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Wieder bayerische Selbstbedienung?

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Wieder bayerische Selbstbedienung?

    Autor: Ron Sanders 18.02.20 - 12:03

    "Unser" Verkehrsminister, der ursächlich wie seine CSU-Vorgänger für die miserabele Situation der Bahn verantwortlich ist, scheint mal wieder was Neues für "sein Bayern" entdeckt zu haben. Da fliest bestimmt Geld vom Bund.

    Sieht man sich die Ausgaben des Bundes, bestimmt von A. Scheuer, für Verkehr (Auto oder Bahn) pro Bundesland an, dann wird in beiden Fällen Bayern massiv seit Jahren bevorteilt. Die Grünen reden schon von Ausplünderung des Bundes. Da wo das bevölkerungsreichste BL NRW ne halbe MRD bekommt, greift Bayern gern 3 MRD ab.

    Scheuer gehört vor Gericht, verurteilt und in den Knast.

  2. Re: Wieder bayerische Selbstbedienung?

    Autor: bplhkp 18.02.20 - 12:57

    Ron Sanders schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------Da wo das bevölkerungsreichste BL NRW ne halbe
    > MRD bekommt, greift Bayern gern 3 MRD ab.

    Der Grund hierfür war doch, dass Bayern tut und macht und andere nichts bekommen weil sie nichts tun.
    Bayern bekommt das Geld weil hier Straßenprojekte geplant werden. Länder wie NRV mit einer bräsigen Verwaltung planen nichts und bekommen damit auch nichts.
    Wer Geld will muss aktiv werden - das ist richtig uns wichtig.

  3. Re: Wieder bayerische Selbstbedienung?

    Autor: Ron Sanders 18.02.20 - 13:54

    Also niemand kann planen ausser Bayern? ROFL!

  4. Re: Wieder bayerische Selbstbedienung?

    Autor: Genie 18.02.20 - 14:38

    Ron Sanders schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also niemand kann planen ausser Bayern? ROFL!

    Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es wirklich zum Lachen. Aber es ist tatsächlich so. Bestes Beispiel ist der Breitbandausbau. Fehlerhafte Planungen, unfähige Verwaltungen usw.

  5. Re: Wieder bayerische Selbstbedienung?

    Autor: bplhkp 18.02.20 - 18:08

    Ron Sanders schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Also niemand kann planen ausser Bayern? ROFL!

    Anscheinend haben viele Länder bei den Planungsabteilungen geplant - und Bayern eben nicht.

    Von den Grünen wurde hier auch das Leistungsprinzip kritisiert. Die stellen sich einen festen Verteilungsschlüssel vor, damit ineffizienten Länder wie NRW trotz Nichtstuns auch noch Geld hinterhergeworfen wird.

  6. Re: Wieder bayerische Selbstbedienung?

    Autor: EMP 18.02.20 - 18:34

    bplhkp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ron Sanders schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > ----
    > > Also niemand kann planen ausser Bayern? ROFL!
    >
    > Anscheinend haben viele Länder bei den Planungsabteilungen geplant - und
    > Bayern eben nicht.
    >
    > Von den Grünen wurde hier auch das Leistungsprinzip kritisiert. Die stellen
    > sich einen festen Verteilungsschlüssel vor, damit ineffizienten Länder wie
    > NRW trotz Nichtstuns auch noch Geld hinterhergeworfen wird.

    Noch besser, Bayern stellt schon Personal ein bevor solche Programme starten. Damit konnten in der Vergangenheit Fördermittel sehr effizient genutzt werden. Ein Blick in viele andere Bundesländer zeigt deutlich die Folgen zu kleiner Verwaltungen. Um Brandenburg stände es ohne die RotR(T)oten 5 Jahresplanungen der letzten regierenden Genossen bestimmt weit besser. Nun werden immernoch gerade so Personalabgänge kompensiert, auch da kaum Personal zu finden ist. Also wird es sich kaum bessern während Bayern sich zurecht auf die Schulter klopfen darf. Investition in Verwaltungspersonal macht sich meiner Meinung nach in keinem BLand so bezahlt wie in Bayern., obwohl hier gleichzeitig die Personalkosten deutlich höher sind im Vergleich zu einigen anderen Planungsbeschränkten Ländern.

    Es ist ein Graus.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.02.20 18:36 durch EMP.

  7. Re: Wieder bayerische Selbstbedienung?

    Autor: AllDayPiano 18.02.20 - 21:18

    Wie gut unsere Veraltung funktioniert, sieht man ja regelmäßig an Lebensmittel- und Erzeugerskandalen, die den letzten Dreck auf den Teller bringen, oder Monatelang salmonellenvergiftete Eier verkaufen, weil die Behörden im Schnitt einen Betrieb nur alle 50 Jahre einmal kontrollieren.

    Oder daran, dass Studenten ihr Bafög einklagen müssen, weil das Amt monatelang die Anträge nicht bearbeitet.

    Oder, oder oder...

    Bayern ist eines der größten Geberländer, und so ist es nach bayrischer Regierungsauffassung nur gerecht, am meisten zu kassieren (Stichwort Solidargemeinschaft ha ha ha), aber Geld wird nur für Wahlgeschenke (Bayrisches Landeserziehungsgeld) oder für eigennützige Dinge ausgegeben.

    Für die Allgemeinheit passiert hier gänzlich wenig.

    Dafür werden wir Pendler dann täglich mit neuen Baustellen gesegnet. Ist doch ganz normal, dass man innerhalb von 10 Jahren zweimal den kompletten Belag einer Bundesstraße austauscht. Das Geld muss ja weg.

  8. Re: Wieder bayerische Selbstbedienung?

    Autor: jimbokork 19.02.20 - 05:19

    Richtig Spalten geht anders:

    Bayern war fast 4 Jahrzehnte lang andauernd ein Nehmerland, das wird dort - im Süd-Osten der Republik - gerne vergessen. Von 1950 bis 1987 war der Freistaat immer äußerst Hilfebedürftig und nahm die Unterstützung aus dem Länderfinanzausgleich auch gerne an, insgesamt umgerechnet 3,39 Milliarden Euro, davon 1980 alleine 205,8 Millionen. Seit dem es einzahlen muss ist das Land kategorisch dagegen, anders als Baden-Würtemberg, Hessen oder Hamburg, die immer oder bis auf einige schlechte Jahre für Hamburg zurecht als dauerhafte Träger genannt werden können. Fazit: In Bayern ist man anscheinend nur so lange solidarisch, wie einem das nichts abverlangt bzw. was bringt ...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 19.02.20 05:33 durch jimbokork.

  9. Re: Wieder bayerische Selbstbedienung?

    Autor: -eichi- 19.02.20 - 09:14

    Erstens ist Bayern inzwischen genausolang Zahler wie es Empfänger war
    Zweitens ist Bayern inflationsbereinigt 42 Milliarden im Plus
    Drittens , wenn man sieht das in Berlin (nur als Beispiel) das Geld verschleudert wird ohne irgendeine Hoffnung auf Besserung dann kann man schon verstehen warum Bayern nicht mehr zahlen will. Ist hald der Bevölkerung schwer zu vermitteln das man als eines der reichsten Bundesländer auf gewisse Sachen (zb kostenlose Kita) verzichten muss und der Verschwender schlechthin alles bezahlt bekommt.
    Der Länderfinanzausgleich sollte auch an Forderungen gekoppelt sein zb das man das geld in Dinge investieren muss damit man in Zukunft wirtschaftlich besser da seht und nicht soviel Geld von den anderen benötigt bzw nicht mehr soviel ausgibt

  10. Re: Wieder bayerische Selbstbedienung?

    Autor: Desertdelphin 19.02.20 - 09:34

    Auch vergessen viele Bayern so gerne das die Arbeiter die das Geld erwirtschaften nicht nur Bayern sind. Wir sind 150 Personen in der Firma und vielleicht 30 sind Bayern. Meine Bildung wurde nicht von Bayern gezahlt.

  11. Re: Wieder bayerische Selbstbedienung?

    Autor: EMP 19.02.20 - 09:51

    Ja und diese Arbeitnehmer pendeln auch gern, lohnt natürlich nun, solang man sich das pendeln leisten kann. Ich habs hinter mir, 11 Jahre München. Ohne entsprechende steuerliche Subventionen untragbar, aber der Job war schön, auch morgens schon mit dem Fenster zum Berg.

    Zum Thema Inflationsbereinigung im Länderfinanzausgleich, vergessen sie solche Ansätze, denn es funktioniert schlicht und ergreifend nicht. Ich glaube Bayern macht wenn es um Förderprogramme geht vieles richtig und erhält zurecht Mittel aus solchen Maßnahmen, Bayern zahlte auch zurecht, nicht zuletzt dank des lang anhaltenden Stromes von motivierten Arbeitnehmern aus dem Rest des Bundesgebietes.
    Ausgerechnet die kostenlose Kita in Berlin Negativbeispiel zu nenn ist aber interessant. Was wenn nicht die kostenlose KiTa könnte dazu beitragen in Berlin eine Besserung zu erzielen.
    Unsere KiTa Satzung, hier in einem wirtschaftschwachen Bereis Brandenburgs, ist übrigens nicht günstiger als unsere KiTa in Bayern, mit dem Unterschied das hier bereits bei zwei Verdienern von Mindestlohn der Höchstsatz fällig wird. Warum weil im transferleistungsbereich zwischen Kommunen, Kreisen und Land irgendwo Geld verschwindet. Keiner will es sein, aber weg ist es trotzdem.

  12. Re: Wieder bayerische Selbstbedienung?

    Autor: stone1001 19.02.20 - 12:18

    Während gerade Berlin sich damit beschäftigt ob es die 4 und 5 Toilette einführt handelt halt Bayern was Anträge für Fördermittel anbelangt.

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