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Nur 50MBit Upload

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  1. Re: 2mbit/s mehr Upload der Schnapper des Jahres

    Autor: px 18.02.20 - 15:14

    treysis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und wenn die Bude abfackelt? Einbrecher? Oder für die Hack-affinen auch mal
    > eine Beschlagnahmung aller Geräte? Offsite-Backups machen schon Sinn...egal
    > ob das jetzt Cloud ist, oder man gegenseitig beim Kumpel eine QNAP
    > aufstellt.

    Lebensrisiko? :D Und wenn... ich würde es überleben. Mir würde gar nicht einfallen, wo ich meine Daten überhaupt lagern wollen würde, muss ich sagen. Welchem Cloud-Anbieter schenkst du denn dein Vertrauen?

  2. Re: 2mbit/s mehr Upload der Schnapper des Jahres

    Autor: treysis 18.02.20 - 15:25

    px schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > treysis schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Und wenn die Bude abfackelt? Einbrecher? Oder für die Hack-affinen auch
    > mal
    > > eine Beschlagnahmung aller Geräte? Offsite-Backups machen schon
    > Sinn...egal
    > > ob das jetzt Cloud ist, oder man gegenseitig beim Kumpel eine QNAP
    > > aufstellt.
    >
    > Lebensrisiko? :D Und wenn... ich würde es überleben. Mir würde gar nicht
    > einfallen, wo ich meine Daten überhaupt lagern wollen würde, muss ich
    > sagen. Welchem Cloud-Anbieter schenkst du denn dein Vertrauen?

    Ich würde wohl einen eigenen Server betreiben, mit Nextcloud oder so. Oder bei meiner Mutter ein QNAP/etc. aufstellen. Im Moment halt sinnlos, weil eben so geringer Upload. In der Uni nutze ich den Cloud-Speicher vom Rechenzentrum.

    Ansonsten, MagentaCloud>Dropbox>Google Drive>OneDrive. Kann man bei Bedarf auch alles vor dem Anbieter verschlüsselt abspeichern.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.02.20 15:26 durch treysis.

  3. Re: 2mbit/s mehr Upload der Schnapper des Jahres

    Autor: Gurli1 18.02.20 - 16:12

    Wo liegt denn das Problem mit Cloudspeicher? Man sollte sich mal vor Augen halten: Ein geografisch redundantes, inkrementelles und versioniertes Backup zu Hause selbst aufzubauen (und zu betreiben!) kostet nicht nur eine Menge Geld, sondern auch sehr viel Zeit. Ich habe weder Zeit noch Lust, mir das anzutun. Was, wenn einem Ransomware alles verschlüsselt? Oder die Bude abfackelt? Oder ein Einbrecher alles mitnimmt? Oder ein Fehler im OS Festplattenpartitionen zerstört?

    Ich zahle daher gern 12 Euro im Monat für 2TB Dropboxspeicher, denn das hat gleich mehrere Vorteile auf einmal:
    - Meine Daten sind geo-redundant gesichert
    - Ich kann über Monate datei- oder ordnerweise meine Daten wiederherstellen, inkl. mehrere Versionen zurück.
    - Alternativ kann ich die komplette Dropbox auf einen früheren Zeitpunkt restoren.
    - Ich habe dank SmartSync alle Dateien immer im Finder / Explorer verfügbar, ohne dass sie Speicher belegen.
    - Die Synchronisation findet auf Blockebene statt, d.h. nur geänderte Dateiblöcke werden hochgeladen (nicht die ganze Datei). Außerdem ist diese Methode vollkommen unempfindlich auf etwaige Inkompatibilitäten hinsichtlich Sonderzeichen in Dateinamen oder Pfadlängen usw.

    Selbstverständlich synchronisiere ich den kompletten Datenbestand regelmäßig auch noch auf eine eigene, externen Festplatte.

    Wegen Datenschutz mache ich mir dabei insofern keine großen Gedanken, denn die meisten Daten sind für Dritte belanglos / uninteressant genug, um den Aufwand, meinen Dropbox-Account zu hacken, nicht rechtzufertigen. Die wenigen, wirklich "privaten" Daten verschlüssle ich vor dem Upload mit PGP. Das geht hinreichend einfach und auf allen Plattformen, inkl. iOS und Android.

    Ich gehe einfach mal davon aus, dass offizielle, öffentliche Institutionen (Staat etc.) kein Interesse an meinen Daten haben. Für Hacker und andere Menschen, die mich gezielt angreifen wollen, ist das eigene NAS wahrscheinlicher einfacher anzuzapfen als der über MFA gesicherte Dropbox-Account.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 18.02.20 16:17 durch Gurli1.

  4. Re: 2mbit/s mehr Upload der Schnapper des Jahres

    Autor: treysis 18.02.20 - 16:29

    +1

    Habe persönlich kein generelles Problem mit Cloudspeicher und sehe auch die Abwägung einer vernünftigen Umsetzung in Relation zum Kostenaufwand. Ich kann aber verstehen, dass es einigen Leuten unangenehm ist. Deswegen habe ich ja darauf hingewiesen, dass man auch verschlüsseln kann.

    Wegen dem blockbasierten Backup bei Dropbox ist das eigentlich auch mein Favorit. Nur IPv6 könnten sie endlich mal einführen. Das nervt.

  5. Re: 2mbit/s mehr Upload der Schnapper des Jahres

    Autor: Gurli1 18.02.20 - 16:53

    treysis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Wegen dem blockbasierten Backup bei Dropbox ist das eigentlich auch mein
    > Favorit. Nur IPv6 könnten sie endlich mal einführen. Das nervt.

    Was ich auch noch erwähnen möchte: Ich nutze Dropbox und OneDrive (das ist im Office 365 Abo mit drin, habe es aber auch beruflich). Dropbox ist klar zu bevorzugen, und zwar deshalb:

    - OneDrive leidet nach wie vor an Einschränkungen bezüglich Ordnertiefe, Pfadlänge und bestimmten Zeichen in Dateinamen. Offenbar hat man es hier immer noch mit Relikten aus MS-DOS Zeiten zu tun. Das mag unter Windows noch funktionieren, denn dort gibt es wohl die selben Einschränkungen. Unter MacOS dagegen stößt man sich immer wieder an diese Problemen. Ganze Ordner oder Dateien werden nicht synchronisiert, und es ist dann eine mühselige Arbeit, die Probleme einzeln per Datei zu beheben. Eine Backup-Lösung sollte auf dieser Ebene agnostisch sein und keine Probleme bereiten.

    - OneDrive macht regelmäßig auch Probleme, wenn man Dateien, die auf OneDrive gespeichert sind, im zugehörigen Programm geöffnet hat. Immer wieder kommt es vor, dass der OneDrive Client und das Programm, in dem die Datei geöffnet ist, sich um den Zugriff auf die Datei "streiten" und es entsprechend zu Fehlermeldungen kommt. Manchmal lässt sich die Datei dann gar nicht mehr speichern. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte man die Synchronisierung im OneDrive Client pausieren, während man mit einer Datei arbeitet.

    - OneDrive ist, je nach Tageszeit oftmals sehr langsam bzw. wird die Synchronisation serverseitig für längere Zeit wegen Überlast pausiert (das zeigt der Client auch so an)

    Mit Dropbox hatte ich dagegen in vielen Jahren der Nutzung genau ein einziges Mal Probleme mit dem Zugriff. Das ging aber auch nur über ein paar Stunden und betraf nur das Speichern neuer Dateien von mobilen Geräten aus. Insgesamt finde ich Dropbox genial, und es ist sicherlich die einzige wirklich professionelle Cloud-Backup-Lösung, die für Privatpersonen erschwinglich ist.

    Microsoft bietet natürlich auch Backup-Lösungen mit Sync auf Blockebene an. Dieses Angebot ist aber sehr teuer und richtet sich daher nur an größere Unternehmen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 18.02.20 17:02 durch Gurli1.

  6. Die einzige, moderne, vernünftige Backupstrategie:

    Autor: superdachs 19.02.20 - 11:33

    Client->NAS->S3-Glacier

    klar das kostet ein bisschen was aber ein NAS spiegeln ist kein Backup. Amazon ist da momentan die sinnvollste Methode imho.

  7. Re: 2mbit/s mehr Upload der Schnapper des Jahres

    Autor: kamillentee 19.02.20 - 12:02

    solary schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Deswegen gurke ich hier mit 120/6 rum. Nächster Schritt wäre 200/8,
    >
    > Woh, das ist ja ein Schnapper
    > 2mbit/s mehr, dann könntest ja glatt ein Rechenzentrum mehr verorgen.
    > Da ist die Telekom ja mit 100/40mbit/s Gold wert


    Ich hatte zuletzt bei Unitymedia 400/40. Für 45,99¤ / Monat.

    Ich kann auch über die Runden, als ich noch bei 120/6 war. Man kann es überleben, wenn man sein Leben entsprechend anpasst ;) (habe zB mein tägliches Backup nur zu bestimmten Zeiten laufen lassen - dazu kann man beim NAS ja die Datenrate ebenso einschränken)...

    Wer professionelle Leistungen betreiben möchte, sollte auch professionelle Leitungen bezahlen müssen.

    Nun, manch einem wünschte ich mal mit DSL 768/128 nur eine Woche verbringen zu müssen. Oder gar 56k Modem "Speed".

    Nun, jetzt bekomme ich für 1¤ weniger 1 Gigabit Down und 50 Mbit/s Up - dazu die Fritzbox. Selbst die 400 kamen schon immer an und lagen meist bei >450 im Download.

  8. Re: Nur 50MBit Upload

    Autor: DickerKolben 19.02.20 - 15:41

    Crogge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das sehe ich auch so, benötige mindestens 100Mbit Upload da ich täglich
    > einige GB hochladen muss.

    Wer Mindestbandbreiten braucht sollte um Vodafone sowieso einen riesen Bogen machen, das ist ein noch größerer Saftladen als die Telekom.

    Konstante Verfügbarkeit ist das größte Fremdwort bei Vodafone. Die Pings sind auch eine Frechheit bei den Bandbreiten, schwanken ständig zwischen 40-150ms. Seit ich endlich nen ftth Anschluss habe ist mir erst richtig klar geworden wie mies die Technik bei Vodafone läuft.
    Das Netz von denen ist vielerorts komplett überlastet und sie hauen am laufenden Band neue Verträge mit noch mehr Bandbreite raus, ohne überhaupt irgendwelche Umbaumaßnahmen vor Ort vorzunehmen, das kann überhaupt nicht funktionieren, sie schwatzen den Leuten Ferraris auf, verheimlichen aber das man nur Feldwege hat auf denen man fahren kann.
    Bei mir ist die letzten 2 Jahre täglich zwischen 16:30 Uhr und 17:30Uhr bis ca 21:30 Uhr (sprich wenn alle Feierabend haben und schön ihre Gigabox HD Streams einschalten) die Bandbreite auf nicht mal 10% der eigentlichen Leistung eingebrochen und Pings jenseits der 200ms gabs noch als Bonus. Meiner Meinung nach Traffic Shaping wies im Buche steht.
    Außerdem gibt es regelmäßig Totalausfälle, ok Ausfall nicht direkt, denn dann müsste der Support ja eine "Störung" registrieren, aber die Bandbreite bricht gerne mal auf <0,1kbit/s ein. Auf solche regelmäßigen Annehmlichkeiten könnt ihr euch definitiv schon mal einstellen, solltet ihr den Wechsel zu diesem "Provider" in Erwägung ziehen.

    Wer alternativen hat und vor allem mehr machen möchte, als lediglich den netflix stream im Wohnzimmer zu schauen, sollte diese nutzen.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 19.02.20 15:50 durch DickerKolben.

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