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Veränderungen

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  1. Veränderungen

    Autor: Oktavian 14.01.20 - 11:24

    Ich erinnere mich noch gut an sehr ähnliche Artikel, als Windows XP abgekündigt wurde. Und auch an ähnliche Artikel, als sich Windows 2000 dem Ende neigte. Jedes mal soll es das Mega-Ereignis sein, das nun endlich die Massen zu Linux treibt, und jedes mal passiert nichts.

    Aus der Psychologie weiß man, Menschen verändern sich aus einem von zwei Gründen, große Ziele oder große Schmerzen.

    Ganz ehrlich, kein Privatmensch hat mit Windows 7 -> 10 große Schmerzen. Das Update ist kostenlos, geht unbeaufsichtigt binnen Minuten, danach funktioniert das meiste problemlos. Und die kleinen Restprobleme löste man mit Google oder dem Nachbarsjungen binnen einer weiteren Stunde. Das neue System ist nicht so viel anders als das alte, auch hier keine Schmerzen. Die Umgewöhnung ist in der Regel auch nach kurzer Zeit erledigt. Das neue System ist unauffällig, nervt nicht, läuft stabil. Alle alten Programme laufen weiter.

    Wenn also jemand nach Linux wechseln soll, braucht es große Ziele. Es muss Dinge geben, die ganz deutlich besser sind als unter Windows. Und genau da hakt es wieder. Ja, Linux ist auch gut, aber nicht so deutlich besser, dass sich die erhebliche Umstellung lohnen würde. Zudem fällt der Support des Nachbarjungen weg, spielen ist schwierig, die Steuersoftware vom Aldi läuft nicht, die Programme sehen alle anders aus (und können doch nichts besser), usw. Und der Neugierige steht erst mal vor den ganzen Distributionen, darf sich eine aussuchen, und wenn er in einem Forum dann ein Problem beschreibt, kommt immer als erste Antwort, dass er sich halt falsch entschieden habe.

    Ich denke, auch nach der Abkündigung von Windows 7 bleibt der Linux-Anteil bei 1,5%. Vielleicht wird beim Wechsel nach Windows 20 was draus.

  2. Re: Veränderungen

    Autor: Auspuffanlage 21.01.20 - 21:48

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich erinnere mich noch gut an sehr ähnliche Artikel, als Windows XP
    > abgekündigt wurde. Und auch an ähnliche Artikel, als sich Windows 2000 dem
    > Ende neigte. Jedes mal soll es das Mega-Ereignis sein, das nun endlich die
    > Massen zu Linux treibt, und jedes mal passiert nichts.
    >
    > Aus der Psychologie weiß man, Menschen verändern sich aus einem von zwei
    > Gründen, große Ziele oder große Schmerzen.
    >
    > Ganz ehrlich, kein Privatmensch hat mit Windows 7 -> 10 große Schmerzen.
    > Das Update ist kostenlos, geht unbeaufsichtigt binnen Minuten, danach
    > funktioniert das meiste problemlos. Und die kleinen Restprobleme löste man
    > mit Google oder dem Nachbarsjungen binnen einer weiteren Stunde. Das neue
    > System ist nicht so viel anders als das alte, auch hier keine Schmerzen.
    > Die Umgewöhnung ist in der Regel auch nach kurzer Zeit erledigt. Das neue
    > System ist unauffällig, nervt nicht, läuft stabil. Alle alten Programme
    > laufen weiter.
    >
    > Wenn also jemand nach Linux wechseln soll, braucht es große Ziele. Es muss
    > Dinge geben, die ganz deutlich besser sind als unter Windows. Und genau da
    > hakt es wieder. Ja, Linux ist auch gut, aber nicht so deutlich besser, dass
    > sich die erhebliche Umstellung lohnen würde. Zudem fällt der Support des
    > Nachbarjungen weg, spielen ist schwierig, die Steuersoftware vom Aldi läuft
    > nicht, die Programme sehen alle anders aus (und können doch nichts besser),
    > usw. Und der Neugierige steht erst mal vor den ganzen Distributionen, darf
    > sich eine aussuchen, und wenn er in einem Forum dann ein Problem
    > beschreibt, kommt immer als erste Antwort, dass er sich halt falsch
    > entschieden habe.
    >
    > Ich denke, auch nach der Abkündigung von Windows 7 bleibt der Linux-Anteil
    > bei 1,5%. Vielleicht wird beim Wechsel nach Windows 20 was draus.

    Tldr!

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