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Herstellungskosten

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Herstellungskosten

    Autor: Runaway-Fan 02.03.20 - 10:31

    Bei Elektroprodukten wie Handys bekommen wir ja ab und zu mal ungefähre Werte, wie teuer ein Produkt rein an Materialkosten ist.

    Sowas würde mich mal bei diversen Autos (Verbrenner, Hybrid und Elektro) interessieren.
    Ist es immer noch der Akku, der Elektro-Autos so teuer macht?
    Oder gibt es hier einen "Öko-Aufschlag", um gut betuchte Autofahrer für das grüne Gewissen extra zahlen zu lassen. (Wie z.T. in der Nahrungsmitteltindustrie)

  2. Re: Herstellungskosten

    Autor: Pornstar 02.03.20 - 10:49

    Als Laie würde ich behaupten die Akkus sowie die Ladeelektronik sowie Sicherheitschips und Programmierungen /Algorithmen die dafür sorgen das das Fahrzeug optimal aufgeladen und der Akku optimal benutzt wird. Denke so was kostet viele Gelder.

  3. Re: Herstellungskosten

    Autor: yoyoyo 02.03.20 - 10:56

    Das wird in er Regel von den Herstellern ausgewiesen, sofern die öffentlich gehandelt werden. Gibt nat. viele Tricks, was interne Kostenstellen angeht.
    Luxushersteller außen vor gelassen liegt die Marge pro Verbrenner-Fahrzeug in der Regel bei 1000 bis 3000 Euro.
    Bei EVs bei -5000 bis -10000.

  4. Re: Herstellungskosten

    Autor: elidor 02.03.20 - 11:07

    Nahezu jede neue Technologie wird erstmal bei den hochpreisigen Produkten eingeführt, damit die besser betuchten Käufer diese refinanzieren können. Nach und nach wird das dann auch bei den günstigeren Produkten verfügbar (sofern sinnvoll).

    Und mal unabhängig von den Materialkosten will die F&E Abteilung ja auch finanziert werden. Das müssen die Produkte nunmal leisten. Je weniger davon gekauft werden, desto mehr muss jedes einzelne Produkt auch für F&E wieder einspielen. Gilt für Smartphones übrigens genauso.

  5. Re: Herstellungskosten

    Autor: maci23 02.03.20 - 13:57

    yoyoyo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wird in er Regel von den Herstellern ausgewiesen, sofern die öffentlich
    > gehandelt werden. Gibt nat. viele Tricks, was interne Kostenstellen angeht.
    >
    > Luxushersteller außen vor gelassen liegt die Marge pro Verbrenner-Fahrzeug
    > in der Regel bei 1000 bis 3000 Euro.
    > Bei EVs bei -5000 bis -10000.

    Ich kann bei den Zahlen nicht warm werden.
    Ich denke die Margen liegen um einiges darüber.

  6. Re: Herstellungskosten

    Autor: John2k 02.03.20 - 15:00

    maci23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > yoyoyo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das wird in er Regel von den Herstellern ausgewiesen, sofern die
    > öffentlich
    > > gehandelt werden. Gibt nat. viele Tricks, was interne Kostenstellen
    > angeht.
    > >
    > > Luxushersteller außen vor gelassen liegt die Marge pro
    > Verbrenner-Fahrzeug
    > > in der Regel bei 1000 bis 3000 Euro.
    > > Bei EVs bei -5000 bis -10000.
    >
    > Ich kann bei den Zahlen nicht warm werden.
    > Ich denke die Margen liegen um einiges darüber.

    Sind sie auch. Produktionskosten eines Massenfahrzeugs , lass es 20-30% sein. Mehr darf es ja auch gar nicht sein, um wirtschaftlich zu bleiben.
    Es gibt Kleinwagen, die es für weniger als 10.000¤ zu kaufen gibt. Wir gehen mal davon aus, dass die Hersteller sie nicht verschenken, sondern Geld mit verdienen. Wenn es für 10K ein vollwertiges Auto gibt, was dem Hersteller Gewinne einbringt und dem Händler Rabatte und Gewinne ermöglicht, kann man sich den Produktionspreis denken. Wie viel fehlt dann noch, um ein höherwertigeres Modell zu bauen? Klar kommen "bessere" Materialien etc.. zum Einsatz, aber die Gewinnspanne wird schon ordentlich sein.
    Am Ende wird so ein E-Auto etwas teurer zu produzieren sein, als ein Verbrenner, durch den Akku.
    Der Hersteller holt sich in dieser Verkaufsphase die "vorgestreckten" Entwicklungsgelder zurück.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 02.03.20 15:05 durch John2k.

  7. Re: Herstellungskosten

    Autor: berritorre 02.03.20 - 15:22

    Dazu gibt es Statistiken und die Gewinnmargen der Automobilhersteller pro Fahrzeug liegen weit unter dem, was du dir da vermutlich vorstellen wirst.

    Bei Materialkosten und Herstellungskosten bleibt es ja nicht. Das Fahrzeug muss ja auch entwickelt werden (dauert im Normalfall so um die 5-6 Jahre und da kommt einiges zusammen, da sitzen nicht nur eine Hand voll Ingenieure am Computer und entwerfen irgendwas, da sind sehr, sehr viele Menschen involviert) und dann auch noch verkauft werden.

    Die Ebit-Marge liegt zwischen 1% und 10%. Bei manchen Autos macht der Hersteller nicht mal 500 Euro Gewinn, habe ich mal irgendwo gelesen aber jetzt auf die Schnelle nicht mehr gefunden.

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/234426/umfrage/ebit-marge-der-weltweit-fuehrenden-automobilhersteller/

    Die Entwicklungskosten bei einem Elektroauto dürfte für die meisten Automobilhersteller sogar noch über denen eines "normalen" Verbrenners liegen, da es ja für viele eher "Neuland" ist und daher mit Sicherheit etwas mehr Lehrgeld gezahlt werden muss.

    Ob der Preisaufschlag nun gerechtfertigt ist oder nicht, das kann ich nicht sagen.

    Der XC40 startet laut deren Webseite bei 33.000 Euro. Aber ich gehe davon aus, dass der Recharge auch eher wie die höheren Modelle ausgestattet ist, die sind dann bei 51.000 Euro angesiedelt.

    Der teuerste Diesel liegt bei 49.000, hat aber auch nur 190 PS und keine 247 wie der teuerste Benziner. Der teuerste Hybrid kostet 52.000.

    Also 10.000 Euro mehr für den Akku halte ich jetzt für gar nicht sooo abwegig.

  8. Re: Herstellungskosten

    Autor: John2k 02.03.20 - 15:37

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Ebit-Marge liegt zwischen 1% und 10%. Bei manchen Autos macht der
    > Hersteller nicht mal 500 Euro Gewinn, habe ich mal irgendwo gelesen aber
    > jetzt auf die Schnelle nicht mehr gefunden.

    Klar, wenn man die Gesamtkosten eines Unternehmens drauf umlegt, wird es nicht mehr sein.
    Nur ist dann natürlich nicht mehr transparent. Warum es so ist, sollte ja jedem klar sein. Am Ende kann sich jeder hinstellen und behaupten, dass er kein Geld verdient, wenn er die entsrechenden Möglichkeiten dazu besitzt es zu tun.

    Drum werden die reinen Herstellungskosten auch nicht mehr als 20-30% sein. Was nun Engineering and Development etc.. kostet, kann ich allerdings nicht einschätzen. Zwischen Marge und Geschäftszahlenverkündung ist ja noch reichlich potential Geld auszugeben, um die Gewinne zu drücken.

  9. Re: Herstellungskosten

    Autor: berritorre 02.03.20 - 15:52

    Aber auch nur kurzfristig. Langfristig werden sowohl der Fiskus als auch die Besitzer (Aktionäre oder wer auch immer) darauf schauen, dass über kurz oder lang Gewinne eingefahren werden.

    Steuern sparen macht ja auch nur in einem gewissen Rahmen sind. Irgendwann müssen die meisten Unternehmen ihre Gewinne einfahren. Ein Firmenwagen ist ja auch nicht umsonst, nur weil ich ihn von der Steuer absetzen kann. Die Ersparnis sind einzig und allein die nicht gezahlten Steuern auf den Wert des Fahrzeugs (die ja sonst als Gewinn ausgewiesen werden müssten, wenn das Auto nicht gekauft worden wäre).

    Wenn ich das Auto aber gar nicht brauche, dann bringt das nichts, ausser, dass man eben keinen Gewinn gemacht hat. Aber auch wenn die Aktionäre keine Fans von Steuern sind, sie sind auf jeden Fall Fans von Gewinnen. Es bringt also nichts Gewinne langfristig künstlich niedrig zu rechnen. Denn wenn ich in der Bilanz keinen Gewinn habe, kann ich auch keinen ausschütten. Das funktioniert eine Zeit lang, irgendwann geht das aber nicht mehr gut.

  10. Re: Herstellungskosten

    Autor: berritorre 02.03.20 - 15:55

    Ach ja: Ich würde mir so einen Volvo XC40 für 62.000 Euro auch nicht kaufen. Aber ich würde mir auch keinen Volvo XC40 für 32.000 Euro als Verbrenner kaufen. Ich finde das einfach zu viel Geld für sowas wie ein Auto. Er mag das ja sogar wert sein, keine Ahnung. Ist ein schönes Auto und vermutlich auch sehr gut verarbeitet. Aber mir wäre das schlicht zu viel Geld für ein Auto.

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