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Das ist halt typisch öffentlicher Dienst

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  1. Das ist halt typisch öffentlicher Dienst

    Autor: StaTiC2206 14.01.20 - 14:31

    Ich habe auch mal für eine Behörde gearbeitet und dort sind mir gleich mehrere Probleme aufgefallen

    1. Bezahlung. Es gibt vergleichsweise wenige richtig gute ITler, ich kenne zwar auch einige die lieber auf Geld verzichtet haben und dafür weniger Stress hatten, aber in der Regel möchte ein guter ITler Geld verdienen und das bekommt er in der Regel nicht in einer Behörde
    2. Noch mal das Geld. Es ist unglaublich schwer Geld für Investitionen zu bekommen. Selbst wenn ein Problem bekannt ist, man tatsächlich etwas tun möchte und sogar das Personal dafür hätte, scheitert es dann an einer Software, Hardware oder sonst was.
    3. Die Prozesse. Es ist unglaublich kompliziert irgendwas in die Wege zu Leiten. Eine kleine Anekdote. Um Urlaub zu beantragen musste ich 5(!) Unterschriften zusammen haben. Meine eigene die den Urlaub beantragt, eines Kollegen der mich in der Zeit vertritt, meines Teamleiters der meinen Urlaub befürwortet, die Leitung die es von unserer Seite aus genehmigt und dann Nr 5 die übergeordente Behörde die es endgültig genehmigt. In so einer Weise läuft es häufig. Dann muss erstmal eine Ausschreibung erstellt werden, dann muss diese veröffentlicht werden, dann muss man warten bis sich genügend darauf gemeldet haben, dann werden ein paar Angebote ausgewählt und aus diesen der endgültige der in der Regel einfach nur der billigste ist.

    Zu dieser ganzen Misere kommt dann noch dazu, dass viele Beamten sehr entscheidungsunfreudig sind. Bis man sich da mal zu einer halbwegs verbindlichen Aussage durchringt, dauert es.

    Behörden egal ob Inland oder Ausland müssen flexibler und effizienter werden um nicht komplett den Anschluss zu verlieren, denn die IT-Welt ist schnelllebig, da kann man nicht mehr erstmal den Passierschein A38 suchen gehen.

  2. Re: Das ist halt typisch öffentlicher Dienst

    Autor: chromax 14.01.20 - 15:06

    Das Problem ist rein menschlicher Natur. Wo es keine Identifikation mit dem Arbeitgeber gibt und der Druck des Scheiterns nicht wirklich vorhanden, dort keine Fokussierung.

    So ungern ich diese Einstellung mag, aber es müsste wohl auch Konsequenzen geben. Eine unabhängige Ermittlungsbehörde mit Befugnissen innerhalb einer Organisation hat schon oft geholfen. Vielleicht gibts das sogar...

  3. Re: Das ist halt typisch öffentlicher Dienst

    Autor: luckyiam 14.01.20 - 15:16

    Jemand der in einer Behörde gearbeitet und sich über die Schwierigkeit der Investitionen beschwert, der hat vermutlich wirklich in einer Stadt-/Gemeinde-/Kreisverwaltung gearbeitet. Ich weiß, dass das über die Bundesländer recht unterschiedlich verteilt ist, aber die meisten der o.g. Behörden sind seit vielen Jahren kommunalen Rechenzentren angeschlossen, die die IT für die Behörden weitestgehend übernehmen.

  4. Re: Das ist halt typisch öffentlicher Dienst

    Autor: StaTiC2206 14.01.20 - 15:33

    luckyiam schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jemand der in einer Behörde gearbeitet und sich über die Schwierigkeit der
    > Investitionen beschwert, der hat vermutlich wirklich in einer
    > Stadt-/Gemeinde-/Kreisverwaltung gearbeitet. Ich weiß, dass das über die
    > Bundesländer recht unterschiedlich verteilt ist, aber die meisten der o.g.
    > Behörden sind seit vielen Jahren kommunalen Rechenzentren angeschlossen,
    > die die IT für die Behörden weitestgehend übernehmen.

    Ok etwas größer war es schon, aber du hast sicherlich nicht unrecht. Es ist auch zugegeben einige Zeit her, aber auch dort hatten wir schon ein Rechenzentrum, aber es war keines aus der freien Wirtschaft. Und ob jetzt die Behörde selbst die Server betreibt oder eine andere öffentliche Stelle es für verschiedene Behörden betreibt ist Jacke wie Hose. Die Grundlegenden Probleme bleiben und ich glaube da hat sich nicht wirklich was viel geändert.

    Wie schon so treffend gesagt wurde. Wo keine Motivation voranzukommen herrscht geht es auch nicht voran. Wieso auch? Geld kriegt man so oder so egal wie gut oder wie schlecht man ist

  5. Re: Das ist halt typisch öffentlicher Dienst

    Autor: konglumerat 14.01.20 - 16:02

    naja und von anfang nicht wirklich fachlich versiertes personal kommt hinzu, und solange es der ihk beim praktischen teil zur hälfte den prasentationsteil geht, z.b. ob man frei vor ner powerpoint siche das gemachte vorstellen kann wird sich daran nicht viel ändern, da schleppt man gute verkäufer als technisches personal durch obwohl ihre arbeit relativ sinnbefreit war aber dennoch klasse dargestellt wurde ... ^^

  6. Re: Das ist halt typisch öffentlicher Dienst

    Autor: Tolotos 14.01.20 - 18:12

    Die Präsentationsfähigkeit sollte schon gegeben sein, immerhin muss mancher FIAN hinterher auch schon mal eine halten.
    Das FG als Sperrfach würde völlig reichen.
    Auf diese Weise wäre es dann nicht mehr möglich den Prüfungsteil mit einer Drei zu bestehen, obwohl das FG eine sechs war.

  7. Re: Das ist halt typisch öffentlicher Dienst

    Autor: uschatko 14.01.20 - 22:01

    luckyiam schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Ich weiß, dass das über die
    > Bundesländer recht unterschiedlich verteilt ist, aber die meisten der o.g.
    > Behörden sind seit vielen Jahren kommunalen Rechenzentren angeschlossen,
    > die die IT für die Behörden weitestgehend übernehmen.

    Und wer sitzt dort? Genau die gleichen Nasen....

  8. Re: Das ist halt typisch öffentlicher Dienst

    Autor: konglumerat 14.01.20 - 22:36

    sicher, aber nicht mit so irrsinnig höhen ansprüchen an die präsentation, das fachlich relevante sollte nicht hinter der marktschreierkompetenz zurückstehen ... fian und fisi sollten z.b. gleich hoch sensibel sein was das exposen von angriffsfläche angeht, dass das nicht passieren darf gehört imho ins erste lehrjahr.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.01.20 22:43 durch konglumerat.

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