browser mit allen Patches vertrauen als jeder beliebigen Software unter Windows. Denn wenn man schon davon ausgeht, dass Browser Einfallstore für Schadsoftware sind, warum sollte sich diese Schadsoftware auf den Browser beschränken und nicht auch von anderen Programmen, z.B. der Software für die Erfassung der Steuererklärung, die gewünschten Daten abziehen?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. ABB AG, Mannheim
  2. ED Netze GmbH, Rheinfelden
  3. AKKA, München
  4. Universität Konstanz, Konstanz

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 249€ (Vergleichspreis 277,99€)
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Schenker Via 14 im Test: Leipziger Langläufer-Laptop
Schenker Via 14 im Test
Leipziger Langläufer-Laptop

Dank 73-Wattstunden-Akku hält das 14-Zoll-Ultrabook von Schenker trotz fast komplett aufrüstbarer Hardware lange durch.
Ein Test von Marc Sauter

  1. XMG Neo 15 (E20) Schenker erhöht Akkukapazität um 50 Prozent
  2. XMG Apex 15 Schenker packt 16C-Ryzen in Notebook
  3. XMG Fusion 15 Schenkers Gaming-Laptop soll 10 Stunden durchhalten

Asus Zephyrus G14 im Test: Ryzen-Renoir-Revolution!
Asus Zephyrus G14 im Test
Ryzen-Renoir-Revolution!

Dank acht CPU-Kernen bei nur 35 Watt schlägt Asus' Ryzen-basiertes 14-Zoll-Spiele-Notebook jegliche Konkurrenz.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Intel MKL Matlab R2020a läuft auf Ryzen drastisch schneller
  2. DFI GHF51 Ryzen-Platine ist so klein wie Raspberry Pi
  3. Ryzen Mobile 4000 Das kann AMDs Renoir

Star Trek - Der Film: Immer Ärger mit Roddenberry
Star Trek - Der Film
Immer Ärger mit Roddenberry

Verworfene Drehbücher, unzufriedene Paramount-Chefs und ein zögerlicher Spock: Dass der erste Star-Trek-Film vor 40 Jahren schließlich doch in die Kinos kam, grenzt an ein Wunder. Dass er schön aussieht, noch mehr.
Von Peter Osteried

  1. Machine Learning Fan überarbeitet Star Trek Voyager in 4K
  2. Star Trek - Picard Hasenpizza mit Jean-Luc
  3. Star Trek Voyager Starke Frauen und schwache Gegner