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Zusammenhang CCC und taz

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  1. Zusammenhang CCC und taz

    Autor: Profiler 12.09.06 - 13:05

    Was war damals der Auslöser für die Gründung und warum gerade von Personen von der taz? War die taz damals nicht eine grüne Zeitung, was hat da also mit Technikenthusiasmus zu tun?

    Fragen über Fragen...

  2. Re: Zusammenhang CCC und taz

    Autor: Doener 12.09.06 - 13:20

    Profiler schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Fragen über Fragen...

    Einen ganz guten Überblick über die damaligen Umstände, das Verhältnis zur Linken usw. bietet CCC-"Urgestein" Peter Glaser hier:

    http://chaosradio.ccc.de/cre038.html

    Ich hatte auch mal irgendwo einen Mitschnitt von Wau Holland, wo der ca. zwei bis drei Stunden zur Clubgeschichte referierte.

  3. Re: Zusammenhang CCC und taz

    Autor: trueQ 12.09.06 - 13:20

    Profiler schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Was war damals der Auslöser für die Gründung und
    > warum gerade von Personen von der taz? War die taz
    > damals nicht eine grüne Zeitung, was hat da also
    > mit Technikenthusiasmus zu tun?

    1. die taz war nie eine "grüne" Zeitung. Sie war immer unabhängig.
    2. ist es ein Ammenmärchen, dass die Grünen Technik ablehnen oder abgelehnt haben. Sie unterscheiden sich lediglich dadurch von Technikfanatikern, dass sie Technik und die Auswirkungen, aber auch die Chancen, auch mal hinterfragen.


    cu

    trueQ

  4. Ich wohne gerne in Sichtweite vom nächsten Kernkraftwerk

    Autor: Jimmy Neutron 12.09.06 - 14:07

    trueQ schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > 2. ist es ein Ammenmärchen, dass die Grünen
    > Technik ablehnen oder abgelehnt haben. Sie
    > unterscheiden sich lediglich dadurch von
    > Technikfanatikern, dass sie Technik und die
    > Auswirkungen, aber auch die Chancen, auch mal
    > hinterfragen.
    Naja, wenn du die Einstellung der Grünen zu Gentechnik und Kernkraft, ja sogar zu der entsprechenden Forschung als "Hinterfragen" bezeichnest...ich weiß ja nicht. Ich würde es - vorsichtig ausgedrückt - eine sehr sehr skeptische Grundhaltung gegenüber Technik nennen.

    Schade eigentlich, denn die Grünen wären meine Partei - die einzige eher linksliberale Partei, die wir haben.
    Leider kann ich aber keine Partei wählen, die sich als Umweltpartei verkauft, aber die Leute in der Wahlbroschüre mit "diese Windanlage versorgt 300 Familien"-Aussagen verdummt. Wirklich umweltfreundlich ist es außerdem nicht, KKWs abzuschalten, noch bevor man eine Alternative hat. Und Kohlekraft ist keine.

    Wenn ich dem örtlichen grünen Panikmacher glauben würde, müsste ich in ständiger Angst davor leben, dass unser nahegelegenes KKW explodiert und alle Leute "verstrahlt" (das Wort gibt es übrigens gar nicht). Leider scheint es für die meisten Wähler viel zu hoch zu sein, sich mit den grundlegenden Design-Unterschieden zu dem Tschernobyl-Typ zu beschäftigen...

  5. Re: Ich wohne gerne in Sichtweite vom nächsten Kernkraftwerk

    Autor: GK 12.09.06 - 14:36

    > Jimmy Neutron schrieb:
    > Wenn ich dem örtlichen grünen Panikmacher glauben
    > würde, müsste ich in ständiger Angst davor leben,
    > dass unser nahegelegenes KKW explodiert und alle
    > Leute "verstrahlt" (das Wort gibt es übrigens gar
    > nicht).

    Der Duden kennt das Wort in den unterschiedlichsten Bedeutungen sogar Slang Abwandlungen ... ( verstrahlt -> unter Drogen )

    > Leider scheint es für die meisten Wähler
    > viel zu hoch zu sein, sich mit den grundlegenden
    > Design-Unterschieden zu dem Tschernobyl-Typ zu
    > beschäftigen...

    Ach weist du, bei einem der deutschen Kraftwerke sind beim einem Test mal alle 4 Notstromaggregate ausgefallen, beim selben Kraftwerk fiel auch schon mal der Trafo aus der das Kraftwerk mit Strom versorgt wenn es selbst keinen Strom produziert.

    Das heist der Fall dass bei diesem Kraftwerk die Kühlung ausgefallen wäre, wenn man es herunter gefahren hätte ... zwar würde der Sicherheitsbehälter einigen Schutz bieten aber leider hat man gewisse Sicherheitsventiele ohne die ein modernes Kraftwerk nicht zugelassen wird nie nachgerüstet.

    Ich wohne übrigend in der Hauptwindrichtung dieses Kraftwerks.

    Einen ähnlichen Fall gab es erst vor kurzem: http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Forsmark

    ---

    Das Problem ist, dass sie ohne die Grünen einfach so weiter gemacht hätten. Natürlich sind Windkraft Anlagen nicht schön aber Kernkraftwerke sind es auch nicht.


  6. Re: Ich wohne gerne in Sichtweite vom nächsten Kernkraftwerk

    Autor: fseferfger 12.09.06 - 14:37

    Jimmy Neutron schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > trueQ schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > 2. ist es ein Ammenmärchen, dass die
    > Grünen
    > Technik ablehnen oder abgelehnt haben.
    > Sie
    > unterscheiden sich lediglich dadurch
    > von
    > Technikfanatikern, dass sie Technik und
    > die
    > Auswirkungen, aber auch die Chancen, auch
    > mal
    > hinterfragen.
    > Naja, wenn du die Einstellung der Grünen zu
    > Gentechnik und Kernkraft, ja sogar zu der
    > entsprechenden Forschung als "Hinterfragen"
    > bezeichnest...ich weiß ja nicht. Ich würde es -
    > vorsichtig ausgedrückt - eine sehr sehr skeptische
    > Grundhaltung gegenüber Technik nennen.

    Eine skeptische Grundhaltung gegenüber Technik ist imho meistens angebracht.

    > Schade eigentlich, denn die Grünen wären meine
    > Partei - die einzige eher linksliberale Partei,
    > die wir haben.
    > Leider kann ich aber keine Partei wählen, die sich
    > als Umweltpartei verkauft, aber die Leute in der
    > Wahlbroschüre mit "diese Windanlage versorgt 300
    > Familien"-Aussagen verdummt. Wirklich
    > umweltfreundlich ist es außerdem nicht, KKWs
    > abzuschalten, noch bevor man eine Alternative hat.
    > Und Kohlekraft ist keine.

    Möchte mal sehen, ob du immer noch dieser Meinung bist, wenn mal ein Kernkraftwerk hoch geht...

    > Wenn ich dem örtlichen grünen Panikmacher glauben
    > würde, müsste ich in ständiger Angst davor leben,
    > dass unser nahegelegenes KKW explodiert und alle
    > Leute "verstrahlt" (das Wort gibt es übrigens gar
    > nicht). Leider scheint es für die meisten Wähler
    > viel zu hoch zu sein, sich mit den grundlegenden
    > Design-Unterschieden zu dem Tschernobyl-Typ zu
    > beschäftigen...

    Und jeder, der gegen Atomenergie ist, kennt sich deiner Meinung nach nicht damit aus oder was? Von übertriebener Panikmache kann imho nicht die Rede sein und auch wenn die Sicherheit bei heutigen Kernkraftwerken höher ist, besteht immer die Gefahr einer Katastrophe (und sei es durch einen terroristischen Anschlag). Übrigens existiert das Wort "verstrahlen" durchaus, du solltest bevor du so etwas von dir gibst besser mal im Duden nachschlagen...

  7. Re: Ich wohne gerne in Sichtweite vom nächsten Kernkraftwerk

    Autor: AtomkraftNeinDanke 12.09.06 - 15:06

    FAKT IST:

    Die Kernkraft kann nicht zu 100% beherrscht werden! Es wird immer ein Restrisiko bleiben. Die Folgen eines GAUs sind verheerend und können nicht mal eben beseitigt werden!

    Uran ist auch endlich.

    ---

    Man sollte viel mehr Geld in die Forschung stecken und Energie aus regenerativen Quellen gewinnen. Wenn man soviel Geld in die Forschung von erneuerbaren Engergien gesteckt hätte wie in die Atomkraft wären wir schon ein ganzes Stück weiter.

    Achja ich bin keiner der grünen Spinner - aber Atomkraft NEIN DANKE!

  8. Re: Ich wohne gerne in Sichtweite vom nächsten Kernkraftwerk

    Autor: SenfderZweite 12.09.06 - 15:37

    AtomkraftNeinDanke schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Achja ich bin keiner der grünen Spinner - aber
    > Atomkraft NEIN DANKE!

    Ja ja doof rumlabern können sie alle und für die meißten kommt der Strom aus der Steckdose.

    Junge es gibt im Moment keine Alternative.

    Kohlekraftwerke > CO2
    Kernkraft > Atommüll
    Windkraft > Zerstörung von Lebensraum der Vögel
    Wasserkraft > Unüberwindbare Anlagen für Fische zu den Laichplätzen
    Solar > nicht effektiv genug

    Energie kannst Du nur aus der Natur gewinnen und die ist ebenfalls nicht beherschbar.

  9. Re: Ich wohne gerne in Sichtweite vom nächsten Kernkraftwerk

    Autor: AtomkraftNeinDanke 12.09.06 - 15:48

    Hast du meinen Text überhaupt gelesen?!

    Für dich schreibe ich es nocheinmal:

    Mehr Geld für/in die Forschung!

    Atomkraft bringt uns auf lange Sicht nicht weiter.

    --
    Der so genannte Erntefaktor bestimmt unter Berücksichtigung der Lebensdauer der Solarzelle, wie viel mehr als die zur Herstellung notwendige Energie gewonnen wird. Bei Solarzellen liegt dieser Faktor zwischen fünf und 20. Zum Vergleich: Bei Windkraftanlagen kann der Wert bei guten Windverhältnissen bis zu 90 betragen.

    Atomkraftwerke erreichen einen Erntefaktor von 100 und Kohlekraftwerke den Faktor 60. Dabei ist zu beachten, dass ein Kohle- oder Gaskraftwerk ständig Nachschub an fossilen Brennstoffen benötigt, während bei Solarzellen und anderen regenerativen Energieerzeugern nach der Produktion der Strom kostenlos fließt. Hinzu kommen die umweltrelevanten Nachteile der Kohlenstoffdioxidemission und der radioaktiven Abfälle.

    Quelle: www.wissen.de
    --

  10. Re: Ich wohne gerne in Sichtweite vom nächsten Kernkraftwerk

    Autor: .exe 12.09.06 - 18:09


    > Kohlekraftwerke > CO2
    > Kernkraft > Atommüll
    > Windkraft > Zerstörung von Lebensraum der
    > Vögel
    > Wasserkraft > Unüberwindbare Anlagen für Fische
    > zu den Laichplätzen
    > Solar > nicht effektiv genug
    >
    > Energie kannst Du nur aus der Natur gewinnen und
    > die ist ebenfalls nicht beherschbar.
    >


    vielleicht sollte man noch erwähnen das es auch biomasse zur energieerzeugung genutzt werden kann. soetwas wäre nebenbei auch klimaneutral.
    es gibt auch noch die geothermie.

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