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Finger weg!

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  1. Re: Ab zum Onkel Psychater

    Autor: 5714! 15.09.06 - 17:36

    BG.. schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Es ist schon geil wie leicht man als halbwegs
    > talentierter Troll die Leute so zur weißglut
    > treiben kann. Selbst wenn der Post nicht so vor
    > Ironie triefen würde wäre das doch kein Grund so
    > auszuticken :D

    Tja, das kannst du laut sagen!

    Als ich "Holgers" erstes Post las, hab ich angesichts dieser kleinen satirischen Darbeitung nur ein wenig geschmuzelt.
    Ich hielt das nicht mal für ein Trollpost, denn ein echter Troll will, daß möglichst viele seine Aussagen für bare Münze halten aber genau das hab ich diesen Postings nicht zugetraut.

    Als ich jetzt hier erneut reinschaute, blieb mir die Spucke weg, wieviele Golem-Leser die Holger-Nummer scheinbar ernst nehmen und offenbar nicht das geringste Gespür für Ironie zu haben scheinen.

  2. Re: Finger weg!

    Autor: Henning Franke 15.09.06 - 17:45

    Hallo Holger,

    ich bin gerade über Deinen Beitrag gestolpert. Obwohl ich immernoch den Eindruck habe, daß Dein Posting einfach nur den Hintergrund hatte, sich einen Spaß mit den Lesern zu machen, würde ich gerne mit Dir mal über Deinen Text diskutieren.

    Du hast absolut Recht, daß Windows in der Wirtschaft fest etabliert ist und nur die Minderzahl der Unternehmen komplett auf andere Plattformen setzt. Es wäre für viele Unternehmen undenkbar, Unix-Derivate für das Tagesgeschäft einzusetzen, dennoch wird dies gemacht, sogar von Behörden! Falls Du mir nicht glauben magst, hier ein Link dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Linux_in_staatlichen_Einrichtungen

    Sicher geben Dir IT-Spezialisten Recht, jedoch bestimmt nicht alle. Tatsätzlich unrichtig in Deiner Darstellung ist, daß alle wichtigen Aufgaben in der Forschung Windows-Systemen anvertraut werden. Die meisten namenhaften Universitäten und Forschungseinrichtungen auf der ganzen Welt setzen in der Forschung primär KEIN Windows ein, da die von ihnen benötigte Software für Windows größtenteils nicht existiert und schon seit vielen Jahren auf hierfür bewährte Plattformen (z.B. Sun) gesetzt wird. Aus diesem Grund möchte Dich auch sicher fast jeder Informatikstudent bekehren und einen Linux-Jünger aus Dir machen. Ich kann mir vorstellen, daß Dir das tierisch auf den Zeiger geht...mir auch :)

    Dennoch haben Sie !vielleicht! einen vernünftigen Grund dafür, denn sie kennen die Vorteile eines Unix Systems, die Dir vielleicht nicht bekannt sind. Dazu kommt die Überheblichkeit und Unerfahrenheit eines Stundenten, der von der Realität keinen blassen Schimmer hat und sich während seines Studiums prima auf den Systemen der Uni austoben kann. Ich war als Student genauso, inwischen bin ich auf den Boden der Tatsachen zurückgekehrt, weil ich nun berufstätig bin.

    Meine Anregung hierzu: Schau's Dir einfach mal bei einem echten Experten an, denn er/sie kann Dir sicher vieles zeigen, das bei Windows ohne Zusatzsoftware gar nicht möglich ist. Als Beispiel sei hier die Anpassungsfähigkeit eines Unix Systems genannt. Gib vorher alle Urteile, Meinungen und Heiligsprechungen am Empfang ab und laß Dich von einer fremden Welt begeistern.

    Du sprichst den einschlägigen Vorteil von Windows meiner Meinung nach nur teilweise an, denn nicht nur die Unterstützung der Hardware ist unter Windows zumeist exzellent, sondern auch die Ergonomie der Softwareprodukte. Jedoch gilt hier, einen wichtigen Punkt zu überdenken:
    Seriöse Entwickler passen sich an Standards an, die bei zertifizierten Unternehmen sogar von Microsoft vorgegeben werden.
    Diese Richtlinien sind in über zwanzig Jahren Entwicklung von Microsoft aufgestellt worden, unter dem Aspekt, alle Programme für den Anwender bestmöglich zugänglich und bedienbar zu machen, nicht aber das Betriebssystem selbst. Sogar mehr noch, der Benutzer soll vom Betriebssystem gar nichts merken und sich nur seinen Aufgaben widmen. Hierfür kannst Du Dir die Styleguides von Microsoft und Apple einmal anschauen. Warum das? Mit Windows wird im Massenmarkt Geschäft gemacht und jeder Fehler kostet ein großes Softwarehaus gleich ein Vermögen, bzw. mach das Produkt am Markt lächerlich. Dies ist eine Anforderung, der Linux bislang nur eingeschränkt genügen muß. Die grafischen Umgebungen, wie KDE und GNOME, versuchen an das Niveau heranzukommen, jedoch fehlen bislang schlichtweg die Bedarfsfälle.

    Dies wird sich aber sehr bald ändern und Mircrosoft weiß das. Sie haben Linux bereits als Konkurrenten wahrgenommen und handeln danach. Oder warum sollte Microsoft ihr Office-Paket für Linux portieren wollen? Weil das System Schrott ist? Nein, weil der weltgrößte Softwarehersteller ebenfalls von diesem System überzeugt ist und Geld damit verdienen möchte. Nur Du gibts Dich scheinbar schlauer...

    Großrechner, die Du nach Deiner eigenen Aussage noch nie gesehen hast, konnten lange nicht auf Windows laufen, da dies zwei völlig unterschiedliche Welten waren und heute noch sind, von der Du nur die Windows Welt kennst. Großrechner gibt es haufenweise und ich denke, daß die Firma IBM Dir ein Begriff ist. Auch die Firma HP kennst Du und vielleicht ihr eigenes Betriebssystem HP-UX, das ein vollwertiges Unix System ist. Sicher kennst Du auch SAP, aber scheinbar ist Dir nicht bekannt, daß z.B. in den Rechenzentren in Dortmund für große Unternehmen SAP auf HP-UX läuft und dies der de facto Standard und die Messlatte bei ERP Systemen des Mittelstandes und der Großunternehmen ist. Natürlich gibt es hier auch SAP Systeme auf MS-SQL Server Basis, dennoch wird zumeist Oracle als Basis eingesetzt und diese Datenbanken laufen dann auf Großrechnern.

    Der Grund? Die Erfahrung mit diesen Systemen über viele Jahre hinweg und deren Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit. Jetzt stell Dir mal vor, ein Sachbearbeiter in der Finanzabteilung Deiner Firma soll mit solch einem System umgehen...natürlich wäre das total unsinnig und würde die Firma unnötig viel Geld kosten. Warum? Weil diese System nicht für den normalen Anwender konzipiert wurden.

    Daher und um die Kurve zu kriegen: Die Entscheidung eines IT-Spezialisten setzt einen Bedarf voraus, der gewisse Anforderungen beinhaltet. Zu sagen, jeder IT-Entscheider würde auf Windows setzen, kann somit nicht richtig sein, da Windows nicht jeden Bedarf decken kann...noch nicht.

    Du sprichst in Deinem Beitrag scheinbar nicht aus eigener Überzeugung, da Du Dich immer auf "die Experten, die es schon lange so machen" beziehst. Da Du am HelpDesk sitzt und Dein Unternehmen nur Windows einsetzt und Eure Produkte vielleicht auch nur für Windows entwickelt wurden, kanns Du Dir unmöglich ein solches Urteil über eine Welt erlauben, die Dir unbekannt ist. Warum verteidigst Du Dich gegen die ganzen Dummlaberer im Forum, von denen die meisten wahrscheinlich noch grün hinter den Ohren sind, ebenfalls mit Dummlaberei? Kannst Du Ihren Angriffen nichts entgegenbringen? Du bezeichnest Dich als Spezialist, wohl aber nur für Eure Produkte, sonst würdest Du sinnvoll argumentieren.

    Kennst Du den Begriff ARPANET? Weißt Du was ein Xerox STAR ist ? Kennst Du CP/M oder Xenix? Verstehe mich nicht falsch, das soll kein Wissestest sein, viele der alten Technologien stecken in Windows, bzw. sind weiterentwickelt worden und bilden die heutigen Betriebssysteme. UNICS und BSD sind die Vorfahren aller späteren Systeme und Linux ist eines davon, das sich durchgesetzt hat. Ist Dir eigentlich auch bekannt, daß Windows schon längst tot sein könnte, hätte es nicht OS/2 gegeben? Der direkte Urvater Deines heutigen Windows Systems ist nicht Windows, sondern OS/2. Überrascht?
    Wenn Du mehr darüber wissen möchtest, schaue dir http://www.levenez.com/windows/ und http://www.levenez.com/unix/ an.

    Wenn Du Dich überzeugen lassen willst, daß Linux Potential hat und KEINE Eintagsfliege ist, beschäftige Dich mit diesen Systemen. Ich kenne Linux, seitdem es anfangs der 90er entstand und benutze es bis heute für verschiedene Aufgaben sehr gerne und entwickle dafür. Aber ich verwende es größtenteils nur für Aufgaben, bei denen man unter Windows erstmal den ganzen unnützen Kram deaktivieren muß, um vernünftig arbeiten zu können. Ich verlasse mich auf mein Wissen und erlange als Administrator für Windows-Benutzer ungeahnte Möglichkeiten.

    Laß Dich nicht von gekränkten Studenten ärgern, für die Linux heilig ist. Viele von denen können mit dem System nichtmal ansatzweise umgehen und laufen einfach einem Trend nach, um andere mit ihrem Halbwissen zu beeindrucken. Jemand, der aber einem Linux-Fan als Frickelkind bezeichnet, spricht sehr unfair, denn die Frickelei beginnt genau dann, wenn man nicht weiß was man tut. Sicher gibt es Probleme unter Linux, die nur mit Handarbeit lösbar sind, aber: Hast Du schonmal die Festplatten von zwei Windows-Rechnern untereinander ausgetauscht und beide dann hochfahren lassen? Wenn nicht, probier's mal aus und Du wirst bei der gleich Frickelei enden, die jemand den Linux Benutzern vorwirft, die aber so einen Austausch bei zwei Standard-PCs fast bedenkenlos machen können.

    Diskutier mit mir und anderen über Linux und Windows. Es ist doch kein Problem, wenn man Linux nicht kennt und sich von irgendwelchen Deppen Spott anhören muß, die aber in Wahrheit auch nichts darüber wissen...Lerne die Vor- und Nachteile kennen....wenn du möchtest...wenn Dir was an meinen Beispielen nicht gefällt etwas nicht stimmt, sag es mir und anderen...wenn du möchtest...Zeige den Linux-Jüngern was an Linux nicht gut ist (davon gibt's einen Haufen)...wenn du möchtest

    ...wenn nicht, dann bitte FINGER WEG von der Tastur und keine unsachlichen Beiträge, die Foren wie dieses überfluten.

    Viele Grüße,
    Henning




    Holger Sonnschein schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Sehr geehrte Damen und Herren,
    >
    > mein Name ist Holger Sonnschein, ich bin
    > Mitarbeiter eines namhaften IT-Konzerns mit Sitz
    > in deutschen Landen. Ich bin im Helpdesk tätig,
    > bin also ausgewiesener Fachspezialist. Als Mann an
    > vorderster Front empfehle ich aufgrund meines
    > umfassenden Know-Hows nur Windows XP oder Windows
    > Vista. Da steht ein Konzern mit hervorragendem Ruf
    > dahinter, IT Spezialisten aller Länder und aller
    > Branchen geben mir Recht. Es kann ja wohl kaum
    > sein, dass sich Millionen von IT-Entscheidern
    > irren.
    >
    > Merke: produktive Computer aller Klassen laufen
    > mit Windows. Und das aus gutem Grund: geprüfte
    > Qualität, hervorragender Support und
    > erstklassische Unterstützung sämtlicher
    > Komponenten.
    >
    > Deshalb: in der Produktion Finger weg von solchen
    > Eintagsfliegen wie Linux. Es kann sich niemals
    > durchsetzen, da es auf Qualitätscomputern nicht
    > lauffähig ist. Windows hingegen werden alle
    > wichtigen Aufgaben in Forschung und Wirtschaft
    > anvertraut. Es gibt keine Alternative zu Windows.



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