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Nicht schützenswert

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  1. Nicht schützenswert

    Autor: AllDayPiano 14.01.20 - 11:30

    Ich sehe keinen Grund, warum ein Interface schützenswert wäre. Es ist ein konvolut an Funktionsaufrufen, die nach außen transportiert werden. Schützenswert ist höchstens der Inhalt, der sich in der Bibliothek befindet, und da greift das Urheberrecht auch vollkommen zurecht.

    Es steckt in einer Api keine geistige Leistung, sondern es ist eine Notwendigkeit.

    Wenn ein Hersteller ein Auto baut (haha Golem Auto Vergleich ^^), dann schützt er sein Auto, er schützt das Design der Scheinwerfer, aber die Montagepunkte und die Störkontur ist nicht geschützt. Jeder Hersteller kann jetzt einen neuen Scheinwerfer bauen, der genau die Montagebedingungen erfüllt, aber eben nicht den Originalscheinwerfer kopieren.

    Wie soll es darauf ein Urheberrecht geben? Die API exportiert ja die Funktionen, damit genau das machbar ist: Der Zugriff von außen!

  2. Re: Nicht schützenswert

    Autor: yoyoyo 14.01.20 - 12:42

    Dann hast du noch keine entwickelt. Api design ist nicht so simpel, wie man als Api Konsument vielleicht denkt.
    Damit sage ich nicht, dass es schützenswert wäre, hab mich nur an der Formulierung aufgehängt, das wäre keine Leistung.

  3. Re: Nicht schützenswert

    Autor: AllDayPiano 14.01.20 - 13:22

    Die Formulierung ist sicherlich doof, aber es tritt den Kern.

    In der Scheinwerferaufhängung des Autos steckt auch ein haufen Arbeit, die aber nicht schützenswert ist. Nichtmal Lego ist schützenswert (außer natürlich der markenrechtliche Aspekt), weil die Form durch das Prinzip vorgegeben wird. Urteilte der BGH.

    Und ja: Ich habe selbst schon die ein oder andere Bibliothek geschrieben und ich weiß, wieviel Arbeit so eine API ist. Das tut dem Prinzip allerdings keinen Abbruch.

  4. Re: Nicht schützenswert

    Autor: a user 14.01.20 - 16:21

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sehe keinen Grund, warum ein Interface schützenswert wäre. Es ist ein
    > konvolut an Funktionsaufrufen, die nach außen transportiert werden.
    Auch wenn ich es für Problematisch sehe APIs zu schützen, so unterschätzt du gewaltig die Leistung, die erbracht werden muss, um eine gute API zu entwerfen.
    Und das hat nur bedingt mit der Funktionalität zu tun, die diese anbietet.

    Du kannst dieselbe Funktionalität auf verschiedene Weise anbieten und damit gewaltige Unterschiede sowohl in der komplexität der Handhabung, der Pflegbarkeit, dem Risiko für Programmierfehler der API Verwender als auch der Performance (bsp. DirectX <11 vs Vulcan).

    > Schützenswert ist höchstens der Inhalt, der sich in der Bibliothek
    > befindet, und da greift das Urheberrecht auch vollkommen zurecht.

    Schütztenswert ist eine gute designte API mit Sicherheit. Aber das Schützten von so etwas hat riesige Nebenwirkungen, die meiner Ansicht nach zu problematisch sind.
    >
    > Es steckt in einer Api keine geistige Leistung, sondern es ist eine
    > Notwendigkeit.
    Falscher kann man nicht liegen.

    Oft liegt in der API mehr Leistung als in dem was sie anbietet.

  5. Re: Nicht schützenswert

    Autor: AllDayPiano 14.01.20 - 16:35

    Vielleicht ist der Begriff API hier nicht sauber abgegrenzt, und es kommt darauf an, was man als zur API zugehörig bezeichnet.

    Im einfachsten Fall (z.B. Winapi) ist das nur ein Konvolut aus Funktionsprototypen und Datentypen, also etwas, das mehr oder minder automatisch generiert ist. Und da grenze ich ab. Wenn Du jetzt allerdings noch mit dazu nimmst, wie dieses Interface zu beschaffen sein hat, welche Funktionen wie exportiert werden, Wrapper baust, die Funktionsaufrufe kapselt oder Makrofunktionen erfüllt (u.d.gl.) und DIES zur API dazu zählst, dann hast Du natürlich auch recht.

    Vielleicht ist das der Punkt, an dem unsere Meinungen auseinander gehen.

  6. Re: Nicht schützenswert

    Autor: theSens 14.01.20 - 17:38

    Wie sieht das eigentlich bei User Interfaces aus? Also GUI?
    API's sind ja das automatisierbare Gegenstück dazu.

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