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Anwaltskanzlei in den USA muss man sein.

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  1. Anwaltskanzlei in den USA muss man sein.

    Autor: HaMa1 20.01.20 - 14:36

    "erste Entschädigung für die bislang angefallenen Rechtskosten in Höhe von rund 900.000 US-Dollar. "
    Würde mich interessieren was die für einen Stundensatz rechnen.

  2. Re: Anwaltskanzlei in den USA muss man sein.

    Autor: waterwalker 20.01.20 - 15:52

    naja, Rechtskosten müssen nicht unbedingt Anwaltskosten sein, auch die Prozess/Gerichtskosten fallen da mit drunter - ist in Deutschland auch so - such einfach mal nach einem Gerichtskostenrechner und geb mal eine Zahl von 10 Mio ein.

    Es ist hier auch nicht unüblich, das eine Sicherheitsleistung bei Gericht hinterlegt werden muss, die sich prozentual nach dem Streitwert richtet.

    Stell dir einfach vor, du willst jemanden auf 10 Mio Schadensersatz verklagen, du reichts die Klage ein, bevor bei so einer Sache das Gericht das Verfahren annimmt, musst du eine Sicherheitsleistung in Höhe von 5% hinterlegen. Im Falle eines Sieges bekommst du diese zurück, da der Verklagte die Kosten tragen muss. Im Falle einer Niederlage werden daraus die angefallenen Kosten bedient.

    Sowas verhindert, das es zuviele Nonsens Verfahren gibt und diese es dann auch noch Vor-Gerichte schaffen.

    Und die Anwälte in den USA werden meist prozentual am Schadensersatz beteiligt, daher sind die Summen auch so immens hoch (siehe auch die umgefallene Ikea Kommode letztens)

  3. Re: Anwaltskanzlei in den USA muss man sein.

    Autor: Beardsmear 20.01.20 - 15:55

    Solche Summen hat man schnell zusammen.
    Wenn da auch nur 4 Anwälte mit Assistentin zwei Jahre damit betraut waren, ist es schon fast günstig.
    Denke Freyermuth von CIG weiß genau, wie er den Fall anpacken mußte.

  4. Re: Anwaltskanzlei in den USA muss man sein.

    Autor: burzum 20.01.20 - 16:27

    HaMa1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "erste Entschädigung für die bislang angefallenen Rechtskosten in Höhe von
    > rund 900.000 US-Dollar. "
    > Würde mich interessieren was die für einen Stundensatz rechnen.

    Ich hatte mal eine Beratung eines Fachanwalts für Medienrecht damit beauftragt mir eine Sache zu klären für ein Projekt, der Stundensatz war 250¤.

    Das sind bei 40h die Woche 10k und bei 52 Wochen schon 520.000¤

    An so einem Fall wie bei Crytec vs CIG werden da auch mehr Leute drinsitzen und der Stundensatz wahrscheinlich noch höher sein. Die Sache läuft auch schon ein Jahr, oder? Die Summe wundert mich jetzt eher weniger.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.

  5. Re: Anwaltskanzlei in den USA muss man sein.

    Autor: Teeklee 20.01.20 - 18:25

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HaMa1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > "erste Entschädigung für die bislang angefallenen Rechtskosten in Höhe
    > von
    > > rund 900.000 US-Dollar. "
    > > Würde mich interessieren was die für einen Stundensatz rechnen.
    >
    > Ich hatte mal eine Beratung eines Fachanwalts für Medienrecht damit
    > beauftragt mir eine Sache zu klären für ein Projekt, der Stundensatz war
    > 250¤.
    >
    > Das sind bei 40h die Woche 10k und bei 52 Wochen schon 520.000¤
    >
    > An so einem Fall wie bei Crytec vs CIG werden da auch mehr Leute drinsitzen
    > und der Stundensatz wahrscheinlich noch höher sein. Die Sache läuft auch
    > schon ein Jahr, oder? Die Summe wundert mich jetzt eher weniger.

    Wobei 250¤ noch human sind. Hab schon Handwerker gesehen, die mehr wollten.

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