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Reparaturkosten bei Akku-Tausch?

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  1. Reparaturkosten bei Akku-Tausch?

    Autor: Prolog 05.02.20 - 13:49

    Ich fände es wichtig einmal von den Herstellern und insbesondere für die neuen nun kommenden deutschen E-Fahrzeuge zu erfahren, was denn ein vollständiger Austausch der Akkus in der Werkstatt kosten würde? Ich befürchte ja, dass es von E-Fahrzeugen niemals Oldtimer geben wird, weil nach spätestens 15 Jahren der Akku hin ist und eine Reparatur nicht machbar oder nicht bezahlbar sein wird...

  2. Re: Reparaturkosten bei Akku-Tausch?

    Autor: theFiend 05.02.20 - 14:14

    Naja... 10 Jahre halten die Akkus schon auch, und selbst ein ehemal teures deutsches Luxusauto mit Verbrennermotor und jenseits der 200k Kilometer hat hier dann keinen Wert mehr... die gehen dann nach Afrika oder in den tiefen Osten, und dem deutschen ist es völlig wumpe, hauptsache aus dem Blickfeld...

    Warum das bei eFahrzeugen plötzlich interessant ist, halte ich schon echt für fraglich...

  3. Re: Reparaturkosten bei Akku-Tausch?

    Autor: JoePhi 05.02.20 - 15:23

    Es ist überhaupt nicht relevant.
    Bei einem Oldtimer wird man dann irgendwann auch alles reparieren, was nicht mehr gut ist ... und je nachdem was das für ein Auto ist, tauscht man eben einzelne Zellen aus ... das sind sowieso Liebhaberaktionen ... für den Markt vollkommen wurscht.
    Aber ... es ist halt ein Thema an dem man rummeckern kann ...

    *******************
    'Zitate in der Signatur sind wirklich albern und überflüssig.'

    P. Machinery

  4. Re: Reparaturkosten bei Akku-Tausch?

    Autor: Pixel5 05.02.20 - 15:31

    Prolog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich fände es wichtig einmal von den Herstellern und insbesondere für die
    > neuen nun kommenden deutschen E-Fahrzeuge zu erfahren, was denn ein
    > vollständiger Austausch der Akkus in der Werkstatt kosten würde? Ich
    > befürchte ja, dass es von E-Fahrzeugen niemals Oldtimer geben wird, weil
    > nach spätestens 15 Jahren der Akku hin ist und eine Reparatur nicht machbar
    > oder nicht bezahlbar sein wird...

    das ist doch mit aktuellen Autos in der Preisklasse nicht anders.
    Wer würde sich denn z.b. einen Audi A8 V10 mit Motorschaden kaufen nur um dann den Motor zu tauschen?
    Das Auto bekommst du selbst mit einen Motor der noch läuft hinterhergeschmissen wenn man nur mal 10-15 Jahre im Baujahr zurückgeht.

    ganz genau so wird das auch beim E-Auto sein.

  5. Re: Reparaturkosten bei Akku-Tausch?

    Autor: gadthrawn 05.02.20 - 21:11

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja... 10 Jahre halten die Akkus schon auch, und selbst ein ehemal teures
    > deutsches Luxusauto mit Verbrennermotor und jenseits der 200k Kilometer hat
    > hier dann keinen Wert mehr... die gehen dann nach Afrika oder in den tiefen
    > Osten, und dem deutschen ist es völlig wumpe, hauptsache aus dem
    > Blickfeld...
    >
    > Warum das bei eFahrzeugen plötzlich interessant ist, halte ich schon echt
    > für fraglich...

    Weil es keine 10 Jahre sind.

    Nissan Leaf Akkus mit dem Alter sind eher tot. Die meisten Renault Akkus sind eher tot. City El bekommst du eigentlich fast immer mit totem Akku. Renault Fluence bekommst du den Akku auch nicht nach. Gerade kleine Akkus haben eher kürzere Laufzeiten.

    Die kosten halt nur so viel wie obere Mittelklasse - auch wenn sie Kleinwagen sind.


    Lustig sind viele teure Kleinigkeiten. Bei allem mit HV-Technik drin brauchst du .. HV Personal. Und das geht dann schon beim Reifenwechsel los.

  6. Re: Reparaturkosten bei Akku-Tausch?

    Autor: Sedios-1976 05.02.20 - 21:31

    Was hat ein Reifenwechsel beim E Auto mit den HV Teilen zu tun? Gibt ein Paar Videos auf YT wo gezeigt wird das man das wie bisher gewohnt in der eigenen Garage machen kann.

  7. Re: Reparaturkosten bei Akku-Tausch?

    Autor: Kadjus 06.02.20 - 08:32

    Sedios-1976 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was hat ein Reifenwechsel beim E Auto mit den HV Teilen zu tun? Gibt ein
    > Paar Videos auf YT wo gezeigt wird das man das wie bisher gewohnt in der
    > eigenen Garage machen kann.

    Klar geht das. Aber es müsses eigentlich besondere Maßnahmen getroffen werden, dass der Antrieb nicht loslaufen kann. Das Fahrzeug wird dazu freigeschaltet.
    Eigentlich müssen auch Verbrenner mit Start-Stop-Systemen gesondert behandelt werden, weil die ja theoretisch unvermittelt starten könnten.
    Mir ist bewusst, dass das niemand macht, aber man müsste es tun.

  8. Re: Reparaturkosten bei Akku-Tausch?

    Autor: chefin 06.02.20 - 08:58

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja... 10 Jahre halten die Akkus schon auch, und selbst ein ehemal teures
    > deutsches Luxusauto mit Verbrennermotor und jenseits der 200k Kilometer hat
    > hier dann keinen Wert mehr... die gehen dann nach Afrika oder in den tiefen
    > Osten, und dem deutschen ist es völlig wumpe, hauptsache aus dem
    > Blickfeld...
    >
    > Warum das bei eFahrzeugen plötzlich interessant ist, halte ich schon echt
    > für fraglich...

    Ich fahre seit über 10 Jahren lange Fahrstrecken täglich, arbeitsweg. In dieser Zeit festgestellt, das es praktisch kaum noch Motoren gibt die keine 300.000km durchhalten. Alle Fahrzeuge die ich hatte(ich kaufe nur ältere Gebrauchte mit 150-200k Laufleistung) haben sich durch andere Probleme von mir getrennt. Defekte Simmerringe, defekte Nebenaggregate, Rost. Alles Dinge die ein Elektroauto genauso treffen werden. Dort halt keine Kurbelwellensimmerringe sondern Getriebesimmerringe. Den auch E-Motoren werden nicht direkt mit der Welle aufs Rad geschaltet(6000 Motorumdrehungen an einem 20" Rad würden dich nahe an die Schallgeschwindigkeit bringen, so ca 800kmh. Also muss eine Untersetzung her. Auch wenn es nur ein Gang ist, so ist es ein Getriebe. Dazu kommt, das bei einem Motor und 2 Reifen ein Differential da sein muss. Also weitere 3 Zahnräder.

    Der Motor ist wassergekühlt, auch der wird folglich Abdichtungen haben. Und was Heizung und Kühlung angeht, Bremsanlage, Bremsdruckpumpen(Kolbenmotoren erzeugen Unterdruck um bremskraft zu unterstützen, E-Motoren brauchen dazu eine extra Pumpe).

    Alles in allem, das was uns am Ende trennt ist nicht der kaputte Motor, sondern viele andere Kleinigkeiten die in der Summe zu viel werden. Genauso beim E-Auto. Wir schauen mal in 10 Jahren, wenn der Gebrauchtmarkt etwas in schwung gekommen ist. Und wenn sich die Euphorie gelegt hat.

  9. Re: Reparaturkosten bei Akku-Tausch?

    Autor: gadthrawn 06.02.20 - 09:30

    Sedios-1976 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was hat ein Reifenwechsel beim E Auto mit den HV Teilen zu tun? Gibt ein
    > Paar Videos auf YT wo gezeigt wird das man das wie bisher gewohnt in der
    > eigenen Garage machen kann.

    Ja du wirst zu vielen Sachen auf YT Videos finden die du rechtlich so nicht machen darfst.
    Kabelverlegen im Haus beispielsweise und Ändern von Steckdosen. (Ja du bekommst den ganzen Krempel im Baumarkt, Ja man kann es selbst machen, Nein man darf es nicht und eine Versicherung kann sich dann im Brand- oder sonstigem Schadensfall drauf berufen, bei Unternehmen geht es auch nur mit mindestens nem -> https://www.ta.de/elektrofachkraft-fuer-festgelegte-taetigkeiten-ihk.html unter Unterweisung eines ausgebildeten Elektrikers der dem nach Kenntnis der DIN 18015-3 genau sagt wo er was machen soll (inkl Schlitzen und Positionierung der Bohrungen für Dosen)). Rechtlich steht das (weil es immer wieder bezweifelt wird - "so ne Steckdose kann man ja selber austauschen" ) in Paragraf 13 der Niederspannungsanschlussverordnung. Dieses Verbot gilt für die gesamte Hauselektrik. Strenggenommen: auch nicht jeder Elektriker darf da ran, nur wenn er in einem Unternehmen arbeitet, welches von dem Energieversorger anerkannt ist und in beruflicher Tätigkeit handelt...

    Rein rechtlich Benötigst du bei Arbeiten an HV Fahrzeugen eine Qualifizierung.
    Für nichtelektronische Arbeiten (und das sind Karrosseriearbeiten, Radwechsel, ..) gilt Stufe 1. Sind aber "nur" 4 Unterrichtseinheiten. Unter anderem muss dabei der Mitarbeiter unterwiesen werden, wie er das Fahrzeug stromlos schaltet und das orange Kabel gar nicht angefasst werden dürfen sowie dass er keinerlei Tätigkeit an elektrischen Systemen durchführen darf. Für die jeweilige mechanische Tätigkeit muss er nochmals von einer HV Fachkraft höherer tufe eingewiesen werden.
    Jetzt kommen wir zu was lustigem (meiner Meinung nach sogar eher idiotischem). Bei modernen Autos ist ein Reifendrucksensor vorgeschrieben. Das ist ein elektrisches Teil. Nach den Gesetztstexten braucht man also sobald da jemand was am Reifensensor (anlernen) eine HV Fachkraft Stufe 2.

  10. Re: Reparaturkosten bei Akku-Tausch?

    Autor: norbertgriese 06.02.20 - 12:18

    Rechne mit 8000 Euro in einer Fachwerkstatt. Keiner, der hinterher Garantie geben will (6 Monate nach Reparatur ist wohl Vorschrift) wird einzelne Zellen tauschen. Das ist was für Hochspannungsbastler.

    Tesla ist bei allen Kleinigkeiten besonders teuer. Vermutlich auch bei den Akkus incl. Arbeit.

    Norbert

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